DE431335C - Spulenwechselvorrichtung fuer Spinn-, Zwirn- und aehnliche Maschinen - Google Patents
Spulenwechselvorrichtung fuer Spinn-, Zwirn- und aehnliche MaschinenInfo
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- DE431335C DE431335C DEP48657D DEP0048657D DE431335C DE 431335 C DE431335 C DE 431335C DE P48657 D DEP48657 D DE P48657D DE P0048657 D DEP0048657 D DE P0048657D DE 431335 C DE431335 C DE 431335C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H9/00—Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine
- D01H9/02—Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine for removing completed take-up packages and replacing by bobbins, cores, or receptacles at take-up stations; Transferring material between adjacent full and empty take-up elements
- D01H9/04—Doffing arrangements integral with spinning or twisting machines
- D01H9/046—Doffing arrangements integral with spinning or twisting machines for flyer type machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
(P4S657
Die Erfindung betrifft Spinn-, Zwirn- und ähnliche Maschinen mit Laufspindeln, bei
welchen der Spulenwechsel durch die Verschiebung zweier Hubschienen mechanisch
bewirkt wird. Gleichzeitig betrifft die Erfindung solche Maschinen, bei welchen die
Spindeln an ihrem oberen Ende gehalten und angetrieben werden, während die unteren
Enden in einer lediglich senkrecht auf und ab bewegbaren Lagerschiene gelagert sind.
Die Erfindung bezweckt, den Spulenwechsel bei einfacher Bauart und kurzer Bedienungszeit
auszuführen.
Gemäß der Erfindung werden die Spulen auf die Lauf spindeln abwechselnd durch
zwei besondere, mit Öffnungen zum Durchtritt der Spindeln und Spulenstifte versehene
Hubschienen aufgesetzt und entfernt. Dabei werden die Mittelachsen der Spulenstifte, von
denen die leeren Spulen abgenommen und. auf die die vollen Spulen aufgesetzt werden, in
bekannter Weise mit den Mittelachsen der Spindeln in eine Linie gebracht. Die Spulen
bleiben während ihrer Auswechselung auf den zugehörigen Bremsscheiben sitzen. Die
jeweilig nicht beim Spinnvorgang beteiligte
4B1B35
Hubschiene wird durch eine zugleich die Fadenschneidvorrichtung tragende Platte mit
ihren Bremsscheiben auf die Spulenstifte übertragen, welche die leeren Spulen aufnehmen.
Die Erfindung ist auf den Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel verzeichnet.
Die Abb. ι bis 6 sind senkrechte Querschnitte durch einen Spinnflügelrahmen. In
ίο Abb. ι befinden sich die Teile in Spinnstellung;
in den Abb. 2, 3 und 4 sind die Stellungen der Teile veranschaulicht, welche während
des Spulenwechsels nacheinander angenommen werden. In den Abb. 5 und 6 sind zwei Stellungen veranschaulicht, weiche von
den Teilen der Maschine kurz nach dem Spulenwechsel eingenommen werden.
Abb. 7 ist eine Vorderansicht der linken Seite der Maschine; Abb. 8 ist ein wageao
rechter Schnitt hiervon.
I ist ein Hauptträger des Maschinenrahmens. i° ist ein Rahmenzwischenteil, und 2
ist eine Schiene, welche in der Längsrichtung der Maschine auf Armen 3 befestigt ist und
in bekannter Weise eine Reihe von nach unten ragenden Lauf spindeln 4 mit Spinnflügeln
5 und Antriebswirtel 6 trägt.
7 ist eine in senkrechter Richtung verschiebbare Schiene, welche ebenfalls in der
Längsrichtung der Maschine verläuft und mit Lagern zur Aufnahme der unteren Enden der
Spindeln 4 zum Schutz gegen seitliche Verschiebung derselben in üblicher Weise versehen
ist. Diese Schiene 7 wird durch meh- I rere auf und ab bewegbare Zahnstangen 8 getragen,
welche durch auf wagerechten Wellen 86 angeordnete Ritzel 8a bewegt werden
können.
