DE434166C - Wagenkasten, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Wagenkasten, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE434166C
DE434166C DEF58756D DEF0058756D DE434166C DE 434166 C DE434166 C DE 434166C DE F58756 D DEF58756 D DE F58756D DE F0058756 D DEF0058756 D DE F0058756D DE 434166 C DE434166 C DE 434166C
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Germany
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motor vehicles
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DEF58756D
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RAYMOND ALBERT FATOUX
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D29/00Superstructures, understructures, or sub-units thereof, characterised by the material thereof
    • B62D29/02Superstructures, understructures, or sub-units thereof, characterised by the material thereof predominantly of wood

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein insbesondere für Kraftfahrzeuge bestimmter Wagenkasten derjenigen Art, bei der der ,Kasten aus mehreren, unmittelbar mit dem Fahrzeugrahmen verbundenen Teilen besteht. Diese Teile sind nun bei dem vorliegenden verbesserten Wagenkasten mittels Kugelgelenke mit dem Fahrzeugrahmen verbunden, so daß das Ganze eine gewisse Nachgiebigkeit bzw. Geschmeidigkeit in sich hat und das Fahren in einem solchen Fahrzeug auch bei langen Strecken den Körper viel weniger anstrengt. Trotz der Beweglichkeit der Teile gegeneinander ist der Wagenkasten aber doch nach außen dicht abgeschlossen, denn bei den Türen sind zum dichten Abschluß kissenartige, entweder mit Federn versehene oder mit Luft gefüllte Polsterstreifen vorgesehen, die an den Türrändern oder Gestellteilen angeordnet sind. Mit dieser Dichtungsanordnung hängt eine dritte Besonderheit zusammen, die darin besteht, daß die Türverschlüsse an den bei den Gelenkbändern gelegenen Türseiten angebracht sind, so daß die entgegengesetzt hierzu gelegene Türseite ungehindei't solche Bewegungen mitmachen kann, wie sie sich aus der Beweglichkeit der Teile gegeneinander ergeben, ohne daß die Dichtheit des Wagenkastens hierdurch im mindesten ungünstig beeinflußt wird.
Eine beispielsweise Ausführung des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen veranschaulicht. Abb. 1 zeigt eine Seitenansicht des neuen Oberbaus, wobei die Türen (zwei auf jeder Seite) nur punktiert in der Schlußlage gezeichnet sind. Abb. 2 ist eine Draufsicht, stellenweise im wagerechten Schnitt. Abb. 3 ist eine schaubildliche Darstellung des hinteren Sitzrahmens, und Abb. 4 ist ein in größerem Maßstabe gezeichneter, Schnitt in der Ebene IV-IV der Abb. 2.
Der Fahrzeugrahmen A trägt vorn in bekannter Weise das Schutzgehäuse B, welches aber nicht fest auf dem Rahmen sitzt, sondem mittels Gelenke 0. dgl. gehalten wird, z. B. mittels Kugellager R, von denen in dem gezeigten Beispiel drei vorhanden sind. Die unteren Längsteile des Gehäuses B befinden sich in einiger Entfernung von den unter ihnen befindlichen Teilen des Rahmens A, und die freien Räume zwischen diesen Rahmenteilen und den genannten Gehäuseteilen sind mit Lederstücken L oder einem ähnlichen natürlichen oder gegebenenfalls künstlichen Stoff überdeckt bzw. geschlossen, welche die vorkommenden gegenseitigen Bewegungen zwischen A und B nicht hindern. An der
Hinterkante der senkrechten Gehäuseteile sitzen Gelenkbänder C, an denen die vorderen Türen D aufgehängt sind. Der Vordersitz E ruht unmittelbar auf dem Fahrzeuggestell A.
Hinter dem Sitz befinden sich auf dem Rahmen A Pfosten F, die je an ihrer vorderen Seite ein längliches Anschlag- und Dichtungskissen G und an der hinteren Seite ίο ebensolch ein Kissen 0 tragen. Diese Kissen können aus einer Polsterung mit eingesetzten Federn bestehen oder sonstwie zweckentsprechend beschaffen sein. Ähnliche Kissen H und P sind auf dem Rahmen A befestigt. Wenn die Türen D und N geschlossen sind, liegen sie mit ihren unteren Innenrändern den Kissen H und P und mit ihren senkrechten Seitenrändern den Kissen G und 0 an. Um die Türen D in der Schlußlage zu erhalten, kann irgendwelche beliebige Schließvorrichtung benutzt werden, die hier aber, entgegengesetzt zu der bisherigen Anordnung, an der Gelenkbandseite der Türen angebracht ist. In der Verschlußlage der Türen bzw. in der Schließstellung der Verschlußvorrichtungen / halten diese die Türen gegen die Dichtungskissen gedrückt, die daher etwas zusammengedrückt werden und die Türen gut abdichten.
