DE4307271C2 - Flüssigkeitsring-Pumpaggregat mit einem Abscheider - Google Patents
Flüssigkeitsring-Pumpaggregat mit einem AbscheiderInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Flüssigkeitsring-Pumpaggregat mit
folgenden Komponenten:
- - eine mit einem Antriebsmotor gleichachsig gekuppelte Flüssigkeitsringpumpe,
- - ein erster Behälter bzw. Behälterteil als Abscheider zur Trennung einer Betriebsflüssigkeit der Flüssigkeitsring- Ringpumpe von einem zu fördernden gasförmigen Medium,
- - ein zweiter Behälter bzw. Behälterteil als Vorratsraum für die Betriebsflüssigkeit, und
- - ein Kühler zur Kühlung der Betriebsflüssigkeit, wobei
- - das Pumpaggregat eine im wesentlichen quaderförmige Gestalt aufweist,
- - wenigstens ein Teil der Außenflächen durch Wandteile des ersten Behälters bzw. Behälterteiles und/oder des zweiten Behälters bzw. Behälterteiles gebildet sind,
- - der erste Behälter bzw. erste Behälterteil eine im wesentlichen quaderförmige Gestalt aufweist und einen Eintrittsstutzen für das mit der Betriebsflüssigkeit gemischte Medium und einen Austrittsstutzen für das Medium besitzt, und der zweite Behälter bzw. Behälterteil ebenfalls eine quaderförmige Gestalt aufweist und mit dem ersten Behälter bzw. Behälterteil verbunden ist.
Ein Pumpaggregat mit diesen Merkmalen ist durch die
GB-A-1 545 334 bekannt geworden. Bei diesem Pumpaggregat ist
der Antriebsmotor der Flüssigkeitsringpumpe in dem Behälter
untergebracht, der auch den Abscheider und den Vorrats
behälter bildet. Dies führt einerseits zu guten Bedingungen
für die Kühlung des Antriebsmotors, erfordert jedoch eine
vollkommen flüssigkeitsdichte Sonderbauform eines Motors.
Der Erfindung liegt ausgehend hiervon die Aufgabe zugrunde,
die konventionelle Bauform eines Flüssigkeitsring-Pump
aggregates insoweit beizubehalten, als der Antriebsmotor frei
zugänglich aufgestellt und mit der Umgebungsluft gekühlt
wird. Jedoch soll die aus der genannten GB-Patentschrift
entnehmbare kompakte Bauform beibehalten werden.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß
der erste Behälter bzw. Behälterteil und der zweite Behälter
bzw. Behälterteil rechtwinklig zueinander angeordnet sind,
wobei die Flüssigkeitsringpumpe und der Antriebsmotor im
wesentlichen in dem Baum angeordnet sind, der bei Ergänzung
der beiden Behälter bzw. Behälterteile zu einem Quader
entsteht, wobei der erste Behälter bzw. Behälterteil mit dem
zweiten Behälter bzw. Behälterteil direkt bzw. unter
Einfügung einer Rohrleitung oder dergleichen verbunden ist.
Aufgrund der rechtwinkligen Anordnung der Behälter bzw.
Behälterteile ist der Antriebsmotor wenigstens von der Seite
her zugänglich und kann daher überwacht und auch ausge
wechselt werden. Als weitere vorteilhafte Eigenschaft der
neuen Konfiguration eines Pumpaggregates ist festzustellen,
daß der als Abscheider wirkende Behälter bzw. Behälterteil
mit Proportionen ausführbar ist, die für seine Funktion
günstig sind. Während nämlich der zur Aufnahme des Vorrates
an Betriebsflüssigkeit dienende Behälter oder Behälterteil
beliebige Proportionen aufweisen kann, gelingt die Trennung
des zu fördernden Gases von der Betriebsflüssigkeit besonders
wirksam, wenn die Strömungsgeschwindigkeit niedrig und die
Oberfläche groß ist.
Im Rahmen der Erfindung kann der erste, den Abscheider
bildende Behälter bzw. Behälterteil oberhalb des Antriebs
motors und der zweite, den Vorratsraum bildende Behälter bzw.
