DE4332885A1 - Eindrückbarer Abgabebehälter für fließfähige Stoffe - Google Patents

Eindrückbarer Abgabebehälter für fließfähige Stoffe

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Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eindrückbare Behälter zum Abgeben fließfähiger Stoffe. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eindrückbare Abgabebehälter mit einem wegwerf baren inneren Behälter für den fließfähigen Stoff.
Zahnpasten und andere fließfähige Stoffe sind häufig in zusam­ mendrückbaren Tuben verpackt. Diese Tuben haben den Vorteil, daß sie relativ einfach und billig zu produzieren sind. Die Verbrau­ cherakzeptanz für zusammendrückbare Tuben ist gemischt, was von der sperrigen Beschaffenheit der teilweise benutzen Tuben und der Schwierigkeit der Aufbewahrung herrührt, da konventionelle Tuben flach auf einer horizontalen Fläche liegen müssen. Anfäng­ lich verwendete Metalltuben hatten die Tendenz, aufzureißen oder aufzubrechen, wenn beim Herauspressen des Inhaltes zu viel Druck auf sie ausgeübt wurde. Mit der Einführung von Laminat-Tuben aus Kunststoff war die Verbraucherakzeptanz immer noch begrenzt. Die Laminat-Tuben sind ausreichend stabil, um einem unbeabsichtigten Bruch vorzubeugen. Gleichwohl haben die Laminat-Tuben für ge­ wöhnlich eine ausreichende Formstabilität, so daß sich die Tuben nicht wie bisher verwendete Produkte aufrollen lassen und statt dessen durch die elastischen Eigenschaften von Kunststoff die Tendenz haben, ihre ursprüngliche Form wiederzugewinnen.
Als eine Alternative zu Tuben wurden mit einigem wirtschaft­ lichen Erfolg mechanische Pumpspender zum Abgeben fließfähiger Stoffe verwendet. Diese Pumpspender sind im allgemeinen angeneh­ mer, da sie einfacher zu benutzen und ordentlicher aufzustellen sind. Die Pumpspender sind üblicherweise aus einem steifen Mate­ rial hergestellt und mit einem ebenen Boden versehen, um den Pumpspender aufrecht aufzustellen, wodurch eine ordentlichere Erscheinung während der Benutzung erreicht wird.
Kunststoffflaschen waren zum Abgeben fließfähiger Stoffe wie Zahnpasta nicht besonders erfolgreich. Durch die zähflüssige Beschaffenheit floß die Zahnpasta nicht leicht zur Auslaßöff­ nung. Weiterhin sogen die Kunststoffflaschen bei jedem Abgabe­ vorgang Luft in die Flasche, was zum Eintrocknen des Inhaltes und zur Verstopfung der Auslaßöffnung führt. Je mehr von dem Inhalt verbraucht wird, desto schwieriger wird es, den Inhalt herauszupressen. Die Zahnpasta tendiert außerdem dazu, sich auf dem Boden der Flasche abzusetzen, was es schwierig macht, das Produkt herauszupressen.
Alle oben erwähnten Abgabebehälter sind auf dem Markt erfolg­ reich. Obwohl der Pumpspender einfach zu benutzen ist, haben die Kosten und die Schwierigkeiten der Herstellung die Verbraucher­ akzeptanz begrenzt. Zusätzlich verursacht der Pumpspender große Mengen an überflüssigem Verpackungsmaterial, wenn das Produkt verbraucht ist. Das Verbraucherbewußtsein hat sich in den letz­ ten Jahren in großem Ausmaß zu Konsumgütern mit reduziertem Verpackungsmaterial hin verschoben, wodurch der Abfall am Ende der Produktlebensdauer reduziert wird. So wurde vermehrte Auf­ merksamkeit auch auf wiederverwertbare Behälter und auf Spender gerichtet, die wiederbefüllbar sind, wodurch die Lebensdauer des Behälters verlängert werden kann.
Es sind zahlreiche Vorrichtungen entwickelt worden, um fließfä­ hige Stoffe in einfacher und bequemer Weise abzugeben. Eine solche Vorrichtung ist in der US-PS 44 69 250 (Evezich) be­ schrieben, die eine Anordnung mit einer eingefügten separaten Blase in einer eindrückbaren äußeren Schale zeigt. Die Schale hat eine abnehmbare Kappen- und Tüllenkonstruktion. Ein von der Basis der Tülle nach innen gerichteter Fortsatz durchbohrt die Folienversiegelung der Blase, um ein Abgeben des Inhaltes zu er­ möglichen. Andere vergleichbare Vorrichtungen zum Abgeben fließ­ fähiger Stoffe sind in der US-PS 47 60 937 und in der US-PS 49 09 416 offenbart.
Ein weiteres Beispiel einer Pumpanordnung zum Abgeben fließfähi­ ger Stoffe zeigt die US-PS 48 42 165. Diese Vorrichtung weist eine Kunststoffflasche zum Abgeben eines Stoffes ohne übermäßi­ gen Lufteintritt zwischen den Abgabevorgängen auf. Das Produkt befindet sich in einem flexiblen Beutel, der am oberen Ende und an seiner Mitte mit dem äußeren Behälter verbunden ist. Ein Rücksaugventil ist zwischen der Abgabeöffnung und dem flexiblen Beutel angebracht, um zu verhindern, daß während und zwischen den Abgabezyklen Luft in den Beutel gelangt. Ein Lufteinlaßven­ til ist in die Bodenwand des Behälters eingefügt.
Die oben erwähnten Abgabevorrichtungen waren zum Abgeben fließ­ fähiger Stoffe nicht vollkommen wirksam geeignet, um dem Wunsch des Konsumenten nach Preis, einfacher Benutzung und den Umwelt­ interessen an Reduzierung der Menge an Verpackung und Behältern entgegenzukommen. Es gibt folglich einen fortlaufenden Bedarf an Abgabebehältern für fließfähige Stoffe. Es gibt weiterhin einen Bedarf an Kunststoff-Pumpspendern, die einen auswechselbaren inneren Behälter aufweisen, um die Beseitigung der gesamten Vor­ richtung zu vermeiden.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Kunststoff- Pumpspender zum Abgeben fließfähiger Stoffe, besonders von Zahn­ pasta. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf einen Kunst­ stoff-Pumpspender mit einem austauschbaren inneren Folienbehäl­ ter, der weggeworfen werden kann, wenn der Inhalt verbraucht ist.
Die erfindungsgemäße Abgabevorrichtung ist relativ einfach her­ zustellen und zu benutzen. Der Behälter wird ohne komplizierte Teile hergestellt, wodurch die Herstellungsschritte vereinfacht und die Produktionskosten reduziert werden.
Die Abgabevorrichtung ist im allgemeinen aus einem leichten flexiblen Kunststoffmaterial hergestellt. Der Behälter hat im wesentlichen einen äußeren Behälter, der eine Kappe mit einer Abgabe-Auslaßöffnung hat, und einen flexiblen, beutelähnlichen inneren Behälter, der im äußeren Behälter gehalten wird. Wenn der Inhalt des inneren Behälters verbraucht worden ist, wird nur der innere Behälter weggeworfen und durch einen neuen inneren Behälter ersetzt.
