DE429622C - Vorrichtung zum Vertilgen schaedlicher Tiere, wie Maeuse, Ratten u. dgl., unter Verwendung von Gasen - Google Patents

Vorrichtung zum Vertilgen schaedlicher Tiere, wie Maeuse, Ratten u. dgl., unter Verwendung von Gasen

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DE429622C
DE429622C DEB113574D DEB0113574D DE429622C DE 429622 C DE429622 C DE 429622C DE B113574 D DEB113574 D DE B113574D DE B0113574 D DEB0113574 D DE B0113574D DE 429622 C DE429622 C DE 429622C
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DE
Germany
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gases
sleeve
gas
rats
mice
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ANTON BISLE FABRIK LANDW APP F
GERAETE
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ANTON BISLE FABRIK LANDW APP F
GERAETE
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M17/00Apparatus for the destruction of vermin in soil or in foodstuffs
    • A01M17/002Injection of toxic gases or fluids into the soil

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
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  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
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  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Vertilgung von Feldschädlingen, wie Mäuse, Ratten u. dgl., unter Verwendung von Gasen. Die Vorrichtung ist derart beschaffen, daß sie mit ihrer Gasaustrittsöffnung in die Eingänge zu den Gängen der Schädlinge eingeführt werden kann, wobei die Gaserzeugung selbst in bekannter Weise durch besondere Gaspatronen erfolgt, während der Übertritt der
ίο Gase ebenfalls in bekannter Weise durch die Vermittlung einer Luftpumpe geschieht, die mit der Kammer, die zur Aufnahme der Gaspatronen dient, in Verbindung steht.
Für den gleichen Zweck sind bereits Vorrichtungen bekannt geworden, bei welchen der Boden der Gaserzeugungshülse zur leichten Abdichtung der Höhleneingänge trichterförmig gestaltet und aufklappbar angeordnet ist. Durch die aufklappbare Anordnung des Hülsenbcdens sollte ein leichtes Einführen der zum Erzeugen der Gase dienenden Patronen gewährleistet werden.
Diese Geräte waren deshalb noch mangelhaft, weil aus den an den Spitzen der Trichterböden vorgesehenen Austrittsöffnungen brennende Teile austreten konnten, so daß sich diese Öffnungen leicht verlegten, was Explosionen zur Folge hatte. Diesen Mißständen konnte auch durch Einlegesiebe nicht genügend abgeholfen werden. Auch ist bei diesen Geräten die Zerlegbarkeit eine sehr beschränkte, so daß die Reinigung und auch die Handhabung beim Einführen der Gaspatronen sehr erschwert wird.
Bei der neuen Vorrichtung sind diese Mangel behoben, d. h. infolge der eigenartigen Ausbildung des Hülsenbodens wird nicht nur ein leichtes Öffnen zum Einführen und Herausnehmen auch teilweise verbrannter Patronen ermöglicht, sondern auch das Reinigen
der Vorrichtung kann einfach und gründlich erfolgen, während das Austreten brennender Bestandteile mit Sicherheit vermieden und eine absolut gefahrlose Handhabung gewährleistet ist.
Dies wird dadurch erreicht, daß der zum Teil zylindrische, zum Teil trichterförmige Boden von einer besonderen trichterförmig gestalteten Abschlußkappe umgeben ist, die ίο mit dem Boden einen Hohlraum begrenzt und die an ihrer Spitze eine Gasaustrittsöffnung trägt, während der Hülsenboden selbst in seinem zylindrischen Teil Austrittsöffnungen besitzt, so daß die im Innern der Hülse erzeugten Gase durch den so gebildeten Doppelboden von ihrer Bewegungsrichtung wiederholt abgelenkt und ohne brennende Bestandteile sicher nach unten abgeführt werden.
In den Abb. 1 bis 3 der Zeichnung ist eine derartige Vorrichtung in einer Ausführungsform veranschaulicht. Hierbei zeigt Abb. 1 die Vorrichtung mit der nur teilweise dargestellten Luftpumpe in Ansicht, während die Abb. 2 und 3 diejenigen Teile veranschaulichen, welche der Gasabführung dienen.
Die Vorrichtung besteht in der Hauptsache aus der zur Aufnahme der Gaserzeugungspatronen dienenden Hülse α sowie aus dem an der -Hülse aufklappbar angeordneten Boden Z>,mit Kappe e und der an dem oberen Abschlußdeckel c anzuschraubenden Luftpumpe d.