Behälterteil seitlich neben dem Antriebsmotor angeordnet
sein. Die Behälter bzw. Behälterteile bilden daher nach einer
Seite und nach oben die Außenflächen des Pumpaggregates.
Unter weitgehender Verwendung gleicher Teile können
Pumpaggregate für unterschiedliche Leistungsanforderungen
dadurch geschaffen werden, daß der zweite Behälter bzw.
Behälterteil etwa mittig unterhalb des obenliegenden ersten
liegenden Behälters bzw. Behälterteiles angeordnet ist und
daß in den seitlich des zweiten Behälter bzw. Behälterteiles
gebildeten Räumen je ein Antriebsmotor für eine Flüssig
keitsringpumpe angeordnet ist.
Durch die quader- bzw. kastenförmige Gestalt besitzt der
Abscheider bei dem Pumpaggregat nach der Erfindung eine an
sich für seine Funktion ungewöhnliche Gestalt. Dennoch
erweist es sich, daß die gewünschte Funktion einwandfrei
erbracht wird. Es wirkt sich günstig aus, wenn im Strömungs
weg zwischen dem Eintrittsstutzen und dem Austrittsstutzen
wenigstens eine Prallwand angeordnet ist. Die Lage, die Größe
und die Beschaffenheit dieser Prallwand im Strömungsweg kann
in Abhängigkeit von der Position des Eintrittsstutzens und
des Austrittsstutzens gewählt werden.
Der für die Betriebsflüssigkeit vorgesehene Kühler kann in
die quaderförmige Gesamtform des Pumpaggregates vorteilhaft
dadurch einbezogen werden, daß der Kühler in der axialen
Verlängerung des Antriebsmotors an dessen der Flüssigkeits
ringpumpe gegenüberliegenden Seite angeordnet ist.
Wie bereits erwähnt, wird durch die Gestaltung der Behälter
bzw. Behälterteile und ihrer Anordnung eine verbesserte
Schalldämmung erzielt. Nach einer Weiterbildung der Erfindung
kann wenigstens eine der Außenflächen des Pumpaggregates
durch einen über einen der Behälter bzw. Behälterteile hinaus
verlängerten Wandteil gebildet sein. Neben einer weiteren
Verringerung der Geräuschemission wird damit ein Kanal zur
Führung von Kühlluft gebildet.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der in den Figuren
dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Die Fig. 1 bis 5 sind schematische Stirnansichten von
Pumpaggregaten, welche die prinzipielle Anordnung der
Komponenten und die Gestaltung der einen Abscheider und einen
Vorratsraum für Betriebsflüssigkeit bildenden Behälter bzw.
Behälterteile erkennen lassen. Insbesondere zeigt die Fig. 1
ein Pumpaggregat, bei dem die beiden Behälterteile in einem
rechten Winkel zueinander stehend angeordnet sind und sich
der den Abscheider bildende Behälterteil bzgl. der
Flüssigkeitsringpumpe und ihres - nicht dargestellten - An
triebsmotors obenliegend angeordnet ist.
Das Pumpaggregat gemäß der Fig. 2 ähnelt prinzipiell dem
Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 1 mit dem Unterschied,
daß zwei Flüssigkeitsringpumpen vorgesehen sind und daß der
den Vorratsraum bildende Behälterteil zwischen den beiden
Flüssigkeitsringpumpen angeordnet ist.
Die Pumpaggregate gemäß den Fig. 3 und 4 entsprechen
sinngemäß den Pumpaggregaten gemäß den Fig. 1 und 2 mit
dem Unterschied, daß anstelle unmittelbar zusammengefügter
Behälterteile gesonderte Behälter vorgesehen sind, die durch
ein kurzes Verbindungsrohr, einen Schlauch oder ähnliche
Mittel für den Durchtritt von Betriebsflüssigkeit verbunden
sind.
Das Pumpaggregat gemäß der Fig. 5 stellt eine Umkehrung des
Pumpaggregates gemäß der Fig. 1 insoweit dar, als der den
Abscheider bildende Behälterteil seitlich der Flüssig
keitsringpumpe und der den Vorratsbehälter bildende
Behälterteil unterhalb derselben angeordnet ist. In der Fig.
