DE4339939C2 - Vorrichtung zur Zufuhr von Druckfarbe in ein Farbwerk einer Offsetdruckmaschine - Google Patents
Vorrichtung zur Zufuhr von Druckfarbe in ein Farbwerk einer OffsetdruckmaschineInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Zufuhr
der Druckfarbe in ein Farbwerk einer Offsetdruckmaschi
ne, und zwar insbesondere auf das Auftragen der Farb
schicht auf die Farbkastenwalze am Anfang des Farbwerks.
Dabei geht die Erfindung aus von einem herkömmlichen
Keilfarbkasten mit einem zonenweise einstellbaren Farb
messer oder einzelnen Farbdosierelementen, die einen
Dosier-Vorlaufspalt bilden, durch den die Farbaufgabe
auf die Farbkastenwalze erfolgt. Eine solche Ausbildung
ist aus der DE-PS 30 30 774 bekannt.
Bei der Vorbereitung der Maschine für den Druck wird ein
solcher Farbkasten mit einer Vorratsmenge Druckfarbe
gefüllt. Da die genaue Verbrauchsmenge nicht bekannt
ist, wird in aller Regel eine größere Farbmenge einge
füllt als benötigt. Während des Druckens sinkt das Ni
veau der Druckfarbe und damit der statische Druck am
vorderen Rand des Farbkastenbodens, wo die Farbdosier
elemente bzw. das Farbmesser vorgesehen sind, die die
Schichtstärke der von der Farbkastenwalze zur Heberwalze
mitgenommenen Farbe bestimmen. Um die an der jeweiligen
Position gewünschte Farbmenge in das Farbwerk einzulei
ten, werden außer den Farbdosierelementen auch noch die
Drehzahl der Farbkastenwalze und der Einsatz der die
Farbe von dieser abnehmenden Heberwalze entsprechend
gesteuert. Unberücksichtigt bleibt dabei jedoch, daß
auch der statische Druck der Farbe am Ort der Farbdo
sierelemente Einfluß auf die Farbübertragung hat, so daß
nur ein mittlerer Füllstand der Farbe optimal sein kann
und das Druckergebnis bei Überfüllung oder Unterfüllung
jeweils mit geringerer Qualität ausfällt. Angesichts der
immer schnelleren Druckmaschinen und damit des schnel
leren Farbverbrauchs wirkt sich dieser Umstand negativ
auf die Druckqualität und die Bedienerfreundlichkeit der
Druckmaschine aus.
Ein weiterer Nachteil ist darin zu sehen, daß nach Been
digung eines Druckauftrags in den üblichen Farbkästen
meist größere Restmengen Druckfarbe verbleiben, deren
weitere Aufbewahrung oder Entsorgung Schwierigkeiten
bereitet.
Eine gewisse Verbesserung ergibt sich mit einer aus dem
DE-GM 19 44 832 bekannten Technik des Farbauftrags auf
die Farbkastenwalze eines Farbwerks, bei der oberhalb
des üblichen Farbkastens mit als Dosierelement wirkendem
Farbmesser eine in Querrichtung verfahrbare Farbpumpe
vorgesehen ist, die die Farbe durch eine Düse nach unten
auf die Farbkastenwalze abgibt. Bei dieser Ausbildung
kann der Farbvorrat gering gehalten werden und es kann
die Farbabgabe längs der Farbkastenwalze entsprechend
der gewünschten Verteilung gesteuert werden. Hier können
sich jedoch Schwierigkeiten daraus ergeben, daß die zähe
Druckfarbe nicht wie gewünscht nachfließt. Auch kann
sich an der offenen Oberfläche des Farbvorrats eine stö
rend wirkende Haut bilden.
Eine andere Pumpzufuhr von Farbe auf eine Farbverteil
walze ist aus der US-PS 2 821 919 bekannt, wo jedoch
kein an eine Farbkastenwalze anstellbarer Farbkasten
vorhanden ist, sondern die Farbe über Düsen unmittelbar
auf die Verteilwalze gefördert wird.