Die Vorteile der Erfindung werden hauptsächlich dadurch er­ reicht, daß man einen eindrückbaren Behälter zum Abgeben fließ­ fähiger Stoffe herstellt, der einen elastischen, im wesentlichen röhrenförmigen äußeren Behälter mit gegenüberliegenden elasti­ schen Seitenwänden, einer geschlossenen Bodenwand und einem offenen oberen Ende hat, das eine obere Kante bildet. Ein inne­ rer Behälter weist eine Aufhängung und einen flexiblen zusammen­ drückbaren Behälter auf, der den fließfähigen Stoff enthält, wobei der innere Behälter durch die Aufhängung gestützt wird und im äußeren Behälter angeordnet ist. Eine Kappeneinheit ist mit der oberen Kante des äußeren Behälters verbunden und bildet eine Dichtung zwischen der Kappeneinheit und dem äußeren Behälter, um so einen inneren Raum des äußeren Behälters zu bilden. Die Kap­ peneinheit verfügt über Einrichtungen, um eine axiale Öffnung zu bilden. Eine erste Einwege-Sperrventileinrichtung ist funktio­ nell mit der Kappeneinheit und der axialen Öffnung verbunden. Die Aufhängung ist mit der Kappeneinheit verbunden, wobei die axiale Öffnung und die erste Sperrventileinrichtung mit dem Inneren des inneren Behälters in Verbindung stehen und die erste Sperrventileinrichtung so orientiert ist, daß der fließfähige Stoff aus dem inneren Behälter gepreßt werden kann, ohne daß Fremdstoffe durch die erste Sperrventileinrichtung in den inne­ ren Behälter gelangen können. Eine zweite Einwege-Sperrventil­ einrichtung an der Aufhängung erlaubt es, daß Luft in den inne­ ren Raum des äußeren Behälters eintreten kann, ohne in den inne­ ren Behälter zu gelangen.
Weitere Vorteile und Aufgaben der Erfindung werden durch Her­ stellen einer eindrückbaren Abgabe-Einheit für fließfähige Stof­ fe erreicht, die aufweist:
einen elastischen äußeren Behälter mit gegenüberliegenden elas­ tischen Seitenwänden, einer geschlossenen Bodenwand, um einen inneren Raum und ein offenes oberes Ende zu bilden, wobei die Seitenwände an einer oberen umlaufenden Kante enden;
eine Kappeneinheit, die eine axiale Auslaßeinrichtung und eine umlaufende äußere Kante hat, abnehmbar mit dem äußeren Behälter verbunden ist und eine Dichtung zwischen dem äußeren Behälter und der Kappeneinheit formt,
einen inneren zusammendrückbaren Behälter, der den fließfähigen Stoff enthält und eine Aufhängung aufweist, wobei der innere Be­ hälter Seitenwände, ein geschlossenes Bodenende und ein oberes Ende hat, das mit der Aufhängung verbunden ist, und der innere Behälter, durch die Aufhängung gestützt, im äußeren Behälter an­ geordnet ist und der innere Behälter einen inneren Raum bildet, der mit der Auslaßeinrichtung in Verbindung steht;
eine erste Einwege-Sperrventileinrichtung, die mit der Auslaß­ einrichtung der Kappeneinheit verbunden ist, um das Abgeben des Inhalts des inneren Behälters zu ermöglichen, wenn ein nach innen gerichteter Druck auf die Seitenwände des äußeren Behäl­ ters angewendet wird;
eine zweite Einwege-Sperrventileinrichtung, die an der Aufhän­ gung angeordnet ist, um das Eintreten von Luft in den inneren Raum zwischen dem inneren und dem äußeren Behälter zu ermögli­ chen;
eine Aufhängung mit einer umlaufenden Kante, die die Seitenwände des äußeren Behälters ergänzt, wobei der innere Behälter eine Schürze aufweist, die sich von der umlaufenden Kante nach unten axial bis zur Hälfte in den inneren Raumes des äußeren Behälters erstreckt und die an einem unteren Ende endet;
wobei der innere Behälter eine Länge hat, die im wesentlichen der Länge des äußeren Behälters entspricht und mit dem unteren Ende der Schürze um den Umfang an der Mitte des inneren Behäl­ ters verbunden ist.
Andere Ziele, Vorteile und Merkmale der Erfindung werden durch die folgende detaillierte Beschreibung verdeutlicht, die in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen einige Ausführungs­ beispiele der Erfindung zeigt.
Fig. 1 ist eine Frontansicht der Abgabevorrichtung im Schnitt, um die Kappeneinheit mit einem Abgabeventil und einem Lufteinlaßventil, einen inneren Behälter mit Behälter­ halterung und einen äußeren Behälter zu zeigen;
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Abgabevorrichtung aus Fig. 1, wobei ein Teil des äußeren Behälters wegge­ schnitten ist, um die Kappeneinheit und den inneren Behälter zu zeigen;
Fig. 3 ist eine Draufsicht der Kappeneinheit vom oberen Ende der Fig. 1 aus gesehen;
Fig. 4 ist eine Draufsicht der Kappeneinheit, wie sie vom unteren Ende der Fig. 1 aus gesehen wird;
Fig. 5 ist eine Querschnittsansicht der Kappeneinheit, die das Abgabeventil während eines Abgabevorgangs in einer offenen Stellung zeigt, wenn Druck auf die Wände des äußeren Behälters ausgeübt wird;
Fig. 6 ist eine Querschnittsansicht der Kappeneinheit, wenn das Abgabeventil in einer geschlossenen Stellung und das Lufteinlaßventil in einer offenen Stellung ist, damit Luft in den äußeren Behälter eindringen kann, wenn der Auspreßdruck auf die Wände des äußeren Behäl­ ters nachläßt;
Fig. 7 ist eine Frontansicht der Aufhängung mit einer sich nach unten erstreckenden Schürze, die eine Fenster- Lasche aufweist, die an einem unteren Ende der Schürze gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung gelenkig angebracht ist;
Fig. 8 ist eine Querschnittsansicht der Aufhängung entlang der Linie 8-8 von Fig. 7;
Fig. 9 ist eine Frontansicht der Aufhängung, wobei die Auf­ hängung eine sich nach unten erstreckende Schürze mit einer am oberen Ende der Schürze gelenkig angebrachten Lasche aufweist gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 10 ist eine Seitenansicht der Abgabevorrichtung von Fig. 1 während eines Abgabevorgangs in eingedrückter Stellung, die die gelenkig angebrachte Lasche der sich nach unten erstreckenden Schürze des inneren Behälters zeigt; und
Fig. 11 ist eine Querschnittsansicht eines weiteren Ausfüh­ rungsbeispiels der Abgabevorrichtung, die das Abgabe­ ventil und das Lufteinlaßventil an der Aufhängung des inneren Behälters zeigt.
Die Nachteile und Einschränkungen früherer Abgabevorrichtungen werden durch die vorliegende Erfindung beseitigt, indem sie eine bequeme und umweltfreundliche Abgabevorrichtung zur Verfügung stellt. Die erfindungsgemäße Abgabevorrichtung ist ein flexibler und elastischer Behälter, der den Inhalt, und im besonderen fließfähige Stoffe, durch Zusammendrücken der Seiten des Behäl­ ters abgeben kann. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf einen Pump-Abgabebehälter, um zu verhindern, daß Luft am Ende eines Abgabevorgangs zurück in den Behälter strömt. Der Inhalt befindet sich in einem wegwerfbaren inneren Behälter, der ausge­ tauscht werden kann, wenn der Behälter leer ist.
In den Figuren ist eine Behälter- oder Abgabevorrichtung 10 dargestellt, die einen äußeren Behälter 12, einen inneren Behälter 14, eine den inneren Behälter 14 haltende Aufhängung 34 und eine Kappeneinheit 16 aufweist.
