DE43040C - Pfropfenzieher - Google Patents

Pfropfenzieher

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Publication number
DE43040C
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DE
Germany
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handle
cork
puller
screw
tips
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT43040D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. HARTMANN in Fulda
Publication of DE43040C publication Critical patent/DE43040C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B7/00Hand- or power-operated devices for opening closed containers
    • B67B7/02Hand- or power-operated devices for opening closed containers for removing stoppers
    • B67B7/04Cork-screws
    • B67B7/0411Cork-screws without supporting means for assisting the pulling action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Opening Bottles Or Cans (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
WILHELM HARTMANN in FULDA. Pfropfenzieher.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. Juni 1887 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine eigenthümliche Einrichtung des Pfropfenziehers, durch welchen der Pfropfen mittelst Drehens und gleichzeitigen Zuges aus der Flasche oder dergleichen entfernt wird.
Fig. 1 bis 7 stellen den eigenthümlichen Pfropfenzieher dar.
Fig. 8 und 9 veranschaulichen denselben in Verbindung mit einem Messerschärfer und einem sogen. Champagnerhaken.
Fig. 10 bis 14 zeigen eine Modification des durch die Fig. 1 bis 7 dargestellten Pfropfenziehers.
In den mit den Flügeln i i versehenen Griff g, Fig. ι bis 7, ist der Pfropfenzieher beweglich eingelagert. Die Spindel I der Schraube b trägt das mit dem Flantsch η ausgerüstete Zahnrädchenrund das Vierkant v. Während r sich auf der Spindel drehen kann, sitzt ν auf derselben fest und verhütet ein Drehen der Schraube b in dem Griff g. Ueber der Schraube b befindet sich die Scheibe w; dieselbe hat den Zweck, ein Heruntergleiten des Rädchens r zu verhindern. Der Flantsch η besitzt mehrere Spitzen s. In dem Griff g sitzt der Stift t, über welchen das Rädchen r greift, wenn es mit seiner unteren Fläche auf den Boden der im Griff befindlichen Aussparung gelangt. Durch die Fig. 10 bis 14 ist eine Modification dieses Korkziehers dargestellt, bei welcher, wenn die Schraube und die Spitzen in den Kork gedreht werden, sich der Griff g infolge des an ihm angebrachten Muffs w, der auf dem Kork aufruht, mechanisch angehoben wird. Hierdurch gelangt das Sperrrad r, sobald die Schraube b und Spitzen s tief genug in den Kork eingedreht sind, mit dem Stift t zum Eingriff. Der Griff gelangt hierbei aus der in Fig. 1 1 dargestellten Lage nach der in Fig. 12 veranschaulichten. An Stelle des Vierkants ν ist bei dieser Modification ein Cylinder ν1 mit Nuth angewendet, in welcher letzteren ein Stift des Griffes g eingreift (Fig. 12 und 13).
Fig. 7 veranschaulicht insbesondere einen Taschenpfropfenzieher.
Fig. 8 und 9 zeigen einen derartigen Pfropfenzieher, bei welchem in die Hülle h noch ein Messerschärfer und ein sogen. Champagnerhaken ρ eingelegt sind.
Gebrauchsweise: Die Praxis hat ergeben, dafs ein Pfropfen sich leichter durch Zug unter gleichzeitigem Drehen als durch blofsen Zug aus der Flasche entfernen läfst. Hierauf ist die Construction des neuen Pfropfenziehers begründet.
Beim Eindrehen der Schraube b gehen die Spitzen ί ebenfalls in den Kork hinein.
Wird nun der Griff g ein wenig angehoben, so greift der Stift t in das Rädchen r ein, und es mufs bei einer nunmehrigen Drehung des Griffes g sich ebenfalls das Rädchen r gemeinschaftlich mit dem Flantsch η und dem durch Schraube b und Spitze s gefafsten Kork drehen.
Bei der durch die Fig. 10 bis 14 dargestellten Construction ist das Anheben des Griffes durch die Hand nicht nöthig, vielmehr wird beim Eindrehen der Schraube b in den Kork der
Griff g mit Muff w mechanisch angehoben und so die Kupplung der die Spitzen s tragenden Platte η mit dem ganzen Korkzieher und hierdurch ein Drehen des Korkes bewirkt. Der Kork wird dadurch gelöst und läfst sich alsdann leicht aus der Flasche oder dergleichen entfernen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Pfropfenzieher, dessen Spitzen s s durch die Schraube b in den Kork gelangen und beim Heben des Griffes g das Festkuppeln der die Spitzen tragenden Platte η mit dem ganzen Pfropfenzieher und eine Drehung des Korks bewirken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT43040D Pfropfenzieher Expired - Lifetime DE43040C (de)

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DE43040C true DE43040C (de)

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DENDAT43040D Expired - Lifetime DE43040C (de) Pfropfenzieher

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