Ähnliches gilt für aus DE-OS 42 08 295 oder EP 0 047 618
B1 bekannte Kammerrakelanordnungen, die eine Pumpzufuhr
von Farbe auf eine Tiefdruckwalze oder -platte bewirken.
Auch hier gibt es keine Farbkastenwalze, vor der ein
Farbvorratsraum gebildet ist, aus dem die Farbe durch
einen von Dosierelementen gebildeten Dosier-Vorlaufspalt
aufgegeben wird.
Aus der US-PS 3 457 858 ist ein Keilfarbkasten bekannt,
der zur Eindämmung des Farbvorrats einen keilförmigen
Körper aufweist, welcher von hinten auf den geneigten
Boden des Farbkastens geschoben wird und unter der Wir
kung seines Gewichts den Farbvorrat zwischen sich und
der Farbkastenwalze einschließt. Dieser Begren
zungskörper ist jedoch nur manuell verschiebbar und kann
durch einen sich im Farbvorrat aufbauenden Druck wegge
schoben werden, so daß auch hier kein definierter Farb
auftrag und vollständiger Verbrauch des Farbvorrats si
chergestellt ist.
Bei einer aus DE-OS 28 16 881 bekannten Vorrichtung wird
Farbe mittels eines Dosierbalkens auf eine drehende Wal
ze aufgetragen, wobei eine Verteilung in Längsrichtung
der Walze dadurch stattfindet, daß die Farbe in einen
Spaltraum austritt, der von einer entsprechend dem Radi
us der Walze gebogenen Farbschiene zwischen dieser und
der Walzenoberfläche gebildet wird. Diese Ausbildung ist
ziemlich kompliziert, schwierig zu reinigen und gewähr
leistet dennoch keine zuverlässig gleichmäßige Farbver
teilung.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung
einer Vorrichtung zur Zufuhr von Druckfarbe in das Farb
werk einer Druckmaschine, die gleichmäßig optimale Be
dingungen für die Farbabgabe an die Farbkastenwalzen
oberfläche vor den Farbdosierelementen zu erzielen ge
stattet, und zwar bei auf ein Minimum begrenzten Rest
mengen an Farbvorrat bei Beendigung eines Druckauftrags.
Die Lösung der gestellten Aufgabe gelingt durch die im
Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale.
Durch die
erfindungsgemäße Ausbildung wird es möglich, einen klei
nen und dennoch gleichmäßig befüllten und unter dosier
barem Druck stehenden Farbvorratsraum zu schaffen, so
daß die jeweils günstigsten Bedingungen für die Farb
übertragung auf die Farbkastenwalzenoberfläche an den
Farbdosierelementen einstellbar sind. Dadurch treffen
auch diese auf gleichbleibende Betriebsbedingungen und
die gewünschte Farbverteilung längs der Farbkastenwalze
kann sicherer erzielt werden. Die Steuerbarkeit des
Drucks im Farbvorrat, der dem sich im Rücklaufspalt auf
bauenden Druck das Gleichgewicht hält, eröffnet eine
weitere Möglichkeit zur optimalen Gestaltung der Farb
übertragung.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung und die mit dieser
geschaffenen Möglichkeit der Drucksteuerung der Farbab
gabe kann diese auch wesentlich höher eingestellt werden
als sie mit konventionellen Farbkästen erzielbar wäre.
Dies eröffnet die Möglichkeit, mit einem minimalen
Farbvorratsraum auszukommen, führt zu geringen Farbre
sten nach Beendigung eines Druckauftrags und eröffnet
die Möglichkeit, beim Waschen des Farbwerks auch die den
Farbvorratsraum bildenden Elemente mitzuwaschen.
Wegen des kleinen und allseits umgrenzten Farbvorrats
raums kann es nicht zur Hautbildung an freien Farbober
flächen kommen. Auch wirkt der Druck im Farbvorrat und
die hierdurch bewirkte Zwangsförderung der Gefahr ent
gegen, daß sich Verschmutzungen festsetzen, die die
Farbdosierung stören könnten. Auch wirkt sich die durch
die von der Farbkastenwalzenoberfläche durch den Rück
laufspalt in den Farbvorrat zurückgeführte emulgierte
Farbe, deren Konsistenz und Eigenschaften durch die Was
seraufnahme verändert sind, weniger störend aus. Auch
ist die Gefahr des "Stehenbleibens" von Farbe beseitigt,
wie es insbesondere bei geringem Farbverbrauch in kon
ventionellen Farbkästen dadurch auftreten kann, daß Wir
belbewegungen im Farbvorrat auftreten und dessen Über
tragung behindern oder ganz verhindern.