Der äußere Behälter 12 weist einen elastischen Körperbereich aus einem elastischen Polymer auf. In einem bevorzugten Ausführungs­ beispiel, wie in Fig. 1 und 2 gezeigt, hat der äußere Behälter eine im wesentlichen elliptische Querschnittsform, um eine Hauptachse und eine Nebenachse zu definieren. Der äußere Behäl­ ter weist, wie in Fig. 2 gezeigt, ein Paar gegenüberliegende flexible Wände 18 und 20 auf, die eingedrückt werden, um den Inhalt der Abgabevorrichtung abzugeben, wie im folgenden genauer erläutert wird. Der äußere Behälter weist weiterhin eine ge­ schlossene Bodenwand 21 und eine Basis 22 auf, um ein Stehen des Behälters in auf rechter Position zu ermöglichen. Wie in Fig. 1 gezeigt, ist die Bodenwand 21 gekrümmt und hat wahlweise eine nach innen gerichtete kleine Vertiefung 23. Ein oberes Ende des äußeren Behälters 12 weist zwei parallele, nebeneinander ange­ ordnete, nach außen gerichtete Kragen 26 und 28 auf, die sich um den Umfang des oberen Endes erstrecken. Der Kragen 28 greift mit dem Vorsprung 72 der Kappeneinheit 16 ein, um ein Einrasten der Kappeneinheit auf dem äußeren Behälter zu ermöglichen. Der Kra­ gen 26 dient als Stützring. Beide Kragen 28 und 26 haben in Abständen angeordnete Einschnitte, so daß Luft zwischen den Kragen hindurchströmen kann. Wie am besten in Fig. 2 gezeigt, ist die innere Oberfläche der Seitenwand des äußeren Behälters 12 im wesentlichen glatt und ohne Unterbrechungen.
In den bevorzugten Ausführungsbeispielen ist der äußere Behälter 12 als eine Einheit aus einem Kunststoffmaterial geformt. Die Seitenwände 18 und 20 sind elastisch, um den sich wiederholenden Biegungen während der Abgabevorgänge zu widerstehen, und sind in der Lage, ihre ursprüngliche Form und Lage einfach wiederzuge­ winnen.
Der innere Behälter 14, der den abzugebenden fließfähigen Stoff aufnimmt, hat vorzugsweise die Form eines zusammendrückbaren Beutels mit einem geschlossenen Bodenende 32 und einem offenen oberen Ende. Der innere Behälter 14 kann, wie im Stand der Tech­ nik bekannt, aus einer flexiblen polymeren Folie oder einer Me­ tallfolie gefertigt sein. Der innere Behälter kann aus einem Folienmaterial geformt sein, das über sich selbst gefaltet und entlang seiner Länge versiegelt ist oder durch Extrudieren als eine Einheit gebildet sein. In jedem Fall ist der innere Behäl­ ter ausreichend flexibel und einfach verformbar, um den Inhalt durch Aufbringen seitlicher Kräfte auf die elastischen Wände 18, 20 des äußeren Behälters 12 aus dem inneren Behälter herauszu­ drücken. Der innere Behälter 14 ist vorzugsweise so dimensio­ niert, daß er im wesentlichen mit den inneren Abmessungen des äußeren Behälters 12 übereinstimmt, und hat eine Länge, die im wesentlichen gleich der Länge des äußeren Behälters 12 ist. Das obere Ende des inneren Behälters ist mit einer Aufhängung 34 verbunden, durch die der Inhalt herausgepreßt wird. Das Boden­ ende 32 des inneren Behälters 14 ist entweder nahtlos oder ge­ schlossen, um zu verhindern, daß der Inhalt des inneren Behäl­ ters in den Innenraum des äußeren Behälters ausläuft.
Die Aufhängung 34 hat einen sich radial ersteckenden Flansch 38, der so dimensioniert ist, daß er, wie in Fig. 2 gezeigt, das obere Ende des äußeren Behälters 12 aufnehmen kann. Die Aufhän­ gung ist in den Fig. 2, 5 und 6 gezeigt. Ein sich axial er­ streckender Kragen 40 verläuft aufwärts gerichtet, um einen Abgabeauslaß zu bilden, und ist, wie in den Fig. 5 und 6 gezeigt, mit dem radialen Flansch 38 durch einen radialen Schul­ terbereich 42 verbunden. Eine Schürze 44 erstreckt sich, wie in Fig. 1 gezeigt, von der Aufhängung 34 nach unten in eine zum Kragen 40 entgegengesetzte axiale Richtung. Die Schürze 44 ist vorzugsweise so dimensioniert, daß sie in einer engen Verbindung mit der inneren Oberfläche des äußeren Behälters 12 steht. Ein Paar durchgehende radiale Rippen 46 erstrecken sich um den äuße­ ren Umfang des oberen Endes der Schürze 44, um eine Dichtungs- Einrichtung gegen die Wände des äußeren Behälters 12 zu bilden. Die Rippen 46 sind vorzugsweise so dimensioniert, daß sie eine im wesentlichen luftdichte Dichtung gegen die innere Oberfläche des äußeren Behälters 12 bilden.
Der innere Behälter 14 hat ein offenes oberes Ende 48, das mit einem Kragen 50 verbunden ist, um einen Abgabeauslaß für den inneren Behälter zu bilden. Der innere Behälter 14 kann an einen ringförmigen Kragen 50 der Aufhängung 34 durch geeignete Mittel wie Hitze- oder Klebeverbindungen verbunden sein. Der ringförmi­ ge Kragen 50 ist dann, wie in den Fig. 1, 5 und 6 gezeigt, mit der inneren Oberfläche des Kragens 40 verbunden. Er ist normalerweise durch Verschweißen oder mittels eines Klebers permanent mit dem Kragen 40 der Aufhängung 34 verbunden. Alter­ nativ kann der ringförmige Kragen 50 äußere Gewinde oder Sperr­ klinken 52 haben, die mit den ergänzenden Sperrklinken 54 der inneren Oberfläche des Kragens 40 ineinandergreifen, um so einen Schnappverschluß zu bilden. Die Verwendung von Sperrklinken schafft eine Vereinfachung der Montage des inneren Behälters 14 über Kragen 50 auf Kragen 40.
In den Fig. 5 und 6 ist ein Einwege-Sperrventil 56 gezeigt, das als Lufteinlaß für den Raum zwischen dem äußeren Behälter 12 und dem inneren Behälter 14 dient und in den radialen Schulter­ bereich 42 der Aufhängung 34 eingefügt ist. In einer bevorzugten Ausführung hat das Sperrventil 56 eine Öffnung in dem radialen Bereich 42, um einen Ventilsitz 58 zu bilden, wie in Fig. 5 ge­ zeigt. Ein Klappenventil 60 ist an die innere Oberfläche der Aufhängung 34 gelenkig angebracht, um in geschlossener Stellung gegen den Ventilsitz 58 abzudichten. Das Ventil 60 ist in einem Ausführungsbeispiel vollständig mit der Aufhängung 34 ausge­ bildet und mit ihm durch ein bewegliches Scharnier 62 verbunden. Eine Alternative besteht darin, teilweise eine Folie um die Kante der Öffnung zu kleben, um so das Ventil zu formen. Wie in den Fig. 5 und 6 gezeigt, ist das Ventil 60 so angebracht, daß es nach innen in Richtung auf das Innere der Aufhängung 34 schwenkt, wenn es in der offenen Stellung ist. Diese Klappenven­ tilanordnung ist vorteilhaft wegen der Einfachheit seiner Kon­ struktion und Funktion, obwohl auch andere konventionelle Ven­ tilanordnungen verwendet werden können. In bevorzugten Ausfüh­ rungsbeispielen befindet sich das Ventil 56 in geschlossener Stellung, wenn der Druck im äußeren Behälter 12 gleich dem Druck außerhalb des äußeren Behälters ist.