7 ist ferner angedeutet, daß eine gesonderte Grundplatte
vorgesehen sein kann.
Nähere Einzelheiten eines Pumpaggregates zeigen die Fig. 7
und 8, in denen ein Pumpaggregat in einer Stirnansicht, einer
Seitenansicht und in der Draufsicht dargestellt sind.
Ein in der Fig. 1 gezeigtes Pumpeaggregat 1 weist eine
Grundplatte 2 auf, die als Träger aller Komponenten dient.
Von diesen sind eine Flüssigkeitsringpumpe 3 sowie ein erster
Behälterteil 4 und ein zweiter Behälterteil 5 gezeigt. Ein
mit der Flüssigkeitsringpumpe 3 gekuppelter Antriebsmotor
sowie ein Kühler befinden sich hinter der Flüssigkeits
ringpumpe 3 und sind daher nicht sichtbar. Die Flüssigkeits
ringpumpe 3 besitzt einen Ansaugstutzen 6 für ein zu
fördernden gasförmiges Medium mit einem Anschlußflansch 7.
Das Medium und seine Eintrittsrichtung sind durch einen Pfeil
10 angedeutet. In etwa paralleler Stellung zu dem Ansaug
stutzen 6 ist ein Druckstutzen 11 vorgesehen, der gleichfalls
mit einem Anschlußflansch 12 versehen ist. Ein Rohrstück 13
stellt eine Verbindung zwischen dem Druckstutzen 11 und dem
oberen Behälterteil 4 her, der als Abscheider dient. Die aus
dem zu fördernden Medium 10 abgetrennte Betriebsflüssigkeit
gelangt in den Behälterteil 5, der als Vorratsbehälter für
die Betriebsflüssigkeit 14 dient. Mit 15 ist ein Symbol für
den Pegel der Betriebsflüssigkeit in dem Behälterteil 5
bezeichnet.
Wie die Fig. 1 zeigt, sind die Behälterteile 4 und 5 recht
winklig miteinander direkt verbunden. Für die Herstellung
dieser Anordnung sind unterschiedliche Vorgehensweisen
geeignet. Beispielsweise können zwei etwa quaderförmige
Behälterteile, die gesondert angefertigt wurden, miteinander
z. B. durch Schweißen verbunden werden. Ferner ist es
möglich, die winkelförmige Behälteranordnung aus ebenen und
abgewinkelten Blechteilen zusammenzusetzen, welche bereits
die Winkelform aufweisen. Hierdurch kann sich eine geringere
Anzahl von Schweißnähten ergeben. Das Pumpaggregat 1 besitzt
eine praktisch geschlossene quaderförmige Gestalt mit glatten
Wänden, wenn man von einem an der Oberseite des Behälter
teiles 4 vorgesehenen und notwendigerweise über die Kontur
des Quaders örtlich gering überstehenden Austrittsstutzen 16
für das zu fördernde Medium 10 absieht.
In den folgenden Figuren sind, soweit Übereinstimmung mit der
Fig. 1 besteht, gleiche Bezugszeichen eingetragen. Die
Übereinstimmung betrifft insbesondere die Flüssigkeitsring
pumpe 3 mit ihrem Eintrittsstutzen 6 und dem Anschlußflansch
7, dem Austrittsstutzen 11 mit dem Anschlußflansch 12, dem
Rohrstück 13, ferner das zu fördernde Medium 10, die
Betriebsflüssigkeit 14 und den Flüssigkeitspegel 15.
Das Pumpaggregat 20 gemäß der Fig. 2 weist zwei Flüssig
keitsringpumpen 3 auf, die beidseitig eines zweiten Ge
häuseteiles 5 angeordnet sind. Ein obenliegender, sich über
die gesamte Breite beider Flüssigkeitsringpumpen 3 und des
zweiten Behälterteiles 5 erstreckende erste Behälterteil 21
bildet den für beide Flüssigkeitsringpumpen 3 gemeinsamen Ab
scheider. Auch durch diese Anordnung wird, wie ohne weiteres
ersichtlich, eine quaderförmige Gesamtform mit im wesent
lichen glatten Wänden gebildet.