Die beiden Hubschienen sind mit 9 und 10 bezeichnet. Die Schiene 9 ruht gerade in
Stellung gemäß Abb. 1 auf den oberen Enden der Tragstangen 11, während die Schiene 10
sich auf einer Übertragungsschiene 12 befindet, welche gemeinsam mit und parallel zu
einer zweiten ebensolchen Übertragungsschiene 13 auf vor den Spindeln befindlichen
gebogenen Armen 14 angebracht ist. Die j Arme 14 sind in wagerechter Richtung mittels ;
Zahnstangen 15 und auf Wellen 15* sitzenden :
Ritzeln 150 bewegbar.
Die vollen Spulen sind mit F, die leeren mit E bezeichnet, f und e sind die züge- ;
hörigen Bremsscheiben.
Jede der beiden Übertragungsschienen 12 und 13 tragen eine Reihe von Spulenstiften 16
und 17, welche an Zahl, Durchmesser und ' Lage genau den Spindeln 4 entsprechen. !
Ebenso besitzen die Hubschienen 9 und 10 eine Reihe von Durchbohrungen, die denselben"
Abstand voneinander haben wie die Stifte 16 und 17 und sowohl den Spindeln 4 als auch
den Stiften 16 und 17 freien Durchgang gestatten.
Jede der Schienen 9, 10, 12 und 13 besteht
nicht aus einem Stück, sondern ist in der Längsrichtung entsprechend den Spindel gruppen
unterstellt, wobei die einzelnen Teile der Schiene 9 und 10 etwas breiter als die
entsprechenden der Schienen 12 und 13 sind, so daß die Schienen 9 und 10 genügend überstehen,
daß sie von den Tragstangen r 1 gefaßt werden können (vgl. Abb. 7 und 8).
18 ist eine in der Längsrichtung der Maschine verschiebbare, hinter den Spinnflügeln
5 angeordnete Stange mit einer Reihe von nach vorn vorspringenden Zapfen 19.
Durch Verschieben dieser Stange 18 werden die Spinnflügel 5 in bekannter Weise sämtlich
in der gleichen Stellung vor dem Spulenwechsel zum Halten gebracht.
20 ist eine drehbare, in der Längsrichtung der Maschine angeordnete Stange, welche
hinter den Spinnflügeln liegt und eine Reihe von paarweise angeordneten Schutzstangen
21 trägt, welche auf Hülsen 22 befestigt sind. Die Hülsen 22 sitzen fest auf der Stange 20
und drehen sich mit dieser gemeinsam. Die Schutzstangen 21 sollen den Faden von der
Spindel abhalten und verhindern, daß er sich während des Spulenwechsels um dieselbe go
wickelt.
23 ist ein Abschneidemesser von der üblichen Form zum Abschneiden des Fadens
und wird von Armen 24 getragen. Die Arme 24 befinden sich am oberen Ende von in senkrechter
Richtung bewegbaren Zahnstangen 25, welche in an einer Schiene 27 befestigten Führungen
26 durch Ritzel 25«, die auf horizontalen . Wellen 25* sitzen, auf und ab bewegt
werden. Mit den Armen 24 ist eine nach vorn vorspringende Platte 28 verbunden, die
zur Übertragung einer Hubschiene nach ihrer Entfernung von den Spindeln dient, wie
im nachfolgenden noch auseinandergesetzt werden soll.
Die Arbeitsweise ist folgende: Angenommen, es befänden sich alle Teile in
der in Abb. 1 gezeichneten Arbeitsstellung und die Spulen F seien gerade voll. Die
Spinnflügel 5 werden jetzt zunächst in bekannter Weise durch Verschieben der Stange
18 mittels der Zapfen 19 in der gleichen Stellung parallel zur Maschine angehalten.
