DE42895C - Malzdarre mit Stürz- oder Jalousje-Boden - Google Patents
Malzdarre mit Stürz- oder Jalousje-BodenInfo
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- DE42895C DE42895C DENDAT42895D DE42895DA DE42895C DE 42895 C DE42895 C DE 42895C DE NDAT42895 D DENDAT42895 D DE NDAT42895D DE 42895D A DE42895D A DE 42895DA DE 42895 C DE42895 C DE 42895C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
- C12C1/00—Preparation of malt
- C12C1/067—Drying
- C12C1/10—Drying on fixed supports
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung behandelt die Construction einer Malzdarre, bei welcher das
Stürzen leichter und wirksamer, als bei den bisherigen Darren bewerkstelligt werden soll.
Die Erfindung besteht darin, dafs die verschiedenen Theile der Darre an den Enden
drehbar angebracht sind, und dafs das Stürzen und Heben dieser Theile aus der horizontalen
Lage und in diese wieder zurück durch die Hin- und Herbewegung von verticalen, daumenartigen
und tragenden Armen vollzogen wird, welche auf Lä'ngsstangen unter der Darre sitzen.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι ein Grundrifs, welcher die allgemeine Anordnung der Malzdarre mit Wendevorrichtung
theilweise abgebrochen darstellt,
Fig. 2 eine Seitenansicht eines Theiles der Darre nach der Linie 1 -1 von Fig. 1 in
gröfserem Mafsstabe,
Fig. 3 ein Grundrifs von Fig. 2,
Fig. 4 eine ähnliche Darstellung wie Fig. 2 bei gestürzter Darre,
Fig. 5 ein Grundrifs von Fig. 4,
Fig. 6 eine Endansicht eines Theiles der Darre nach der Linie 2-2 in Fig. 1 ohne
Mauerwerk,
Fig. 7 eine Seitenansicht eines Theiles der Darre nach der Linie 3-3 in Fig. 1, den Stürzmechanismus
darstellend,
Fig. 8 ein Grundrifs von Fig. 7.
AA sind die einzelnen Theile der Darre mit Stürzboden, der entweder aus einer, zwei oder
mehr vollständigen Gruppen von Theilen A besteht, je nachdem es die Ausdehnung und
der Fassungsraum der Darre erforderlich macht. Jeder Theil A besteht aus zwei Endstücken B,
die unter einander, zu den Seiten des Bodens parallel, durch Stangen und Winkeleisen verbunden sind, so dafs sie einen offenen rechtwinkligen
Rahmen bilden, der durch perforirtes Blech oder Drahtgaze C abgedeckt ist. Aufsen
an jedem Endstücke ragt an der einen Seite ein Zapfen oder Stift D hervor, wodurch jeder
Theil A in Lagern E drehbar eingehängt wird, die an den Seitenschienen F befestigt sind.
Unter den Theilen A sind in passender Entfernung von denselben und von einander
zwischen den Seitenschienen F des Bodens der Länge nach und parallel zum Boden gerichtete
Stangen G von beliebigem Querschnitt (hier T-förmig) angeordnet, die an ihren Enden
durch in J gelagerte Rollen H geführt und getragen werden. An den oberen Stegen oder
Seiten der Stangen G sind flache, aufrechte Daumen und Tragarme J befestigt, deren Anzahl
und Entfernung von einander längs den Stangen G mit der Anzahl und Breite der Theile A des Bodens in Uebereinstimmung gebracht
ist und welche so hoch sind, dafs die freie und gelenklose Seite jedes Theiles A bei
horizontaler Einstellung der Darrböden (s. Fig. 1, 2, 3 und 6) auf einem geraden abgeflachten
Theile oben an den Kanten des entsprechenden Armes J aufliegt. Die Kanten der Arme
krümmen sich von da nach hinten und unten gegen die Stangen G zu. Quer über dem
Rahmen jedes Theiles A sind an den Auflagerstellen auf den Armen J Lager- und
Reibungsstreifen K befestigt, die sich nach innen gegen die mit Gelenk versehene Seite
und die durchlochte Abdeckung C des Theiles A hin neigen.
An der unteren Seite jeder Stange G ist eine Zahnstange L, Fig. 7 und 8, vorgesehen, in
welche ein Zahnrad M auf einer Welle N greift, die zwischen den Stangen G quer zum Darrboden
angeordnet und in Lagern O in den Wänden des Gebäudes montirt ist. Auf dem
einen Ende der Welle N sitzt ein Zahnrad P, das mit dem von Hand bewegten Rade Q. in
Eingriff steht. Nimmt man an, dafs der Stürzboden der Darre seine normale Lage hat, d. h.
dafs die durchlochten Abdeckungen C der einzelnen Theile A eine zusammenhängende horizontale
obere Fläche bilden, Fig. 1, 2, 3 und 6, und dafs die freie oder gelenklose Seite jedes
Theiles A auf dem bezüglichen Tragarm J aufliegt, so werden, wenn der Boden gestürzt
werden soll, das Rad Q. und der Trieb P gedreht, wodurch auch die Räder M gedreht
werden, und die Zahnstangen L mit den Stangen G und ihren Armen J auf den Rollen H
gegen das eine Ende des Bodens hin geführt werden. Infolge dessen drehen sich die Theile A
um ihre Zapfen D und fallen in die in Fig. 3 und 4 gezeigte Lage, so dafs das Malz auf
den darunter befindlichen Boden gestürzt wird. Um die Theile A wieder in ihre horizontale
Lage zu bringen, werden die Räder Q. P und die Triebe M zurückgedreht.
Claims (1)
- Pa tent-Anspruch:Eine Malzdarre mit Stürz- oder Jalousie-Boden, dessen an der einen Kante drehbar eingehängte Theile A (Fig. 2 und 4) durch die Arme oder Daumen J der auf Rollen H laufenden Stangen G bewegt werden, welche durch Zahnstangen L und Triebe QPM (Fig. 7) Bewegung erhalten.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42895C true DE42895C (de) |
Family
ID=318258
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT42895D Expired - Lifetime DE42895C (de) | Malzdarre mit Stürz- oder Jalousje-Boden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE42895C (de) |
-
0
- DE DENDAT42895D patent/DE42895C/de not_active Expired - Lifetime
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