DE4308366C2 - Höheneinstellvorrichtung für einen D-Ring - Google Patents
Höheneinstellvorrichtung für einen D-RingInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vor
richtung zum Einstellen der Position eines D-Rings, durch
den sich das Gurtband eines Sitz- oder Sicherheitsgurtes
in einem Fahrzeugsicherheitsgurtsystem erstreckt.
Das Gurtband eines Sicherheitsgurtes in einem Fahrzeug
besitzt oft einen Schultergurtteil zum Zurückhalten oder
Einschränken der Vorwärtsbewegung des Oberkörpers eines
Fahrzeuginsassens. In vielen Fahrzeugen erstreckt sich
der Schultergurtteil des Gurtbandes durch einen D-Ring,
der an dem Körper des Fahrzeugs befestigt ist, und zwar
an einer Stelle benachbart zu der Schulter des Fahrzeug
insassens. Es ist wünschenswert, die Position des D-Rings
relativ zum Fahrzeuginsassen einzustellen, und zwar für
die Bequemlichkeit des Fahrzeuginsassens.
In dem US-Patent Nr. 4 538 832 ist eine Vorrichtung zum
Einstellen der Höhe eines D-Rings gezeigt, durch den sich
das Gurtband des Sicherheitsgurtes in einem Fahrzeugsi
cherheitsgurtsystem erstreckt. Die in dem '832-Patent ge
zeigte Vorrichtung umfaßt ein Gleitglied, an dem der D-
Ring angebracht ist. Das Gleitglied ist in einem Bügel
angeordnet und besitzt einen Knopf, mit dem ein Fahrzeug
insasse das Gleitglied vertikal in dem Bügel bewegen
kann. Das Gleitglied besitzt ein Paar von Verriegelungs
klinken, die in Richtung eines Paars von gegenüberlie
genden Öffnungen in den Seiten des Bügels federvorge
spannt ist. Wenn der Fahrzeuginsasse das Gleitglied ver
tikal zu einer Stelle bewegt, in der die Verrie
gelungsklinken benachbart zu einem Paar von gegenüberlie
genden Öffnungen in dem Bügel angeordnet sind, bewegen
sich die Klinken in die gegenüberliegenden Öffnungen. Die
Verriegelungsklinken halten dann das Gleitglied an der
Stelle, bis das Gleitglied wieder durch den Fahrzeugin
sassen bewegt wird. Der Fahrzeuginsasse kann somit das
Gleitglied und den D-Ring vertikal an eine beliebige
Stelle bewegen, die durch ein Paar von gegenüberliegenden
Öffnungen in dem Bügel definiert wird.
In dem US-Patent Nr. 4 702 494 ist auch eine Einrichtung
zum Einstellen der Höhe eines D-Rings gezeigt, durch den
sich das Gurtband eines Sicherheitsgurtes in einem Fahr
zeugssicherheitsgurtsystem erstreckt. Die in dem '494-Pa
tent gezeigte Einrichtung umfaßt eine horizontale Welle,
auf der der D-Ring angebracht ist. Die Welle ist vertikal
entlang einer Führungsschiene bewegbar. Ein Ende der Wel
le besitzt einen Knopf, mit dem ein Fahrzeuginsasse die
Welle manuell drehen kann. Das andere Ende der Welle be
sitzt eine Trommel. Um die Trommel ist eine lang
gestreckte Verbindungsleitung gewickelt. Ein oberer Teil
der Verbindungsleitung erstreckt sich nach oben von der
Trommel und besitzt ein oberes Ende, das mit dem Fahrzeug
verbunden ist. Ein unterer Teil der Verbindungsleitung
erstreckt sich nach unten von der Trommel und besitzt ein
unteres Ende, das auch mit dem Fahrzeug verbunden ist.
Wenn der Fahrzeuginsasse den Knopf an dem Ende der Welle
in eine Richtung dreht, wird die Trommel an dem anderen
Ende der Welle auf den oberen Teil der Verbindungsleitung
gewickelt. Die Welle wird somit nach oben entlang der
Führungsschiene bewegt. Wenn der Fahrzeuginsasse den
Knopf in die andere Richtung dreht, wird die Trommel auf
den unteren Teil der Verbindungsleitung gewickelt. Die
Welle wird somit nach unten entlang der Führungsschiene
bewegt. Der D-Ring, der mit der Welle verbunden ist, wird
somit vertikal durch den Fahrzeuginsassen zu jeder Stelle
zwischen den Enden der Verbindungsleitung bewegt.
In der DE 37 13 137 (3) ist ein Sicherheitsgurt-
Rückhaltesystem gezeigt, in dem eine Rückstrammvorrich
tung mit einem Höhenversteller für einen oberen Veranke
rungsbeschlag des Schultergurts kombiniert ist. Der Hö
henversteller weist einen in einer Schiene verstellbaren
Gleiter auf. An diesem Gleiter greift eine Stellvorrich
tung an, die für die Höheneinstellung des Verankerungsbe
schlags vorgesehen ist. Die Stellvorrichtung umfaßt einen
Seilzug, dessen Zugseil mit einem Ende an dem Gleiter und
mit dem anderen Ende an einem Stellantrieb befestigt ist.
Am Gleiter greift eine Ausgleichsfeder an, die den Glei
ter in Abwärtsrichtung entgegengesetzt zu der Zugrichtung
des Zugseils beaufschlagt. Das Zugseil wird über zwei Um
lenkrollen geführt und ist über eine Ausgleichsfeder an
einem längs verstellbaren Fahrzeugsitz befestigt. Der Hö
henversteller ist somit mit der Längsverstellung des zu
geordneten Fahrzeugsitzes über den Seilzug zwangsgekop
pelt.
Gemäß der vorliegenden Erfindung sieht eine Vorrichtung
zum Einstellen der Position einer Gurtbandführung eines
Sicherheitsgurtes, wie zum Beispiel einen D-Ring, eine
Schiene und ein Gleitelement vor. Das Gleitelement wird
zur Bewegung entlang der Schiene getragen und besitzt
Mittel zur Verbindung mit der Gurtbandführung, um die
Gurtbandführung entlang der Schiene mit dem Gleitelement
zu bewegen.
