DE433406C - Regelbare Bespannung fuer Tennisschlaeger - Google Patents

Regelbare Bespannung fuer Tennisschlaeger

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DE433406C
DE433406C DEM91151D DEM0091151D DE433406C DE 433406 C DE433406 C DE 433406C DE M91151 D DEM91151 D DE M91151D DE M0091151 D DEM0091151 D DE M0091151D DE 433406 C DE433406 C DE 433406C
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Heinz May & Co Fa
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Heinz May & Co Fa
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B51/00Stringing tennis, badminton or like rackets; Strings therefor; Maintenance of racket strings
    • A63B51/12Devices arranged in or on the racket for adjusting the tension of the strings

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

(Mgii5i
Gegenstand der Erfindung ist ein Schlagnetz für Tennisschläger, welches sich den bekannten Netzen gegenüber dadurch unterscheidet, daß die auftretenden Spannungen der beanspruchten Saiten beim Spielen auf Saiten übertragen werden, die beim Arbeiten der beanspruchten Saiten der Schlagfläche sonst unbeeinflußt bleiben würden. Es werden hierbei die Kräfte, welche in den Saiten auftreten, aufgeteilt, auf eine möglichst weite Strecke des Schlagnetzes übertragen und dadurch eine gewisse Elastizität erreicht, die eine Schonung der meistbeanspruchten Mittelsaiten bewirkt. Das bisherige Flechtwerk des Schlagnetzes unterstützt die Mittelsaiten in ungenügender Weise, so daß letztere in der Regel zuerst reißen. Dieser Mißstand beruht j auch noch auf der Lagerung der Saiten im Rahmen und ihrer Berührung mit dem Rahmen an den Stellen, wo die Saiten auf der Rahmeninnensaite diesen verlassen.
Abb. ι zeigt im Schema das System des neuen Schlagnetzes, und zwar die Zonen I und II, in denen die Verteilung der Spannung erfolgt. In der Zone I liegen die Ringe d oder eine Verbindungsschnur c (Abb. 2, 3 und 7), in der Zone II eine Verbindungsschnur c (gleichfalls Verteilungsschnur) (Abb. 2 und 3). Die Verteilung der Spannung im Schlagnetz des Tennisschlägers der Abb. 2 geschieht einmal in der Zone I und in zwei Teilen in der Zone II. In der Abb. 3 geht die Verteilung der Spannung in den Zonen I und II durchgehend vor sich. In der
Abb. 7 wird die Verteilung durch eine Verbindungsschnur c vorgenommen, und zwar nur in der Zone I.
Abb. 2 und 3 zeigen Beispiele, wie der Rahmen eines Tennisschlägers in hierzu geeigneter Weise bespannt werden kann. Hierbei ist der Art der Bespannung nach Abb. 2 der Vorzug zu geben, da beim Spielen der- Aufschlag des Balles in den meisten Fällen nicht to rechtwinklig zum Schlagnetz erfolgt, und da-*- durch die auftretenden Kräfte bei einer Diar gonalbespannung die Saiten günstiger belasten, und infolgedessen auch eine geringere Beanspruchung bei der Lagerung im'HoIzrahmen hervorgerufen wird. Durch die Verbindungsschnur c, welche in Knoten f. die Saiten b fest umschnürt (s. auch Abb. 7), und durch die Ringe d wird die Spannung der Saiten auf andere Saiten übertragen, die vom aufschlagenden Balle nicht direkt getroffen werden. Bei dem bekannten Flechtwerk des Schlagnetzes wird nur durch Durchbiegen der Saiten eine Übertragung der Spannung erzielt, während bei der neuen Bespannung ein Anziehen von Saiten vom Rahmen (Lager) her im Moment der Beanspruchung einer Durchbiegung der Saiten entgegengewirkt.
Abb. 4, 5 und 6 zeigen Einzelheiten zu den vorangegangenen Abb. 1 bis 3. Abb. 4 ist der Längsschnitt durch die Saiten b mit Rahmen α parallel zum Schlagnetz mit der Darstellung der Ringe d und ihrer Wirkung.
\ron einem Ring werden zwei benachbarte Satten-<b~ gehalten, so daß die Zugkraft einer beanspruchten Saite innerhalb des Lagers auch auf die benachbarte Saite übertragen wird. Die Ringe d sind die beweglichen La-. ger der Saiten und ruhen auf der inneren Laibung des Rahmens a. Die Saiten b gehen durch Lochungen i des Holzrahmens a. Die Löcher sind nach beiden Seiten im Rahmen erweitert, so daß die Saiten b sich in den Lochungen bei e bewegen können. Abb. 5 ist ein Querschnitt durch den Rahmen α mit Ring d und Saiten b. Die Lochungen i sind versetzt angeordnet und kufen an der inneren Laibung des Rahmens in die Ebene des Schlagnetzes.
