DE429622C - Vorrichtung zum Vertilgen schaedlicher Tiere, wie Maeuse, Ratten u. dgl., unter Verwendung von Gasen - Google Patents
Vorrichtung zum Vertilgen schaedlicher Tiere, wie Maeuse, Ratten u. dgl., unter Verwendung von GasenInfo
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- A01M17/002—Injection of toxic gases or fluids into the soil
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Vertilgung von Feldschädlingen, wie Mäuse,
Ratten u. dgl., unter Verwendung von Gasen. Die Vorrichtung ist derart beschaffen, daß sie
mit ihrer Gasaustrittsöffnung in die Eingänge zu den Gängen der Schädlinge eingeführt
werden kann, wobei die Gaserzeugung selbst in bekannter Weise durch besondere Gaspatronen
erfolgt, während der Übertritt der
ίο Gase ebenfalls in bekannter Weise durch die
Vermittlung einer Luftpumpe geschieht, die mit der Kammer, die zur Aufnahme der Gaspatronen
dient, in Verbindung steht.
Für den gleichen Zweck sind bereits Vorrichtungen bekannt geworden, bei welchen
der Boden der Gaserzeugungshülse zur leichten Abdichtung der Höhleneingänge trichterförmig
gestaltet und aufklappbar angeordnet ist. Durch die aufklappbare Anordnung des Hülsenbcdens sollte ein leichtes Einführen
der zum Erzeugen der Gase dienenden Patronen gewährleistet werden.
Diese Geräte waren deshalb noch mangelhaft, weil aus den an den Spitzen der Trichterböden
vorgesehenen Austrittsöffnungen brennende Teile austreten konnten, so daß sich diese Öffnungen leicht verlegten, was
Explosionen zur Folge hatte. Diesen Mißständen konnte auch durch Einlegesiebe nicht
genügend abgeholfen werden. Auch ist bei diesen Geräten die Zerlegbarkeit eine sehr beschränkte,
so daß die Reinigung und auch die Handhabung beim Einführen der Gaspatronen sehr erschwert wird.
Bei der neuen Vorrichtung sind diese Mangel behoben, d. h. infolge der eigenartigen
Ausbildung des Hülsenbodens wird nicht nur ein leichtes Öffnen zum Einführen und Herausnehmen
auch teilweise verbrannter Patronen ermöglicht, sondern auch das Reinigen
der Vorrichtung kann einfach und gründlich erfolgen, während das Austreten brennender
Bestandteile mit Sicherheit vermieden und eine absolut gefahrlose Handhabung gewährleistet
ist.
Dies wird dadurch erreicht, daß der zum Teil zylindrische, zum Teil trichterförmige
Boden von einer besonderen trichterförmig gestalteten Abschlußkappe umgeben ist, die
ίο mit dem Boden einen Hohlraum begrenzt und die an ihrer Spitze eine Gasaustrittsöffnung
trägt, während der Hülsenboden selbst in seinem zylindrischen Teil Austrittsöffnungen besitzt, so daß die im Innern der
Hülse erzeugten Gase durch den so gebildeten Doppelboden von ihrer Bewegungsrichtung
wiederholt abgelenkt und ohne brennende Bestandteile sicher nach unten abgeführt
werden.
In den Abb. 1 bis 3 der Zeichnung ist eine derartige Vorrichtung in einer Ausführungsform veranschaulicht. Hierbei zeigt Abb. 1
die Vorrichtung mit der nur teilweise dargestellten Luftpumpe in Ansicht, während die
Abb. 2 und 3 diejenigen Teile veranschaulichen, welche der Gasabführung dienen.
Die Vorrichtung besteht in der Hauptsache aus der zur Aufnahme der Gaserzeugungspatronen
dienenden Hülse α sowie aus dem an der -Hülse aufklappbar angeordneten
Boden Z>,mit Kappe e und der an dem oberen
Abschlußdeckel c anzuschraubenden Luftpumpe d.
Der aufklappbare Boden b ist im oberen Teil zylindrisch und im unteren Teil trichterförmig
gestaltet und gemäß der Erfindung mit einer ebenfalls trichterförmigen und abnehmbaren
Abschlußkappe e umgeben, so daß die Teile b und e einen Hohlraum f einschließen.
