DE431144C - Gasbrennereinrichtung fuer Heiz-, Trocken-, Back- und andere OEfen - Google Patents

Gasbrennereinrichtung fuer Heiz-, Trocken-, Back- und andere OEfen

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DE431144C
DE431144C DEW63297D DEW0063297D DE431144C DE 431144 C DE431144 C DE 431144C DE W63297 D DEW63297 D DE W63297D DE W0063297 D DEW0063297 D DE W0063297D DE 431144 C DE431144 C DE 431144C
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EUGEN ENGELS
Werner and Pfleiderer GmbH
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EUGEN ENGELS
Werner and Pfleiderer GmbH
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/46Details
    • F23D14/60Devices for simultaneous control of gas and combustion air

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Gasbrennereinrichtung für Heiz-, Trocken-, Back- und andere Öfen. Die Erfindung betrifft eine Gasfeuerung für Heiz-, Trocken-, Back- und andere Öfen. bei welcher außer dem Gas auch die Luft unter Druck zugeleitet wird und die Brenner zwischen der Gas- und der Luftleitung ein, -geschaltet und mit diesen Leitungen durch besondere, miteinander gekuppelte Hähne verbunden sind. Durch besondere Ausbildung dieser Hähne ist gemäß der Erfindung erreicht, daß bei der Benutzung des Brenners eine zwangläufige Durchlüftung der Feuerung eintritt, dann ein Zündgemisch und hernach ein wirtschaftliches Brenngemisch gebildet wird, dessen. Mischungsverhältnis bei Groß- und Kleinstellung stets gleichbleibt.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel in schematischer Darstellung.
  • Abb. r ist ein senkrechter Schnitt, Abb. 2 die Ansicht von der Seite der Brenner gesehen, Abb.3 der Grundriß der Brennergruppe, Abb. ¢ bis 8 sind Querschnitte durch die Gas- und Lufthähne in verschiedenen Stel, lungen.
  • Mehrere einzelne Brenner i werden Unter Druck mit Gas aus dem Rohr 2 und mit Luft aus dem Rohr 3 über Hähne 4. und 5 gespeist. Diese Hähne werden durch die Welle 8 mit Handrad 9, z. B. mittels dez Schneckenräder 6 und 7, gedreht. Die Schneckenräder sind so angeordnet, daß sich die beiden Hähne in entgegengesetztem Sinne drehen. Das Sperrrad 13 mit Klinke 14, die durch eine Feder 15 angedrückt wird, lassen die Drehung der Welle 8 nur in einer Richtung zu, wogegen die Bewegung in entgegengesetzter Richtung gesperrt ist. Die Zähne des Sperrades stehen in einem gewissen Verhältnis zu den Stellungen der Hahnkörper, wie unten beschrieben. Die Regelklappen i i und 12 dienen zur einmaligen Druckeinstellung für Luft und Gas.
  • Zur Vermeidung von Explosionen und zur Gewährleistung einer richtigen Zündung und Verbrennung sind die Hähne mit entsprechend angeordneten Kanälen versehen. Die Abb. a bis 8 zeigen die Stellungen, die die Hähne einnehmen. In der ersten Stellung (Abb. 4.) sind beide Kanäle 4 und 5 geschlossen, indem alle Kanäle der Hahnkegel vom Hahngehäuse überdeckt werden. Die zweite Stellung (Abb. 5) bewirkt eine Durchlüftung der Feuerung, um Reste von explosivem Gemisch zu entfernen, die in der Feuerung sein könnten. Der Gashahn 4. ist geschlossen; der Lufthahn 5 gestattet durch den Kanal 18 einen Durchtritt. Der Kanal 18 liegt meiner anderen Ebene wie Kanal 17 und ist mit den Eintrittsöffnungen durch Kanäle 21 verbunden, die senkrecht zur Ebene der Zeichnung verlaufen. Beim Weiterdrehen schließt sich die Luftzufuhr ganz. In der dritten Stellung (Abb.6) bleibt die Luft geschlossen, wogegen das Gas durch den Kanal 16 Zutritt erhält. Der Kanal 16 ist an der Mantelfläche mit nuten- oder rillenförmigen Seitenkanälen ig versehen, die ihn mit den öffnungen im Hahngehäuse verbinden. Das ausströmende Gas kann bei seiner Stellung sicher und leicht gezündet werden. Hiernach bleibt beim Weiterdrehen in die vierte Stellung das Gas voll ;geöffnet, und es wird Luft zugegeben, die durch den Kanal 17 eingelassen wird, wie Abb. 7 zeigt. Letztere Stellung entspricht der stärksten Flamme, wobei die Kanäle 16 und 17 so.bemessen sind, daß ein wirtschaftlich günstigstes Gemischgebildet wird. Beim Weiterdrehen wird die Gas- und Luftzufuhr allmählich verringert, wobei aber das Verhältnis von Luft und Gas gleichgehalten wird. Letzteres wird erzielt durch entsprechende Bemessung von Breite und Tiefe der nutenförmigen Kanäle i9 und 2o, die in die Kanäle 16 und 17 münden. Abb. 8 zeigt eine solche Stellung der Hähne für Kleinstellung der Flamme. In der Stellung (Abb.8) greift gleichzeitig die Klinke 1 4 in einen Zahn des Sperrades 13 (Abb. i und 3) und verhindert ein Zurückdrehen der Hähne. Hiermit wird die Möglichkeit genommen, eine Zündung vorzunehmen, ohne eine Lüftung herbeigeführt zu haben, und erzwungen, daß der Brenner jedesmal wieder in die Anfangsstellung gebracht werden muß. Beim Weiterdrehen kommt der Brenner in Zustand nach Abb. 4, d. h. die Gas- und Luftzufuhr ist geschlossen.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Gasbrennereinrichtung für Heiz-, Trocken-, Back- und andere Öfen, bei welcher die Brenner zwischen Gas- und Luftleitung eingeschaltet und mit diesen Leitungen durch besondere, miteinander gekuppelte Hähne verbunden sind, gekennzeichnet durch nutenförmige Kanäle (i g, 2o und 21) an der Oberfläche der Halmkegel der Gas- und Lufthähne (4 und 5), deren Form und Querschnitt so bemessen sind, daß bei Anstellung des Brenners erst Luft zur zwangläufigen Durchlüftung des Feuerungsraumes eintritt, dann ein Zündgemisch und hiernach ein wirtschaftliches Brenngemisch gebildet wird, dessen Mischungsverhältnis bei Groß- und Kleinstellung stets gleich bleibt.
  2. 2. Gasfeuerung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein gezahntes Sperrad (13) und Klinke (14) zur Verhinderung der Rückdrehung des Antriebs der Gas-und Lufthähne (4 bzw. 5) bei der Kleinstellung der Flamme.
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