DE433574C - Seitliche Motoranordnung an elektrischen Lastkraftwagen - Google Patents
Seitliche Motoranordnung an elektrischen LastkraftwagenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
- B60K1/00—Arrangement or mounting of electrical propulsion units
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- Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)
Description
- Seitliche Motoranordnung an elektrischen Lastkraftwagen. Es ist bekannt, an elektrischen Lastkraftwagen die Antriebsmoforen seitlich anzuordnen, um das Fassungsv r..mögen der unter der Plattform angeordneten Akkumulatorenbatterie nicht zu beeinträchtigen. Hierdurch jedoch wird es notwendig, das Fahrzeug mit so viel Kardanwellen zu versehen, wie der Wagen Motoren besitzt. Dies verteuert jedoch den Wagen unnötig. Weiterhin wird durch die seitliche Anbringung der Motoren am Wagen der Antriebsmotor in höherem Maße den Wagenschwankungen unterworfen, als dies beim Einbau in der Mitte des Wagens der Fall ist.
- Erfindungsgemäß wird die Kardanwelle dadurch ersetzt, daß jeder Motor an dem mittleren Teil von Blattfedern um eine in der Querrichtung des Fahrzeuges liegende Achse schwingbar aufgehängt ist. Dadurch wird eine allseitige schwingende und federnde Aufhängung des Antriebsmotors erreicht.
- In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Abb. i zeigt eine Seitenansicht des Wagens, Abb. 2 eine Ansicht senkrecht hierzu. Der Antriebsmotor i i überträgt durch die in einer Schutzhülle 12 befindliche Welle seine Kraft über ein Kegelrädergetriebe 13 auf die Hinterradachse des Wagens. Der Antriebsmotor i i ist an der Plattform 14 des Wagens mittels eines allseitig schwingenden Gehänges angebracht. In den Böcken 15 der Plattform 14 sind um Bolzen 16 drehbare Haltelaschen 17 angelenkt. Die Haltelaschen 17 tragen an ihrem anderen Ende Bolzen 18, auf denen die umgebogenen Enden der Blattfedern i9 gelagert sind. An den Blattfedern i9 ist der Aufhängebolzen 2o für den Antriebsmotor gelenkig angebracht. Der den Antriebsmotor tragende Teil 21 ist innerhalb seines Spielraumes auf dem Aufhängebolzen 2o seitlich verschiebbar und um diesen drehbar angebracht.
- Auf die Hinterradachse stützen sich Blattfedern 22, die in einem festen, dem Motor i i zugekehrten Aufhängepunkt 23 und einem durch Haltelaschen 25 beweglichen Aufhängepunkt 24 an der Plattform 14 befestigt sind.
- Die Anordnung gemäß der Erfindung wirkt in folgender Weise: Bei Fahrten auf holperigem Boden steht in dem Augenblick der Erscbütterung der Hinterrada:chse der Antriebsmotor infolge seiner Trägheit fest. Die Hinterradachse drückt gegen die Blattfeder 22, so daß diese infolge ihres beweglichen Aufhängepunktes 24. den Stoß abfängt und sich nach rechts ausdehnt. Dadurch wird aber auch die Hinterradachse gleichzeitig mit nach rechts geschoben. Hierdurch entsteht eine Vergrößerung des Abstandes zwischen Hinterradachse und Antriebsmotor, wodurch bei feststehendem Motor eine große Beanspruchung der kuppelnden Teile eintreten würde. Dieses wird erfindungsgemäß jedoch dadurch vermieden, daß der Motor infolge seiner schwingenden Aufhängung nachgeben kann. Die Haltelaschen r; gelangen dabei in die in der Abbildung gestrichelt gezeichnete Lage, indem sie sich um die Punkte 16 drehen und die ganze Aufhängeanordnung des Antriebsmotors nach rechts verschieben. In allen Lagen, die der Motor einnehmen kann, bleibt er durch die Blattfedern r9 ständig gegen. Stoß gesichert.
- Beim Stoß wird die Hinterradachse nicht nur in geradliniger horizontaler Richtung nach rechts bewegt, sondern auch infolge des festen Drehpunktes 23 der Blattfeder 22 in vertikaler Richtung gehoben. Stände der Motor fest, so würde durch das senkrechte Heben ein Biegungsmoment in der Antriebswelle auftreten. Um dieses zu vermeiden, ist der Motor erfindungsgemäß um den Aufhängebolzen 2o drehbar angeordnet. Kleinere seitliche Verschiebungen des Motors nach Abb.2 zu der Hinterradachse werden dadurch aufgehoben, daß der den Antriebsmotor tragende Teil 21 sowohl auf dem Aufhängebolzen 2o -nfolge seines Spielraumes auf diesem als auch infolge seiner ganzen Aufhängung seitlich verschiebbar ist.
- Ein weiterer Vorteil dieser Aufhängung ist besonders der, daß beim Anziehen des Antriebsmotors das Drehmoment durch die federnde Aufhängung des Aufhängebolzens 2o abgefangen wird, so daß dadurch ein weiches Anfahren des Wagens erzielt wird.
- Bei der Anordnung nach der Erfindung kann sich der Motor infolge seiner allseitig schwingenden und federnden Aufhängung den Bewegungen der Hinterradachse anpassen.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRucH: Seitliche Motoranordnung an elektrischen Lastkraftwagen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Motor an dem mittleren Teil von Blattfedern um eine in der Querrichtung des Fahrzeuges liegende Achse schwingbar aufgehängt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES68069D DE433574C (de) | 1924-12-14 | 1924-12-14 | Seitliche Motoranordnung an elektrischen Lastkraftwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES68069D DE433574C (de) | 1924-12-14 | 1924-12-14 | Seitliche Motoranordnung an elektrischen Lastkraftwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE433574C true DE433574C (de) | 1926-09-01 |
Family
ID=7500023
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES68069D Expired DE433574C (de) | 1924-12-14 | 1924-12-14 | Seitliche Motoranordnung an elektrischen Lastkraftwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE433574C (de) |
-
1924
- 1924-12-14 DE DES68069D patent/DE433574C/de not_active Expired
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