DE428870C - Vorrichtung zur Verriegelung von Schaltapparaten fuer Selbstanschlussfernsprechanlagen in ihrer Arbeitsstellung - Google Patents
Vorrichtung zur Verriegelung von Schaltapparaten fuer Selbstanschlussfernsprechanlagen in ihrer ArbeitsstellungInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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- H01H63/24—Driving arrangements for multi-position wipers with continuous motion of wiper until a selected position is reached
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Description
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung zum Antrieb von Schaltapparaten
durch Preßluft oder ein anderes Druckmittel. Die Einrichtung ist in erster Linie für Selbstanschlußfernsprechanlagen
bestimmt, läßt sich aber auch für andere Schalteinrichtungen mit Vorteil verwenden.
Die Einrichtung kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß eine durch Preßluft
oder ein anderes Druckmittel in Bewegung gesetzte Antriebsvorrichtung in Verbindung
mit einer durch dieselbe gesteuerten Klinke vorgesehen ist, durch die der Schalter
der Einrichtung mit Hilfe des Druckmittels in seiner Arbeitsstellung gehalten wird.
Das Druckmittel kann aus irgendeinem geeigneten Gas, z. B. Preßluft oder verdünnter
Luft, oder aus einer geeigneten Flüssigkeit, z. B. Öl, bestehen. In erster Linie kommt
aber für den Betrieb Preßluft in Frage.
Der Erfindungsgegenstand ist auf beiliegender Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel
dargestellt, und zwar bedeutet:
Abb. ι eine Seitenansicht einer durch Preßluft o. dgl. in Bewegung gesetzten Antriebsvorrichtung
nebst zugehörigem Schalter,
Abb. 2, 3 und 4 einen Querschnitt nach Linie 2-2, 3-3 und 4-4 der Abb. 1 und
Abb. 5 und 6 Einzelheiten der zur Verwendung kommenden Schalterteile.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß die Einrichtung für
Selbstanschlußfernsprechanlagen benutzt wird, und daß die Einrichtung zwei Bewegungen
ausführt, nämlich eine Bewegung in wagerechter Richtung, hervorgerufen durch ' Gruppen von Stromstößen, wie sie vom Stromsender
eines Teilnehmers ausgehen, sowie eine Bewegung in senkrechter Richtung, die voliständig
selbsttätig erfolgt und dazu dient, einen freien Leitungsanschluß in der durch die wagerechte Bewegung aufgefundenen
Gruppe auszuwählen.
Der Rahmen des Schalters besteht aus einem Unterteil 26 (Abb. 1), einem Oberteil
27 und den Seitenteilen 28 und 29. In der Rahmenmitte ist eine in senkrechter Richtung
bewegliche Antriebsvorrichtung 30 vorgesehen, die durch ein Rohr 31 mit Druckluft
gespeist und durch ein Ventil 32 gesteuert wird.
Die Antriebsvorrichtung 30 besitzt eine Zahnstange 33, die mit der Sperrklinke der
Schwingwelle 35 in Eingriff kommen kann. Die Zähne der Zahnstange 33 sind derart angeordnet,
daß die Sperrklinke 34 die Antriebsvorrichtung in ihrer angehobenen Stellung festhält, nachdem die Preßluft entwichen ist.
Die Antriebsvorrichtung 30 besitzt ferner eine andere Zahnstange 36, deren Zähne in
entgegengesetzter Richtung zu den Zähnen der Stange 33 geneigt sind. Eine Sperrklinke
37 der Schwingwelle 38 kann mit den Zähnen der Zahnstange 36 in Eingriff treten, um die
durch die Wirkung der Preßluft erfolgende Aufwärtsbewegung der Antriebsbewegung 30
zu hemmen. Eine auf den Stift der Sperrklinke 37 drückende Feder 39 hält die Sperrklinke
gewöhnlich außer Eingriff mit der Zahnstange 36.
Die Antriebsvorrichtung 30 mit den zugehörigen Teilen ist in einem Rahmen 41
untergebracht, welcher am äußeren Ende einer wagerechten Antriebsvorrichtung 42 befestigt
ist. Die Antriebsvorrichtung 42 wird durch Preßluft angetrieben, die durch Rohre 43 und
44 kommt und durch ein Ventil 45 gesteuert wird. Der Antrieb des Ventils 45 erfolgt
durch den Arm 46 der Schwingwelle 38.
