DE432827C - Verfahren, Messingkoerpern Buntfaerbung und goldfarbiges AEussere zu verleihen - Google Patents

Verfahren, Messingkoerpern Buntfaerbung und goldfarbiges AEussere zu verleihen

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DE432827C
DE432827C DEST38169D DEST038169D DE432827C DE 432827 C DE432827 C DE 432827C DE ST38169 D DEST38169 D DE ST38169D DE ST038169 D DEST038169 D DE ST038169D DE 432827 C DE432827 C DE 432827C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C22/00Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive liquid, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals
    • C23C22/05Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive liquid, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals using aqueous solutions
    • C23C22/60Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive liquid, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals using aqueous solutions using alkaline aqueous solutions with pH greater than 8
    • C23C22/63Treatment of copper or alloys based thereon

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Description

  • Verfahren, Messingkörpern Buntfärbung und goldfarbiges Äußere zu verleihen. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren, um Messingkörpern sowie Metallen und Gegenständen, welche mit Messing überzogen sind, Buntfärbung und goldfarbiges Äußere (Gold-, Goldbronze-, Tombak- o. dgl. "Töne) zu verleihen.
  • Nach Vorschrift von C. Pusche r sollen Messingkörper finit Flüssigkeiten behandelt werden, die dadurch hergestellt werden, daß Ätzkali und Milchzucker in Wasser gelöst, gekocht und in -heißem Zustande mit einer starken Lösung von Kupfervitriol versetzt werden. An Stelle des Milchzuckers sollen nach weiteren Angaben desselben Verfassers Glycerin oder Natronweinstein mit weniger gleichmäßigem Resultat benutzt werden. Die Behandlung erfolgt in allen Fällen bei einer Temperatur der Flüssigkeit von 75' C.
  • Gemäß der Erfindung sollen auch Bäder oder Behandlungsflüssigkeiten Verwendung finden, die aus Ätzkali, weinsaurem Kali-Natron und Kupfervitriol hergestellt werden. Das Verfahren gemäß der Erfindung unterscheidet sich aber von den bekannten Verfahren dadurch, daß die Behandlung der Messingkörper bei gewöhnlicher Temperatur erfolgt und daß auch zur Herstellung des Bades das Zusammenbringen des Kupfervitriols mit den übrigen Bestandteilen am besten- bei gewöhnlicher Temperatur oder mäßiger Temperaturerhöhung vor sich geht. Bei längerer Anwendung von Wärme bei der Badherstellung erfolgt eine Reduktion der Kupferlösung. Durch die Behandlung -der Messingkörper nach dem vorliegenden Verfahren in der Kälte werden sehr schöne klare und reine Färbungen erzielt. -Man kann den Messingkörpern jede beliebige Buntfärbung verleihen; die verschiedenen Farben werden durch Änderung der Behandlungsdauer erreicht. Die fertig behandelten Körper können zur Verstärkung des Glanzes mit einem Wolllappen o. dgl. abgerieben werden.
  • Die Herstellung des Bades erfolgt in der Weise, daß zuerst (ähnlich wie dies bei den bekannten Heißverfahren vorgeschlagen ist) eine Ätzkalilösung mit einer weinsauren Kali-Natronlösung unter Umrühren zusammengebracht werden. Dann werden nach dem' vorliegenden Verfahren diese vereinigten Lösungen mit Kupfervitriollösung bei gewöhnlicher oder schwach erhöhter Temperatur vereinigt, ohne daß eine hohe Erhitzung oder Kochen- stattfinden darf. Die Behandlung der Messingkörper, vorzugsweise durch Eintauchen, geschieht bei gewöhnlicher Temperatur.
  • Beispiel. Mit nachstehenden Mengenverhältnissen sind gute Erfolge erzielt worden.
  • Lösung von 168 Gewichtsteilen Ätzkali (KOH) in iooo Gewichtsteilen Wasser. Lösung von 28o Gewichtsteilen weinsaures Kali-Natron (NaKC,H40" 4H20) in iooo Gewichtsteilen Wasser.
  • Lösung von io4 Gewichtsteilen Kupfervitriol (CuSO4, 5 H20) in iooo Gewichtsteilen Wasser.. Zwecks Erzielung des goldfarbigen Tones (Gold-, Goldbronze-, Tombak- o. dgl. Töne) werden die in obengenaxinter Weise behandelten Messingkörper noch der' Einwirkung verdünnter Säuren, wie z. B. verdünnter Schwefelsäure, ausgesetzt.
  • Mit einer 3prozentigen Schwefelsäure, welche durch Vermischen von 5 Gewichtsteilen einer Schwefelsäure von 68° B6 mit etwa 95 Gewichtsteilen Wasser hergestellt worden ist, sind gute Erfolge erzielt worden. Durch das Eintauchen in die verdünnte Schwefelsäure wird die Buntfärbung beseitigt und hinterläßt einen Goldton. Nach dem beendeten Säuren, also nach Erzielung des Goldtones, taucht man die Körper kurz in verdünnte Kalilösung, um die anhaftende Säure schnell zu neutralisieren. Dann werden die Körper mit Wasser gründlich gespült und mit einem sauberen Tuch oder in anderer Weise nachgerieben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Buntfärben von Messingkörpern mit Hilfe von Bädern, die aus Ätzkali, weinsaurem Kali-Natron und Kupfervitriol hergestellt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Messingkörper mit dein Bade bei gewöhnlicher Temperatur behandelt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erzielung von goldfarbigen Tönen (Gold-, Goldbronze-, Tombak- o. dgl. Tönen) die nach Anspruch i behandelten Körper der Einwirkung verdünnter Schwefelsäure unterworfen werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Ätzkali, das weinsaure Kali-Natron und das Kupfervitriol zunächst jedes für sich in Wasser gelöst werden, dann zunächst die Ätzkalilösung und die weinsaure Kali-Natronlösung zusammengebracht und hierauf die beiden so vereinigt mit der Kupfervitriollösung zusammengebracht werden, ohne daß bei letzterem Vorgang erhöhte Temperaturen Anwendung finden. q.. Verfahren nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Bad folgende Zusamensetzung erhält: Ätzkali 168 Gewichtsteile in iooo Gewichtsteilen Wasser, kristallisiertes weinsaures Kali-Natron 28o Gewichtsteile in iooo Gewichtsteilen Wasser, kristallisiertes Kupfervitriol 104 Gewichtsteile in iooo Gewichtsteilen Wasser. $ERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUruEsrt
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