Im Unterschied zu den Pumpaggregaten 1 und 20 gemäß den
Fig. 1 und 2 besitzen das Pumpaggregat 25 gemäß der Fig.
3 und das Pumpenaggregat 30 gemäß der Fig. 4 eigenständige
Behälter als Abscheider und Vorratsbehälter. Das Pumpaggregat
25 besitzt einen obenliegend angeordneten ersten Behälter 26
als Abscheider und einen seitlich der Flüssigkeitsringpumpe 3
angeordneten zweiten Behälter 27 als Vorratsbehälter für die
Betriebsflüssigkeit 14. Die Behälter 26 und 27 sind durch ein
Rohr 28 miteinander verbunden. Anstelle eines Rohres kann
auch ein Schlauch oder ein rohr- oder kanalartiger Ansatz
eines der Behälter dienen. Das Pumpaggregat 30 gemäß der
Fig. 4 ähnelt dem Pumpaggregat 20 gemäß der Fig. 2 darin,
daß zwei Flüssigkeitsringpumpen 3 vorgesehen sind und dem
Pumpaggregat 25 gemäß der Fig. 3 insoweit, als anstelle
unmittelbar zusammengefügter Behälterteile gesonderte Be
hälter 31 und 32 als Abscheider bzw. als Vorratsbehälter
vorgesehen sind. Dabei erstreckt sich der erste Behälter 31
über die gesamte Breite des Pumpaggregates 30, während der
zweite Behälter 32 zwischen den Flüssigkeitsringpumpen 3
angeordnet ist. Ein Rohr oder Schlauch 33 verbindet wie in
der Fig. 3 den ersten Behälter 31 mit dem zweiten Behälter
32.
Das Pumpaggregat 50 gemäß der Fig. 5 besitzt einen unterhalb
der Flüssigkeitsringpumpe 3 liegenden Vorratsraum für die
Betriebsflüssigkeit. Jedoch ist ein erster Behälterteil 51
für den Abscheider nicht oberhalb, sondern seitlich der
Flüssigkeitsringpumpe 3 angeordnet, während sich der zweite,
den Vorratsraum bildende Behälterteil über die Gesamtbreite
von Flüssigkeitsringpumpe 3 und erstem Behälterteil 51
erstreckt. Obwohl auch hier der untere Behälterteil 52 als
Sockel oder Grundplatte für das Pumpaggregat ausgebildet sein
kann, ist als zusätzliche Möglichkeit ein Sockelrahmen 53
gezeigt. Während die zuvor erläuterten Pumpaggregate jeweils
ein gerades Rohrstück 13 zur Verbindung des Druckstutzens 11
mit dem Abscheider aufweisen, wird bei dem Pumpaggregat 50
ein abgewinkeltes Rohrstück 58 verwendet.
Bei allen vorstehend beschriebenen Pumpaggregaten wird ein
Teil der Außenflächen durch Wände der Behälter bzw. Behäl
terteile gebildet, die als Abscheider bzw. Vorratsbehälter
dienen. Die verbleibenden Flächen können entweder durch
gesonderte Wandteile bündig abgeschlossen oder dadurch
gebildet werden, daß Wandteile der Behälter entsprechend
verlängert ausgebildet werden. Z. B. ist bei dem Pumpaggregat
1 gemäß der Fig. 1 die rechte Außenfläche 17 durch ein
entsprechend verlängert ausgebildetes Wandteil 18 des ersten
Behälterteiles 4 gebildet. Dagegen besteht die Außenfläche 34
des Pumpaggregates 30 in der Fig. 4 aus einem Wandteil 35
des oberen Behälters 31 und einem gesondertem Wandteil 36,
welches bündig mit dem Wandteil 35 verlaufend angeordnet und
abgestützt ist. Die obere Außenfläche 54 und die rechte
Außenfläche 55 des Pumpaggregates 50 in der Fig. 5 können
beide durch entsprechend nach rechts verlängert ausgebildetes
Wandteile 56 des Behälterteiles 51 und ein nach oben
verlängertes Wandteil 57 des Behälterteiles 52 gebildet sein,
so daß keine gesonderten Wandteile benötigt werden.
