DE42942C - Webschützen - Google Patents

Webschützen

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DE42942C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J5/00Shuttles
    • D03J5/08Supports for pirns, bobbins, or cops

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 86: Weberei.
Webschützen.
Ein Spindelschlofs für Webschützen, welches unbedingt gegen Ausfliegen nach vorn und oben gesichert ist, ist mit vorliegender neuen Einrichtung geschaffen.
Die Zeichnung stellt den Webschützen mit Spindelschlofs dar, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Längenschnitt durch einen Schützen und ein Spindelschlofs mit Spindel ■und Feder, sowie übergeschobenem Schieber; das Schlofs mit Ansätzen nach unten;
Fig. 2 eine Ansicht des Schützens von oben und ein Spindelschlofs mit Spindel und Feder ohne Schieber, das Schlofs mit Ansätzen an den Seiten, aufserdem einen Längenschnitt durch den Schützen mit angezeichneter hochstehender Spindel.
Das Spindelschlofs besteht ■ aus deni Kästchen A mit den seitlichen Ansätzen b b oder den Ansätzen α α nach unten, der Blattfeder d und dem Schieber B.
In dem Kästchen A wird die übliche Spindel durch eine Schraube und die Druckfeder durch einen Stift aufgenommen. Die Blattfeder d wird an der Kopfwand· des Kästchens A vermittelst eines Nietes befestigt.
Nunmehr wird das Ganze in den Schützenkörper, welcher entsprechend ausgearbeitet ist, von oben eingesetzt und alsdann der Schieber B über das Kästchen in eine passende Nuth geschoben, wobei die Blattfeder d so lange niedergedrückt wird, bis die Nase derselben in den Einschnitt f des Schiebers eingreift..
Die Ansätze rechts und links oder unten am Kästchen A verhindern ein Ausfliegen in der Richtung der Spindelachse und der Schieber B ein solches nach oben. Die Blattfeder d hält mit der Nase den Schieber B fest. Der Einschnitt e in dem Schieber B dient dazu, dafs die Spindel frei auf- und abbewegt werden kann.
Beim Herausnehmen des Spindelschlosses aus dem Webschützen bedient man sich eines eisernen Domes, womit die Blattfeder d durch Oeffnung g in dem Schieber B so lange niedergedrückt wird, bis der Schieber so weit herausgezogen ist, dafs die Nase hinter den Einschnitt/ tritt; alsdann wird der Schieber B ganz herausgezogen, der Schützen umgewendet und mit der Spitze nur so viel, als nöthig, auf eine Tischplatte oder dergleichen aufgeschlagen, bis das Kästchen mit Spindel herausfällt. An Stelle von zwei Ansätzen kann nur einer oder es können auch mehr als zwei vorhanden

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Webschützen, bei welchem ein leichtes Herausnehmen des Spindelschlosses dadurch erzielt ist, dafs dasselbe in den Schützenkasten nur eingesteckt (nicht eingeklemmt) und mittelst seitlicher Vorsprünge (a, b) einerseits und einen durch Federsperrung gehaltenen Schiebdeckel (B) andererseits -vor dem Herausfliegen geschützt ist.
DENDAT42942D Webschützen Expired - Lifetime DE42942C (de)

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