Die Vorrichtung umfaßt weiterhin ein drehbares Glied, ein
langgestrecktes Übertragungsglied (Antriebsglied) und
Drehmittel zum Drehen des drehbaren Gliedes. Das drehbare
Glied ist mit Abstand von dem Gleitelement angeordnet.
Das Übertragungsglied erstreckt sich längs von dem dreh
baren Glied zu dem Gleitelement und steht in Eingriff mit
dem drehbaren Glied, um sich längs zu bewegen, und zwar
auf die Drehung des drehbaren Gliedes hin. Das Übertra
gungsglied steht auch in Eingriff mit dem Gleitelement,
um das Gleitelement entlang der Schiene relativ zu dem
drehbaren Glied zu bewegen, wenn sich das Übertragungs
glied auf die Drehung des drehbaren Gliedes hin bewegt.
Die Drehmittel drehen das drehbare Glied, um dem Gleite
lement zu ermöglichen, an irgendeine aus einer Vielzahl
von Stellen zwischen den gegenüberliegenden Enden der
Schiene positioniert zu werden.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung
weisen die Drehmittel einen Elektromotor und eine Steu
erung zum Bedienen des Elektromotors auf, und zwar zum
selektiven Positionieren des Gleitelements an irgendeiner
der Stellen entlang der Schiene. Die Steuerung weist vor
zugsweise einen Knopf oder Schalter auf, der manuell
durch einen Fahrzeuginsassen bedienbar ist.
Zusätzlich umfaßt das bevorzugte Ausführungsbeispiel der
Erfindung zwei drehbare Glieder. Die drehbaren Glieder in
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind Rollen. Die
Schiene wird definiert durch einen langgestreckten, sich
vertikal erstreckenden Bügel. Die erste Rolle ist an dem
oberen Ende des Bügels über der Schiene angeordnet. Die
zweite Rolle ist an dem unteren Ende des Bügels unterhalb
der Schiene angeordnet. Das Gleitelement ist in der
Schiene zwischen den zwei Rollen angeordnet. Das Übertra
gungsglied ist ein Kabel, das um beide Rollen gelegt ist.
Das Kabel ist mit dem Gleiter zwischen den Rollen verbun
den. Wenn die Steuerung und der Motor bewirken, daß die
Rollen das Kabel in eine Richtung bewegen, dann zieht das
Kabel das Gleitelement und den D-Ring nach oben entlang
der Schiene. Wenn die Steuerung und der Motor bewirken,
daß die Rollen das Kabel in die entgegengesetzte Richtung
bewegen, dann zieht das Kabel das Gleitelement und den D-
Ring nach unten entlang der Schiene.
Das bevorzugte Ausführungsbeispiel der Erfindung umfaßt
weiterhin Verriegelungsmittel zum Einschränken der Bewe
gung des D-Rings und des Sicherheitsgurtes, wenn das
Fahrzeug einen Zusammenstoß erfährt. Wenn das Fahrzeug
einen Zusammenstoß erfährt, wird es plötzlich verzögert
und der Sicherheitsgurt hält die Vorwärtsbewegung des
Fahrzeuginsassens relativ zu dem Fahrzeug zurück. Der
Schultergurtteil des Sicherheitsgurtes zieht gegen den D-
Ring und drängt somit den D-Ring und das Gleitelement da
zu, sich entlang der Schiene zu bewegen. Die Verriege
lungsmittel umfassen ein Paar von Verriegelungsklinken,
die auf dem Gleitelement getragen sind. Wenn der Sicher
heitsgurt den D-Ring und das Gleitelement in eine Positi
on ziehen, in der die Verriegelungsklinken neben ein Paar
von gegenüberliegenden Öffnungen in der Klammer angeord
net sind, werden die Verriegelungsklinken in die gegen
überliegenden Öffnungen bewegt. Die Verriegelungsklinken
blockieren dann eine Weiterbewegung des D-Rings und des
Gleitelements entlang der Schiene.
Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung umfassen die
Verriegelungsmittel vorzugsweise Mittel zum Tragen von
mindestens einer der Rollen zur Bewegung relativ zur
Schiene. Wenn der Sicherheitsgurt den D-Ring und das
Gleitelement entlang der Schiene zieht, und zwar bei
plötzlicher Verzögerung des Fahrzeugs, dann bewegt sich
das Gleitelement, bis die Verriegelungsklinken ein Paar
von gegenüberliegenden Öffnungen in dem Bügel erreichen,
wie oben beschrieben. Während einer solchen Bewegung des
Gleitelements bewegt sich die bewegbare Rolle in Richtung
des Gleitelements. Das Gleitelement kann sich somit, wie
benötigt, bewegen, ohne das Kabel gegen den Widerstand
einer nicht betätigten Motoranordnung zu ziehen. Ein sol
ches Ziehen des Kabels könnte die Rollen oder andere Tei
le der Vorrichtung beschädigen.
Die Erfindung
wird dem Fachmann durch die folgende Be
schreibung unter Bezugnahme auf die Zeich
nung verdeutlicht. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines ersten Ausführungsbei
spiels der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine Vorderansicht der Vorrichtung aus Fig. 1, wo
bei Teile zur Verständlichkeit der Darstellung weggenom
men sind;
Fig. 3 eine Ansicht entlang der Linie 3-3 in Fig. 2;
Fig. 4 eine Ansicht entlang der Linie 4-4 in Fig. 3;
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht von Teilen der Vor
richtung aus Fig. 1;
Fig. 6 eine Vorderansicht von Teilen der Vorrichtung aus
Fig. 1;
Fig. 7 eine Ansicht entlang der Linie 7-7 in Fig. 6,;
Fig. 8 eine Schnittansicht der in Fig. 6 gezeigten Teile;
Fig. 8A eine Ansicht der in Fig. 8 gezeigten Teile in un
terschiedlichen Positionen;
Fig. 9 eine Ansicht entlang der Linie 9-9 in Fig. 6;
Fig. 10 eine perspektivische Ansicht von Teilen der Vor
richtung aus der Fig. 1;
Fig. 11 eine perspektivische Ansicht von den in Fig. 10
gezeigten Teilen;
Fig. 12 eine Vorderansicht der in Fig. 11 gezeigten Teile;
Fig. 13 eine Ansicht entlang der Linie 13-13 in Fig. 12;
Fig. 13A eine Ansicht der in Fig. 13 gezeigten Teile, und
zwar in unterschiedlichen Positionen;
Fig. 14 eine Vorderansicht der in Fig. 10 gezeigten Teile;
Fig. 15 eine Ansicht entlang der Linie 15-15 in Fig. 14;
Fig. 16 eine Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung; und
Fig. 17 eine Ansicht eines dritten Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung.
Ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig.
1 gezeigt. Wie in Fig. 1 gezeigt ist, trägt eine Höhen
einstellvorrichtung 10, die gemäß der vorliegenden Erfin
dung aufgebaut ist, einen D-Ring 12, durch den sich ein
Sicherheitsgurt 14 erstreckt. Die Höheneinstellvorrich
tung 10 umfaßt einen langgestreckten Bügel 16 und ein
Gleitelement 18. Zum Befestigen des Bügels 16 innerhalb
eines Fahrzeugs an einer Stelle benachbart zu der Schul
ter eines Fahrzeuginsassens sind ein Paar Bolzen 20 vor
gesehen. Der D-Ring 12 ist mit dem Gleiter 18 über ein
Ankerglied 22 und einen Bolzen 24 verbunden. Die Höhen
einstellvorrichtung 10 bewirkt das vertikale Bewegen des
Gleitelements 18 in dem Bügel 16. Die Höheneinstellvor
richtung 10 stellt somit die vertikale Position des D-
Rings 12 und des Sitzgurtes 14 ein.
Der Bügel 16 besitzt eine Rückwand 30 und ein Paar von
Seitenwänden 32. Jede der Seitenwände 32 besitzt eine
Vielzahl von Öffnungen 34, die sich in einer Reihe er
strecken und besitzt einen geweiteten flanschartigen un
teren Endteil 35. Der Bügel 16 besitzt auch ein Paar von
mit Abstand voneinander angeordneten Vorderwänden 36. Die
Vorderwände 36 erstrecken sich nach innen von den Seiten
wänden 32, und zwar an Stellen, die sich im Mittelbereich
entlang der Länge des Bügels 16 befinden. Die Rückwand
30, die Seitenwände 32 und die Vorderwände 36 definieren
eine langgestreckte Schiene 40, die sich innerhalb des
Bügels 16 entlang der Länge der Vorderwände 36 erstreckt.
Das Gleitelement 18 ist zur vertikalen Bewegung in der
Schiene 40 getragen. Wie in den Fig. 5 bis 9 gezeigt ist,
umfaßt das Gleitelement 18 ein kanalförmiges Gehäuse 42
und einen Block 44, der in dem Gehäuse 42 aufgenommen
ist. Das Gehäuse 42 besitzt eine Rückwand 46 und ein Paar
von Seitenwänden 48. Jede der Seitenwände 48 des Gehäuses
42 besitzt eine rechteckige Öffnung 50. Das Gehäuse 42
besitzt auch ein Paar von mit Abstand voneinander ange
ordneten Vorderwänden 52, die sich nach innen von den
Seitenwänden 48 erstrecken.
Der Block 44 im Gleitelement 18 besitzt einen ovalförmi
gen Mittelteil 54 und ein Paar von T-förmigen Vorsprüngen
56. Der Mittelteil 54 erstreckt sich zwischen den Vorder
wänden 52 des Gehäuses 42 aus dem Gehäuse 42 heraus. Der
Mittelteil 54 besitzt einen mit Gewinde versehenen Durch
gang 58, in den die Schraube 24 (Fig. 1) aufnehmbar ist
zum Befestigen des Ankergliedes 22 und des D-Rings 12 an
dem Gleitelement 18. Die Vorsprünge 56 erstrecken sich
von dem Mittelteil 54 des Blocks 44 in entgegengesetzte
Richtungen entlang der Länge des Gehäuses 42. Die Vor
sprünge 56 passen genau zwischen die Rückwand 46 und die
Vorderwände 52 des Gehäuses 42. Der Block 44 ist somit
zur Gleitbewegung in dem Gehäuse 42 entlang der Länge des
Gehäuses 42 getragen.
Das Gleitelement 18 umfaßt auch eine Schraubenfeder 60,
die sich von einem Anschlag 62 an einem Ende des Gehäuses
42 zu dem benachbarten der Vorsprünge 56 des Blocks 44
erstreckt. Die Schraubenfeder 60 spannt den Block 44 nor
malerweise weg von dem Anschlag 62 vor, und zwar zu dem
entgegengesetzt liegenden Ende des Gehäuses 42 hin und in
die in Fig. 8 gezeigte Position. Der Block 44 ist in dem
Gehäuse 42 von der in Fig. 8 gezeigten Position zu der in
Fig. 8A gezeigten Position bewegbar, welche näher an dem
Anschlag 62 ist, und zwar gegen die Vorspannung der
Schraubenfeder 60. Der Block 44 ist von der in Fig. 8A
gezeigten Position zu der in Fig. 8 gezeigten Position
zurückbewegbar, und zwar unter dem Einfluß der Schrauben
feder 60.
Das Gleitelement 18 umfaßt weiterhin ein Paar Verriege
lungsklinken 66. Jede der Verriegelungsklinken 66 besitzt
einen Endteil 68 und eine bogenförmige Nockenoberfläche
70, die dem ovalförmigen Mittelteil 54 des Blocks 44 zu
gerichtet ist. Ein Paar Stifte 72 tragen die Verriege
lungsklinken 66 zur schwenkbaren Bewegung zwischen den in
Fig. 8 gezeigten Nicht-Verriegelungspositionen und den in
Fig. 8A gezeigten Verriegelungspositionen.