Alsdann wird die Schiene 7 durch Drehen der Welle 8* gesenkt. Wenn sie das Ende
dieser Senkung erreicht hat (Abb. 2), so wird mittels der Ritzel 15° und der Zahnstangen 15
der gebogene Arm .14 in solche Lage gebracht, daß die Spulenstifte 17 auf der Übertragungsschiene 13 sich genau bis unter die Enden der
Spindeln 4 bewegen. Hierauf werden auf bekannte Weise die Tragstangen 11 und mit
ihnen die Hubstange 9 mit den \-ollen Spulen
F gesenkt (Abb. 2). Zu gleicher Zeit wird die Stange 22 nach vorn gedreht, damit
die Schutzstangen 21 die Fäden abhalten können, welche sich von den Öhren der Spinnflügel
5 zu den vollen Spulen F spannen. Auf diese Weise wird verhindert, daß sich die
Fäden auf die Spindeln aufwickeln. Das Senken der Hubschiene 9 ist beendet, sobald
sie sich über die Spulenstifte 17 gesenkt hat und auf der Übertragungsschiene 13 ruht
(Abb. 2).
Die Zahnstangen 15 werden hierauf so weit nach vorn verschoben, bis die Spulenstifte 16 j
mit den leeren Spulen E sich genau unter den \
Spindeln 4 befinden (Abb. 3), worauf die Tragstangen 1 r wieder aufwärts bewegt werden
und gleichzeitig, indem sie unter die zweite Hubschiene 10 fassen, diese zusammen
mit den leeren Spulen E auf die Spindeln 4 aufschieben. Die Stange 20 bewegt sich \
gleichzeitig wieder zurück, und die Schutz- j
stangen 21 stellen sich senkrecht. '
Es soll noch einmal darauf hingewiesen j werden, daß während dieser sämtlichen Vorgänge
sowohl die vollen Spulen F als auch die leeren Spulen E stets auf den zugehörigen
Bremsscheiben / und e sitzengeblieben sind.
Mittels der Zahnstangen 15 werden nun die gebogenen Arme 14 noch etwas weiter nach vorn in die in Abb. 4 gezeichnete Stellung gebracht, und durch Drehen der Welle 25* wird mittels der Zahnstangen 25 das Messer 23 emporgehoben, bis es die zwischen den Öhren der Spinnflügel und den vollen Spulen F ausgespannten Fäden berührt. Darauf werden die Spindeln in Umdrehung gesetzt, bis sich die Fäden einige Male um die leeren Spulen E geschlungen haben (Abb. 4), und endlich wird die Abschneidvorrichtung 23 auf bekannte Weise betätigt, um die Fäden zwischen den vollen und den leeren; Spulen durchzuschneiden. Nunmehr werden die Zahnstangen 25 wieder gesenkt, bis das Messer seine unterste
Mittels der Zahnstangen 15 werden nun die gebogenen Arme 14 noch etwas weiter nach vorn in die in Abb. 4 gezeichnete Stellung gebracht, und durch Drehen der Welle 25* wird mittels der Zahnstangen 25 das Messer 23 emporgehoben, bis es die zwischen den Öhren der Spinnflügel und den vollen Spulen F ausgespannten Fäden berührt. Darauf werden die Spindeln in Umdrehung gesetzt, bis sich die Fäden einige Male um die leeren Spulen E geschlungen haben (Abb. 4), und endlich wird die Abschneidvorrichtung 23 auf bekannte Weise betätigt, um die Fäden zwischen den vollen und den leeren; Spulen durchzuschneiden. Nunmehr werden die Zahnstangen 25 wieder gesenkt, bis das Messer seine unterste
♦5 Stellung erreicht hat, der Spulenwechsel ist beendet und das Spinnen kann seinen Fortgang
nehmen.
