DE430373C - Spritzgussmaschine mit Spritzgefaess im Schmelzkessel - Google Patents

Spritzgussmaschine mit Spritzgefaess im Schmelzkessel

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Publication number
DE430373C
DE430373C DEB117118D DEB0117118D DE430373C DE 430373 C DE430373 C DE 430373C DE B117118 D DEB117118 D DE B117118D DE B0117118 D DEB0117118 D DE B0117118D DE 430373 C DE430373 C DE 430373C
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Germany
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vessel
spray
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bath
injection
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Expired
Application number
DEB117118D
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English (en)
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D17/00Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
    • B22D17/02Hot chamber machines, i.e. with heated press chamber in which metal is melted
    • B22D17/06Air injection machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

  • Spritzgußmaschine mit Spritzgefäß im Schmelzkessel. Die Füllung für das beim Spritzgußverfahren übliche Spritzgefäß wird zweckmäßig nur von den tiefliegenden Schichten des Metallbades entnommen, damit das zu verspritzende Metall nicht verunreinigt wird durch die auf dem Metallbad schwimmenden Verunreinigungen; diese Vorsicht wird besonders notwendig beim Gießen von leicht ox`--dierbaren Metallen, bei denen das Bad bedeckt ist von einer gewöhnlich ganz geschlossenen Schicht von Verunreinigungen.
  • Die Forderung der Entnahme aus tiefliegenden Schichten wird schon von einigen bekannten Zerfahren erfüllt; diese Verfahren haben jedoch :Nachteile, die durch die vorliegende Erfindung vermieden werden sollen.
  • Bei einem der bekannten -'erfahren wird das fast ganz in das Bad versenkte stillstehende Spritzgefäß als Zvlinder mit einem Kolben ausgebildet und -in der Höchststellung des Kolbens gefüllt durch Kanäle in der Zvlinderwand, die bis zur Unterkante des Spritzgefäßes, also in tiefliegende Schichten des Bades hinabreichen. Der Zylinder füllt sich dabei in der Hauptsache durch den hydrostatischen Druck nach dem Gesetz der kommunizierenden Röhren; in geringem Grad mag sich auch ein schwacher Unterdruck ausbilden, solange der hochgehende Kolben die Kanalöffnungen im Zylinderkopf noch nicht freigelegt hat. Zylinder und Kolben sind jedoch höchst ungeeignete Maschinenteile, wenn es gilt, auf schmelzflüssige -Metalle einen Über- oder Unterdruck auszuüben. Dies gilt insbesondere, wenn das zu vergießende -Metall einen hohen Schmelzpunkt hat oder den Zvlinder und Kolben angreift, wie z. B. das für Spritzguß viel verwendete Aluminium, welches Eisen angreift. Man muß dann zur feuerfesten Auskleidung des Zylinders und zum feuerfesten oder gegen den Angriff widerstandsfähigen Überzug des Kolbens greifen.
  • Bei einem zweiten bekannten Verfahren ist das Spritzgefäß außerhalb des -Metallbades angeordnet und wird gefüllt durch ein im Boden des Schmelzkessels sitzendes Kugelventil. Derartige Ventile in einem Schmelzfluß sind aber ungeeignet, weil sie von dem Schmelzgut angegriffen und namentlich bei rasch erstarrenden Metallen leicht durch erstarrendes Metall so verunreinigt werden, daß sie nicht mehr dicht schließen.
  • Bei einem dritten Verfahren sind das Spritzgefäß und der Schmelzkessel fest vereinigt, und zwar so, daß; das Spritzgefäß gefüllt wird durch einen Kanal, der in den Boden des Schmelzgefäßes mündet und nach Bedarf durch ein in dem Schmelzgut sitzendes Kugelventil geöffnet oder geschlossen «erden kann. Bei diesem Verfahren bringt das Kugelventil dieselben Nachteile mit sich wie das Kugelventil beim zweiten Verfahren.
  • Alle diese Nachteile von im Schmelzbad liegenden Zylindern, Kolben und Ventilen werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß das Spritzgefäß zum Füllen einerseits mit einem in die tiefliegenden Badschichten reichenden Rohr, andererseits mit einem unter Unterdruck gehaltenen Raum außerhalb des Spritzgefäßes verbunden wird, wobei zum Auspressen des Metalls aus dem Spritzgefäß in bekannter Weise Druckluft benutzt wird.