Die Kappe e trägt an ihrer Spitze eine Gasaustrittsöffnung g, während der
Boden b über seinem trichterförmigen, d. h. in seinem zylindrischen Teil, und zwar seitlich
angeordnet, Austrittsöffnungen h besitzt. Die Kappe e kann durch eine Verschraubung
oder eine sonstige Einrichtung abnehmbar am Boden b gehalten sein. Der Boden & selbst
ist hierbei einerseits mittels eines Gelenkes i, k an der Hülse α gehalten, während er aiidererseits
durch eine angelenkte Klemme I an den unteren Rand der Hülse α angedrückt
wird.
Die Handhabung der Vorrichtung gestaltet sich sehr einfach, indem man die Kappe e
in den Erdhöhleneingang einführt, so daß sie seitlich überall gut abschließt, worauf man
mit Hilfe der Luftpumpe das Gas in die Erdgänge der Schädlinge hineindrückt. Beim
Einführen und Herausnehmen auch nur teilweise verbrannter Patronen wird wie folgt
verfahren. Zunächst wird die Kappe e abgeschraubt, dann wird durch Seitwärtsklappen
der Klemme I der Boden b geöffnet und nach Einschieben der zu verbrennenden Patrone in
die Hülse α wieder zugeklappt und durch die zurückgedrehte Klemme I fest an den Rand
der Hülse α gedrückt. Hierauf wird die Kappe e wieder aufgeschraubt. Die Patrone
setzt sich dann beim Einstellen der Vorrichtung in die senkrechte Lage auf den Trichterteil
des Bodens b auf, und die erzeugten Gase treten zunächst durch die seitlichen Öffnungen
h wagrecht aus und werden durch die Kappe e nach unten wiederholt abgelenkt
und gelangen durch den Zwischenraum/ zur Austrittsöffnung g. Infolge der eigenartigen
Führung der Gase ist es ausgeschlossen, daß brennende Bestandteile mit austreten, letztere
bleiben vielmehr im inneren Boden b liegen, so daß auch ein ungehinderter Abzug und beim
Einpumpen von Luft mit der Pumpe d in die Hülse α der Austritt eines geregelten Gasstromes
bei der Öffnung g gewährleistet wird. Dabei ist infolge der Aufklappbarkeit des
Bodens b und der Abnehmbarkeit der Kappe e die Reinigung der Vorrichtung außerordentlich
leicht. Durch die zylindrische Verlängerung des Bodens b wird noch bezweckt, daß
dessen Verschluß nicht mit dem Erdreich in Berührung kommt und demgemäß vor Verschmutzung
gesichert ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zur Vertilgung schädlicher Tiere, wie Mäuse, Ratten u. dgl., unter Verwendung von Gasen, die in einer zur Aufnahme der Gaspatronen dienenden und eine Luftpumpe tragenden Hülse erzeugt werden, wobei der Boden der Gaserzeugungshülse aufklappbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Teil zylindrische, zum Teil trichterförmige Boden (b) von einer besonderen trichterförmigen abnehmbaren Kappe (e) umgeben ist, die mit dem Boden (b) einen Hohlraum einschließt und die an ihrer Spitze eine Gasaustrittsöffnung (g) trägt, welche mit weiteren Gasaustrittsöffnungen in Verbindung steht, die seitlich im zylindrischen Teil des Bodens (b) angeordnet no sind, so daß die im Innern der Hülse (a) erzeugten Gase durch den so gebildeten Doppelboden (b, e) von ihrer Bewegungsrichtung wiederholt abgelenkt und ohne brennende Bestandteile sicher nach unten abgeführt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB113574D DE429622C (de) | 1924-04-02 | 1924-04-02 | Vorrichtung zum Vertilgen schaedlicher Tiere, wie Maeuse, Ratten u. dgl., unter Verwendung von Gasen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB113574D DE429622C (de) | 1924-04-02 | 1924-04-02 | Vorrichtung zum Vertilgen schaedlicher Tiere, wie Maeuse, Ratten u. dgl., unter Verwendung von Gasen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE429622C true DE429622C (de) | 1926-05-29 |
Family
ID=6993540
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB113574D Expired DE429622C (de) | 1924-04-02 | 1924-04-02 | Vorrichtung zum Vertilgen schaedlicher Tiere, wie Maeuse, Ratten u. dgl., unter Verwendung von Gasen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE429622C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20100094496A1 (en) * | 2008-09-19 | 2010-04-15 | Barak Hershkovitz | System and Method for Operating an Electric Vehicle |
-
1924
- 1924-04-02 DE DEB113574D patent/DE429622C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20100094496A1 (en) * | 2008-09-19 | 2010-04-15 | Barak Hershkovitz | System and Method for Operating an Electric Vehicle |
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