DE42990C - Neuerung an Geschütz-Abzugsstollen - Google Patents

Neuerung an Geschütz-Abzugsstollen

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DE42990C
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Germany
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Application number
DENDAT42990D
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English (en)
Original Assignee
J. W. LOWDON in Dundee, Renfrew Street, und W. WHITE in Dundee, Hiltown, Schottland
Publication of DE42990C publication Critical patent/DE42990C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/06Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
    • F41A19/25Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins
    • F41A19/27Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block
    • F41A19/29Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block propelled by a spring under tension

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
(Schottland).
Die nachstehend beschriebenen Einrichtungen beziehen sich auf Verbesserungen an kleinen Uebungsgsschützen, welche an den Feldgeschützen angebracht werden, und bestehen erstens aus einem Apparat, welcher es ermöglicht, dafs ein kleines Uebungsgeschütz zum Zwecke des Vornehmens von Uebungen an dem Feldgeschütz (Gefechtgeschütz) rasch befestigt werden kann, ohne dafs dasselbe in irgend einer Weise mit dem Geschützrohr zusammenhängt, jedoch so, dafs alle Exercitien, wie Reinigen, Laden, Zielen und Abfeuern, welche gewöhnlich an dem Feldgeschütz vorgenommen werden, auch an dem Uebungsgeschütz vorgenommen werden können; zweitens in einer Verbesserung der Abzugsvorrichtung für das Uebungsgeschütz, so dafs das Abziehen der Zündschnur einer gewissen Kraft bedarf, welche gerade so grofs ist, als erfahrungsmäfsig der Zug an der in der Schlagröhre des Feldgeschützes sitzenden Zündschnur beim Scharfschiefsen beträgt, so dafs auch mit dem Uebungsgeschütz in genau derselben Weise wie mit dem Feldgeschütz operirt wird.
Fig. ι und 2 zeigen das Uebungsgeschütz, welches auf dem Feldgeschütz montirt ist, Fig. ι in Seitenansicht, Fig. 2 im Grundrifs; Fig. 3 bis 6 beziehen sich auf das Schlofs des Uebungsgeschützes, Fig 3 ist eine Seitenansicht, Fig. 3 a ein Längenschnitt, Fig. 4 ein Grundrifs, Fig. 4a ein Grundrifs im Schnitt; Fig. 5 ist ein Querschnitt und Fig. 6 eine Ansicht des Schlosses von vorn.
In Fig. ι bezeichnet A A das Feldgeschütz, B B das Uebungsgeschütz. Nach der in Fig. 1 und 2 gezeigten Anordnung befestigen die Erfinder das Uebungsgeschütz mit seinem hinteren Ende an dem Feldgeschütz mittelst eines Bügels, welcher um das vordere Ende der Pulverkammer gelegt ist, oder mittelst eines Riemens, der um dieselbe geschnallt wird, oder mittelst Schraube oder Bolzen, welche in den Löchern für das Korn befestigt werden. Der Bügel bildet auf diese Weise das feste Auflager für den Hintertheil des Uebungsgeschützes. Die vordere Befestigung des Uebungsgeschützes auf dem Feldgeschütz erfolgt in gleicher Weise wie die hintere Befestigung. Mit einer Schraube wird der Bügel an der Geschützmündung gegen seitliche Verschiebung festgelegt.
An dem Uebungsgeschütz ist ein Visir angeordnet, welches beiExercirübungen dasHauptvisir am Feldgeschütz ersetzt.
Für Kanonen schweren Kalibers verwenden die Erfinder folgende Befestigungsweise: Nach dem Abschrauben' des Kornes wird ein Block auf die Kanone durch Schrauben, welche in die Schraubenlöcher des Kornes greifen, befestigt, welcher Block wiederum in eine Aushöhlung am Auflager des Uebungsgeschützes greift. Block und Auflager werden durch einen gemeinschaftlichen Durchsteckbolzen festgehalten. Der Hintertheil des Uebungsgeschützes wird mittelst .Riemen an einem in das Zündloch des Feldgeschützes gesteckten Bolzen befestigt.