Durch die Steuerung des Drucks der Farbe im Farbvorrats
raum 10 gelingt die Erzielung gleichmäßig hoher Druck
qualität über die gesamte Auflage vom ersten bis zum
letzten Blatt. Die Überwachung und manuelle Nachfüllung
von Farbkästen entfällt, und die Reinigung der Maschine
gestaltet sich wesentlich einfacher.
Die Erfindung wird nachfolgend durch die Beschreibung
von Ausführungsbeispielen weiter erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine für die Nachrüstung vorhandener Maschinen
geeignete Farbzufuhrvorrichtung;
Fig. 2 eine Farbzufuhrvorrichtung in einer zweiten Aus
bildung mit einem an einem Farbkastenboden ange
lenkten schwenkbaren Begrenzungselement;
Fig. 3 eine Farbzufuhrvorrichtung in einer dritten Aus
bildung mit seitlichen Farbzuführungen;
Fig. 4 eine Farbzufuhrvorrichtung in einer vierten Aus
bildung mit einer Restmengen-Ausdrückvorrichtung.
In der ersten Ausbildungsform gemäß Fig. 1 ist einer
Farbkastenwalze 1 ein konventioneller Farbkasten 2 zu
geordnet, dessen geneigter Boden 3 am vorderen Rand
Farbmesser 4 als Farbdosierelemente aufweist. Diese sind
in bekannter Weise, wie durch den doppelköpfigen Pfeil
angedeutet, steuerbar und dienen zur zonenweisen Ein
stellung der Schichtdicke der auf die Farbkastenwalze
abgegebenen Farbe.
Auf dem Farbkastenboden 3 ist ein Begrenzungselement 5
mittels einer Einspannvorrichtung 6 festgespannt. Es
erstreckt sich in Querrichtung über die gesamte Abmes
sung des Farbkastens und sein vorderer Rand weist einen
etwa tangential zur Walzenoberfläche verlaufenden Ab
schnitt 7 auf, der einen bestimmten Spaltabstand 8 zur
Duktoroberfläche einhält. Der Spaltabstand 8 wird bei
spielsweise mit Meßfühlern festgelegt, bevor das Begren
zungselement 5 festgespannt wird.
Die vordere Stirnfläche 9 des Begrenzungselements 5 ist
so ausgebildet, daß sie zusammen mit dem vorderen Rand
des Farbkastenbodens 3 und den Farbdosiermessern 4 sowie
der angrenzenden Oberfläche der Farbkastenwalze 1 einen
umgrenzten und praktisch geschlossenen Farbvorratsraum
10 bildet. In diesen mündet ein Farbzufuhrkanal 11, der
im Begrenzungselement 5 in der Mitte von dessen Er
streckung ausgeführt ist und an den ein Schlauch 14 zur
Zufuhr von Farbe unter dosiertem Druck angeschlossen
ist. Der Farbzufuhrkanal 11 ist gebildet aus einem
rechtwinklig zur Oberfläche des Begrenzungselements 5
verlaufenden Abschnitt 12 in Form einer Bohrung und ei
ner Aussparung 13 in der Unterfläche des Begrenzungsele
ments 5, die sich nach vorn verbreitert und zusammen mit
dem Farbkastenboden 3 eine sich verbreiternde Spaltdüse
bildet. Es versteht sich, daß bei Bedarf mehrere solcher
Farbzufuhrstellen in Querrichtung verteilt vorgesehen
werden können.