Wenn sich der Block 44 nach unten in dem Gehäuse 42 von
der in Fig. 8 gezeigten Position zu der in Fig. 8A ge
zeigten Position bewegt, dann bewegt sich der Mittelteil
54 des Blocks 44 nach unten gegen die Nockenoberfläche 70
an den Verriegelungsklinken 66. Der Mittelteil 54 des
Blocks 44 bewegt somit die Verriegelungsklinken 66
schwenkmäßig aus den in Fig. 8 gezeigten Nicht-Verriege
lungspositionen in die in Fig. 8A gezeigten Verriege
lungspositionen. Wenn die Verriegelungsklinken 66 sich in
ihren Verriegelungspositionen befinden, dann erstrecken
sich die Endteile 68 der Verriegelungsklinken 66 durch
die rechteckigen Öffnungen 50 in dem Gehäuse 42 und in
ein benachbartes Paar von gegenüberliegenden Öffnungen 34
in den Seitenwänden 32 des Bügels 16. Die Verriegelungs
klinken 66 blockieren die nach unten gerichtete Bewegung
des Gleitelements 18 in der Schiene 40, wenn sich die
Verriegelungsklingen 66 in ihren Verriegelungspositionen
in den gegenüberliegenden Öffnungen 34 befinden. Wenn
sich der Block 44 zurück nach oben von der in Fig. 8A ge
zeigten Position in die in Fig. 8 gezeigte Position be
wegt, dann bewegt sich der Mittelteil 54 des Blocks 44
nach oben gegen die Nockenoberflächen 70 der Verriege
lungsklinken 66 zum Zurückbewegen der Verriegelungsklin
ken 66 in ihre Nicht-Verriegelungspositionen. Wenn sich
die Verriegelungsklinken 66 in ihren Nicht-Verriegelungs
positionen befinden, dann springen die Endteile 68 der
Verriegelungsklinken 66 nicht länger von dem Gleitelement
18 in die Öffnungen 34 hervor. Der Gleiter 18 ist somit
frei zur vertikalen Bewegung in der Schiene 40.
Die Höheneinstellvorrichtung 10 umfaßt Teile zur vertika
len Bewegung des Gleitelements 18 in der Schiene 40. Die
se Teile umfassen eine erste Rollenanordnung 80, eine
zweite Rollenanordnung 82 und ein Kabel 84, das sich zwi
schen den ersten und zweiten Rollenanordnungen 80 und 82
erstreckt. Das Kabel 84 ist mit dem Gleitelement 18 ver
bunden, um das Gleitelement 18 in der Schiene 40 zu bewe
gen, wenn das Kabel 84 durch die Rollenanordnungen 80 und
82 bewegt wird. Eine Motoranordnung 86, die einen Elek
tromotor umfaßt, betätigt die Rollenanordnungen 80 und
82, um das Kabel 84 und das Gleitelement 18 zu bewegen.
Die Motoranordnung 86 spricht auf eine Steuerung 90 an,
die schematisch in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist, und die
selektiv betätigbar ist durch einen Fahrzeuginsassen. Der
flanschartige untere Endteil 35 der Seitenwände 32 des
Bügels 16 schützen die Motoranordnung 86 vor Beschädigung
während des Versandes und der Handhabung der Hö
heneinstellvorrichtung 10.
Die erste Rollenanordnung 80 ist im Detail in den Fig. 10
bis 13A gezeigt. Wie in Fig. 11 gezeigt, umfaßt die erste
Rollenanordnung 80 eine rechteckige Basis 100, einen
Block 102 und eine Rolle 104. Die Basis 100 besitzt ein
Paar von keilförmigen länglichen Kantenteilen 106 und ei
ne Bodenwand 108 zwischen den Kantenteilen 106. Die ge
nannten Oberflächen der Kantenteile 106 zeigen zueinander
über der Bodenwand 108 und hängen teilweise über der Bo
denwand 108. Die Bodenwand 108 besitzt eine rechteckige
Öffnung 110, die auf halbem Wege zwischen den Kantentei
len 106 angeordnet ist. Ein Federhalter 112 erstreckt
sich nach oben von der Bodenwand 108 an dem einen Ende
der Basis 100 und der Öffnung 110. Ein Paar von Anschlä
gen 140 erstrecken sich nach oben von der Bodenwand 108
an dem anderen Ende der Basis 100 und der Öffnung 110.
Der Block 102 der ersten Rollenanordnung 80 besitzt einen
nach oben vorspringenden Nabenteil 120, der mittig auf
einer Achse 122 angeordnet ist, und ein Paar von nach un
ten vorspringenden keilförmigen Führungsteilen 124. Wie
in den Fig. 13 und 13A gezeigt ist, besitzt der Block 102
auch einen nach unten hervorspringenden Federhalter 126,
der zwischen den Führungsteilen 124 angeordnet ist. Der
Block 102 kann auf der Basis 100 aufgenommen werden, wo
bei die keilförmigen Führungsteile 124 des Blocks 102 in
zusammenpassendem Eingriff mit den keilförmigen länglichen
Kantenteilen 106 der Basis 100 kommen. Nachdem der Block
102 so auf der Basis 100 aufgenommen ist, wird eine
Schraubenfeder 130 durch die Öffnung 110 in der Bodenwand
108 der Basis 100 bewegt. Die Schraubenfeder 130 wird in
eine zusammengesetzte Position bewegt, in der die Schrau
benfeder 130 über die Federhalter 112 und 126, wie in den
Fig. 13 und 13A gezeigt, aufgenommen ist.
Wenn der Block 102 auf der Basis 100 mit der Schraubenfe
der 130 zusammengesetzt ist, dann ist der Block 102 nor
malerweise durch die Schraubenfeder 130 in Kontakt mit
den Anschlägen 114 an einem Ende der Basis 100 vorge
spannt, wie dies in Fig. 13 gezeigt ist. Der Block 102
ist auf der Basis 100 von der in Fig. 13 gezeigten Po
sition zu der in Fig. 13A gezeigten Position bewegbar,
jedoch gegen die Vorspannung der Schraubenfeder 130. In
der Position gemäß Fig. 13A ist der Block 102 mit Abstand
von den Anschlägen 114 in Richtung des anderen Endes der
Basis 100 angeordnet. Der Block 102 ist auf der Basis 100
von der in der Fig. 13A zu der in Fig. 13 gezeigten Posi
tion zurückbewegbar, und zwar unter dem Einfluß der
Schraubenfeder 130.