  • In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i bis 3 eine Ausführung, bei der das Spritzgefäß durch Schwenken abwechselnd an das Füllrohr und an die Spritzdfise angeschlossen wird; Abb. i ist ein Schnitt nach der Linie A-B in Abb.2 und stellt die Teile in der Lage dar, die sie beim Spritzen einnehmen; Abb. 2 ist ein Grundriß zu Abb. i ; Abb.3 stellt einen Schnitt nach C-D in Abb. 2 dar, jedoch sind die Teile in der Lage gezeichnet, die sie beim Füllen des Gefäßes einnehmen, Abb. ¢ bis 6 eine Ausführung, bei der das Spritzgefäß stillsteht und dafür das Füllrohr und die Spritzdüse geschwenkt werden; Abb. q. ist ein Schnitt nach der Linie E-P in Abb. 5; Abb.5 ist ein Grundriß zu Abb.4 und zeigt die Teile in der Lage beim Füllen; Abb. 6 ist ein Schnitt nach der Linie G-H der Abb. 5 und zeigt die Teile in der Spritzlage, Abb. 7 bis 8 eine Ausführung, bei der Spritzgefäß und die Düse stillstehen und nur das Füllrohr bewegt wird; Abb. 7 ist ein Schnitt, in dein die Teile in der Lage beim Spritzen gezeichnet sind; Abb.8 ist ebenfalls ein Schnitt, bei dem jedoch die Teile in der Lage beim Füllen gezeichnet sind.
  • In sämtlichen Abbildungen bedeutet i das Spritzgefäß mit der Auslaufschnauze 2, 3 stellt die Spritzdüse dar und q. das Füllrohr, dessen Ende in die tiefliegenden Badschichten hinabreicht. Ferner zeigt 5 einen Dreiweghahn, durch dessen Drehung das Spritzgefäß abwechselnd verbunden werden kann mit einer Leitung 6, die zu einer saugenden Luftpumpe führt, und mit einer Leitung 7, die zu einer drückenden Luftpumpe geht.
  • Die in allen Schnitten gestrichelt eingezeichneten Pfeile I versinnbildlichen die Wirkung des Luftdruckes auf den Inhalt des Spritzgefäßes; die ausgezogenen Pfeile II zeigen jeweils die dabei auftretende Flußrichtung des Spritzmetalls an.
  • In den Abb. z und 2 ist die erste Ausführungsart in dem Augenblick dargestellt, in dem gespritzt wird. Die Schnauze 2 des Spritzgefäßes ist halbkugelig und legt sich in eine halbkugelige Aussparung der Spritzdüse 3 ; der Inhalt des Spritzgefäßes wird durch den von der Leitung 7 durch den Dreiweghahn kommenden Überdruck durch die Schnauze und die Spritzdüse in die Form gedrückt.
  • Um das Spritzgefäß zu füllen, muß die Spritzdüse zuerst so weit zurückgezogen «erden, daß das Gefäß um seine Achse in Richtung des Pfeils III gedreht werden kann. Bei dieser Drehung kommt die Auslaufschnauze vor die ebenfalls halbkugelige Mündung eines T-Stücks, dessen einer Schenkel wagerecht und dessen anderer Schenkel senkrecht ist. Der senkrechte Schenkel enthält das Füllrohr 4., und dieses mündet in die Halbkugelschale des wagerechten Schenkels. Während der Drehung des Gefäßes ist das T-Stück ebenfalls so weit zurückgezogen; daß es nicht hindert. Sobald das Gefäß die in Abb. 3 gezeichnete Lage erreicht hat, wird das T-Stück vorgeschoben und gegen die Gefäßschnauze gepreßt. Darauf wird der Dreiweghahn, der vor dem Zurückziehen der Spritzdüse in eine Zwischenstellung gedreht worden war, um das Spritzgefäß von der Überdruckleitung 7 abzuschalten, in der Pfeilrichtung so gedreht, daß er das Gefäß init der Unterdruckleitung 6 verbindet, und der Unterdruck saugt nun das flüssige Metall aus den tieferen Schichten des Bades durch das Füllrohr q. und die Schnauze 2 in das Spritzgefäß, dieses füllend. Nach Schluß der Füllung wird das Gefäß von der Unterdruckleitung abgeschaltet und nach dem Zurückziehen des T-Stücks wieder in die in Abb. i und 2 gezeichnete Lage zurückgedreht. Darauf wird die Spritzdüse wieder an die Schnauze herangeschoben, und die Einrichtung ist dann bereit, die Formen zu füllen.
  • Die verschiedenen in bestimmter Reihe aufeinanderfolgenden Bewegungen, wie das Vordrücken und Zurückziehen der Spritzdüse und des T-Stücks, das Hin- und Herdrehen des Spritzgefäßes und das Einstellen des Dreiweghahns werden zweckmäßig durch geeignete Getriebe beliebiger Bauart voneinander abhängig gemacht.
