DE429762C - Verfahren zum Abwerfen von Foerdergut - Google Patents

Verfahren zum Abwerfen von Foerdergut

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DE429762C
DE429762C DEA44263D DEA0044263D DE429762C DE 429762 C DE429762 C DE 429762C DE A44263 D DEA44263 D DE A44263D DE A0044263 D DEA0044263 D DE A0044263D DE 429762 C DE429762 C DE 429762C
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roller
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rollers
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DEA44263D
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WALTER ARNDT DIPL ING
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G31/00Mechanical throwing machines for articles or solid materials
    • B65G31/02Mechanical throwing machines for articles or solid materials comprising belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Verfahren zum Abwerfen von Fördergut. Die Erfindung bezieht sich auf Abwurfvorrichtungen für Förderbänder, bei denen das Band über eine Abwurf- und eine Lenkrolle geführt wird und bei denen die Rollen hintereinanderliegen. Hinter der Abwurfrolle wird das Fördergut von dem Bande abgeleitet.
  • Demgegenüber liegt das Neue darin, daß das Förderband in weit höherem Maße geschont wird dadurch, daß es möglichst wenig durch Abwurf- und Lenkrolle aus der geraden Richtung abgebogen wird und die Fangmulde dementsprechend im wesentlichen ansteigend ausgebildet wird, um so den nötigen Raum für die Lenkrolle zu schaffen. An diese Fangmulde schließt sich dann in bekannter Weise die Ablaufschurre an.
  • Die Fangmulde braucht nicht in ganzer Länge anzusteigen, sondern sie kann auch, um einen Stoß des Fördergutstromes zu vermeiden, eine geschwungene Form haben, woran sich in gleichem Zuge die Abführungsschurre ansetzt.
  • Die durch die Geschwindigkeit des Fördergutes gegebene Geschwindigkeitshöhe wird zur Ableitung des Fördergutes ausgenutzt. Die Zeichnung stellt in den Abb. T bis 3 beispielsweise Ausführungsformen dar. Das Fördergut fliegt von der Abwurfstelle der Rolle r1 in eine sanft steigende Mulde m und rutscht in dieser steigend weiter, wobei es dauernd an Geschwindigkeit verliert. Sobald der Abstand von dem darunterliegenden Bande b groß genug ist, findet die seitliche Ableitung mit starkem Gefälle statt, entweder einseitig oder (gegebenenfalls nach Wahl verstellbar) nach beiden Seiten.
  • Durch die Erzeugung künstlichen Gefälles zur Ableitung des Fördergutes ergeben sich viele sonst nicht erreichbare Vorteile. Schlanke Bogen im Förderband, daher größte Schonung desselben und verlängerte Lebensdauer, ferner kleine Rollen am Abwurfwagen. Besonders die zweite Rolle (Lenkrolle) r2 kann als normale Bandrolle ausgeführt sein.
  • Dieselbe Abwurfvorrichtung kann für Förderung in doppelter Richtung verwendet werden, wenn Anschlagrolle r2 und Mulde m mit Ableitungsrohr zu beiden Seiten der Abwurfrolle r1 angeordnet und schwenkbar angebracht werden. Dies ist ein weiteres Neuheitsmoment gegenüber bekannten Ausführungen.
  • Nach Abb. 3 sind je eine Mulde m und Anschlagrolle r2 auf jeder Seite der Abwurfrolle r,, vorhanden; von denen aber jeweils nur die auf der einen Seite in Bewegung ist. Anschlagrolle und Fangmulde auf der unbenutzten Seite sind vom Bande etwas abgehoben, so daß das auf dem Bande liegende Fördergut darunter hindurchgeht. Fangmulden und Anschlagrollen beider Seiten können auf einer gemeinsamen Schwinge angeordnet sein, derart, daß eine Seite abgehoben ist, wenn die andre in Arbeitsstellung ist.
  • Auch noch andere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes wären denkbar. Z. B. könnte die ganze Abwurfvorrichtung unverschieblich angeordnet sein, oder es könnten Abwurfrollen stationär zum Anheben in der Bandstraße angeordnet sein und die Fangmulde mit Ablauf und Anschlagrolle auf einem Wagen versehieblieh. Auch können die Rollen einzeln oder gemeinsam in Schwingen verstellbar oder schwenkbar ausgeführt werden.

Claims (5)

  1. PATENT-ANSPRücIIE: r. Verfahren zum Abwerfen von Fördergut von Förderbändern, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband durch Abwurf-und Lenkrolle möglichst wenig von seiner geraden Bahn abgelenkt wird und daß dementsprechend die Fangmulde im wesentlichen ansteigend ausgebildet ist, woran sich der Ablauf mit Gefälle anschließt.
  2. 2. Abwurfvorrichtung nach Anspruch =, dadurch gekennzeichnet, daß zur Umkehrbarkeit der Förderrichtung zu beiden Seiten der Abwurfrolle (r1) je eine Fangmulde (m) und eine Anschlagrolle (y@ derart abhebbar oder in einer Schwinge (s) wippend oder schwenkbar angeordnet ist, daß Mulde (m) und Rolle (y2) nur an der jeweiligen Ablaufseite der Abwurfrolle (y@ ihre Nutzlage einnehmen, dagegen an der Auflaufseite so weit vom Bande abgehoben sind, daß sie dem Fördergut freien Durchlaß gewähren.
  3. 3. Abwurfvorrichtung nach Anspruch =, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Abwurfrollen (r1) zum Anheben in der Bandstraße stationär vorgesehen sind und daß die Fangmulde (m) mit der dazugehörigen Anschlagrolle (r2) verschieblich angeordnet ist und je nach Bedarf an die gewünschte Abwurfrolle (r@ gefahren wird, die zur Nutzlage angehoben wird. q..
  4. Abwurfvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Umkehrbarkeit der Förderrichtung die zweite Rolle (r2) in einer doppelarmigen, feststellbaren Schwinge (s) gelagert ist, so daß sie je nach Bedürfnis links oder rechts der Abwurfrolle (yi) zur Lenkung des Bandes dienen kann.
  5. 5. Abwurfvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Umkehrbarkeit der Förderrichtung beide Rollen (y1 und y2) in einer gemeinsamen doppelarmigen, feststellbaren Schwinge gelagert sind, so daß die Rollen je nach der Förderrichtung als Abwurf- oder als Lenkrolle dienen können.
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