Die Kappeneinheit 16 ist so dimensioniert, daß sie sich über die Aufhängung 34 und die obere Kante des äußeren Behälters 12 fügen läßt. In den bevorzugten Ausführungsbeispielen weist die Einheit 16 einen normalerweise konisch geformten Bereich 64 auf, der sich nach außen gerichtet zu einer umlaufenden Kante 66 er­ streckt. Die umlaufende Kante 66 der Kappeneinheit 16 enthält eine im wesentlichen ebene innere Fläche 68 und einen axialen Kragen 70. Eine ringförmige Rippe 72 verläuft nach innen gerich­ tet auf der inneren Fläche des Kragens 70, um die Rippe 28 auf dem äußeren Behälter 12 zu ergänzen, um so die Kappeneinheit 16 durch eine Schnappverbindung abnehmbar am äußeren Behälter 12 zu befestigen. Im allgemeinen ist der Kragen 70 der äußeren Kappe so dimensioniert, daß die äußere Abmessung des äußeren Behälters 12 derart ergänzt wird, daß eine Dichtung zwischen der Kappen­ einheit 16 und dem äußeren Behälter 12 gebildet ist. Wie in Fig. 1 gezeigt, kommt die Rippe 26 mit der inneren Oberfläche des Kragens 70 der Kappeneinheit in Anlage.
Eine Auslaßtülle 74 ist mit dem konischen Bereich 64 der Kappen­ einheit verbunden und bildet einen axialen Auslaß 76 für den abzugebenden Stoff. Die Auslaßtülle 74 erstreckt sich axial von der Kappeneinheit 16 und enthält vorzugsweise äußere Gewindegän­ ge 80 zum Eingriff mit inneren Gewindegängen 78 der abnehmbaren Überkappe 82. Ein axialer Kragen 84 erstreckt sich von der Kap­ peneinheit 16 in zur Auslaßtülle 74 entgegengesetzter Richtung hin zur Aufhängung 34. Der axiale Kragen 84 hat eine äußere Abmessung, die die innere Abmessung des Kragens 50 auf der Auf­ hängung 34 ergänzt, um eine im wesentlichen wasserdichte Dich­ tung zwischen der Aufhängung 34 und der Kappeneinheit 16 zu bil­ den. Eine Luftöffnung 75 ist in die äußere Kante der Kappenein­ heit 16 eingefügt, so daß Luft in den Raum zwischen der Kappen­ einheit und der Aufhängung einströmen kann. Die Luftöffnung 75 ist, wie in Fig. 5 gezeigt, eine Nut in der Kante der Kappe. Wie oben bemerkt, ist auch in den Rippen 26, 28 eine Nut vor­ gesehen, damit Luft durch die Öffnung 75 strömen kann. In ande­ ren Ausführungsbeispielen erstreckt sich die Öffnung 75 durch die äußere Oberfläche der Kappe 16.
Eine stoffabgebende Einwege-Sperrventileinheit 86 kann in die Kappeneinheit 16 in den axialen Auslaß 76 eingefügt werden. In dem in den Fig. 1, 2, 5 und 6 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Sperrventileinheit 86 als eine separate Einheit geformt und wird durch Einschieben der Sperrventileinheit 86 in eine axiale Nut mit der Kappeneinheit 16 verbunden. Ein Haltering 88 ist in die innere Oberfläche der inneren axialen Nut eingefügt, um die Sperrventileinheit in ihrer Stellung zu halten. Die Sperrventileinheit 86 weist einen ringförmigen Kragen 90 auf, um die axiale Öffnung zu bilden. Dieser Kragen 90 dient auch dazu, das Ventil in eine geschlossene Stellung zu drücken. Wie in den Fig. 5 und 6 gezeigt, ist an gegenüberliegenden Seiten der Sperrventileinheit gelenkig ein Paar gegenüberliegender Ventil­ klappen 94 und 96 (siehe Fig. 5 und 6) angebracht. Die Ventil­ klappen 94 und 96 haben eine normalerweise halbkreis-förmige Form, wobei sich die geraden Seiten gegenüber liegen. Die Ven­ tilklappen 94 und 96 sind am Kragen 90 gelenkig ange-bracht, um, wie in Fig. 5 gezeigt, nach oben in eine offene Stellung zu schwenken und um, wie in Fig. 6 gezeigt, nach unten in eine geschlossene Stellung zu schwenken. In bevorzugten Ausführungs­ beispielen sind die Ventilklappen 94 und 96 mit der Sperrventil­ einheit durch bewegliche Scharniere 98 und 100 verbunden. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 5 sind die Ventilklappen 94, 96 in geschlossener Stellung im wesentlichen co-planar. Nach oben gerichtete Vorsprünge 92 verhindern, daß die Ventilklappen 94 und 96 sich nach unten über eine im wesentlichen horizontale Lage bewegen.
In bevorzugten Ausführungsbeispielen weist das Auslaß-Sperrven­ til 86 zwei zusammenwirkende Ventilklappen auf, die an gegen­ überliegenden Seiten gelenkig angebracht sind. Die Zwillings­ klappen-Ventilanordnung ist entwickelt worden, um, im Vergleich mit einem Einzelklappenventil oder anderen Ventilanordnungen, während der Benutzung einfach zu öffnen und zu schließen. Die Zwillingsklappen-Ventilanordnung erlaubt eine größere Öffnung und benötigt eine reduzierter Kraft auf den äußeren Behälter, um das Produkt herauszupressen. Sie erlaubt weiterhin ein schnel­ leres und einfacheres Schließen des Ventils, um das Absetzen von Stoff und das Einziehen von Luft durch das Ventil zu reduzieren. Das Ventil ist selbstschließend am Ende eines Abgabevorgangs.
Der äußere Behälter 12 ist normalerweise aus einem elastischen Material geformt, so daß die Seitenwände 18 und 20 durch eine nach innen gerichtete Auspreßkraft eingedrückt werden können und sich in ihre entspannte Lage zurückbewegen, wenn die Auspreß­ kraft nicht mehr wirkt. Die Aufhängung 34 ist bevorzugt mit dem inneren Behälter 14 vormontiert und gleitet in den äußeren Be­ hälter 12 bis der Flansch 38 der Aufhängung 34 gegen das obere Ende des äußeren Behälters stößt, wie in den Fig. 1, 5 und 6 gezeigt. Die umlaufenden Rippen 46 auf der Schürze 44 der Auf­ hängung 34 bilden eine im wesentlichen luftdichte Dichtung zwi­ schen der Aufhängung 34 und dem äußeren Behälter 12. Die Kappen­ einheit 16 ist über der Aufhängung 34 angeordnet, so daß der axiale Kragen 48 sich bis in das offene obere Ende des Kragens 50 erstreckt. Der axiale Kragen 70 der Kappeneinheit 16 gleitet über die äußere Fläche des äußeren Behälters 12, so daß die Rippe 28 auf dem äußeren Behälter und die Rippe 72 auf dem axia­ len Kragen 70 ineinandergreifen, um die Kappeneinheit 16 auf dem äußeren Behälter 12 zu sichern. Eine Überkappe 82 ist auf die Tülle 74 aufgeschraubt.
