DE545229C - Hebelvorschneider mit geschlossenem, vierfach ineinandergreifendem Gewerbe und eingesetzten Schneiden - Google Patents

Hebelvorschneider mit geschlossenem, vierfach ineinandergreifendem Gewerbe und eingesetzten Schneiden

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DE545229C
DE545229C DE1930545229D DE545229DD DE545229C DE 545229 C DE545229 C DE 545229C DE 1930545229 D DE1930545229 D DE 1930545229D DE 545229D D DE545229D D DE 545229DD DE 545229 C DE545229 C DE 545229C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B17/00Hand cutting tools, i.e. with the cutting action actuated by muscle power with two jaws which come into abutting contact
    • B26B17/02Hand cutting tools, i.e. with the cutting action actuated by muscle power with two jaws which come into abutting contact with jaws operated indirectly by the handles, e.g. through cams or toggle levers

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

  • Hebelvorschneider mit geschlossenem, vierfach ineinandergreifendem Gewerbe und eingesetzten Schneiden Die vorliegende Erfindung betrifft ein Werkzeug zum Schneiden von insbesondere harten und härtesten Drähten mittels eingesetzter Schneiden. Den Anforderungen, denen diese Werkzeugart unterworfen ist, kann bisher nur der bekannte massive Kopf mit geschlossenem, vierfach ineinandergreifendem Gewerbe Genüge leisten. Die ebenfalls bekannten Vorschneider mit aus Blech gepreßtem Kopf besitzen die erforderlichen Eigenschaften nicht. Sie haben ein offenes, hohles, nur mangelhaft führendes Gewerbe, was zu Verkantungen und Verwindungen der Kopfschenkel, damit zur Verlagerung und Formänderung der die Schneiden haltenden Lager führt und so weiter zur Folge hat, daß es weder ein ordnungsmäßiges Schneiden überhaupt noch ein einfaches, den ordnungsmäßigen Gebrauch des Werkzeuges gewährleistendes Auswechseln der Schneiden zuläßt. Die Vorschneider dieser Art haben also eine sehr beschränkte Verwendungs- und Leistungsfähigkeit und können niemals diejenigen mit massivem Kopf ersetzen. Letztere haben jedoch erhebliche Mängel. Da nämlich die beiden, den Kopf des Werkzeuges bildenden Hälbköpfe aus je einem einheitlichen Stück bestehen, so erfordert die Erzeugung des Gewerbes eine schwierige, genaue und zeitraubende Fräsarbeit. Außerdem muß das zur Aufnahme der Schneiden dienende Lager nachträglich besonders eingearbeitet werden, und ist im übrigen diese ganze Lagerung nicht dazu geeignet, die Schneiden durch den Gebraucher des Werkzeuges auszuwechseln. Aufgabe der Erfindung ist es nun, für die Werkzeuge vorliegender Art einen Kopf mit geschlossenem, vierfach ineinandergreifendem Gewerbe sowie eingesetzten Schneiden zu schaffen, der durch Fortfall der bisher zur Erzeugung des Gewerbes und des Schneidenlagers notwendigen Arbeit eine einfachere, schnellere und billigere Herstellung ermöglicht, wobei gleichzeitig die sich in dieser Herstellung ergebende Lagerung der Schneiden ohne weiteres ein leichtes, dem ordnungsmäßigen Gebrauch des Werkzeuges gerecht werdendes Auswechseln derselben zuläßt. Das `lesen der Erfindung beruht darin, daß der bisher einheitliche Halbkopf aus zwei zweckentsprechend ausgestanzten und gepreßten Blechteilen zusammengesetzt ist.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen: Abb. i, a und 4 das Werkzeug in Ansicht, Seitenansicht und Waagerechtsschnitt nach Linie A-B der Abb. i, Abb. 3 und 5 eine lose Schneide in Ansicht und Draufsicht, Abb.6 bis 9 die Einzelkörper des linken Werkzeughalbkopfes in Ansicht bzw. Seitenansicht.
  • Der Kopf des Werkzeuges wird in bekannter Weise aus zwei um ein Niet schwingend miteinander verbundenen Halbköpfen gebildet Die Halbköpfe bestehen nun aber wiederum aus je zwei Hälften, und zwar aus den Einzelkörpern a und b bzw. c und d, die aus Stahlblech derart ausgestanzt und gepreßt sind, daß sie je zwei aufeinanderliegende Lappen e, f bzw. g, lt bzw. i, k bzw. 1, m, und zwar - der Form des bekannten Vierfachgewerbes der massiven Vorschneider entsprechend - einen breiten f bzw. lt bzw. i bzw. l mit ausgebuchteter und einen schmalen e bzw. g bzw. k bzw. m mit nach entgegengesetzter Richtung zurückgeschweifter Innenkante sowie am oberen Ende je eine nach innen schräg aufwärts gerichtete Öffnung zt von rechteckigem Querschnitt aufweisen. Die beiden eine 1-Ialbkopfhälfte a bzw. b bzw. c bzw. d ausmachenden Lappen e und f bzw. g und lt bzw. i und k bzw. L und in bestehen also aus einem Stück. Sie können aber auch ursprünglich einzelne Stücke sein, die dann durch Schweißen an einer Kante der Öffnung n zu