  • Bei der zweiten Ausführung gemäß den Abb. d. bis 6 bleibt das Spritzgefäß stillstehen, und dafür werden durch geeignete Getriebe die Spritzdüsen und das Füllrohr, entsprechend dem Pfeilzug IV in Abb. 5, durch Zurückziehen, Schwenken und Wiedervorschieben abwechselnd in die in Abb...l gezeichnete Füllstellung oder in die in Abb. 6 dargestellte Spritzlage gebracht.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das Spritzgefäß mehr an die Wand des Schmelzkessels herangerückt, um einen kleinen Kessel zu ergeben; deshalb ist das Füllrohr in einem Bogen über dem wagerechten Schenkel des T-Stücks geführt, und der Schenkel ist des Beispiels halber vorne zugespitzt und paßt in eine entsprechende kegelige Bohrung der Auslaufschnauze.
  • Auch hier werden zweckmäßig sämtliche Bewegungen der Doppeldüse und des Dreiwegliahns zwangläufig voneinander abhängig gemacht.
  • Bei der dritten Ausführung gemäß den Abb. 7 und 8 ist zwischen die Auslaufschnauze und die Spritzdüse ein Schieber 8 eingeschaltet, der sich in konzentrischen Kreisbogen zwischen der Schnauze und der Düse schwenken läßt. Der Schieber hat zwei voneinander vollständig getrennte Kanäle, die ungefähr senkrecht zueinander stehen. Der obere, kurze Querkanal verbindet in der in Abb. ; gezeichneten Lage die Schnauze mit der Spritzdüse. Wenn der Schieber (furch den Hebel 9 geschwenkt wird, dann wird die Schnauze von der Düse getrennt, und dafür wird vor die Schnauze 2 die Mündung des in den Schieber verlegten Füllkanals .4 geschoben, wie das in Abb. 8 dargestellt ist.
  • Durch entsprechendes Einstellen des Hahns wird in der in Alb. ; gezeichneten Schieberstellung der Spritzgefäßinhalt in die Spritz-(lüse bedrückt und in der in Abb.8 angegebenen zweiten Schieberstellung durch den Kanal.[ im Schieber angesaugt.
  • Auch bei dieser dritten Ausführung wird zweckmäßig der Dreiweghahn mit dem Hebel 9 (furch ein geeignetes Gestänge gekuppelt.
  • Bei allen Ausführungen wird der Gefäßrohalt stets aus den tieferen, reinen Schichten des Metallbades entnommen, ohne Luft zu berühren; denn auch der Spiegel des Gefäßinhalts bleibt dauernd gegen die Luft durch eine Schlackendecke abgeschlossen, die mit der Füllung auf- und absteigt und als Schutzdecke zwischen das Reinmetall eingeschaltet bleibt. Die Teile, die im Bad bewegt werden müssen, bewegen sich stets annähernd parallel zur Decke des Bades und drücken infolgedessen die Schlacke nicht unter den Spiegel des Bades, wie bei den meisten bekannten Einrichtungen, bei denen sich das Spritzgefäß und die Baddecke ungefähr lotrecht zueinander bewegen. Schließlich sind auch Zylinder und Kolben zum Verschieben des Spritzgefäßinhalts vermieden samt ihrem Zubehör von Druckzylindern usw., und an ihre Stelle sind einfache Anschlüsse gesetzt, die z. B. bei mehreren Spi itzgußmaschinen an eine gemeinsame Druck- und Saugleitung angeschlossen werden können. Gemäß der Erfindung kann also das Metall aus tiefen Schichten des Bades entnommen werden, wie bei der bekannten Einrichtung, aber mit wesentlich einfacheren, Betriebsstörungen weniger unterliegenden Mitteln.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRÜCHE: i. Spritzgußinaschine mit Spritzgefiiß ini Schmelzkessel, bei der das Nietall aus den unter der Schlackendecke des Bades liegenden Badschichten in das Spritzgefäß gefüllt und durch Druckluft in die Formdüse befördert wird, dadurch gekennzeichnet, (laß zum Füllen (las Spritzgefäß einerseits mit einem in jene Badschichten reichenden Rohr (.4), andererseits mit einem unter Unterdruck gehaltenen Raum außerhalb des Spritzgefäßes verbunden ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, (laß (las Spritzgefäß derart beweglich ist, daß es abwechselnd mit dem Füllrohr und der Spritzdüse verbunden werden kann.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d.aß das Füllrohr und die Spritzdüse derart beweglich sind, daß sie gegen das stillstehende Spritzgefäß bewegt «erden können. d. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Spritzgefäß und die Spritzdüse ortsfest sind, während ein mit dem Füllrohr verbundener Teil abwechselnd an das Spritzgefäß und an die Düse angeschlossen werden kann.
DEB117118D 1924-12-14 1924-12-14 Spritzgussmaschine mit Spritzgefaess im Schmelzkessel Expired DE430373C (de)

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DE (1) DE430373C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2846740A (en) * 1956-09-17 1958-08-12 Lindberg Eng Co Furnace ladling apparatus

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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