Während der Benutzung drückt der Benutzer die Seitenwände 18 und 20 des äußeren Behälters 12 zusammen, um einen Auspreßdruck auf den inneren Behälter 14 zu erreichen. Der Inhalt des inneren Behälters 14 wird, wie in Fig. 5 gezeigt, durch den Auspreß­ druck durch das Sperrventil 86 zur Tülle 74 nach außen gedrückt, bis eine gewünschte Menge des Inhaltes ausgetragen wurde. Die Auspreßkraft auf die Seitenwände 18 und 20 des äußeren Behälters wird dann zurückgenommen, so daß die Seitenwände in ihre ur­ sprüngliche Lage zurückzukehren und ein leichtes Ansaugen durch die Tülle 74 verursachen. Wenn, bezogen auf Fig. 6, der Aus­ preßdruck zurückgenommen wird und der Stoff in der Tülle sich in den inneren Behälter 14 zurückzuziehen beginnt, schließt sich das Sperrventil 86 schnell und verhindert so, daß überschüssiger Stoff und Luft zurück in den inneren Behälter 14 gesogen werden. Das Schließen des Sperrventils 86 verursacht einen reduzierten Druck im Raum zwischen dem inneren Behälter 14 und dem äußeren Behälter 12, was durch die elastischen Seitenwände 18 und 20 bedingt ist, wodurch die Umgebungsluft durch die Luftöffnung 75 in den Raum zwischen der Aufhängung 34 und der Kappeneinheit 16 und dann durch das Sperrventil 56 in das Innere des äußeren Behälters 12 gezogen wird. Der äußere Behälter 12 gewinnt hier­ bei seine äußere Form zurück, während der innere Behälter 14 zusammengedrückt verbleibt. Der Abgabevorgang kann so oft wie­ derholt werden, bis der Inhalt des inneren Behälters 14 durch die Tülle 74 herausgedrückt worden ist. Der innere Behälter 14 fällt so mit jedem folgenden Abgabevorgang weiter zusammen, weil keine Luft in den Behälter zurückgesogen wird, wenn die Auspreß­ kraft auf den äußeren Behälter zurückgeht. Da der innere Behäl­ ter mit der Schürze 44 am unteren Umfang der Schürze verbunden ist, stülpt sich der Behälter 14 während des Austragens in der Schürze um.
Wenn der innere Behälter 14 anfangs komplett mit dem abzugeben­ den Stoff gefüllt ist, stehen die Seitenwände 18 und 20 des äußeren Behälters in Berührung mit dem inneren Behälter 14, um die Seitenwände des inneren Behälters zusammenzudrücken und den Inhalt herauszupressen. Ist der Inhalt des inneren Behälters 14 herausgepreßt und sind die Seitenwände 18 und 20 des äußeren Behälters 12 nicht mehr in der Lage, auf die Wände des inneren Behälters einzuwirken, ruft die auf die äußeren Wände 18 und 20 ausgeübten Auspreßkraft einen ansteigenden Luftdruck im inneren Behälter 14 hervor, um das Material herauszupressen.
Wenn der Inhalt des inneren Behälters komplett herausgepreßt wurde, wird die Kappeneinheit 16 vom äußeren Behälter 12 und der Aufhängung 34 entfernt. Die Aufhängung und der damit verbundene leere innere Behälter 14 werden vom äußeren Behälter 12 ge­ trennt. Die Aufhängung 34 und der innere Behälter 14 können als eine Einheit weggeworfen werden, oder alternativ, kann der inne­ re Behälter 14 von der Aufhängung 34 getrennt und dann weggewor­ fen werden. In jedem Fall können danach ein neuer innerer Behäl­ ter und eine Aufhängung in den äußeren Behälter 12 eingefügt und die Kappeneinheit 16 auf den Behälter 12 aufgesetzt werden. Der neue innere Behälter und die Aufhängung als eine Behältereinheit kann getrennt vom Rest der Abgabeeinrichtung verpackt und ver­ kauft werden. In bevorzugten Ausführungsbeispielen weist die neue innere Behältereinheit eine Dichtung auf, um das offene Ende zu verschließen, so daß eine abziehbare Folienversiegelung oder eine Filmversiegelung vom Kragen 84 der Kappeneinheit 16 durchstoßen werden kann. Die Kappeneinheit 16 und der äußere Behälter 12 bilden so eine wiederverwendbare Abgabeeinheit, die zahlreiche Male wiederverwendet und wiederaufgefüllt werden kann.
In bevorzugten Ausführungsbeispielen formt, wie in Fig. 1 und 2 gezeigt ist, die vom oberen Teil der Aufhängung 34 nach unten verlaufende Schürze 44 eine Muffe, die eine axiale Länge hat, die ungefähr bis zur Hälfte in den äußeren Behälter 12 reicht. Die Muffe ist normalerweise aus einem elastischen polymeren Material gefertigt, das nach innen gerichtet gekrümmt werden kann, um direkt oder indirekt durch Aufbringen von Auspreßkraft auf die äußeren Wände des äußeren Behälters 12 den inneren Be­ hälter 14 zusammendrückt, und die in ihre ursprüngliche Form zu­ rückkehrt, wenn die Auspreßkraft nicht mehr wirkt. Der innere Behälter 14 ist in der Schürze 44 gelagert und mit dem Kragen 50, der die axiale Öffnung der Aufhängung 34 bildet, verbunden. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der innere Behälter 14 am unteren Ende der Schürze 44 mittels einer geeigneten Ver­ klebung 102 um den Umfang des inneren Behälters 14 gesichert.
Die Schürze 44 kann so geformt sein, daß sie, wie in Fig. 1 gezeigt, an gegenüberliegenden Seiten gelenkig angebrachte La­ schen 104 enthält. Die Lasche 104 hat eine Breite und eine Län­ ge, die angenähert der Breite und Länge der Schürze 44 ent­ spricht. In bevorzugten Ausführungsbeispielen ist die Lasche 104 am unteren Ende der Schürze 44 gelenkig angebracht. Die Lasche 104 kann, wie in den Fig. 1 bis 6 gezeigt, ein massives Ele­ ment 124 sein oder kann, wie in den Fig. 7-9 gezeigt, eine oder mehrere Öffnungen 106 haben. In bevorzugten Ausführungsbei­ spielen hat der Abgabebehälter eine im wesentlichen elliptische Querschnittsform, wobei die Laschen entlang der Hauptachse der Ellipse orientiert sind.
Die Benutzung und Funktion der Abgabevorrichtung ist im wesent­ lichen oben diskutiert worden. Grundsätzlich ist der innere Behälter 14, der den abzugebenden Stoff enthält, mit der Auf­ hängung 34 an dem offenen oberen Ende des inneren Behälters 14 verbunden. Der innere Behälter 14 ist dann durch eine Verklebung 102 mit dem unteren Ende der Schürze 44 um den Umfang des inne­ ren Behälters verbunden. In bevorzugten Ausführungsbeispielen ist der innere Behälter 14 mit dem unteren Ende der Schürze 44 ungefähr in der Mitte der axialen Länge des inneren Behälters 14 verbunden. Der innere Behälter 14 und die Aufhängung 34 werden so in den äußeren Behälter 12 eingefügt, daß der innere Behälter 14 und die Schürze 44 in den äußeren Behälter hineingleiten bis der Flansch 38 gegen das obere Ende 24 des äußeren Behälters 12 stößt. Die Kappeneinheit 16 ist dann mit der Aufhängung 34 und dem äußeren Behälter 12 verbunden. Der Stoff in dem inneren Behälter 14 wird durch Aufbringen einer seitlicher Auspreßkraft auf die äußeren Wände des äußeren Behälters 12 herausgepreßt. Während des Abgabevorgangs ist das Sperrventil 56 in einer ge­ schlossenen Stellung, so daß die Auspreßkraft einen zunehmenden Luftdruck in dem äußeren Behälter 12 erzeugt, wodurch zusammen mit dem direkten Kontakt der Stoff durch das Sperrventil 86 herausgepreßt wird. Während des Abgabevorgangs werden die gegen­ überliegenden Seitenwände 18 und 20 des äußeren Behälters 12 nach innen ausgelenkt, um, wie in Fig. 10 gezeigt, mit der Schürze 44 und der Lasche 104 in Anlage zu kommen. Die Lasche 104 ist an dem unteren Ende der Schürze 44 gelenkig angebracht, so daß sie durch die Auspreßkraft, die auf den inneren Behälter 14 einen mechanischen Druck ausübt, in Bezug auf die Schürze 44 nach innen schwenkt, um ein gleichmäßigeres und kontrollierteres Austragen des Stoffes aus dem Behälter 14 zu ermöglichen. Wenn die Auspreßkraft auf den mittleren Bereich des äußeren Behälters 12 aufgebracht wird, was durch die Pfeile 122 angezeigt ist, kommen die äußeren Wände 18, 20 zur Anlage an der unteren Kante der Schürze 44 und lenken die Schürze 44 nach innen aus, um so den inneren Behälter 14 zusammenzudrücken. Die Auspreßkraft drückt auch die Laschen 104 zusammen und reduziert die benötigte Kraft zum Auspressen des Stoffes aus dem inneren Behälter 14.