Weitere Einzelheiten eines Pumpaggregates werden nun anhand
der Fig. 6, 7 und 8 erläutert.
Das Pumpaggregat 60 gemäß den Fig. 6, 7 und 8 entspricht
in seiner grundsätzlichen Anordnung der Komponenten dem
Pumpaggregat 1 gemäß der Fig. 1. Dementsprechend ist ein
Grundrahmen 61 als Träger aller Komponenten vorgesehen. Die
Flüssigkeitsringpumpe 62 besitzt stirnseitig einen Aus
gangsstutzen 63 und in paralleler Stellung hierzu einen
Druckstutzen 64. Dieser ist mittels eines Rohrstückes 65 mit
einem obenliegenden ersten Behälterteil 66 verbunden, der als
Abscheider dient. Wie näher die Fig. 9 zeigt, mündet das
Rohrstück 65 in einen Eintrittsstutzen 67 im oberen Teil des
ersten Behälterteiles 66, der eine Prallwand 68 enthält.
Diese begünstigt die erwünschte Trennung der Betriebs
flüssigkeit in dem zu fördernden gasförmigen Medium. In
Strömungsrichtung gesehen hinter der Prallwand ist an der
Oberseite des ersten Behälterteiles 66 ein Ausstrittsstutzen
69 für das zu fördernde Medium angebracht.
Der oberer Behälterteil 66 ist rechtwinklig mit einem zweiten
Behälterteil 70 verbunden, der in der Fig. 8 links von der
Flüssigkeitsringpumpe 62 befindet und der als Vorratsbehälter
für die Betriebsflüssigkeit dient. Die Zuordnung und die
Bemessung der Teile ist dabei derart getroffen, daß sich eine
etwa quadratische Querschnittsform ergibt.
Aus den Fig. 7 und 8 geht näher hervor, daß ein An
triebsmotor 71 mit der Flüssigkeitsringpumpe 62 gekuppelt
ist. An der der Flüssigkeitsringpumpe 62 gegenüberliegenden
Seite des Antriebsmotors 71 ist ein Kühler 72 für die Be
triebsflüssigkeit angeordnet. Ferner zeigen die Fig. 7 und
8, daß der obere Behälterteil 66 und der zweite Behälterteil
70 sich über die gesamte Länge des Antriebsmotors 71 und
einen Teil der Flüssigkeitsringpumpe 62 erstrecken. Eine
Rohrleitung 73, welche die Betriebsflüssigkeit von dem Kühler
72 zu der Flüssigkeitsringpumpe 62 transportiert, ist in dem
Raum verlegt, der zwischen dem Antriebsmotor 71 und der
Flüssigkeitsringpumpe 62 und den angrenzenden Behälterteilen
66 und 70 verbleibt. Eine in den Fig. 6 und 7 gezeigte
Außenfläche 74 ist einstückig mit einem entsprechend be
messenen Wandteil 75 des ersten Behälterteiles 66 aus
gebildet. Der Wandteil 75 besitzt einen Ausschnitt 76, durch
den ein Klemmenkasten 77 zum elektrischen Anschluß des
Antriebsmotors 71 zugänglich ist. Der Antriebsmotor 71
befindet sich in einem von den Behälterteilen 66 und 70 sowie
dem Grundrahmen 61 und der Außenfläche 74 begrenzten Raum,
wodurch Geräuschemissionen wirksam unterdrückt werden. Ferner
entsteht ein zur Führung der Kühlluft besonders geeigneter
Kanal. Diese Eigenschaft besitzen auch alle zuvor anhand der
Fig. 1 bis 5 erläuterten gezeigten Bauformen von Pump
aggregaten. Ebenfalls bei allen erläuterten Bauform ist die
Prallwand 68 (Fig. 7) verwendbar.