Der Schlauch 6 ist an eine geeignete Farbfördereinrich
tung angeschlossen, die den Druck der Farbe im Farbvor
ratsraum 10 auf einem gewünschten optimalen Wert zu hal
ten gestattet, der seinerseits wiederum von einer Reihe
von Parametern abhängt, insbesondere der Viskosität der
Farbe, der Drehzahl des Duktors, der summaren Größe des
von den Farbmessern 4 freigegebenen Austrittsspalts.
Dabei wird der Zufuhrdruck der Farbe durch den Kanal 11
im Gleichgewicht stehen zu dem sich im Rücklaufspalt 8
auf bauenden Druck, in dem die zurückgeführte
Farbe einer Scherströmung unterliegt und einen von einer
Vielzahl von Faktoren abhängigen Wert annimmt, der ins
besondere aus einer von der Farbzähigkeit abhängigen
Komponente und einer dynamischen Staudruckkomponente
besteht.
Als geeignete Farbfördereinrichtung kann in Frage kommen
eine Ausdrückvorrichtung für schlauchförmige Gebinde
oder eine an Einwegkartuschen oder Rücknahmekartuschen
ansetzbare Kolbenfördereinrichtung. Dabei ist die Ver
packung der Farbe selbst in die Fördereinrichtung ein
bezogen und die Gebinde können fast vollständig entleert
und dann problemlos entsorgt werden. Ebenso kann eine
besondere Pumpeinrichtung eines Tank- oder Faßfördersy
stems zur Druckzufuhr der Farbe dienen.
Der Betrieb der beschriebenen Vorrichtung verläuft in
der Weise, daß der Farbvorratsraum 10 bei rotierender
Farbkastenwalze 1 gefüllt wird und im laufenden Druckbe
trieb dann durch Nachförderung von Farbe der Druck im
Farbvorratsraum auf dem jeweils optimalen Wert, nämlich
im vorstehend beschriebenen Gleichgewicht gehalten wird.
Zur Vereinfachung der Reinigung der Maschine kann bei
der betrachteten ersten Ausbildung gemäß Fig. 1 die
Stirnfläche 9 und ggfs. schmale angrenzende Streifen des
Tangentialabschnitts 7 und der Unterfläche des Begren
zungselements 5 mit einem Klebestreifen abgeklebt wer
den, der nach Beendigung des Druckauftrags abgezogen
werden kann, so daß das Begrenzungselement selbst keiner
Reinigung mehr bedarf.
Während die vorstehend betrachtete erste Ausführungsform
der Vorrichtung sich zur einfachen Nachrüstung vorhande
ner Farbwerke von Druckmaschinen eignet, zeigt Fig. 2
eine zweite Ausbildung, die gewisse konstruktive Ände
rungen erfordert.
Auch bei dieser Ausbildung ist ein Farbkastenboden 3 mit
Farbdosiermessern 4 am vorderen Rand vorhanden. Das Be
grenzungselement 5 ist hier in Form einer Wand ausgebil
det und mittels eines Gelenks 16 am Farbkastenboden 3
schwenkbar angelenkt und von einer Stellvorrichtung 17
beaufschlagt, die den Spaltabstand 8 zwischen Begren
zungselement 5 und Oberfläche des Duktors 1 einzustellen
gestattet. Die Farbzufuhr geschieht durch den Schlauch
14 und eine Farbzufuhröffnung 19 im Begrenzungselement 5.
Bei dieser Ausbildung kann bei Bedarf außer den bekann
ten Parametern und dem Druck im Farbvorratsraum 10 auch
noch der Spaltabstand 8 während des Druckbetriebs gere
gelt werden.
Bei der dritten Ausbildungsvariante gemäß Fig. 3 ist der
Farbvorratsraum 10 im wesentlichen im vorderen Rand des
Begrenzungselements 5 von einer über die gesamte Querer
streckung verlaufenden Ausnehmung gebildet, die an den
Enden durch Seitenwände abgeschlossen ist, in denen
Farbzufuhröffnungen 19 vorgesehen sind, an welchen
Schläuche 14 angeschlossen sind. Auf diese Weise erfolgt
die Farbzufuhr von beiden Seiten her.