Um die Exercitien mit dem Uebungsgeschütz genau so zu gestalten wie mit dem Feld-
geschütz, d. h. das zu markirende Abfeuern nur bei Anwendung einer Kraft möglich zu machen, wie sie beim Abfeuern am Feldgeschütz erforderlich ist, wenden die Erfinder folgende Vorrichtung an: Eine Feder F dient zum Festhalten des Verschlufsstückes nach dem Laden. Mit K ist der in dem Verschlufsstück bewegliche Schlagstift bezeichnet. Gegen denselben schlägt im geeigneten Moment ein Kolben ÄT1, welcher lose in der centrischen Bohrung des Verschlufsstückes sitzt und mittelst einer Feder Ki gegen den Schlagstift K getrieben wird, wenn die übrige Schlofsvorrichtung es gestattet. In dem Kolben K' ist eine ringförmige Nuth L eingedreht; aufserdem ist er an seinem hinteren, aus dem Verschlufsstück hervorragenden Ende mit einem das Zurückziehen des Kolbens gestattenden Knopf N versehen. Der Abzugstift O besitzt an seiner oberen Fläche eine Schlitznuth O ', in welche ein Stift O2 fafst, der das gänzliche Herausziehen des Abzugstiftes O verhindert. Die Oese S, das sogenannte Auge am Abzugstift O, ist getheilt. Beide Theile sind so eingerichtet, dafs sie bei herausgezogenem Abzugstift O aus einander gehen können, dagegen in dem Falle, wo der Abzugstift O in der ringförmigen Nuth L sitzt, gegen einander anliegen. Der eine Theil ist mit einem Vorsprung U (z. B. Stift) versehen, welcher sich beim Herausziehen von O gegen die Feder V legt und so verursacht, dafs eine gewisse Kraft aufgewendet werden mufs, um die Spannung der Feder V zu überwinden, und dadurch zu gestatten, dafs der Abzugstift O den Kolben K] (in dessen ringförmige Nuth seine Spitze sich legt) freigiebt und somit das Vortreiben des Schlagstiftes K und das markirte Abfeuern erfolgen kann. Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist somit folgende:
Zunächst wird der Kolben aus dem Verschlufsstück herausgezogen, bis die Spitze des Abzugstiftes O in die ringförmige Nuth L des Kolbens eingreift, wobei man Acht giebt, dafs durch vorheriges Schliefsen des Auges S am Abziehstift der Vorsprung U am Abziehstift die Feder V (z. B. durch Seitwärtsdrücken der Feder F) passiren kann. Sodann wird die Patrone in die Seele eingeführt, der Verschlufs geschlossen und durch die Feder F gehalten. Sodann wird die Schnur (wie beim Scharffeuern) an dem Auge des Abzugstiftes befestigt, und das Uebungsgeschütz ist zum Abfeuern fertig. Zum Abziehen der Schnur ist bei dem Widerstände der Feder V eine gewisse Zugkraft erforderlich, welche man nach dem zum Abziehen der Schlagröhre erforderlichen Zug regulirt. Hierbei dient der in die Nuth O1 des Abzugstiftes greifende Stift O2 dazu, zu verhindern, dafs beim Ziehen der Schnur der Abzugstift aus seiner Bohrung am Verschlufsstück herausgerissen wird. Wird ein solcher Zug an der Schnur überwunden, so tritt die Spitze des Abzugstiftes O aus der Nuth des Kolbens, und der Schlagstift K schlägt gegen die Patrone.. Durch das Herausziehen des Stiftes O .. aus dem Verschlufsstück treten auch die beiden beweglichen Theile, aus denen das mit der Schnur verbundene Auge besteht, aus dem Verschlufsstück heraus, so dafs sie aus einander gehen und die Schnur freigeben.
Nach dem Abfeuern wird das Auge wieder geschlossen, wenn der Vorsprung wieder zu neuem Abfeuern in die Höhlung des Verschlufsstückes treten soll.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Geschütz-Abzugstollen mit sich öffnender zangenförmiger Abzugöse die Anordnung, dafs die hinteren Schenkelenden derselben in die im Verschlufs für den Stollen angeordnete Bohrung eintreten und der auf einer Seite verlängerte Drehzapfen U der Oesenschenkel sich hinter die Feder V legt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT42990D Neuerung an Geschütz-Abzugsstollen Expired - Lifetime DE42990C (de)

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