Wenn die gewünschte Menge des Stoffes aus der Tülle 74 gepreßt worden ist, werden die gegeneinander gerichteten Auspreßkräfte von den elastischen äußeren Wänden des äußeren Behälters 12 zurückgenommen. Die Elastizität des äußeren Behälters 12 und die Elastizität der Schürze 44 und der Lasche 104 bewirken, daß der äußere Behälter 12 und die Schürze 44 in ihre ursprüngliche Form zurückkehren. Da der innere Behälter 14 um seinen Umfang mit der Schürze 44 verbunden ist, kehrt der innere Behälter 14 an seiner Mitte ebenfalls in seine ursprüngliche Form zurück. Die Elasti­ zität des Behälters 12 und der Schürze 44, die zum Wiedergewin­ nen ihrer ursprünglichen Form führt, verursacht einen reduzier­ ten Druck im inneren Behälter 14 und im äußeren Behälter 12, so daß das Ausfließen des Stoffes durch die Auslaßtülle 74 sofort gestoppt wird. Der reduzierte Druck in dem inneren Behälter 14 bewirkt, daß eine kleine Menge des Stoffes durch die Tülle 74 zurückgesogen wird, wodurch das Sperrventil 86 sofort geschlos­ sen wird, um zu verhindern, daß Luft in den inneren Behälter 14 gesogen wird. Wenn die Auspreßkraft auf den äußeren Behälter 12 nachläßt, öffnet sich, wie in Fig. 6 gezeigt, das Sperrventil 56 sofort, damit Luft in den äußeren Behälter 12 gesogen wird. Wie dargestellt, wird Luft durch die Öffnung 75 zwischen der Kappeneinheit 16 und dem äußeren Behälter 12 und dann durch das Sperrventil 56 gesogen. Bei jedem Abgabevorgang wird der Inhalt herausgepreßt und der Behälter zusammengedrückt. Am Ende jedes Abgabevorgangs schließt sich das Sperrventil 86 sofort und ver­ hindert, daß Stoff in den inneren Behälter 14 gelangt. Da der innere Behälter 14 mit dem unteren Ende der Schürze 44 verbunden ist und die Elastizität der Schürze bewirkt, daß der mittlere Bereich des inneren Behälters in seine ursprüngliche unausge­ lenkte Form zurückkehrt, tendiert das Bodenende des inneren Behälters 14 dazu, sich aufwärts zur Auslaßtülle zu richten und erreicht schließlich eine invertierte Form. Das Zusammenfallen des inneren Behälters 14 drückt den Stoff im oberen Ende des inneren Behälters 14 in Richtung auf die Auslaßtülle 74. Das selbstschließende Abgabeventil 86 verhindert, daß Luft in den inneren Behälter gesogen wird und, daß sich der Stoff auf dem Boden des inneren Behälters absetzt. Dies schafft ein effizien­ teres Abgeben des Stoffes, wenn sich die Menge des Stoffes im inneren Behälter 14 verringert. Die Laschen 104 an der Schürze 44 üben weiter einen mechanischen Druck auf den inneren Behälter 14 aus, wenn die Wände des äußeren Behälters zusammengedrückt werden, und zwar auch noch dann, wenn der innere Behälter teil­ weise zusammengedrückt ist, da der innere Behälter dazu ten­ diert, sich umzustülpen und den Inhalt in seinen oberen Bereich zu drücken. Die mechanische Kraft, die über die Laschen 104 ausgeübt wird, schafft ein effizienteres Austragen als dies allein durch den Luftdruck erreicht würde.
Nach dem Abgabevorgang kann die Abgabevorrichtung bis zur näch­ sten Benutzung in aufrechter Position auf ihre Basis 22 gestellt werden. Das Sperrventil 86 hat eine normalerweise geschlossene Stellung, um zu verhindern, daß sich der Stoff auf dem Boden des inneren Behälters absetzt und daß Luft in den Behälter ein­ dringt, was ein Spritzen während des nächsten Abgabevorgangs verursachen kann. Außerdem hält das Sperrventil 86 eine kleine Menge des Stoffes in der Auslaßtülle 74 zurück, um ein soforti­ ges Ausfließen des Stoffes beim nächsten Abgabevorgang zu er­ möglichen.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel weist der innere Behälter, wie in Fig. 9 gezeigt, eine Aufhängung 108 auf. Die Aufhängung 108 ist in einigen Bereichen ähnlich der Aufhängung 34, da sie einen radialen Flansch 110 einen den Auslaß bildenden axialen Kragen 112 eine sich nach unten erstreckende Schürze 114 und ringförmige Rippen 116 um den Umfang der Schürze aufweist. Ein Paar gegenüberliegender Laschen 117 ist an gegenüberliegenden Seiten der Schürze 114 geformt und an den Flansch 110 anstoßend an einem oberen Ende an die Schürze 114 gelenkig angebracht. Eine Anzahl von Öffnungen 118 kann in die Laschen 117 eingefügt sein. Die Aufhängung 108 ist mit einem inneren flexiblen Behäl­ ter und einem äußeren Behälter durch eine äußere Kappeneinheit in einer Art verbunden, die ähnlich dem vorhergehenden Ausfüh­ rungsbeispiel ist. Die Ausführung und Funktion des Austragens - ist im wesentlichen die gleiche wie oben diskutiert, mit der Ausnahme, daß die Lasche 116 von einem oberen Ende der Aufhän­ gung 108 nach innen schwenken kann, um zum Abgeben des Inhalts mit dem zusammendrückbaren inneren Behälter in Berührung zu kommen. In diesem Ausführungsbeispiel ist es normalerweise be­ vorzugt, daß der mittlere Bereich des inneren Behälters 121 fest mit dem unteren Ende 120 der Schürze 114 verbunden ist, um so eine Beeinträchtigung des unteren Endes der Lasche mit dem Zu­ sammenfallen und Invertieren des inneren Behälters zu vermeiden.
Die erfindungsgemäße Abgabevorrichtung hat den Vorteil, eine einfache und kostengünstige Einrichtung zum Abgeben fließfähiger Stoffe durch einen Pumpvorgang zu schaffen. Zusätzlich hat die Abgabevorrichtung den weiteren Vorteil, einen austauschbaren inneren Behälter zum Wiederauffüllen der Vorrichtung aufzuwei­ sen. In bevorzugten Ausführungsbeispielen sind die Aufhängung und der zusammendrückbare innere Behälter als eine Einheit ausgebildet, die ausgetauscht werden kann, wenn der Inhalt ver­ braucht ist. Beim Ausbilden der Aufhängung und des inneren Be­ hälters als eine wegwerfbare Einheit, wird das Lufteinlaßventil mit jedem Wiederauffüllen ausgetauscht, um eine sichere Funktion der Abgabevorrichtung zu garantieren. Darüber hinaus kann der innere Behälter aus einem dünnen flexiblen Material hergestellt werden, das zusammenfällt, wenn der Inhalt abgegeben wird, wo­ durch das Volumen der weggeworfenen Abfallmenge reduziert wird. Die Kappeneinheit mit dem Abgabeventil und der äußeren Behälter werden so für die Wiederverwendung behalten.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel enthält die Abgabevorrich­ tung, wie in Fig. 11 gezeigt, eine Kappeneinheit 130 und eine innere Behältereinheit, die einen inneren zusammendrückbaren Behälter 132 und eine Aufhängung 134 aufweist. Ein Abgabesperr­ ventil 136 ist am oberen Ende der Aufhängung angeordnet und durch den Kragen 150 gestützt. Ein Lufteinlaßsperrventil 138 ist in die Schulter der Aufhängung geformt. Die verbleibenden Teile der Aufhängung, der Kappeneinheit und des äußerer Behälters 140 sind ähnlich dem Ausführungsbeispiel aus Fig. 1. Die Funktions­ weise der Abgabevorrichtung ist auch im wesentlichen die glei­ che. In diesem Ausführungsbeispiel ist der zusammendrückbare innere Behälter 132 mit der Aufhängung 134 als eine Einheit verbunden, so daß die Einheit, wenn sie leer ist, weggeworfen und durch eine aufgefüllte Einheit ersetzt werden kann. Das Abgabeauslaßventil und das Lufteinlaßventil als Teile der Auf­ hängung werden mit dem inneren Behälter ausgetauscht, um eine sichere Funktion der Ventile während der Benutzung zu gewähr­ leisten.