Die Rolle 104 der ersten Rollenanordnung 80 wird koaxial
auf dem Nabenteil 120 des Blocks 102 aufgenommen. Die
Rolle 104 ist somit auf dem Block 102 zur Drehung um die
Achse 122 und zur Bewegung mit dem Block 102 relativ zur
Basis 100 getragen.
Wie in den Fig. 10, 14 und 15 gezeigt ist, umfaßt die
zweite Rollenanordnung 82 eine zwei Teile oder Scheiben
teile (Laufteile) aufweisende Rolle 140. Die zwei Schei
benteile aufweisende Rolle 140 besitzt einen scheibenför
migen Mittelteil 142, der mittig auf einer Achse 146 an
geordnet ist. Ein erstes Rollenteil (Lauf- oder Scheiben
teil) 148 mit einer kreisförmigen Randoberfläche 150 er
streckt sich axial von einer Seite des Mittelteils 142.
Das erste Rollenteil 148 besitzt eine erste Ausnehmung
152, die sich quer zu dem ersten Rollenteil 148 und von
der kreisförmigen Randoberfläche 150 weg erstreckt. Die
vorzugsweise zwei Scheibenteile aufweisende Rolle 150 be
sitzt auch ein zweites Rollenteil (Lauf- oder Scheiben
teil) 154, das sich axial von der anderen Seite des Mit
telteils 142 erstreckt. Das zweite Rollenteil 154 besitzt
eine kreisförmige Randoberfläche 156, die koaxial zu der
kreisförmigen Wandoberfläche 150 des ersten Rollenteils
148 liegt. Das zweite Rollenteil 154 besitzt auch eine
zweite Ausnehmung 158, die sich quer zu dem zweiten Rol
lenteil 154 und von der kreisförmigen Randoberfläche 156
weg erstreckt.
Das Kabel oder Seil 84 erstreckt sich von der zweiten
Rollenanordnung 82 zu der ersten Rollenanordnung 80 und
von der ersten Rollenanordnung 80 zurück zu der zweiten
Rollenanordnung 82. Insbesondere besitzt das Kabel 84 ein
erstes Ende, das mit einem ersten Ansatz oder Anschluß
160 verbunden ist und ein zweites Ende, das mit einem
zweiten Ansatz 162 verbunden ist. Der erste Ansatz 160
ist in der ersten Ausnehmung 152 in dem ersten Rollenteil
148 der zwei Scheibenteile aufweisenden Rolle 140 aufge
nommen, wie dies in Fig. 14 gezeigt ist. Der zweite An
satz 162 ist in gleicher Weise in der zweiten Ausnehmung
158 in dem zweiten Rollenteil 154 auf der anderen Seite
der zwei Scheibenteile aufweisenden Rolle 140 aufgenom
men, wie dies in Fig. 14 durch gestrichelte Linien ge
zeigt ist. Das erste und zweite Ende des Kabels 84 ist
somit in der zwei Scheibenteile aufweisenden Rolle 140
verankert. Das Kabel 84 erstreckt sich von der ersten
Ausnehmung 152 umfangsmäßig um die kreisförmige Randober
fläche 150 des ersten Rollenteils 148 und geht tangential
weg von dem ersten Rollenteil 148 in Richtung der ersten
Rollenanordnung 80. Das Kabel 84 erstreckt sich weiterhin
um die Rolle 104 der ersten Rollenanordnung 80 (Fig. 10)
und zurück zu dem zweiten Rollenteil 154 auf der anderen
Seite der zwei Scheibenteile aufweisenden Rolle 140 und
umfangsmäßig um die kreisförmige Randoberfläche 156 des
zweiten Rollenteils 154 herum zu der zweiten Ausnehmung
158.
Wie in der Fig. 10 gezeigt ist, sind ein Paar Abdeckplat
ten 170 an gegenüberliegenden Seiten der zwei Scheiben
teile aufweisenden Rolle 140 angebracht, und zwar benach
bart zu den Rollenteilen 148 und 154. Die Abdeckplatten
170 halten das Kabel 84 innerhalb der axialen Räume, die
zwischen den Abdeckplatten 170 und dem Mittelteil 142 der
zwei Scheibenteile aufweisenden Rolle definiert ist. Ein
D-förmiger Teil einer drehbaren Nabe 172 erstreckt sich
durch koaxiale, D-förmige Öffnungen 174, in der zwei
Scheibenteile aufweisenden Rolle 140 und den Abdeckplat
ten 170. Die D-Form der Öffnungen 174 und der Teil der
Nabe 172, der sich durch die Öffnungen 174 erstreckt,
stellt sicher, daß sich die zwei Scheibenteile aufweisen
de Rolle 140 und die Abdeckplatten 170 mit der Nabe 172
drehen. Die Nabe 172 ist betriebsmäßig mit der Motoran
ordnung 86 verbunden zum Drehen der zwei Scheibenteile
aufweisenden Rolle 140 zusammen mit den Abdeckplatten 170
um die Achse 186, und zwar ansprechend auf die Betätigung
der Steuerung 90 durch einen Fahrzeuginsassen. Jede ge
eignete Antriebsverbindung zwischen der Motoranordnung 86
und der Nabe 172 kann verwendet werden.
Wenn die zwei Scheibenteile aufweisende Rolle 140 durch
die Motoranordnung 86 in eine gegen dem Uhrzeigersinn ge
richtete Richtung gemäß Fig. 14 gedreht wird, dann wird
das Kabel 84 auf das erste Rollenteil 148 gewickelt und
gleichzeitig von dem zweiten Rollenteil 154 abgewickelt.
Wenn die zwei Scheibenteile aufweisende Rolle 140 in eine
im Uhrzeigersinn gerichtete Richtung gemäß Fig. 14 ge
dreht wird, dann wird das Kabel 84 von dem ersten Teil
148 abgewickelt und gleichzeitig auf das zweite Rollen
teil 154 gewickelt. Das Kabel 84 bewegt sich um die Rolle
104 der ersten Rollenanordnung 80 und dreht diese, immer
wenn das Kabel 84 durch die zwei Scheibenteile aufweisen
de Rolle 140 der zweiten Rollenanordnung 82 bewegt wird.
