DE430286C - Retortenofen - Google Patents

Retortenofen

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DE430286C
DE430286C DEB122220D DEB0122220D DE430286C DE 430286 C DE430286 C DE 430286C DE B122220 D DEB122220 D DE B122220D DE B0122220 D DEB0122220 D DE B0122220D DE 430286 C DE430286 C DE 430286C
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Germany
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retorts
retort furnace
retort
upper air
nozzles
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Expired
Application number
DEB122220D
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PAUL BLUEMICH
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PAUL BLUEMICH
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B1/00Retorts
    • C10B1/02Stationary retorts
    • C10B1/06Horizontal retorts

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

  • Retortenofen. Beim Einbau von Schamotteretorten -wird ei-ne gleichmäßige Feuerverteilung und eine gute Beheizung der unteren Retorte dadurch erreicht, daß die Brenngase den Boden der Retorte nochmals der Länge nach bestreichen. Das Entfernen der Flugasche unter der unteren Retorte erfolgt dabei durch einen direkt unter der Retorte von vorn bis hinten durchgehenden Kanal. Bei der Anwenduno, von aus Silikamaterial hergestellten Retorten, wie solche in neuerer Zeit häufig benutzt werden, kann die Retorte nicht aus einem Stück bergestellt werden, sondern sie besteht aus Ringen, die sich wi ederum aus je acht bis sechzehn Segmentstücken zusammensetzen. Dadurch können aber die Böcke, die die Retorten tragen, nicht wie bei der Verwendung von Schamotteretorten öffnungen erhalten, um die I - Verteilung des Feuers auszugleichen, sondern die aus Silikamaterial bestehenden Segmentretorten müssen in vollständig geschlossene Böcke gespannt werden. Eine Regulierung der Feuergase durch Einbau von Regulierschiebern über den Böcken kommt nicht in Frage, weil in den meisten Fällen über den Retorten kein überflüssiger Raum vorhanden ist. Außerdem wäre eine solche Regulierung nicht zweckmäßig, da die Platten sich schnell festbrennen und die Regulierung dadurchwertlos würde. Man versucht daher die Regulicrung der Brenngase in der Weise vorzunehmen, daß man unter der untersten Retorte im Tragbock ein Loch läßt, das dadurch erzielt wird, daß dasselbe durch einen besonderen Tragstein überspannt wird. Wo nun zwischen den Tragböcken die Gase abfallen, wird die Menge der durchgehenden Gase durch einen Schieberstein reguliert. Der Schieberstein kann jedoch nicht bis zur Retorte durchgeführt werden, weil ihm der Tragstein über den Durchgangslöchern im Wege ist, wodurch die Regulierung annähernd wirkungslos wird. Aus dem Oberbau treten die Brenngase in die Rekuperation, meistens nur durch eine öff-Dung, und die Heizfelder, die dieser öffnung am nächsten liegen, werden immer mehr Brenngase enthalten als die weiter entfernten, als Folge davon ', daß der Schieberstein nicht voll durchgeführt werden kann.
  • Außerdem zwingen die Schiebersteine die Gase recht schnell an der Retorte vorbeizu-,gehen, auch werden sie schlecht ausgenutzt, da auch die Gase bzw. deren Helzfelder, die weiter entfernt sind ', vom Eintritt der Gase in die Rekuperation den Boden der unteren Retorten fast gar nicht berühren, weil sie durch die Tragsteine über den Durchgangslöchern behindert werden.
  • Die Erfindung bezieht sich nun auf einen Retortenofen mit aus Silika- oder Schamottematerial hergestellten Retorten und vollständig Z, t' geschlossenen Tragböcken-, bei dem die Verteilung der Brenngase durch unter den Schieberfeldern lie,-ende Schiebersteine, die vorteilhaft einen röhrenförrnigen Querschnitt besitzen, re , guliert wird, währendauch die Luftdüsen durch einzelne Schieber reguliert werden die vor den horizontal oder fast horizontal liegenden Kanälen angeordnet werden, welche Oberluftkanal und Düsen verbinden und zwischen den senkrecht oder fast senkrecht abfallenden Heizgaskanälen hindurchgehen. Dabei wird die Reinigung unter den unteren Retorten durch. Entfernen von eingesetzten Zwischensteinen bewirkt.
  • Auf der Zeichnung ist der Retortenofen in einer beispielsweisen Ausführungsforrn dargestellt, und zwar zeigt-Abb. i einen Querschnitt nach. der Linie A-B der Abb.3.
  • Abb. 2 veranschaulicht einen Querschnitt nach der Linie C-1) der Abb.3.
  • Abb. 3 ist ein Längsschnitt nach der Linie E-F der Abb. i.
  • Abb. 4 ist ein Längsschnitt nach der Linie G-F der Abb. i.
  • Die Regulierung der Feuerverteilung in jedem Heizfeld a erfolgt durch ein-en Schieberstein b. jedes dieser abfallenden Heizfelder wird ungefähr senkrecht weiter in die Rekuperation geführt, und zwar zwischen den Luftkanälend hindurch. Die Schiebersteine b, die zweckmäßig einen röhrenförmigen Querschnitt besitzen, sind so gehalten, daß sie jedes Feld a vollständig decken können. In der gleichen Weise kann auch jeder zur Oberluftdüse führende Luftkanal d durch einfache Schieberplatten c reguliert werden. Die Tragböcke bleiben auch unter den unteren Retorten e vollständig geschlossen. Das Loch zwischen der Horizontalplattenlagge und der unteren Retorte e wird in jedem Falle durch ein schmales Steinchen J zuggesetzt -, das nur -entfernt zu werden braucht, wenn sich ein Reinigen des Ofens von Fluggasche erforderlich macht. Durch die geschilderte Anordnung streichen in jedem Heizfelda die Gase wagerecht dem Boden der Retorte entlang und üben auf diese Weise eine überaus günsti-2 und durchaus gleichmäßige Heizwirkung aus.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Retortenofen, dadurchgekennzei.chnet, daß die Retorten auf vollständig geschlossenen Tragböcken sitzen und die Verteilung der Brenngase durch vorteilhaft in Röhren form gehaltene Schi.ehersteine (b) erfolg die unter den Heizfeldern (a), die vom Oberbau zwischen den horizontal oder schräg liegenden Luftkanal (d) schräg oder senkrecht in die Rekuperation führen-, an-1.geordnet sind.
  2. 2. Retortenofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberluftdüsen durch einfache Schfebersteine (c) im Oberluftkanal ebenfalls reguliert werden können, und zwar vor den horizontal oder fast horizontal liegenden Kanälen (d", die den Oberluftkanal mit den Düsen verbinden und zwischen denen abfallende Heizgaskanäle liegen, wobei die Reinigung unter den unteren Retorten durch Entfernen von ein-esetzten Zwischenst-einen erfolgen kann.
DEB122220D 1925-10-04 1925-10-04 Retortenofen Expired DE430286C (de)

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