DE43402C - Aufzugvorrichtung - Google Patents

Aufzugvorrichtung

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Publication number
DE43402C
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Germany
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elevator
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT43402D
Other languages
English (en)
Original Assignee
S. BRENTANO in New-York, V. St. A
Publication of DE43402C publication Critical patent/DE43402C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F9/00Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes
    • B66F9/02Stationary loaders or unloaders, e.g. for sacks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift-Guide Devices, And Elevator Ropes And Cables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. \4
Die im Folgenden beschriebene Erfindung betrifft eine Aufzugvorrichtung, welche ohne irgend welche Vorbereitungen schnell dazu benutzt werden kann, bei Gebäuden etc. irgend welche Gegenstände in die Höhe zu ziehen, ohne dafs es hierbei nöthig ist, eine solide Befestigung dieses Aufzuges vorzunehmen; vielmehr ist die Anordnung eine solche, dafs, wenn dieser Aufzug ζ. Β. auf der Kante des Dachgesimses angebracht wird, die nun in die Höhe gezogene Last den Aufzug selbst gegen das Dachgesims prefst und dadurch eine weitere Befestigung des Aufzuges überflüssig macht.
Dieser Aufzug ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar durch Fig. 1 und 2 in Ansicht und Fig. 3 von oben gesehen.
Der Aufzug besteht aus zwei parallelen Schildern S 5, wovon jedes zwei Arme, einen längeren A und einen kürzeren B hat, die ungefähr unter einem rechten Winkel zu einander stehen.
Einer dieser Arme, am besten der kürzere der beiden Schilder, ist gegen das Ende zu nach Art eines zugespitzten Hakens geformt. Die beiden Schilder sind durch Querstangen C C mit einander verbunden und werden durch Bunde, welche an den Stangen sich befinden, und welche sich gegen die innere Seite der Schilder anlegen, in einer bestimmten Entfernung von einander gehalten.
Die mit Gewinde versehenen Enden dieser Stangen gehen durch die Schilder hindurch, und an der Aufsenseite sind Muttern aufgeschraubt und dadurch diese Schilder an einander befestigt.
Zwischen den beiden Schildern, in der Nähe der Stelle, wo der Winkel gebildet wird, und zu beiden Seiten des Scheitels ist je eine weitere Stange D D in ähnlicher Weise wie die ersten beiden angebracht und zwischen den beiden Schildern befestigt. Dieselben dienen als Achsen, auf welchen zwei Rollen E E laufen.
An einer der Stangen C ist ein schwingender Henkel F befestigt, an welchem beständig ein Tau G befestigt ist.
Wenn dieser Aufzug benutzt wird, z. B. um eine Leiter auf ein Dach zu ziehen, so wird derselbe in die Lage gebracht, wie in Fig. ι dargestellt. Der Aufzug wird zuerst auf das Dach getragen, auf die Kante des Dachgesimses gebracht, so dafs der lange Arm auf dem Dach aufliegt, und das Thau G wird um irgend einen Gegenstand gewunden. Man läfst nun ein Seil nach der Strafse, an welchem der hinaufzuziehende Gegenstand befestigt wird, über die beiden Rollen hinweggleiten, und die Last wird nun auf diese beiden Rollen übertragen. Damit nun aber der Aufzug von der daran hängenden Last nicht herabgezogen, sondern gegen die Kante des Dachgesimses geprefst wird, müssen die Rollen so angeordnet sein, dafs, wenn man von deren beiden Mitten Senkrechte auf die beiden inneren Seiten α b und b c der Arme A und B der Schilder fällt, diese Senkrechten sich in einem Punkte d schneiden, welcher nach dem Innern des Winkels α b c zu. liegt, und zwar am besten so , dafs d auf die Halbirungslinie des Winkels abc fällt. Ist dies der Fall, so bildet dieser Punkt nahezu den Mittelpunkt
für einen Viertelkreis M, welchen das Seil beschreiben wird, und die auf die Rollen von der an dem Seil hängenden Last ausgeübten Drucke ρ ρλ geben eine Resultante p'\ welche eine Richtung hat, die nahezu den Winkel in zwei gleiche Theile theilt, jedenfalls aber zwischen die Schenkel des Winkels fällt. Es wird also der Aufzug durch die Last immer fest gegen sein Auflager gedruckt. Die spitzen Enden legen sich um die meist nach rückwärts gerundete Gegenlage oder setzen sich auch in den Balken oder der Mauer fest, wodurch der Aufzug sicher gehallen wird. Ein Abheben des Aufzuges, welches bei einer falschen Rollenanordnung leicht eintreten kann, ist hier ausgeschlossen.
Die Anwendung des Aufzuges in anderen Stellungen ist leicht ersichtlich. Fig. 4 zeigt die Anhängung der Vorrichtung an einer Leiter; der lange Arm A derselben hängt nach unten bezw. liegt an den nächst unteren Sprossen an und ist mit Tau G festgeschlungen, während der hakenförmige Theil B über die Sprosse hinweggreift.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Aufzugvorrichtung, bestehend aus zwei parallelen, durch Querstangen C versteiften Schildern 5, Fig. 1 bis 3, mit dem längeren Arm A und dem dazu rechtwinklig stehenden, hakenförmig gestalteten kürzeren Arm B, zwischen welchen zwei Seilrollen E E in der Weise angeordnet sind, dafs die Resultante der von der angehängten Last hervorgerufenen Rollendrücke auf die Halbirende des durch die Auflageflächen α b und b c gebildeten rechten Winkels oder doch innerhalb des Winkels fällt, so dafs der Aufzug fest gegen sein Auflager gedrückt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT43402D Aufzugvorrichtung Expired - Lifetime DE43402C (de)

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