Der aufklappbare Boden b ist im oberen Teil zylindrisch und im unteren Teil trichterförmig gestaltet und gemäß der Erfindung mit einer ebenfalls trichterförmigen und abnehmbaren Abschlußkappe e umgeben, so daß die Teile b und e einen Hohlraum f einschließen. Die Kappe e trägt an ihrer Spitze eine Gasaustrittsöffnung g, während der Boden b über seinem trichterförmigen, d. h. in seinem zylindrischen Teil, und zwar seitlich angeordnet, Austrittsöffnungen h besitzt. Die Kappe e kann durch eine Verschraubung oder eine sonstige Einrichtung abnehmbar am Boden b gehalten sein. Der Boden & selbst ist hierbei einerseits mittels eines Gelenkes i, k an der Hülse α gehalten, während er aiidererseits durch eine angelenkte Klemme I an den unteren Rand der Hülse α angedrückt wird.
Die Handhabung der Vorrichtung gestaltet sich sehr einfach, indem man die Kappe e in den Erdhöhleneingang einführt, so daß sie seitlich überall gut abschließt, worauf man mit Hilfe der Luftpumpe das Gas in die Erdgänge der Schädlinge hineindrückt. Beim Einführen und Herausnehmen auch nur teilweise verbrannter Patronen wird wie folgt verfahren. Zunächst wird die Kappe e abgeschraubt, dann wird durch Seitwärtsklappen der Klemme I der Boden b geöffnet und nach Einschieben der zu verbrennenden Patrone in die Hülse α wieder zugeklappt und durch die zurückgedrehte Klemme I fest an den Rand der Hülse α gedrückt. Hierauf wird die Kappe e wieder aufgeschraubt. Die Patrone setzt sich dann beim Einstellen der Vorrichtung in die senkrechte Lage auf den Trichterteil des Bodens b auf, und die erzeugten Gase treten zunächst durch die seitlichen Öffnungen h wagrecht aus und werden durch die Kappe e nach unten wiederholt abgelenkt und gelangen durch den Zwischenraum/ zur Austrittsöffnung g. Infolge der eigenartigen Führung der Gase ist es ausgeschlossen, daß brennende Bestandteile mit austreten, letztere bleiben vielmehr im inneren Boden b liegen, so daß auch ein ungehinderter Abzug und beim Einpumpen von Luft mit der Pumpe d in die Hülse α der Austritt eines geregelten Gasstromes bei der Öffnung g gewährleistet wird. Dabei ist infolge der Aufklappbarkeit des Bodens b und der Abnehmbarkeit der Kappe e die Reinigung der Vorrichtung außerordentlich leicht. Durch die zylindrische Verlängerung des Bodens b wird noch bezweckt, daß dessen Verschluß nicht mit dem Erdreich in Berührung kommt und demgemäß vor Verschmutzung gesichert ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Vertilgung schädlicher Tiere, wie Mäuse, Ratten u. dgl., unter Verwendung von Gasen, die in einer zur Aufnahme der Gaspatronen dienenden und eine Luftpumpe tragenden Hülse erzeugt werden, wobei der Boden der Gaserzeugungshülse aufklappbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Teil zylindrische, zum Teil trichterförmige Boden (b) von einer besonderen trichterförmigen abnehmbaren Kappe (e) umgeben ist, die mit dem Boden (b) einen Hohlraum einschließt und die an ihrer Spitze eine Gasaustrittsöffnung (g) trägt, welche mit weiteren Gasaustrittsöffnungen in Verbindung steht, die seitlich im zylindrischen Teil des Bodens (b) angeordnet no sind, so daß die im Innern der Hülse (a) erzeugten Gase durch den so gebildeten Doppelboden (b, e) von ihrer Bewegungsrichtung wiederholt abgelenkt und ohne brennende Bestandteile sicher nach unten abgeführt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEB113574D 1924-04-02 1924-04-02 Vorrichtung zum Vertilgen schaedlicher Tiere, wie Maeuse, Ratten u. dgl., unter Verwendung von Gasen Expired DE429622C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20100094496A1 (en) * 2008-09-19 2010-04-15 Barak Hershkovitz System and Method for Operating an Electric Vehicle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US20100094496A1 (en) * 2008-09-19 2010-04-15 Barak Hershkovitz System and Method for Operating an Electric Vehicle

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