Abb. 6 stellt einen Schnitt durch die Ringe d und durch die Saiten k mit Ansicht :.-. der; inneren Laihuug des Rahmens α dar.
Abb. 7 zeigt eine Teilansicht des Rahmens a mit den Saiten b und der Verbindungsschnur c. In diesem Falle spielt die Verbindungsschnur an Stelle der Ringe die Rolle der beweglichen Lager der Saiten und schützt die Saiten b gegen Abreißen; derselben an der inneren Laibung .bei e des Rahmens a. Hierbei sind die Lager der Saiten fe die Knoten/ der Verbindungsschnur d . ·- . .. - -.
Die Verbindungsschnur c, wie sie in Abb. 2 und 3 als bewegliches zweites Lager und in Abb. 7 (c) als bewegliches Hauptlager gezeigt ist, übernimmt einen Spannungsausgleich und ist, den übertragenden Spannungen entsprechend, an Festigkeit und Art einem versuchten Verfahren gemäß hergestellt. Als Verbindungsschnur c gleichfalls eine Saite zu verwenden, hat sich als unzweckmäßig herausgestellt, da eine harte Saite in Verbindung mit den Saiten b/ letztere in einer Linie umfaßt und "bei "der auftretenden Spannung erst ein breiteres Lager geschaffen sein wird, nachdem bereits eine Beschädigung beider Saiten vor sich gegangen ist. Nach angestellten Versuchen wird die Verbindungsschnur c aus gewöhnlichem Bindfaden in der Stärke der Saiten b eingezogen und geknotet, und nachdem das Schlagnetz fertiggestellt ist, diese Schnur mittels Öl und Lack imprägniert. Hierbei haben die Lager der Saiten, welche die Verbindungsschnur in den Knoten f bilden, die Saiten b als flächenartiges Band umfaßt und erhalten durch die nachträgliche obenerwähnte Behandlung die erforderliche Festigkeit und Widerstandsfähigkeit. Es ist somit erreicht, daß die Verbindungsschnur unter Berücksichtigung ihrer Funktion, nämlich der Aufnahme von kleineren Spannungen gegenüber denjenigen der Saiten b, diesen an Haltbarkeit und Lebensdauer gleichkommt.
Abb. 8 und 9 stellen die Befestigung der Saiten b dar. Bei den bisher bekannten Bespannungen der Tennisschläger mußte man möglichst "lange Saiten verwenden, da eine gute Befestigung der Enden Schwierigkeiten macht. Man nahm zwei Saiten für die Längsund Querbespannung. Bei Reparaturen, die man durch Auswechseln einzelner Saiten vornehmen muß, zeigt sich eine besondere Schwierigkeit, und außer durch Knoten der Saiten werden die Enden im Rahmen mit Holzkeilen gehalten.
Abb. 8 ist ein Schnitt durch den Rahmen a nebst Ansicht' der in der Nut g lagernden Saiten b und Lochungen i sowie die Darstellung eines Schiffchens h.
Abb. 9 ist eine Ansicht des äußeren Rahmens mit den eingelagerten Saiten in Nuten g und .des Schiffchens Ji. ■
- Die Saite ψ (Abb. 8) wird in der Richtung, wie der Pfeil angibt,, durch-die Loehung i über das Lager Ji, durch die zweite Lochung i1 und- weiter über das Lager k1 innerhalb des «5 Rahmens durch die Loehung r- geführt. Das Ende der Saite b1 wird hierauf durch das Schiffchen Ji gezogen und nach oben und seitlich angezogen. ^Es . schiebt sich die Saite b1 zwischen die eingespannte Saite b2 und · das Lager k1 und rutscht unterhalb der .Abrundung / des Lager k1. Hierauf
wird das Saitenende??1 durch das Schiffchen/!1 gezogen und vorstehendes wiederholt. Durch die abwechselnde Benutzung der Schiffchen //■ und h1 und Durchziehen des Saitenendes b% über die Abrundungen I werden zwei Saiten b2 und b* spiralförmig umschlungen.
Die rechte Seite der Abb. 8 und g zeigt das Saitenende b1, nachdem das Schiffchen h bereits verlassen ist und das Saitenende durch
to das Schiffchen h1 gezogen wird. Die linke Seite derselben Abbildungen stellt das Saitenende b4 dar. In diesem Falle hat die Saite &4 die Verschnürung durch zwei Schiffchen, welche gleichfalls rechts und links von der Durchlochung liegen, verlassen und liegt das Ende b4 zwischen der Saite b und k2. Die Verschnürung kann natürlich auch ungehindert weiter ausgedehnt werden, und evtl. das Schiffchen des Lagers k zur Befestigung be-
