DE332230C - Regenerativ-Gasvierkammerofen, besonders zum Anwaermen von Schmiedestuecken - Google Patents

Regenerativ-Gasvierkammerofen, besonders zum Anwaermen von Schmiedestuecken

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DE332230C
DE332230C DE1919332230D DE332230DD DE332230C DE 332230 C DE332230 C DE 332230C DE 1919332230 D DE1919332230 D DE 1919332230D DE 332230D D DE332230D D DE 332230DD DE 332230 C DE332230 C DE 332230C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J17/00Forge furnaces

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Heat Treatments In General, Especially Conveying And Cooling (AREA)

Description

  • Regenerativ-Gasvierkammerofen, besonders zum Anwärmen von Schmiedestücken. Für den neuzeitlichen Schmiedebetrieb werden immer höhere Temperaturen erfordert. Gleichzeitig wächst die Notwendigkeit, mit Kohle zu sparen, und führt dahin, an Stelle der offenen Schmiedefeuer und der direkt gefeuerten Schmiedeöfen Regenerativ-Gasöfen anzuwenden, weil diese beide Erfordernisse erfüllen.
  • Der Anwendung von Regenerativ-Gasöfen in Schtniedebetr ieben steht nun aber der Umstand entgegen, daß diese Öfen eine sehr große Bodenfläche beanspruchen, welche einerseits Geld kostet und anderseits in bestehenden Schmieden nicht vorhanden ist.
  • Die Beanspruchung an Bodenfläche ist besonders dann sehr groß, wenn kaltes Gerieratorgas vorhanden ist und folglich ein Vierkammerofen gebraucht werden muß.
  • Bisher behalf man sich meist damit, daß man derartige Öfen in der Weise ausführte, däß die vier Kammern nebeneinander unter dem Ofenraum und die beiden Umstellventile in einer gemeinsamen Ventilgrube hinter dem Ofen liegen.
  • Eine gewisse Verkleinerung der erforderlichen Bodenfläche erreichte man dadurch, daß zwei Kammern unter dem Ofen, zwei Kammern hinter dem Ofen angeordnet wurden, wobei die gemeinsame Ventilgrube erst hinter den beiden zuletzt genannten Kammern lag. Die Erfindung will eine möglichst weitgehende Rautnersparnis erzielen, und zwar hauptsächlich dadurch, daß die Ventilgrube nur für das Luftventil bemessen ist, während .das Gasventil oben auf den zwischen Ofenraum und Ventilgrube angeordneten Gaskammern steht. Hierbei ist es nötig, die beiden Gaskammern U-förmig auszubilden, so daß sowohl der Eintritt wie der Austritt des Gases jeweilig oben erfolgt. ' Die beiliegende Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wieder.
  • Fig. i ist ein senkrechter Schnitt, Fig. z ein Grundriß dazu.
  • u ist das Gasventil. b sind die U-förmig ausgebildeten Gaskammern, c die Gasaustrittskanä 1e, d die Luftkanäle und e die gemeinsamen Vorverbrennungsräume. f ist der Ofenraum. g sind die Luftkammern, lt die Luftkamtnerkanäle. i ist das Luftumstell- und Regelventil, und k ist der Schornsteinschieber.
  • Die Wirkungsweise des neuen Ofens ist folgende: Bei geöffnetem Schieber k und entsprechender Einstellung der Ventile a und i strömt das Gas aus einer nicht besonders dargestellten Leitung durch das Ventil a in den (von, den Feuertüröffnungen aus gesehen) hinteren Schenkel der rechts liegenden Gaskammer b, gelangt durch den vorderen Schenkel der Kammer b aufwärts gehend unter gleichzeitiger Vorwärmung durch den Austrittskanal c in den Vorverbrennungsraum. e, wo es mit der durch die rechte Kammer g strömenden und dabei vorgewärmten Luft zusammentrifft. Die gebildete Flamme tritt dann in den Herdraum fein. Die Abgase verlassen den Herdraum durch den linken Vorverbrennungsraurn e, in dem sie sich derart'teilen, daß ein Teilstrom durch den linken Luftkanal d, die linke Kammer ;, den linken Kanal lt zum Schornstein gelangt, während der andere Teilstrom durch den linken Gaskanal c in die linke (Fig. a) Gaskammer b abzieht, deren beide Schenkel von vorn nach hinten durchstriinii. uni dann durch das Ventil a hindurch in einen zwischen den hinteren Schenkeln der beiden Gaskammern b befindlichen senkrechten Kanal und von diesem abwärts zu dem Schornsteinkanal zii gelangen.
  • Nach Unisteuerung der Ventile a und i erfolgt dann die Bewegung des Gases, der Luft und der Abgase in umgekehrter Richtung.
  • Es ergibt sich hieraus, daß außer der Platzersparnis durch die neue Anordnung auch . noch wesentlich an Baustoff gespart wird, da ; s'intliche Gaskanäle im Ofen, seien es die Zui'ülii-tiugs- oder Abführungskanäle, wegfallen.

Claims (1)

  1. PATLNT-ANSPRLTCH: Regenerativ-Gasvierkainnierofen, besonders zum Anwärmen von Schmiedestücken, dadurch gekennzeichnet, daß-ein Kammerpaar (2), b) U-förmig ausgebildet und das eine obere Schenkelende unmittelbar finit den Feueröffnungen (e), das andere unmittelbar finit dem auf dem Kammerpaar angeordneten Umstell- und Regelventil (a) verbunden ist.
DE1919332230D 1919-09-27 1919-09-27 Regenerativ-Gasvierkammerofen, besonders zum Anwaermen von Schmiedestuecken Expired DE332230C (de)

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