Die vierte Ausbildung gemäß Fig. 4 entspricht grundsätz
lich der ersten Ausbildung insofern, als auch hier auf
einem Farbkastenboden 3 mit an dessen vorderem Rand an
geordneten Farbdosiermessern 4 ein Begrenzungselement 5
mittels einer Einspannvorrichtung 6 festlegbar ist. Das
den Farbvorratsraum 10 begrenzende Element 5 besteht
hier aus zwei Teilen, nämlich einer unteren, auf dem
Farbkastenboden 3 unmittelbar sitzenden Schiebeplatte 21
und einer auf dieser sitzenden Oberplatte 22, an der die
Einspannvorrichtung 6 angreift und deren vorderer Rand
auf den Spaltabstand 8 eingestellt wird. Die Schiebe
platte 21 ist mit einem Schiebeantrieb 24 verbunden. Ihr
vorderer Rand ist entsprechend der Richtung und der
Krümmung der Farbkastenwalze gestaltet.
In der zurückgezogenen Stellung der Schiebeplatte 21 ist
der Farbvorratsraum 10 zwischen deren vorderem Rand, der
freigegebenen Unterfläche der Oberplatte 22, der Farb
kastenwalzenoberfläche und dem vorderen Rand des Farb
kastenbodens 3 mit den Farbdosiermessern 4 gebildet. In
diesen Raum mündet der Farbzufuhrkanal 11, der durch die
Oberplatte 22 verläuft. Der normale Druckbetrieb findet
in dieser Konfiguration statt.
Bei Beendigung des Druckbetriebs wird die Farbzufuhr
durch den Zufuhrkanal 11 eingestellt und die noch im
Farbvorratsraum 10 vorhandene Restmenge durch Vorschie
ben der Schiebeplatte 21 verdrängt. Dadurch wird auch
noch diese Restmenge verbraucht und gleichzeitig der
Zufuhrkanal 11 durch die Oberfläche der Schiebeplatte 21
verschlossen.
Claims (6)
1. Vorrichtung zur Zufuhr von Druckfarbe in ein Farbwerk
einer Offsetdruckmaschine mit einer Mehrzahl von längs
einer Farbkastenwalze nebeneinander angeordneten Dosier
elementen am Boden eines Farbvorratsraumes mit untenlie
gendem Dosier-Vorlaufspalt,
dadurch gekennzeichnet, daß ein sich längs der Farbka
stenwalze (1) erstreckendes, den Farbvorratsraum räum
lich abschließendes Begrenzungselement (5), dessen
Stirnfläche (9) in einem definierten Rücklaufspaltab
stand zur Farbkastenwalze einstellbar ist, oberhalb der
Dosierelemente (4) angeordnet ist und
daß die Farbe durch wenigstens einen Farbzufuhrkanal
(11) unter dosiertem Überdruck in den Farbvorratsraum
(10) einleitbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
einen Farbkasten (2), auf dessen Boden (3) das Begren
zungselement (5) feststellbar ist, wobei der in den
Farbvorratsraum (10) mündende Farbzufuhrkanal (11) durch
das Begrenzungselement (5) verläuft.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Begrenzungselement (5) als schwenkbare Wand aus
gebildet ist, am Boden (3) angelenkt ist und der
Rücklaufspaltabstand (8) zur Farbkastenwalze (1) mittels
einer Stellvorrichtung (17) einstellbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Farbvorratsraum (10) von einer Kehle zwischen dem Boden (3) und dem
Ende des Begrenzungselements (5) gebildet ist und die
Farbzufuhr von beiden Seiten durch zwei Farbzufuhröff
nungen (19) in Endwänden des Farbvorratsraums (10) er
folgt.
5. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und/oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen dem Begrenzungselement (5; 22)
und dem Boden (3) eine mit einem Schiebeantrieb (24) verbundene
Schiebeplatte (21) angeordnet ist,
deren
Vorderkante entsprechend
dem dortigen Verlauf der Farbkastenwalzenoberfläche
geneigt und gekrümmt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Farbzufuhrkanal (11) in dem Begrenzungselement (5; 22) aus
geführt ist und seine Mündungsstelle in den Farbvorrats
raum (10) bei vorgeschobener Schiebeplatte (21) von die
ser überdeckt ist.
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