Gemäß den Fig. 1-4 ist die erste Rollenanordnung 80 an
dem oberen Ende des Bügels 16 oberhalb der Schiene 40 an
geordnet. Die zweite Rollenanordnung 82 ist an dem un
teren Ende des Bügels 16 unterhalb der Schiene 40 ange
ordnet. Das Gleitelement 18 ist in der Schiene 40 zwi
schen den ersten und zweiten Rollenanordnungen 80 und 82
angeordnet. Das Kabel 84 ist über eine Klemme 180 an dem
Gleitelement 18, wie in Fig. 2 gezeigt, befestigt. Die
Klemme 180 am Gleiter 18 definiert erste und zweite Ab
schnitte 182 und 184 des Kabels 84 an gegenüberliegenden
Seiten der Klemme 180. Der erste Abschnitt 182 des Kabels
84 erstreckt sich nach unten von der Klemme 180 zu der
zweiten Rollenanordnung 82. Der zweite Abschnitt 184 des
Kabels 84 erstreckt sich nach oben von der Klemme 180,
und zwar zu der ersten Rollenanordnung 80. Der zweite Ab
schnitt 184 des Kabels 84 erstreckt sich weiterhin um die
Rolle 104 der ersten Rollenanordnung 80 herum und nach
unten zu der zweiten Rollenanordnung 82.
Wenn die Motoranordnung 86 die zwei Scheibenteile aufwei
sende Rolle 140 in eine dem Uhrzeigersinn entgegengesetzt
gerichtete Richtung gemäß Fig. 2 dreht, dann wird der er
ste Abschnitt 182 des Kabels 84 auf die zwei Schei
benteile aufweisende Rolle 140 gewickelt. Der erste Ab
schnitt 182 des Kabels 84 wird somit längs bewegt, und
zwar in einer Richtung vertikal nach unten. Das Gleitele
ment 18, an den das Kabel 84 befestigt ist, wird somit
vertikal nach unten in der Schiene 40 gezogen. Wenn die
Motoranordnung 86 die zwei Scheibenteile aufweisende Rol
le 140 in eine im Uhrzeigersinn gerichtete Richtung gemäß
Fig. 2 dreht, dann wird der zweite Abschnitt 184 des Ka
bels 84 auf die zwei Scheibenteile aufweisende Rolle 140
gewickelt. Der Teil des zweiten Abschnitts 184, der sich
nach unten von der Klemme 180 erstreckt, wird somit
längsbewegt, und zwar in einer Richtung vertikal nach
oben in Richtung der ersten Rollenanordnung 80. Das Glei
telement 18 wird somit vertikal nach oben in der Schiene
40 gezogen. Die Höheneinstellvorrichtung 10 dient zum
Einstellen der Höhe des D-Rings 12 und dient somit zum
Einstellen der Höhe, an der der Sicherheitsgurt 14 durch
den D-Ring 12 hindurchgeht. Ein Fahrzeuginsasse kann die
Höhe des D-Rings 12 durch Betätigung der Steuerung 90 zum
Betätigen der Motoranordnung 86 einstellen. Die Steuerung
90 kann irgendeinen geeigneten Knopf, Schalter oder ähn
liches aufweisen, den ein Fahrzeuginsasse manuell betäti
gen kann. Wenn die Motoranordnung 86 durch die Steuerung
90 betätigt wird, dreht sie die zwei Scheibenteile auf
weisende Rolle 140 in eine Richtung und um einen Betrag,
der durch die Steuerung 90 angezeigt wird. Die Mo
toranordnung 86 bewegt somit das Gleitelement 18 vertikal
zu irgendeiner Position in der Schiene 40, die durch den
Fahrzeuginsassen ausgewählt wird. Der Fahrzeuginsasse
kann irgendeine einer unbeschränkten Anzahl von Positio
nen des Gleitelements 18 in der Schiene 40 auswählen. Der
Fahrzeuginsasse kann somit irgendeine einer unbeschränk
ten Anzahl von Positionen des D-Rings 12 innerhalb eines
Bereichs auswählen, der durch die Länge der Schiene 40
definiert wird.
Wenn das Fahrzeug einen Zusammenstoß erfährt, dann neigt
der Fahrzeuginsasse dazu, sich nach vorne zu bewegen und
wird durch den Sicherheitsgurt 14 zurückgehalten. Die
Kraft, die auf den Sicherheitsgurt 14 durch den Fahrzeug
insassen angelegt wird, neigt dazu, den D-Ring 12 und das
Gleitelement 18 nach unten in der Schiene 40 zu ziehen,
und zwar unabhängig von der Motoranordnung 86. Die Ver
riegelungsklinken 66 des Gleitelements 18 begrenzen je
doch eine solche nach unten gerichtete Bewegung des Glei
telements 18. Wenn der D-Ring 12 nach unten durch den Si
cherheitsgurt 14 gezogen wird, dann wird der Block 44 in
dem Gleitelement 18 nach unten gezogen, und zwar durch
das Ankerglied 22 und den Bolzen 24, der den D-Ring 12
mit dem Block 44 verbinden. Der Block 44 wird somit in
dem Gleitergehäuse 42 von der in Fig. 8 gezeigten Posi
tion in die in Fig. 8A gezeigte Position bewegt. Wie oben
beschrieben, bewirkt eine solche Bewegung des Blocks 44
eine Bewegung der Verriegelungsklinken 66 in ihre Verrie
gelungspositionen. Die Endteile 68 der Verriegelungsklin
ken 66 erstrecken sich dann in ein benachbartes Paar von
gegenüberliegenden Öffnungen 34 in den Seitenwänden 32
des Bügels 16. Die Verriegelungsklinken 66 blockieren so
mit die nach unten gerichtete Bewegung des Blocks 44 an
einer der Stellen der Schiene 40 vorbei, die durch ein
Paar von gegenüberliegenden Öffnungen 34 definiert wer
den.