Die Gelenkbänder C sind, wie bereits gesagt, an dem Gehäuse B angebracht, und demzufolge können kleine Lagenänderungen in senkrechter Ebene zwischen den Türen D und den Pfosten F bzw. den Dichtungskissen G eintreten, aber diese geringen gegenseitigen Verschiebungen werden dadurch unbemerkbar und unhörbar gemacht, daß die Türen da, wo sie den Kissen G anliegen, mit Streifen T (Abb. 4) aus Filz o. dgl. belegt sind.
Zum Aufnehmen des hinteren Sitzes ist ein Rahmen / (Abb. 1 bis 3) vorgesehen, der vorzugsweise auf drei Kugellagern S ruht. Die Räume zwischen seinen unteren Teilen und den unterhalb dieser befindlichen Teilen des Fahrzeuggestells A können mit Streifen L aus Leder o. dgl. verkleidet sein. Auf diese Weise wird der Raum unter dem Sitz nach außen abgedichtet, ohne daß die gegenseitige Beweglichkeit des Fahrzeuggestells und des hinteren Sitzes beeinträchtigt wird.
Der Sitzrahmen / kann aus Holz bestehen oder aus Blech hergestellt sein. Dasselbe gilt von den Rahmen für die Türen D und N. An das Sitzgestell / sind die hinteren Türen N mittels Gelenkbänder M angelenkt. Auch bei diesen Türen sitzen die Verschlußvorrichtungen q an der Gelenkbandseite. Wie diese Türen unten und vorn abgedichtet werden, ist bereits beschrieben worden.
Die Gelenkbänder C und M können, falls gewünscht wird, daß die Türen nach der anderen Richtung hin aufgehen sollen, an den Pfosten F angebracht sein, was dann natürlich die Notwendigkeit nach sich zieht, die Dichtungskissen G an das Gehäuse B und die Dichtungskissen O an das Gestell / zu versetzen.
Die Erfindung ist auch auf solche Kraftwagen anwendbar, die nur zwei Türen haben. Bei dem dargestellten Beispiel mit vier Türen kann man sich z. B. die Türen AT entfernt und den Sitz / so weit vorgeschoben denken, daß seine senkrechten Teile V an die Stelle der Pfosten F gelangen. Hiermit ist nur ein Beispiel gegeben. Die Einrichtung kann auch bei allen sonstigen Bauarten von Kraftwagen angewendet werden.
Die Dichtungskissen G und O sowie H und P können auch von anderer Ausführung als der als Beispiel veranschaulichten sein. In Abb. 4 ist gezeigt, daß z.B. das Kissen aus einer Hülle.U mit inneren Schraubenfedern H besteht. An Stelle solcher oder anderer Federn kann aber eine nachgiebige Füllung oder auch Luft benutzt werden. Schließlich ist es auch möglich, die Kissen überhaupt wegzulassen und an Stelle ihrer die für das Abdichten in Betracht kommenden Türränder zweckentsprechend auszubilden, z. B. sie mit elastischen Holzlamellen oder mit Lederstreifen usw. zu belegen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Wagenkasten, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bestehend aus mehreren unmittelbar mit dem Fahrzeugrahmen verbundenen Kastenteilen, dadurch gekennzeichnet, daß diese Verbindung der Kastenteile (B, F, J) mit dem Fahrzeugrahmen (A) durch Kugelgelenke (R, S) erfolgt.
2. Wagenkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum dichten Abschluß der Türen (D, N) kissenartige, mit Federn versehene oder luftgefüllte Polsterstreifen (O, P, G, H) verwendet werden, die an den Türrändern oder Gestellteilen angeordnet sind.
3. Wagenkasten nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Türverschlüsse an den bei den Gelenkbändern gelegenen Türseiten angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEF58756D 1924-12-23 1925-05-03 Wagenkasten, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE434166C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR434166X 1924-12-23

Publications (1)

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DE434166C true DE434166C (de) 1926-09-21

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ID=8899563

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF58756D Expired DE434166C (de) 1924-12-23 1925-05-03 Wagenkasten, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE434166C (de)
FR (2) FR594090A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE948848C (de) * 1945-02-27 1956-09-06 Hermann Rachinger Wagenkoerper fuer Fahrzeuge, insbesondere Omnibusse

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE948848C (de) * 1945-02-27 1956-09-06 Hermann Rachinger Wagenkoerper fuer Fahrzeuge, insbesondere Omnibusse

Also Published As

Publication number Publication date
FR594090A (fr) 1925-09-05
FR31879E (fr) 1927-06-18

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