Es bleibt jetzt nur noch übrig, für die vollen Spulen F zu sorgen und die Hubschiene
9 mit den Bremsscheiben / zur Aufnahme von weiteren leeren Spulen fertigzumachen,
um für den nächsten Spulenwechsel gerüstet zu sein. Hierzu werden zu einem beliebigen Zeitpunkt die vollen Spulen F mit
der Hand von den Spulenstiften 17 abgenommen.
Wenn alle Spulen abgenommen sind, so wird mittels der Zahnstangen 15 der
Arm 14 so weit verschoben, bis sich die Hubstange 9 über den Platten 28 befindet. Dann
werden die Zahnstangen 25 gehoben, bis sich die Hubschiene 9 ganz von den Spulenstiften
16 und 17 getrennt hat (Abb. 5). Mittels der Zahnstangen 15 wird jetzt die Stiftreihe 16
genau unter die Bohrungen der Hubschiene 9 gebracht, die Zahnstangen 25 werden abwärts
bewegt, und die Platten 28 legen die Hubschiene 9 auf die Übertragungsschiene 12
(Abb. 6). Die Arme 24 werden noch so weit gesenkt, bis sie sich am Ende ihrer Abwärtsbewegung
und etwas unterhalb der Schiene 12 befinden (Abb. Q). Darauf werden mit der
Hand leere Spulen auf die Spulenstifte 16 aufgesetzt, und die Maschine ist für den
nächsten Spulenwechsel fertig vorbereitet.
Statt daß die Spindeln 4 von der Schiene 2 herabhängen, können· sie auch beispielsweise
an ihren unteren Enden in der Schiene 7 gelagert sein, wobei die oberen Enden der Spindeln
gegen seitliche Verschiebung durch die Schiene 2 gesichert sind und eine Vorkeh- §0
rung getroffen ist, um die Spindeln zu unterstützen, wenn die Schiene 7 beim Spulenwechsel
gesenkt wird. Ein einfaches Mittel zur Erreichung dieses Zweckes besteht darin, daß man an dem oberen Ende jeder Spindel
einen ringförmigen Kragen anbringt, welcher sich auf einen passenden Anschlag an der
Schiene 2 auflegt, sobald die Spindelschiene 7 gesenkt wird. Für gewöhnlich also, d. h.
während des Spinnvorganges, würden diese go Kragen die zugehörigen Anschläge nicht be-,
rühren, sondern sich erst dann auf sie auflegen, wenn die Spindelschiene ein wenig abwärts
bewegt wird. Sonstige Änderungen werden an der Maschine durch eine solche An-Ordnung
nicht erforderlich.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Spulenwechselvorrichtung für Spinn-, Zwirn- und ähnliche Maschinen mit unverrückbar gelagerten Spindeln, bei der der Spulenwechsel durch zwei getrennte Hubschienen bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenwechsel mittels zweier mit Öffnungen zum Durchtritt der Spindeln und Spulenstifte versehener Hubschienen (9, 10) abwechselnd zusammen mit zwei Übertragungsschienen (12, 13) geschieht und eine zugleich die Fadenschneidvorrichtung (23) tragende Platte (28) die jeweilig nicht arbeitende Hubschiene (z. B. 9 in Abb. 5) auf die Spulenstifte (16) zur Aufnahme der leeren Spulen (E) überträgt.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB2458923A GB220835A (en) | 1923-10-03 | 1923-10-03 | Improvements relating to spinning, twisting and analogous machines |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE431335C true DE431335C (de) | 1926-07-02 |
Family
ID=10214027
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP48657D Expired DE431335C (de) | 1923-10-03 | 1924-08-26 | Spulenwechselvorrichtung fuer Spinn-, Zwirn- und aehnliche Maschinen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE431335C (de) |
| GB (1) | GB220835A (de) |
-
1923
- 1923-10-03 GB GB2458923A patent/GB220835A/en not_active Expired
-
1924
- 1924-08-26 DE DEP48657D patent/DE431335C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB220835A (en) | 1924-08-28 |
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