Das Gleitelement 18 muß sich vielleicht etwas nach unten
in der Schiene 40 bewegen, um die Endteile 68 der Verrie
gelungsklinken 66 in horizontaler Ausrichtung mit einem
benachbarten Paar von gegenüberliegenden Öffnungen 34 zu
bringen. Um eine solche Bewegung aufzunehmen, ermöglicht
die Schraubenfeder 130 der ersten Rollenanordnung 80
(Fig. 13, 13A) der Rolle 104 sich etwas nach unten rela
tiv zu dem Bügel 16 zu bewegen. Wenn sich das Gleitele
ment 18 etwas nach unten bewegt unter der Last, die durch
den Sicherheitsgurt 14 angelegt wird, dann liegt der
zweite Abschnitt 184 des Kabels 84 eine Last gegen die
Rolle 104 und gegen den zweiten Rollenteil 154 der zwei
Scheibenteile aufweisenden Rolle 140 an. Da die zwei
Scheibenteile aufweisende Rolle 140 gegen die Bewegung
entlang der Schiene 40 durch die Nabe 172 und gegen Dre
hung durch die nicht betätigte Motoranordung 86 gehalten
wird, bewirkt die Last am Kabel 84 ein Zusammendrücken
der Schraubenfeder 130 und eine leichte nach unten ge
richtete Bewegung des Blocks 120 und der Rolle 104. Das
Gleitelement 18 kann sich dann, wie benötigt, nach unten
bewegen, ohne das Kabel 84 gegen den Widerstand der Nabe
172 und der unbetätigten Motoranordnung 86 zu ziehen. Ein
solches Ziehen des Kabels 84 könnte die Rollenanordnungen
80 und 82 und/oder andere Teile der Vorrichtung beschädi
gen.
Ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig.
16 dargestellt. Das zweite Ausführungsbeispiel der Erfin
dung umfaßt ein Gleitergehäuse 200, wie das oben in Bezug
auf das erste Ausführungsbeispiel beschriebene Gleiterge
häuse 42 und umfaßt weiterhin einen ersten Kabelabschnitt
202 und einen zweiten Kabelabschnitt 204. Unterschiedlich
von den oben beschriebenen ersten und zweiten Kabelab
schnitten 182 und 184 des Kabels 84 sind die ersten und
zweiten Kabelabschnitte 202 und 204 voneinander getrennt.
Der erste Kabelabschnitt 202 ist mit dem Gleitergehäuse
200 durch eine Klemme 206 verbunden. Der zweite Kabelab
schnitt 204 ist mit einer Feder 208 verbunden, die mit
dem Gleitergehäuse 200 über die Klemme 206 verbunden ist.
Wenn das Gleitergehäuse 200 nach unten in einer Schiene
bewegt wird, und zwar unter dem Einfluß einer Kraft, die
auf das Gleitergehäuse 200 durch einen Sicherheitsgurt
während eines Fahrzeugzusammenstoßes angelegt wird, dann
ermöglicht die Feder 208 dem Gleitergehäuse 200 sich nach
unten relativ zu dem zweiten Kabelabschnitt 204 zu bewe
gen. Die Feder 208 ermöglicht somit dem Gleitergehäuse
204 sich nach unten zu bewegen, ohne den zweiten Kabel
abschnitt 204 gegen den Widerstand anderer Teile der Vor
richtung zu ziehen. Die Feder 208 in dem zweiten Ausfüh
rungsbeispiel der Erfindung erfüllt somit die Funktion
der Feder 130 in dem ersten Ausführungsbeispiel. In einer
Variation des zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung
könnte auch der erste Kabelabschnitt 202 über eine Feder
mit dem Gleitergehäuse 200 verbunden sein.
Ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
Fig. 17 dargestellt. Bei dem dritten Ausführungsbeispiel
der Erfindung besitzt ein langgestrecktes Übertragungs
glied 220 erste und zweite Abschnitte 222 und 224, die
über eine Klemme 228 mit dem Gleitergehäuse 226 verbunden
sind. Das langgestreckte Übertragungsglied 220 ist ein
elastisches Band oder Kordel, das dem Gleitergehäuse 226
ermöglicht, sich vertikal in einer Schiene relativ zu den
assoziierten Rollen zu bewegen, und zwar durch elasti
sches Ausdehnen des ersten Abschnitts 222 oder des zwei
ten Abschnitts 224 des Übertragungsgliedes 220. Das Über
tragungsglied 220 weist somit Federmittel auf, die die
Funktion der Federn 130 und 208 in den ersten und zweiten
Ausführungsbeispielen der Erfindung ausführen.
Die Erfindung wurde oben unter Bezugnahme auf ein bevor
zugtes Ausführungsbeispiel beschrieben. Aus der obigen
Beschreibung der Erfindung werden sich für den Fachmann
Verbesserungen, Änderungen und Modifikationen ergeben.
Zum Beispiel könnte die Höheneinstellvorrichtung 10 in
einem Fahrzeug in einer anderen Ausrichtung als die ver
tikale Ausrichtung, die in der Zeichnung gezeigt ist, an
gebracht sein. Weiterhin könnten zwei getrennte Kabel
verwendet werden, um die zwei Abschnitte 182 und 184 des
Kabels vorzusehen, die sich von dem Gleitelement 18 in
entgegengesetzte Richtungen entlang der Schiene 40 er
strecken. Die Klemme 180 könnte durch irgendwelche ge
eignete Mittel zum Verbinden eines Kabels mit dem Gleite
lement 18 ersetzt werden, so daß das Kabel das Gleitele
ment entlang der Schiene 40 ziehen kann. Während ein Ka
bel 80 bevorzugt wird, könnte irgendein anderes langge
strecktes, flexibles Übertragungsglied, wie zum Beispiel
ein Plastikband oder eine Kette verwendet werden, die
sich wie das Kabel 80 auf und um die Rollen 104 und 140
bewegen können. Wenn andere Typen von flexiblen Übertra
gungsgliedern verwendet werden, könnten die Rollen 104
und 140 durch Zahnräder oder andere drehbare Radglieder
ersetzt werden, die den notwendigen Antriebseingriff vor
sehen. Eine Handkurbel oder andere manuelle Mittel zum
Drehen des drehbaren Gliedes könnten für die Motoranord
nung 86 und die Steuerung 90 ersetzt werden. Zusätzlich
könnte die zwei Scheibenteile aufweisende Rolle 140 der
zweiten Rollenanordnung 82 zur Bewegung getragen werden,
genau so wie die Rolle 104 in dem bevorzugten Ausfüh
rungsbeispiel zur Bewegung getragen ist, um den Verriege
lungsklinken 66 zu ermöglichen, in ein Paar von gegen
überliegenden Öffnungen 34 in dem Bügel 16 zu kommen.