Auf der Antriebsvorrichtung 42 sitzt eine s°
Zahnstange 47, w-elche mit einem Zahnrad 48 in Eingriff steht, das auf einer im Schalterrahmen
gelagerten Welle 49 sitzt. Ebenso wie das Zahnrad 48 ist auf der Welle 49 ein durch
den Hemmhebel 51 gesteuertes Steigrad 50 befestigt. Der Hebel 51 ist mit dem Anker
52 des Magneten 53 verbunden. Wenn durch Betätigung des Ventils 45 Preßluft in die Antriebsvorrichtung
42 eingelassen wird und Stromstöße durch den Magnet 53 fließen und
seinen Anker anziehen, wird der Rahmen 41 mit der Antriebsvorrichtung 30 schrittweise
nach rechts bewegt. Während dieser Bewegung gleiten die Sperrklinken 34 und 37
auf vierkantigen Abschnitten der Welle 35 und 38. Eine Rolle 54 auf einer Schiene 55
stützt das Gewicht der Teile am äußeren Ende der Antriebsvorrichtung 42.
Am oberen Ende der Antriebsvorrichtung 30 sind Arme 56 und 57 befestigt, auf welchen
Kontaktbürsten 58, 59, 60 und 61, welche auf bekannte Weise mit Reihenkontakten zusammenarbeiten,
isoliert angebracht sind. Wenn die Antriebsvorrichtung 42 und der Magnet 53 die Antriebsvorrichtung 30 nach
rechts bewegen, werden die Kontaktbürsten schrittweise in aufeinanderfolgende Stellungen
unter vertikalen Kontaktreihen bewegt, und wenn die Antriebsvorrichtung 30 arbeitet,
werden die Kontaktbürsten zur aufeinanderfolgenden Berührung der Kontakte in den vorgewählten Reihen aufwärts bewegt.
Bei 67 (Abb. 1) sind an der Antriebsvorrichtung 42 zwei Klinken 68 und 69 eingelenkt,
welche zusammen mit der am Seitenteil 28 angenieteten Zahnstange ein Zahngesperre
bilden. Eine am Kontaktbürstenträger 56 befestigte Verlängerung drückt das Hebelende der Sperrklinke 69 nieder und
hält die Klinke 69 von der Zahnstange 70 ab, wenn die Antriebsvorrichtung 30 in ihrer
unteren Ruhestellung ist. Aber sobald die Antriebsvorrichtung sich aufwärts bewegt, läßt
die Verlängerung 71 den Hebel der Klinke 69 los, so daß die Klinke frei wird und in die
Zahnstange 70 eingreifen kann. Das Hebelende der Klinke 68 wird für gewöhnlich von
einer Stange 72 festgehalten, die am Ende einer durch das Rohr 74 mit Preßluft gespeisten
Antriebsvorrichtung 73 mit kleinem Hub befestigt ist. Wenn der Hebel der Sperrklinke 68 auf diese Weise gehalten ist,
ist die Sperrklinke außer Eingriff mit der Zahnstange 70, aber wenn die Antriebsvorrichtung
73 arbeitet, um die Stange 72 zu heben, kommt die Sperrklinke 68 in Eingriff j
mit der Zahnstange 70. j
Im unteren rechten Teil der Abb. 1 ist die j Einrichtung dargestellt, welche den Steuerschalter
des Wählers enthält. Die ruhenden Kontakte des Steuerschalters sind auf einem am Seitenteil 29 angebrachten Tragarm 75 befestigt.
Die Kontaktbürsten des Steuerschalters sind auf einer unregelmäßig geformten Scheibe 76 befestigt, die in yy an einem
am Seitenteil 29 befestigten Blech 78 angelenkt ist.
Bei 79 ist am Blech 78 ein Winkelhebel 80 angelenkt, dessen eines Ende oben auf einer
Antriebsvorrichtung 81 auf ruht, während an seinem anderen Ende eine Sperrklinke 82
(Abb. 6) so eingelenkt ist, daß sie mit Zähnen am unteren Teil der Scheibe 76 in Eingriff
steht, tan diese um ihren Zapfen zu drehen und so die Kontaktbürsten des Steuerschalters
von einem Satz der ruhenden Kontakte zum nächsten zu bewegen. Bei 83 ist eine Sperrklinke
84 angelenkt, welche mit Zähnen am oberen Teil der Scheibe 76 in Eingriff steht und diese in vorgerückter Stellung festhält,
wenn sie vermittels des Hebels 80 und der Klinke 82 durch die Antriebsvorrichtung 81
bewegt worden ist. Die Sperrklinke 84 ist vermittels einer Stange 85 mit einem auf der
Welle 35 befestigten Arm 86 verbunden. Die Welle 35 hat ein geringes Längsspiel, welches
aus den in Abb. 1 gezeichneten Anschlagbünden 87 zu jeder Seite des Seitenteiles 29
ersichtlich ist.
Die Klinke 34 ist nicht unmittelbar mit der Welle 35 verbunden, sondern mit einer Hülse,
welche auf der Welle 35 verschiebbar und mit dem Rahmen 41 verbunden ist. Am Zahnrad
48 ist ein Gehäuse 89 befestigt, welches eine Spiralfeder enthält, welche bestrebt ist, die
Antriebsvorrichtung 42 in ihre Ruhestellung zurückzudrehen, wenn die Luft aus ihr entwichen
ist. Bei dieser Rückbewegung stößt die Klinke 34 auf einen kleinen Bund 90 am Ende der Welle 35 und bewegt diese Welle
nach links. Eine solche Längsbewegung bewirkt durch den Arm 86 und die Stange 85,
daß die Klinke 84 außer Eingriff mit den Zähnen im oberen Teil der Scheibe 76 kommt.
