DE429391C - Eiserne Pfanne zum Einschmelzen leichtflüssiger Metalle, besonders für die Verzinkung und Verzinnung. - Google Patents

Eiserne Pfanne zum Einschmelzen leichtflüssiger Metalle, besonders für die Verzinkung und Verzinnung.

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Publication number
DE429391C
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Expired
Application number
DENDAT429391D
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Original Assignee
Paul Lampe in Iserlohn
Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C2/00Hot-dipping or immersion processes for applying the coating material in the molten state without affecting the shape; Apparatus therefor
    • C23C2/003Apparatus
    • C23C2/0036Crucibles

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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 26. MAl 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 48b GRUPPE
(L 61037 VI\4Sb)
Paul Lampe in Iserlohn. Eiserne Pfanne zum Einschmelzen leichtflüssiger Metalle, besonders für die Verzinkung
und Verzinnung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. August 1924 ab.
Es ist bekannt, daß beim Einschmelzen leichtflüssiger Metalle in eisernen Schmelzpfannen, wie es namentlich in Verzinnungs- und Verzinkungsanstalten erforderlich ist, sich leicht unerwünschte Legierungen der einzuschmelzenden Metalle mit dem Pfannenmaterial bilden, insbesondere wenn durch Unvorsichtigkeit oder schlecht angelegte Feuerungen eine übermäßige Erhitzung der Schmelzpfanne an einzelnen Stellen eintritt.

Claims (3)

Diesem Übelstand hat man durch Auskleiden der Schmelzgefäße mit Tonplatten oder einem sonstigen sich mit dem einzuschmelzenden Material nicht legierenden Stoff schon zu beseitigen versucht, es gelang jedoch nicht, diese Auskleidungen so dünn zu machen, daß sie keinen zu großen Wärmeverlust ergaben. Regelmäßig war ihre Haltbarkeit, sofern sie dünn genug waren und ihren Zweck erfüllten, alsdann zu gering. Durch die Erfindung soll diesem Übelstande abgeholfen und dem für die Auskleidungen der Einschmelzgefäßc verwandten Isolationsmaterial große Beständigkeit trotz geringer Stärke gegeben werden, und zwar dadurch, daß man das bei geringer Stärke leicht zerstörbare Isolationsmaterial armiert. Diese Armierung kann verschiedenartig erfolgen. Die einfachste Methode ist die, daß man die innere Oberfläche der Schmelzpfanne durch fest mit dieser zusammenhängende hervorstehende Längs- und Querrippen in kleine Unterabteilungen zerlegt, in welche man die Isoliermasse einstreicht bzw. einbrennt. Gestaltet man die durch die Rippen gebildeten Unterabteilungen derart, daß sie sich nach dem Innern des Schmelzraumes etwas verengen-, so läßt es sich erreichen, daß die eingebrachte Isoliermasse sich beim Erhitzen noch besonders festklemmt. Die Rippen, welche die Isoliermasse halten, können von dieser zugleich überdeckt werden, so daß die Isoliermasse an der Oberfläche zusammenhängend ist, jedoch kann die Isoliermasse auch die Oberfläche der Rippen frei lassen. Zwar lassen in letzterem Falle die freiliegenden Rippen noch eine Legierung mit dem einzuschmelzenden Material zu, jedoch bleibt immer noch der große Vorteil bestehen, daß die mit den einzuschmelzenden Metallen in Berührung kommende Fläche der Einschmelzpfanne sich leicht auf einen Bruchteil der ganzen inneren Oberfläche der Pfanne verringern läßt und daß damit die Möglichkeit der Hartmetallbildung auf einen Bruchteil herabgedrückt wird. An Stelle der mit der Einschmelzpfanne aus einem Stück bestehenden Rippen kann man auch ein gleichartiges Rippennetz besonders anfertigen, in der Pfanne befestigen und alsdann mit Isolationsmaterial ausfüllen. Dieses Verfahren kommt insbesondere für die Isolierung schon vorhandener Schmelzgefäße in Betracht. Statt die eben beschriebenen Rippen zu verwenden, kann man auch das Isolationsmaterial selbst in der Art der Herstellung von Eisenbeton mit einem Netz von Armierungsstäben oder mit Armierungsgeflechten durchsetzen bzw. die Schmelzgefäße hiermit versehen und dann mit der Isolationsmasse ausstreichen. Schließlich kann man auch einzelne Isolationsplatten mit einem Rippengestell versehen oder durch Armierungsnetze haltbar machen und dann in dem Schmelzgefäß befestigen. Es wird alsdann allerdings durch die Zusammensetzfugen der einzelnen Isolationsplatten etwas von dem einzuschmelzenden Metall dringen und mit der eigentlichen Einschmelzpfanne in Berührung kommen und somit Hartmetall bilden können. Dieser Übelstand ist jedoch geringfügig, denn das zwischen den Isolationsplatten und dem Einschmelzgefäß sich bildende Hartmetall befindet sich dort in Ruhe und wird sich deshalb nicht leicht mit dem übrigen Metallbad vermengen können, möglich ist dies auch nur durch die Fugen der in dem Ein,-schmplzgefäß zusammengesetzten Isolationsplatten, also wiederum nur auf einer verhältnismäßig ganz geringen Oberfläche. Das Wesentliche bei dem neuen Verfahren ist stets, daß das zur Auskleidung der Schmelzgefäße verwendete Isolationsmaterial durch eine Armierung widerstandsfähig gemacht wird und deshalb genügend dünn gehalten werden kann, so daß keine zu großen Wärmeverluste entstehen. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der vorgesehenen Rippen und sonstigen Armierungseinlagen besteht darin, daß diese das Isolationsmaterial gegen Beschädigung durch die beim Umrühren oder Ausschöpfen des go Schmelzgutes benutzten Werkzeuge schützen. Pat ε ν τ-An SP rüche:
1. Eiserne· Pfanne zum Einschmelzen leichtflüssiger Metalle, besonders für die Verzinkung und Verzinnung, ausgekleidet mit einem von dem Schmelzinhalt nicht angreifbaren Isoliermaterial, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Isoliermaterial durch fest mit der Einschmelzpfanne ver- 10c bundene oder nachträglich in diese eingesetzte Längs- und Querrippen mecha-. nisch widerstandsfähig gemacht ist.
2. Pfanne nach Anspruch 1, dahin abgeändert, daß das Isoliermaterial selbst ahn- io; lieh wie Eisenbeton durch entsprechende metallische Einlagen armiert ist.
3. Isolierplatten zum Auskleiden von Schmelzpfannen, gekennzeichnet durch eine Armierung mit metallischen Stegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT429391D Eiserne Pfanne zum Einschmelzen leichtflüssiger Metalle, besonders für die Verzinkung und Verzinnung. Expired DE429391C (de)

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