nutzen. Zweckmäßig ist jedoch, zum Schluß das Saitenende zwischen einem Lager k und der Saite b eingeklemmt zu lassen, wie es bereits b* zeigt. Durch diese Befestigungsart ist es auch möglich, kurze Saiten, wie es vor allen Dingen bei Reparaturen unbedingt notwendig wird, sicher und unauffällig zu befestigen. Gleichzeitig werden durch diese Umschnürung innerhalb der ' Durchlochung i2 zwei Saiten (b2 und b3) fest umwickelt, daß die beanspruchte Saite b2 oder b3 im Schlagnetz ihre Spannung auf zwei Saiten im festen Lager k leitet und der gefährliche Querschnitt der Saite, welcher da liegt, wo Saiten und Holz sich reiben, so gut wie aufgehoben wird.
Jede Saite im Lager k wird nur mit halber Spannung belastet.
Ein weiterer Mißstand, welchen jedes Schlagnetz aufweist, ist das Nachlassen der angespannten Saiten, sei es nach häufiger Benutzung beim Spielen oder durch Temperatureinflüsse.
Abb. 10, 11 und 12 zeigen Maßnahmen und Vorrichtungen zur Regulierung und Nachspannung des Schlagnetzes.
Abb. ro ist eine Teilansicht des Rahmens a, der Ringe d und der Saiten b, Abb. 11 der dazugehörige Querschnitt durch Rahmen, Ring und Saiten. Die Ringe d werden vom Rahmen α auf den von ihnen umschlossenen Sai-
so ten abgezogen und durch die Verbindungsschnur c1 gehalten. Durch die Verkürzung der Saiten b, die einerseits durch das Abziehen der Ringe d hervorgerufen wird und andererseits durch die Änderung in der Richtung der Saiten b bei in mittels der Verbindungsschnur c1, wird eine Neuanspannung· der Saiten des Schlagnetzes erzielt.
Für eineRegelung der Spannung im Schlagnetz mit beschränktem Umfange zeigt auch Abb. 8 noch eine Möglichkeit unter Benutzung der Schiffchen h. Durch letztere werden starke Schnüre gezogen und rechts und links vom Schiffchen h auf das Lager k gebracht, so daß diese (in Längen der Nutenbreite g) zwischen der Saite und dem Lager k lagern. Es kann hierbei die Verkürzung einer Saite bis zur doppelten Höhe der Nut g (zwei Lager k, beiderseits des Rahmens) erreicht werden, welches schon eine nicht zu unterschätzende Nachspannung der Saiten ergibt.
Abb. 12 zeigt eine automatische Regelung der Spannung des Schlagnetzes. Es wird diese durch zwei Ringe d und d1 mit dazwischenliegender Feder η bewirkt. Die linke Seite der Abb. 12 stellt eine Teilansicht des Rahmens und des Schlagnetzes dar kurz nach der Anfertigung, während die rechte Seite eine Teilansicht darstellt, nach der das Schlagnetz in Benutzung war und unter Temperatureinflüssen gelitten hat. Beide Spannungen, der Saiten rechts und links der Abb. 12 sind gleich, während die Federn η die ersichtliche Veränderung erfahren haben.

Claims (3)

Patent-Ansprüche :
1. Regelbare Bespannung für Tennisschläger, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Saiten (&) an ihren Durchtrittsstellen
an der Rahmeninnenseite Ringe (d) mit oder ohne Verbindungsschnüre (c) aufgebracht sind, die als bewegliche Lager die Spannung der paarweise zusammengefaßten Saiten auf die festen Lager (k) im Rahmen (α) und auf die neutralen Saiten des Schlagnetzes übertragen.
2. Regelbare Bespannung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe (d) durch eine Verbindungsschnur (c1) oder Federn («) und Ringe (d1) ihrer Lage nach in Richtung nach der Mitte des Schlagnetzes auf die Saiten (b) aufgestreift sind, und daß die Verbindungssaiten (c) zwischen den Ringen (d) und den ersten Verkreuzungen (m) der Saiten (b) gespannt sind.
3. Regelbare Bespannung für Tennisschläger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsschnur (c) aus Bindfaden besteht, die nach Herstellung des Schlagnetzes mit öl und Lack imprägniert ist, um Knoten (/), die beweglichen Lager der Saiten (b), zu bilden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM91151D 1925-09-01 1925-09-01 Regelbare Bespannung fuer Tennisschlaeger Expired DE433406C (de)

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