DE218022C - - Google Patents

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DE218022C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A15/00Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun
    • F41A15/12Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for bolt-action guns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVl 218022 KLASSE 72«. GRUPPE
JACOB MAYER in RASTATT i. B.
für Gewehre mit Zylinderverschluß.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. März 1909 ab.
Im Schloßgehäuse längsverschiebbar gelagerte Patronenauswerfer sind an Gewehren mit Zylinderverschluß bereits bekannt. So wurden insbesondere auch an Sportkarabinern o. dgl. Gewehren, aus welchen häufig Patronen verschiedener Länge mit in der Regel sehr niedrigem Rand verfeuert werden, federnde Auszieher angebracht, die jedoch bei ganz schwachem Patronenrand oder bei einem geringen Verbiegen des Ausziehers die abgefeuerte Patronenhülse nicht zuverlässig herauszogen , was zu unangenehmen Störungen beim Gebrauch der Waffe führt.
Ebensowenig genügen die bekannten starren Auszieher, welche durch den Verschlußzylinder bewegt werden, den Anforderungen, die bei den hier vielfach verwendeten ungleichen Patronen an solche Waffen gestellt werden müssen. Es kommt häufig vor, besonders bei kurzen Patronen, daß beim Laden des Gewehres die Patrone über den Auszieher in den Lauf gleitet und durch die Kralle des starren Ausziehers beim Vorschieben des Verschlußzylinders vorzeitig entzündet wird; ferner werden durch das Einklemmen der Patrone Ladehindernisse veranlaßt.
Die in der Zeichnung veranschaulichte Konstruktion eines Patronenauswerfers beseitigt diese Ubelstände und ermöglicht eine schnelle und sichere Benutzung des Gewehres. Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch das Schloß bei geöffnetem Verschluß und ausgelöstem Auswerfer, Fig. 2 einen Längsschnitt mit festgestelltem Auswerfer und Fig. 3 einen Querschnitt nach A-B.
Der Auswerfer ist mit seinem vorderen halbkreisförmigen Teil α in der Hülse b geführt und füllt in geschlossener oder festgestellter Stellung die Aussparung c des Laufes aus (Fig. ι und 2). An dem Auswerfer α, der in einem Schlitz der Laufhülse b gleitet, sitzt ein Führungsstift d, auf dessen hinterem Ende der Haltestollen e befestigt ist; zwischen diesem und der Büchse g liegt die Feder f.
Der Stift d mit Feder und Büchse g ist in der Führungshülse h angeordnet, welche wieder an der Hülse b befestigt ist (Fig. 3). Die Führungshülse h trägt unten die flache Haltefeder i, welche mit einem zahnartigen Ansatz k versehen ist. An dem Stollen e sind ferner beiderseitig zwei Zugbänder I drehbar befestigt, die den am Abzug vorgesehenen kleinen Bolzen mit Schlitzen η umfassen. Die Länge der Schlitze η ist so gewählt, daß bei vorgeschobenem Auswerfer α (Fig. 2) der um fi drehbare Abzug m nach dem Abziehen einen Zug auf den Stollen β und damit auf den Auswerfer äußert. Um das Gewehr zu laden, wird mit dem Verschlußzylinder r der Auswerfer α vorgeschoben, wobei die Feder h gespannt wird, der zahnartige Ansatz k der Haltefeder i hinter den Stollen e tritt (Fig. 2) und den Auswerfer α in der Ladestellung festhält. Die Patrone kann jetzt leicht und sicher in ,den Lauf eingeführt werden. Nach Abfeuern des Schusses und öffnen der Kam-
mer bleibt der Auswerfer ruhig in seiner Lage. Erst durch ein weiteres Zurückziehen des Abzuges m wird die Haltefeder i niedergedrückt, der Auswerfer α durch die Feder f zurückgeschnellt und die Hülse herausgeschleudert. Die Zugbänder I ziehen hierbei, wenn die Schlitze richtig bemessen sind, in dem Moment, in welchem der zahnartige Ansatz k durch die Nase q des Abzuges niedergedrückt und außer Eingriff mit e gebracht wird, den Auswerfer zwangläufig ein Stückchen zurück, so daß selbst sehr fest sitzende Patronenhülsen gelockert und leicht und sicher ausgeworfen werden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Federbelasteter, im Schloßgehäuse längsverschiebbar gelagerter Patronenauswerfer für Gewehre mit Zylinderverschluß, dadurch gekennzeichnet, daß der Auswerfer durch eine Haltevorrichtung in seiner Vorderstellung festgehalten und durch Zurückziehen des Abzuges ausgelöst wird, zum Zweck, auch kurze und mit schwachem Rand versehene Patronen leicht und sicher laden und auswerfen zu können.
  2. 2. Patronenauswerfer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung des Auswerfers (a) an einem unter dem Einfluß einer Feder (f) stehenden Führungsstift (d) mit Haltestollen (e), unter welchen eine mit einem zahnartigen Ansatz (k) versehene Feder (i) greift, die ihrerseits wieder durch eine am Abzug (m) angeordnete Nase niedergedrückt werden kann, wodurch die Feststellung des Auswerfers gelöst wird.
  3. 3. Auswerfer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsstift (d) oder der Haltestollen (e) durch mit Schlitzen (n) versehene Zugbänder (I) derart mit dem Abzug verbunden ist, daß beim Zurückdrücken des Abzuges auf den Führungsstift und den Auswerfer ein Zug nach hinten übertragen wird, nachdem seine Feststellung gelöst ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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