In weiteren Ausführungsbeispielen ist der innere Behälter mit einem Kragen verbunden, der von der Aufhängung getrennt ist. In diesem Ausführungsbeispiel verbleibt die Aufhängung für die wei­ tere Benutzung, so daß das einzige Abfallmaterial der innere Behälter und der Kragen sind.
Normalerweise sind die Aufhängung 34, die Schürze 44 und der innere Behälter so dimensioniert, daß sie die inneren Abmessun­ gen des äußeren Behälters 12 ergänzen. In einem anderen Ausfüh­ rungsbeispiel sind die Schürze 44 und die Aufhängung leicht unterschiedlich oder schmaler geformt als die innere Abmessung des äußeren Behälters 12. Dies erlaubt das Entweichen der Luft aus dem äußeren Behälter, wenn der innere Behälter in den äuße­ ren Behälter eingefügt wird.

Claims (26)

1. Eindrückbarer Behälter zum Abgeben eines fließfähigen Stof­ fes mit:
  • - einem elastischen, im wesentlichen röhrenförmigen äuße­ ren Behälter (12) mit gegenüberliegenden elastischen Seitenwänden (18, 20), einer geschlossenen Bodenwand (21) und einem offenen oberen Ende, das eine obere Kante bildet;
  • - einem inneren Behälter, der eine Aufhängung (34) und einen flexiblen zusammendrückbaren Behälter (14) auf­ weist, welcher den fließfähigen Stoff enthält und ein geschlossenes Bodenende (32) und ein offenes oberes Ende hat und von der Aufhängung (34) gehalten wird, wobei der innere Behälter (14) im äußeren Behälter (12) angeordnet ist;
  • - einer Kappeneinheit (16), die mit der oberen Kante des äußeren Behälters (12) verbunden ist und eine Dichtung zwischen der Kappeneinheit (16) und dem äußeren Behäl­ ter (12) bildet und einen inneren Raum des äußeren Be­ hälters (12) schafft, wobei die Kappeneinheit (16) Mit­ tel zum Bilden einer axialen Öffnung und eine erste Einwege-Sperrventileinrichtung (86) aufweist, welche funktionell mit der Kappeneinheit (16) und der axialen Öffnung verbunden ist, und wobei die Aufhängung (34) mit der Kappeneinheit (16) verbunden ist und die axiale Öffnung und die erste Sperrventileinrichtung (86) in Verbindung mit dem Inneren des inneren Behälters (14) stehen, während die erste Sperrventileinrichtung (86) so orientiert ist, daß fließfähigen Stoff aus dem inne­ ren Behälter (14) abgegeben werden kann, ohne daß durch die erste Sperrventileinrichtung (86) Fremdstoffe in den inneren Behälter (14) gelangen können, und
  • - einer zweiten Einwege-Sperrventileinrichtung (56) an der Aufhängung (34), durch die Luft in den inneren Raum des äußeren Behälters (12) eintreten kann, ohne in den inneren Behälter (14) zu gelangen.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Behälter (12) einen im wesentlichen elliptisch ge­ formten Querschnitt aufweist und die gegenüberliegenden elastischen Seitenwände (18, 20) entlang der Hauptachse der Ellipse angeordnet sind.
3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängung (34) eine umlaufende Kante (38), die die Sei­ tenwände (18, 20) des äußeren Behälters (12) ergänzt, einen ersten Bereich (42), der sich von der umlaufenden Kante (38) radial nach innen gerichtet erstreckt und an einer zweiten axialen Öffnung endet, und eine Schürze (44) aufweist, die sich von einem oberen Bereich der Aufhängung (34) axial bis zur Hälfte in den inneren Raum des äußeren Behälters (12) erstreckt, wobei die Schürze (44) an einem unteren Ende en­ det.
4. Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Ventileinrichtung (56) eine Klappenventileinrichtung (60) aufweist, die an dem ersten Bereich der Aufhängung (34) gelenkig angebracht und an einer inneren Oberfläche angeord­ net ist, um das Eindringen von Luft in den inneren Raum des äußeren Behälters (12) zu ermöglichen.
5. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Aufhängung (34) mit dem äußeren Behälter (12) und der Kappeneinheit (16) abnehmbar verbunden ist.
6. Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zusammendrückbare Behälter (14) ein flexibler Beutel ist und sich entlang der axialen Länge der Schürze (44) erstreckt.
7. Behälter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der zusammendrückbare Behälter (14) um seinen Umfang an der Mitte des zusammendrückbaren Behälters (14) mit dem unteren Ende der Schürze (44) verbunden ist.
8. Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schürze (44) elastisch ist und ein Paar gegenüberliegende Seitenwände hat, die nahe an den Seitenwänden (18, 20) des äußeren Behälters (12) angeordnet sind, wobei jede Seiten­ wand der Schürze gelenkig angebrachte Lascheneinrichtungen (104) aufweist, um nach innen schwenkbar mit dem zusammen­ drückbaren Behälter (14) in Anlage zu kommen und durch Auf­ bringen von Auspreßdruck auf die Seitenwände (18, 20) des elastischen äußeren Behälters (12) und durch Reduzieren der Auspreßkraft den Inhalt abzugeben.
9. Behälter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jede Lascheneinrichtung (104) am unteren Ende der Seitenwand der Schürze (44) gelenkig angebracht und derart angeordnet ist, daß sie nach innen schwenkbar am zusammendrückbaren Behälter (14) zur Anlage kommt und durch Aufbringen von Druck auf die flexiblen Seitenwände (18, 20) des äußeren Behälters (12) den Stoff durch einen Auslaß (76) herausdrückt.
10. Behälter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß jede Lascheneinrichtung (104) eine Anzahl von Öffnungen (106) hat.
11. Behälter nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Lascheneinrichtung (117) an der Schürze (114) an einem oberen Ende der Schürze (114) gelenkig ange­ bracht ist.
12. Behälter nach einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Kappeneinheit (16) eine Tülle (74) und eine Überkappe (82) aufweist, die mit der Tülle (74) abnehm­ bar verbunden ist und sie verschließt.
13. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Sperrventileinrichtung (86) eine erste und zweite Klappenventileinrichtung (94, 96) aufweist, die an gegen­ überliegenden Seiten einer Ventilhalterung (90) gelenkig angebracht und von einer offenen in eine geschlossene Stel­ lung bewegbar sind.
