DE435398C - Heftklammer, aus einem Blechstreifen ohne Abfall hergestellt - Google Patents

Heftklammer, aus einem Blechstreifen ohne Abfall hergestellt

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DE435398C
DE435398C DEK95802D DEK0095802D DE435398C DE 435398 C DE435398 C DE 435398C DE K95802 D DEK95802 D DE K95802D DE K0095802 D DEK0095802 D DE K0095802D DE 435398 C DE435398 C DE 435398C
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    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F3/00Sheets temporarily attached together involving perforations; Means therefor; Sheet details therefor

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Description

  • Heftklammer, aus einem Blechstreifen ohne Abfall hergestellt. Es ist bereits vorgeschlagen worden, Schriftstücke, Drucksachen usw. dadurch gegen Ausreißen der Heftlöcher zu schützen, daß an den Lochstellen Klammerplättchen angebracht werden, die das Papier von beiden Seiten umfassen und durch in entsprechende Löcher eintretende Krampen gehalten werden (Abb. r, a, 3, 4, 5).
  • Es sind auch Faltklammern bekannt, die das Einheften in Hefter oder Sammelmappen ermöglichen. Derartige Faltklammern haben aber bei ihrer Herstellung großen Abfalj. Es sind zwar auch bereits Klammern bekannt, die ohne Abfall hergestellt werden, aber nicht zur Verstärkung von Loch- und Heftstellen an Schriftstücken geeignet sind.
  • Alle diese Klammern erfordern zu ihrer Herstellung einen mehrfachen Arbeitsvorgang und wurden daher bislang gesondert hergestellt und einzeln von Hand in die Heft-und Lochmaschine eingelegt. Die automatische Herstellung von Klammerplättchen ist außerdem insofern schwierig und kostspielig, als die Klammern mittels einer Stanzvorrichtung vorher mit eingestanzten Löchern und dazu passenden Zücken oder Krampen versehen werden müssen, wenn. die Klammern das Papier unlöslich zusammenhalten sollen. Außerdem ist das Brechen der Klammerecken erforderlich, weil. an den scharfen Kanten der dünnen ausgewalzten Klammern beim Einheften der Schriftstücke leicht Verletzungen vorkommen können. Durch den Stanzvorgang und durch das Abschneiden der Ecken entstehen Abfälle, und die Herstellung der Klammern verteuert sich durch diese Arbeitsvorgänge ganz wesentlich.
  • Die Abb.6 bis 8 zeigen in vergrößerter Darstellung die beim Heften und Lochen mit diesen Klammern entstehenden. Fehler. Auf Abb. 6 wird die Unzuverlässigkeit dieser Klammern dargestellt. Die Zücken greifen infolge einer leichten Verschiebung nicht in die eingestanzten Löcher ein, sondern haben sich bereits, nachdem sie das Papier durchdrungen haben, unterhalb des ihnen gegen. überliegenden Bleches nach der verkehrten Seite umgelegt. Infolgedessen ist eine Verbindung zwischen der beiderseitigen Beplattung nicht zustande gekommen.
  • . Kammerplättchen, die nach Abb. i bis 6 noch mit Zacken in Höhe des Heftloche& versehen. sind, außer den am Rande der Klammer angeordneten Zacken, bewirken sehr häufig beim Einlegen des Papiers in die Klammern bzw. beim Aufschieben der Klammerplättchen auf das Papier Stauchungen des Papiers, die dadurch hervorgerufen werden, daß das Papier, besonders dünnes Durchschlagpapier, von diesen Zacken zurückgehalten bzw. mitgenommen wird und so nicht in die Biegekante der Klammer gelangen kann.. Da das Vorschieben der Klammern gegen das Papier in der Heft- und Lochmaschine zwangläufig geschieht, so sind die eintreten. den Stauchungen in vielen. Fällen derart, daß das Papier an den Zacken zu einem Knäuel zusammengeballt wird (Abb.7 und 8). Diese Papieranhäufung wird von den Zacken nicht durchdrungen, eine vollständige Verbindung zwischen beiden Klammerseiten kommt daher auch nicht zustande.
  • Ein weiterer Fehler beim Gebrauch dieser Klammern liegt darin, daß die eingestanzten Zacken, auch wenn sie in die ihnen zugeordneten Löcher eingreifen, nicht immer das Blech erfassen.
  • Die nach Abb. 9 bis 26 ausgebildeten Heftklammern beseitigen diese Nachteile und Fehler vollständig, so daß nur das Abschneiden der einzelnen Klammern von. dem Blechstreifen aus notwendig ist (Abb.9, 1o, 18, 19). Jede Stanzarbeit fällt hierbei fort.
  • Die KIammern werden so geschnitten, daß je eine Zacke sich an den entgegengesetzten Ecken (Abb. i 1 und 12) oder daß die Zacken sich an den Ecken einer Schmalseite der Klammern- (Abb. 2ö und 21) befinden. Nachdem diese Zacken einer Klammer das Papier durchdrungen und sich umgelegt haben (Abb.16, 17, 25, z6), ist die beiderseitige Beplattung unlöslich miteinander verbunden. Außerdem ist keine scharfe Kante mehr vorhanden, weil jede Zacke um den ihr zugeordneten schrägen Abschnitt gelegt worden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Heftklammer, aus einem Blechstreifen ohne Abfall hergestellt, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenüberliegenden Schmalseiten Zacken bzw. den Zacken entsprechende Abschnitte besitzen.
DEK95802D 1925-09-15 1925-09-15 Heftklammer, aus einem Blechstreifen ohne Abfall hergestellt Expired DE435398C (de)

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