einem Stück miteinander vereinigt sind. Die zusammengehörigen Hälften a und b bzw. c und d sind zweckentsprechend aufeinandergenietet und ergeben so den Halbkopf a-b bzw. c-d, der also zwei nebeneinanderliegende Öffnungen it und vier Lappen e, f, g, lt bzw. i, k, 1, m besitzt. Zwei Lappen f, h des einen Halbkopfes a-b bilden zusammen mit den entsprechenden zwei Lappen i, l des anderen Halbkopfes c-d das Gelenk zum Aneinanderlenken dieser Halbköpfe. Die außenliegenden Lappen e und lt bzw. i und m haben j e ein Auge t zur Anbringung der zur Betätigung des Werkzeuges dienenden Schenkel u, wohingegen die innenhegenden Lappen f und g bzw. k und l verkürzt und am unteren Ende kreisbogenförmig v ausgenommen sind. In die Öffnungen n jedes Halbkopfes ist eine Schneide w mittels zweier einfacher Zapfen x schließend eingesetzt, und diese Lagerung ergibt ohne weiteres die Möglichkeit, die Schneiden unter Benutzung eines Dornes, Durchschlages o. dgl. leicht und bequem wieder auszutreiben und damit auszuwechseln.
  • Der wesentliche Fortschritt der Erfindung gegenüber dem Bekannten ergibt sich aus folgendem.
  • Der neue Kopf steht hinsichtlich Festigkeit, Stabilität und Leistungsfähigkeit den bekannten massiven Köpfen in nichts nach, und die Schneiden haben einen so sicheren Sitz, daß das Werkzeug genau so gebraucht und beansprucht werden kann wie ein massiver Kopf mit festen Schneiden. Das bei den bekannten, aus Blech gepreßten Köpfen vorkommende Verwinden oder Verkanten der oberen Schenkel und die dadurch verursachte Formänderung und Verlagerung der Schneidenlager, wie es bisher nur durch Anwendung massiver Köpfe vermieden werden konnte -es ist die sehr starke Beanspruchung zu berücksichtigen, welcher gerade die Werkzeuge vorliegender Art unterliegen -, sind vollständig ausgeschlossen; denn hier ist die bisher allein bei den massiven Köpfen mögliche Festigkeit und Stabilität des Kopfes an sich erreicht und ist insbesondere das bisher ebenfalls nur bei den massiven Köpfen mögliche geschlossene, in sich feste, vierfach ineinandergreifende und mit großen Flächen sicher führende Gewerbe geschaffen. Infolgedessen behalten die Schneiden genau wie bei den massiven Köpfen immer ihren ordnungsmäßigen Sitz und bleibt ihre Auswechselung auch für den Laien dauernd ausführbar, indem insbesondere hierbei der ordnungsmäßige Sitz für jede neu einzusetzende Schneide ohne weiteres gewährleistet ist; die Schneiden passen stets aufeinander. Alle vorteilhaften Eigenschaften, die bisher eine Eigentümlichkeit und das Wesen der in komplizierter, zeitraubender und teurer Herstellungsweise erzeugten massiven Köpfe waren, sind durch den neuen Kopf erzielt. Bei alledem aber ermöglicht der neue Kopf - eben durch den Fortfall der bisher zur . Erzeugung des Gewerbes und des Schneidenlagers erforderlichen Arbeit - eine sehr viel einfachere, schnellere und billigere Herstellung. Gleichzeitig erlaubt das in dieser Weise gebildete Lager der Schneiden ohne weiteres ein durch den Gebraucher des Werkzeuges jederzeit ausführbares Auswechseln der Schneiden. "Die Anordnung des Schneidenlagers bedingt auch keine Verschiebung des Schwingungspunktes der Kopfschenkel nach unten, also keine den Wirkungsgrad bzw. Kraftbedarf des Werkzeuges nachteilig beeinflussende Änderung der Länge der Hebelarme, wie dies z. B. bei den bekannten, aus Blech gepreßten Köpfen der Fall ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hebelvorschneider mit geschlossenem, vierfach ineinandergreifendem Gewerbe und eingesetzten Schneiden, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Halbkopf (a, b bzw. c, d) wiederum aus zwei Hälften besteht, die aus Blech so gebogen sind, daß jede Hälfte (a, b, c, d) eine Aufnahmeöffnung für entsprechend geformte Zapfen der einzusetzenden Schneiden (w) aufweist und daß das Gelenk zum Aneinanderlenken der beiden Halbköpfe aus vier Lappen (f, lt, i, Z) gebildet ist, von denen je einer mit einer Halbkopfhälfte aus einem Stück besteht.
DE1930545229D 1930-11-08 1930-11-08 Hebelvorschneider mit geschlossenem, vierfach ineinandergreifendem Gewerbe und eingesetzten Schneiden Expired DE545229C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE545229C true DE545229C (de) 1932-02-26

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ID=6560715

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DE1930545229D Expired DE545229C (de) 1930-11-08 1930-11-08 Hebelvorschneider mit geschlossenem, vierfach ineinandergreifendem Gewerbe und eingesetzten Schneiden

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