Solche Verbesserungen, Änderungen und Modifikationen in
nerhalb des Fachgebiets werden durch die folgenden An
sprüche abgedeckt.
Zusammenfassend sieht die Erfindung folgendes vor:
Eine Vorrichtung 10 zum Einstellen der Position eines D-
Rings 12 für ein Sicherheitsgurt-Gurtband 14 umfaßt eine
Schiene 40 und ein Gleitelement 18. Das Gleitelement 18
wird zur Bewegung entlang der Schiene 40 getragen und be
sitzt Mittel 58 zum Verbinden des D-Rings 12, um den D-
Ring 12 mit dem Gleitelement 18 entlang der Schiene 40 zu
bewegen. Die Vorrichtung 10 umfaßt auch ein drehbares
Glied 140, ein langgestrecktes Übertragungsglied 84 und
Drehmittel 86 zum Drehen des drehbaren Gliedes 140. Das
drehbare Glied 140 ist mit Abstand von dem Gleitelement
18 angeordnet. Das Übertragungsglied 84 erstreckt sich
längs von dem drehbaren Glied 140 zum Gleitelement 18 und
steht in Eingriff mit dem drehbaren Glied 140, um sich
längs zu bewegen auf die Drehung des drehbaren Glieds 140
hin. Das Übertragungsglied 84 steht auch im Eingriff mit
dem Gleitelement 18, um das Gleitelement 18 entlang der
Schiene 40 relativ zu dem drehbaren Glied 140 zu bewegen,
wenn sich das Übertragungsglied 84 auf die Drehung des
drehbaren Gliedes 140 hin bewegt. Die Drehmittel 86 dre
hen das drehbare Glied 140, um dem Gleitelement 18 zu er
möglichen, an irgendeiner aus einer Vielzahl von Stellen
zwischen den gegenüberliegenden Enden der Schiene 40 po
sitioniert zu werden.
Claims (12)
1. Vorrichtung zum Einstellen der Position einer Si
cherheitsgurt-Gurtbandführung, wobei folgendes vor
gesehen ist:
- a) ein bewegliches mit der Gurtbandführung verbun denes in der Höhe einstellbares Gleitelement (18);
- b) Schienenmittel (40) zum Tragen des Gleitele ments (18) zur Bewegung entlang derselben;
- c) erste (80) und zweite (82) benachbart zu den Schienenmitteln (40) angeordnete drehbare Glieder (80, 82);
- d) Antriebssmittel, die ein langgestrecktes zwischen den beiden drehbaren Gliedern (80, 82) geführtes Übertragungsglied (84) aufweisen, an dem das Gleitelement (18) befestigt ist und das langge streckte Übertragungsglied (84) in zwei Längen aufteilt, und zwar eine erste Länge zum Ziehen des Gleitelements (18) entlang der Schienenmittel (40) in Richtung des ersten drehbaren Gliedes (80), und eine zweite Länge zum Ziehen des Gleitelements (18) entlang der Schienenmittel (40) in Richtung des zweiten drehbaren Gliedes (82);
- e) durch den Fahrzeuginsassen selektiv betätigbare Betätigungsmittel zum Antreiben mindestens eines der drehbaren Glieder, um das Gleitelement (18) in einem ausgewählten Ausmaß entlang der Schienenmittel (40) zu bewegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Betätigungsmittel einen Elektromotor und
Mittel zum Bedienen des Elektromotors aufweisen.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das erste drehbare Glied
(80) in Richtung des Gleitelements zur Bewegung
relativ zu den Schienenmitteln (40) getragen ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten
Längen des langgestreckten flexiblen
Übertragungsgliedes auf die ersten und zweiten
drehbaren Glieder entsprechend aufgewickelt werden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1-4, dadurch
gekennzeichnet, daß die drehbaren Glieder Rollen
oder Räder (104, 140) sind, und daß das
langgestreckten flexible Übertragungsglied ein
Kabel ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch
Federmittel (130), die der Verschiebung des ersten
drehbaren Gliedes in Richtung des Gleitelements (18)
entgegenwirken.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß Verriegelungsmittel zur
Bewegungsbegrenzung des Gleitelements (18) entlang
der Schienenmittel unter dem Einfluß einer auf das
Gleitelement durch einen Sicherheitsgurt in der
Gurtbandführung im Crashfalle ausgeübten Kraft
vorgesehen sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch
Federmittel (60), welche die Verriegelungsmittel in
in Außer-Eingriffsposition beaufschlagen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verriegelungsmittel ein vom
Gleitelement (18) getragenes Verriegelungsglied (66)
aufweisen, das mit einer Vielzahl von Öffnungen (34)
in den Schienenmitteln (40) in Eingriff kommen
kann.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch
gekennzeichnet, daß das Übertragungsglied (84)
zwischen dem Gleitelement (18) und einer der Rollen
(104, 140) Federmittel (208) aufweist, die eine
Bewegung des Gleitelements (18) entlang der
Schienenmittel (40) in eine Richtung entgegen der
Vorspannung der Federmittel (208) und unabhängig von
der Drehung der anderen der Rollen gestatten.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich
net, daß die Federmittel eine Schraubenfeder sind,
die zwischen dem Gleitelement (18) und der einen
Kabellänge (204) angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich
net, daß mindestens ein Teil der einen Kabellänge
als Federmittel ausgebildet ist, das in
Längsrichtung elastisch dehnbar ist.
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Also Published As
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