Claims (7)
1. Flüssigkeitsring-Pumpaggregat (1; 20; 25; 30; 40; 45; 50;
60) mit folgenden Komponenten:
- - eine mit einem Antriebsmotor (71) gleichachsig gekuppelte Flüssigkeitsringpumpe (3; 62),
- - ein erster Behälter (26; 31; 41; 46) bzw. Behälterteil (4; 21; 56; 66) als Abscheider zur Trennung einer Betriebsflüssigkeit der Flüssigkeitsringpumpe (3; 62) von einem zu fördernden gasförmigen Medium,
- - ein zweiter Behälter (27; 32; 42; 47) bzw. Behälterteil (5; 52; 70) als Vorratsraum für die Betriebsflüssigkeit (14), und
- - ein Kühler (72) zur Kühlung der Betriebsflüssigkeit, wobei
- - das Pumpaggregat (1; 20; 25; 30; 40; 45; 50; 60) eine im wesentlichen quaderförmige Gestalt aufweist,
- - wenigstens ein Teil der Außenflächen (17; 34; 54; 55; 74) durch Wandteile (18; 35; 56; 57; 75) des ersten Behälters (26; 31; 41; 46) bzw. Behälterteiles (4; 21; 56; 66) und/oder des zweiten Behälters (27; 32; 42; 47) bzw. Be hälterteiles (5; 52; 70) gebildet sind,
- - der erste Behälter (26; 31; 41; 46) bzw. erste Behäl terteil (4; 21; 56; 66) eine im wesentlichen quaderför mige Gestalt aufweist und einen Eintrittsstutzen (67) für das mit der Betriebsflüssigkeit (14) gemischte Medium (10) und einen Austrittsstutzen (69) für das Medium besitzt, und
- - der zweite Behälter (27; 32; 42; 47) bzw. Behälterteil (5; 52; 70) ebenfalls eine quaderförmige Gestalt aufweist und mit dem ersten Behälter (26; 31; 41; 46) bzw. Behälterteil (4; 21; 56; 66) verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Behälter (26; 31) bzw. Behälterteil (4; 21;
56; 66) und der zweite Behälter (27; 32) bzw. Behälterteil
(5; 52; 70) rechtwinklig zueinander angeordnet sind, wobei
die Flüssigkeitsringpumpe (3; 62) und der Antriebsmotor (71)
im wesentlichen in dem Raum angeordnet sind, der bei
Ergänzung der beiden Behälter (26; 31; und 27; 32) bzw.
Behälterteile (4; 21; 46; 66 und 5; 52; 70) zu einem Quader
entsteht, wobei der erste Behälter (26; 31;) bzw. Be
hälterteil (4; 21; 56; 66) mit dem zweiten Behälter (27; 32)
bzw. Behälterteil (5; 52; 70) direkt bzw. unter Einfügung
einer Rohrleitung (28; 33) oder dgl. verbunden ist.
2. Pumpaggregat nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste,
den Abscheider bildende Behälter (26; 31; 41; 46) bzw.
Behälterteil (4; 21; 56; 66) oberhalb des Antriebsmotors (71)
und der zweite, den Vorratsraum bildende Behälter (27; 32)
bzw. Behälterteil (5; 52; 70) seitlich neben dem Antriebs
motor (71) angeordnet ist.
3. Pumpaggregat nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der zweite
Behälter (32) bzw. Behälterteil (5) etwa mittig unterhalb des
obenliegenden ersten Behälters (31) bzw. Behälterteiles (21)
angeordnet ist und daß in den seitlich des zweiten Behälters
(32) bzw. Behälterteiles (5) gebildeten Räumen je ein
Antriebsmotor (71) für eine Flüssigkeitsringpumpe (3)
angeordnet ist.
4. Pumpaggregat nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß im
Strömungsweg zwischen dem Eintrittsstutzen (67) und dem
Austrittsstutzen (69) wenigstens eine Prallwand (68) ange
ordnet ist.
5. Pumpaggregat nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kühler
(72) etwa in der axialen Verlängerung des Antriebsmotors (71)
an dessen der Flüssigkeitsringpumpe (62) gegenüberliegenden
Seite angeordnet ist.
6. Pumpaggregat nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
eine der Außenflächen (17; 34; 54; 55; 74) durch einen über
einen der Behälter (31) bzw. Behälterteile (4; 51; 52; 66)
hinaus verlängerten Wandteil (18; 56; 57; 75) gebildet ist.
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