14. Eindrückbare Abgabevorrichtung für fließfähige Stoffe mit:
  • - einem elastischen äußeren Behälter (12) mit gegenüber­ liegenden elastischen Seitenwänden (18, 20), einer geschlossenen Bodenwand (21), um einen inneren Raum zu bilden, und einem offenen oberen Ende, wobei die Sei­ tenwände (18, 20) an einer oberen umlaufenden Kante enden;
  • - einer Kappeneinheit (16) mit einer umlaufenden äußeren Kante, die mit der oberen Kante des äußeren Behälters (12) abnehmbar verbunden ist und eine Dichtung zwischen dem äußeren Behälter (12) und der Kappeneinheit (16) bildet, wobei die Kappeneinheit (16) eine axiale Aus­ laßeinrichtung enthält;
  • - einem inneren Behälter mit einer Aufhängung (34) und einem zusammendrückbaren Behälter (14), der durch die Aufhängung (34) gestützt wird und den fließfähigen Stoff enthält, wobei der zusammendrückbare Behälter (14) Seitenwände, ein geschlossenes Bodenende (32) und ein mit der Aufhängung (34) verbundenes oberes Ende aufweist, im äußeren Behälter (12) angeordnet ist und einen inneren Raum bildet, der mit der Auslaßeinrich­ tung in Verbindung steht;
  • - einer ersten Einwege-Sperrventileinrichtung (86), die mit der Auslaßeinrichtung der Kappeneinheit (16) ver­ bunden ist, so daß der Inhalt des zusammendrückbaren Behälters (14) ausgetragen werden kann, wenn nach innen gerichteter Druck auf die Seitenwände (18, 20) des äußeren Behälters (12) aufgebracht wird;
  • - einer zweiten Einwege-Sperrventileinrichtung (56), die an der Aufhängung (34) angeordnet ist, so daß Luft in den inneren Raum des äußeren Behälters (12) eindringen kann;
  • - wobei die Aufhängung (34) eine umlaufende Kante (38) hat, die die Seitenwände (18, 20) des äußeren Behälters (12) ergänzt und eine Schürze (44) aufweist, die sich von dieser umlauf enden Kante (38) axial bis zur Hälfte in den inneren Raum des äußeren Behälters (12) er­ streckt, wobei die Schürze (44) an einem unteren Ende endet; und
  • - wobei der zusammendrückbare Behälter (14) eine axiale Länge hat, die größer ist als die axiale Länge der Schürze (44) und mit der Schürze (44) um den Umfang an der Mitte des inneren Behälters (14) verbunden ist.
15. Abgabevorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die sich nach unten erstreckende Schürze (44) vollstän­ dig mit der Aufhängung (34) ausgebildet ist und die Kappen­ einheit (16) Öffnungseinrichtungen aufweist, so daß Luft in einen Raum zwischen der Kappeneinheit (16) und der Aufhän­ gung (34) eindringen kann, wobei die Luft durch die zweite Ventileinrichtung (56) strömt.
16. Abgabevorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Schürze (44) elastisch ist und gegenüberliegende Seitenwände hat, die nahe an den Seitenwänden (18, 20) des äußeren Behälters (12) angeordnet sind, wobei jede Seiten­ wand der Schürze (44) eine gelenkig angebrachte Laschenein­ richtung (104) aufweist, um nach innen schwenkbar an dem zusammendrückbaren Behälter (14) zur Anlage zu kommen und den Inhalt herauszudrücken, wenn Auspreßdruck auf die Wände (18, 20) des elastischen äußeren Behälters (12) aufgebracht wird.
17. Abgabevorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß jede Lascheneinrichtung (104) am unteren Ende der Sei­ tenwand der Schürze (44) gelenkig angebracht ist und die Lascheneinrichtungen (104) so angeordnet sind, daß sie nach innen flexibel an dem inneren Behälter (14) zur Anlage kom­ men und den Inhalt durch Aufbringen von Auspreßdruck auf die Wände (18, 20) des elastischen äußeren Behälters (12) durch einen Auslaß herausdrücken.
18. Abgabevorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Lascheneinrichtung (117) an einem oberen Ende der Schürze (114) gelenkig angebracht ist.
19. Abgabevorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Sperrventileinrichtung (86) eine erste und zweite Klappenventileinrichtung (94, 96) aufweist, die an gegenüberliegenden Seiten der Ventilhalterung (90) aufge­ hängt und von einer offenen in eine geschlossene Stellung bewegbar sind.
20. Eindrückbare Abgabeeinheit für fließfähige Stoffe mit:
  • - einem elastischen äußeren Behälter (140) mit gegenüber­ liegenden elastischen Seitenwänden, einer geschlossenen Bodenwand, um so einen inneren Raum zu bilden, und einem offenen oberen Ende, wobei die Seitenwände an einer oberen umlauf enden Kante enden;
  • - einem inneren zusammendrückbaren Behälter (132), der in dem äußeren Behälter (140) angeordnet ist und einen inneren Raum bildet, der den fließfähigen Stoff enthält und Seitenwände, ein geschlossenes Bodenende und ein oberes Ende hat, das mit der Aufhängung (134) verbunden ist, wobei die Aufhängung (134) eine erste Auslaßein­ richtung aufweist und mit einer oberen Fläche des äuße­ ren Behälters (140) abnehmbar verbunden ist und eine im wesentlichen luftdichte Dichtung zwischen dem äußeren Behälter (140) und der Aufhängung (134) bildet;
  • - einer Kappeneinheit (130) mit einer umlaufenden äußeren Kante und einer zweiten axialen Auslaßeinrichtung, wobei die Kappeneinheit (130) mit der Aufhängung (134) und dem äußeren Behälter (140) abnehmbar verbunden ist;
  • - einer ersten Einwege-Sperrventileinrichtung (136), die in der ersten Auslaßeinrichtung der Aufhängung (134) angeordnet ist, um den Inhalt des inneren Behälters (132) abzugeben;
  • - einer zweiten Einwege-Sperrventileinrichtung (138), die an der Aufhängung (134) angeordnet ist, so daß Luft in den inneren Raum des äußeren Behälters (140) eindringen kann.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängung (134) eine umlaufende Kante, die die Seiten­ wände des äußeren Behälters (140) ergänzt und eine Schürze aufweist, die sich von dieser umlaufenden Kante nach unten axial bis zur Hälfte in den inneren Raum des äußeren Behäl­ ters (140) erstreckt, wobei die Schürze an einem unteren Ende endet; und der innere Behälter (132) eine Länge hat, die im wesentlichen der Länge des äußeren Behälters (140) entspricht und mit dem unteren Ende der Schürze um seinen Umfang an der Mitte des inneren Behälters (132) verbunden ist.
22. Abgabeeinheit nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Sperrventileinrichtung (136) eine erste und zweite Klappenventileinrichtung aufweist, die an gegenüberliegenden Seiten der Ventilhalterung gelenkig angebracht sind und von einer nach außen gerichteten offenen Stellung in eine nach innen gerichteten geschlossenen Stellung bewegbar sind.
23. Abgabeeinheit nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Schürze elastisch ist und gegenüberliegende Seitenwände hat, die nahe an den Seitenwänden des äußeren Behälters (140) angeordnet sind, wobei jede Seitenwand der Schürze gelenkig angebrachte Lascheneinrichtungen aufweist, die durch Aufbringen von Auspreßdruck auf die Seitenwände des elastischen äußeren Behälters (140) nach innen schwenkbar und zur Anlage mit dem inneren zusammendrückbaren Behälter (132) bringbar sind, um den Inhalt herauszupressen.
24. Abgabeeinheit nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß jede Lascheneinrichtung am unteren Ende der Seitenwand der Schürze gelenkig angebracht ist, die Lascheneinrichtungen so angeordnet sind, daß sie nach innen schwenkbar am inneren zusammendrückbaren Behälter (132) zur Anlage kommen und den Stoff durch den Auslaß herauspressen, wenn Druck auf die flexiblen Seitenwände des äußeren Behälters (140) auf ge­ bracht wird.
25. Abgabeeinheit nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeich­ net, daß jede Lascheneinrichtung eine Anzahl von Öffnungen aufweist.
26. Abgabeeinheit nach einem der Ansprüche 23 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Lascheneinrichtung an einem oberen Ende der Schürze gelenkig angebracht ist.
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