DE429336C - Gitterwerk fuer Waermespeicher und Reaktionsraeume aus Steinen mit gleichbleibendem Querschnitt - Google Patents

Gitterwerk fuer Waermespeicher und Reaktionsraeume aus Steinen mit gleichbleibendem Querschnitt

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DE429336C
DE429336C DES66594D DES0066594D DE429336C DE 429336 C DE429336 C DE 429336C DE S66594 D DES66594 D DE S66594D DE S0066594 D DES0066594 D DE S0066594D DE 429336 C DE429336 C DE 429336C
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    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28FDETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
    • F28F21/00Constructions of heat-exchange apparatus characterised by the selection of particular materials
    • F28F21/04Constructions of heat-exchange apparatus characterised by the selection of particular materials of ceramic; of concrete; of natural stone

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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
25. MAl 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24 c GRUPPE
Friedrich Siemens A.-G. in Berlin und Hugo Knoblauch in Freiberg i. Sa.
Gitterwerk für Wärmespeicher und Reaktionsräume aus Steinen mit gleichbleibendem Querschnitt.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Juli 1924 ab.
Die Hauptbedingung für die Konstruktion zweckmäßiger Wärmespeicher und Reaktionsräume besteht bekanntlich darin, in einem möglichst kleinen Raum eine möglichst große Reaktionsfläche bei möglichst hohem Gewicht und möglichst großen Durchzugsquerschnitten zu schaffen, um den durchströmenden Gasen eine möglichst günstige Gelegenheit zum Wärmeaustausch und zur Reaktion zu geben, im Gitterwerk entsprechende Wärmemengen speiehern zu können, den Gasen und Flüssigkeiten möglichst wenig Zughindernisse entgegenzu-

Claims (2)

setzen und herabtropfende Flüssigkeiten zu zwingen, möglichst lange im Reaktionsraume zu verweilen. Dabei mußten die Gittersteine aber so geformt sein,, daß ihr loser Aufbau genügend Halt gegen ,äußere Einwirkungen bot, denn durch die Volumenveränderungen bei Hitzeschwankungen, durch Verschiebungen der heißen Kammerwände und durch Erschütterungen des Bodens liegt immer die Gefahr des Zusammenstürzens der losen Stapel vor. Man hat bereits zahlreiche Gittersteinformen und Füllkörper geschaffen, bei welchen die aufgezählten Vorteile mehr oder weniger erreicht worden sind. Dies war aber nur dadurch möglich, daß den Gittersteinen eine ziemlich verwickelte Form gegeben wurde. Alle zeitgemäßen Gittersteine haben deshalb keinen gleichbleibenden Querschnitt. Hätten sie einen gleichbleibenden Querschnitt, so wären die aufgezählten Vorteile damit nicht zu erreichen gewesen, insbesondere hätte der Halt des Stapels nicht genügt. Ein veränderlicher Querschnitt bedingt aber, daß die Steine nicht auf die zeitgemäße und billige Fabrikationsweise, nämlich durch Pressung mit der Strangpresse, hergestellt werden können. Die Erfindung löst nun die Aufgabe, Gittersteine zu schaffen, die allen Ansprüchen, auch der Festigkeit im Stapel, genügen und die trotzdem auf der Strangpresse hergestellt werden können, dadurch, daß zwei verschiedene Steinformen durcheinander versetzt, gleichzeitig angewendet werden. Beide Steinformen können auf der Strangpresse hergestellt werden, jedoch hat jede Steinform eine besondere Aufgabe zu erfüllen. Während der eigentliche Gitterstein den Füllkörper bildet und die große Reaktionsfläche bei möglichst hohem Gewicht aufweist, dient die andere Steinform nur dazu, dem Stapel den nötigen Halt zu geben. Hieraus ergibt sich, daß der Mein, der dem Stapel den Halt zu geben hat, möglichst klein sein muß, weil seine Oberfläche nicht die günstigen Eigenschaften des eigentlichen Gittersteines hat. Deshalb muß die Berührungsfläche zwischen Gitterstein und Tragstein möglichst groß gewählt werden, indem der Tragstein mehr oder weniger im Gitterstein drin liegt. Die günstigste Formgebung für den Gitterstein ist ein sternförmiger Querschnitt mit abgerundeten Ecken, so daß Abschmelzungen weniger leicht eintreten können, die Wärme leicht in die Körper eindringen kann und herabrieselnde Flüssigkeiten gezwungen sind, möglichst alle Flächen zu berühren und dadurch möglichst lange beim Herabrinnen zu verweilen. Die günstigste Formgebung für den Tragstein ist dagegen ein runder Stab, welcher durch den Gitterstein mit dem sternförmigen Querschnitt geführt wird. Die Querschnitte dieser beiden Steine sind also gleichmäßig, und beide sind auf der Strangpresse herzustellen. Es ist aber auch denkbar, daß die Steine irgendwelche anderen zweckmäßigen Querschnitte haben, solange diese nur gleichbleibend sind, und es ist ebenso denkbar, daß der Tragstein nicht mitten durch denlaitterstein hindurchgeführt wird, sondern daß er in anderer zweckmäßiger Weise angeordnet ist, um dem Gitterstein den nötigen Halt zu geben. Die beschriebene, zweckmäßige Form der Steine und deren Stapelweise ist auf der Zeichnung dargestellt, α ist der sternförmige Gitterstein, während b der stabförmige Tragstein ist, welcher im Innern des Gittersteines liegt. Beide Steine sind in diesem Falle gleich lang, jedoch sind, wie bei jedem Mauer- oder Gitterwerk, die Fugen zueinander versetzt. Die einzelnen auf diese Weise entstehenden Reihen werden in den einzelnen Höhen rechtwinklig zueinander gestapelt. Auf diese 8g Weise ist der sichere Aufbau des Gitterwerks trotz der gleichbleibenden Querschnitte erreicht. Paten τ-Ansprüche:
1. Gitterwerk für Wärmespeicher und Reaktionsräume aus Steinen mit gleichbleibendem Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß es aus zwei Steinarten besteht, von denen die eine als eigentlicher Gitterstein und die andere als Tragstein ausgebildet ist.
2. Gitterwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gitterstein (a) einen sternförmigen Querschnitt und eine achsiale, runde Bohrung hat, durch die der runde Tragstein (b) hindurchgeführt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DES66594D 1924-07-20 1924-07-20 Gitterwerk fuer Waermespeicher und Reaktionsraeume aus Steinen mit gleichbleibendem Querschnitt Expired DE429336C (de)

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