Wenn die Antriebsvorrichtung 42 sich aus ihrer Ruhestellung bewegt, "gleitet die Hülse
88 auf der Welle 35 und drückt die Klinke 34 vom Bund 90 ab, und eine auf die Klinke 84
wirkende Feder 91 bewegt die Welle 35 nach rechts und ermöglicht dieser Klinke, mit den
Zähnen der Scheibe 76 in Eingriff zu kommen.
Eine kleine Antriebsvorrichtung 92 trägt eine aufwärts gerichtete Stange 93 mit einem
Bund 94, welcher mit der Oberseite eines Ansatzes 95 des Armes 86 in Berührung ist
(Abb. 5). Eine Feder 96 auf einem anderen Teil des Armes bewirkt das Zusammenbleiben
des Bundes 94 und des Ansatzes 95. Die Anordnung ist derartig, daß, wenn die Antriebsvorrichtung
92 mit Preßluft gespeist wird, die Welle 35 verschwenkt wird, so daß die Klinke 34 mit den Zähnen der Zahnstange 33 in Eingriff
kommt. AVenn die Luft aus der Antriebsvorrichtung 92 entweicht, dreht sich die
Welle in der entgegengesetzten Richtung, um die Klinke 34 von der Zahnstange 33 abzuheben.
Der Winkelhebel 80 trägt einen Arm 97, der sich nach oben bis zum Ventil 32 erstreckt.
Wenn der Winkelhebel in seiner Ruhestellung ist, bewirkt der Arm 97 eine Öffnung des Ventils, so daß die Preßluft
durch dieses nach dem Rohr 31 und die Antriebsvorrichtung
30 fließen kann. Wenn die
Antriebsvorrichtung 81 eine Bewegung des
Winkelhebels 80 bewirkt, schließt sich das Ventil und unterbindet die Preßluftzufuhr
zur Antriebsvorrichtung 30. Neben dem Steuerschalter ist an geeigneter Stelle ein Hebel 98 angelenkt, dessen einer
Arm an der Stange des Ventils 99 angreift. Eine Feder 100 preßt den Hebel 98 gegen die
Ventilstange 99, so daß das Ventil für gewohnlich offen gehalten ist und Preßluft durch
Rohr 101 und Ventil 32 fließen kann. Eine der Kontaktbürsten des Steuerschalters trägt
einen Fortsatz 102, welcher so angeordnet ist, daß er am anderen Arm des Hebels 98 angreift.
Wenn- der Steuerschalter sich entweder in seiner Ruhelage oder in der zweiten
Stellung befindet, ist der Fortsatz 102 vom Hebel 98 abgerückt, aber wenn der Steuerschalter
seine dritte oder Endstellung erreicht, erfaßt der Fortsatz 102 den Hebel 98, bewegt
ihn von der Ventilstange 99 hinweg, und das Ventil kann sich schließen.
Am Oberteil 27 befindet sich ein langsam wirkender Magnet 103, dessen Anker 104 auf
der Welle 38 sitzt. Wenn der Magnet 103 erregt wird, verschwenkt er die Welle 38, wodurch
die Klinke 37 in Eingriff mit der Zahnstange 36 gebracht und der Ansatz 46 veranlaßt
wird, das Ventil 45 zu öffnen. Da das Loslassen des Magneten 103 langsam erfolgt,
hält er seinen Anker während der Übertragung von durch die Anrufvorrichtung eines
Teilnehmerapparates erzeugten Stromstößen angezogen.
Die Einrichtung wirkt in folgender Weise: Wird ein Schalter in Betrieb gesetzt, so
erfolgt zunächst die Einströmung der Preßluft durch das örtliche Speiserohr 109 zur Antriebsvorrichtung
92, welche die Welle 35 bewegt, so daß die Halteklinke 34 in die Zahnstange 33 eingreifen kann. Ebenso fließt
Druckluft zur Antriebsvorrichtung 73, welche die Stange J2 hebt, so daß die Halteklinke
mit der Zahnstange 70 in Eingriff kommen kann. Zu gleicher Zeit wird der langsam
wirkende Magnet 103 erregt.
Durch das Anziehen seines Ankers veranlaßt der Magnet 103 die Welle 38, das Ventil
45 zu öffnen, welches die Druckluft zu der : kleinen Antriebsvorrichtung 81 und zu der
wagerechten Antriebsvorrichtung 42 strömen : läßt. Die Antriebsvorrichtung 42 kann in- !
dessen nicht arbeiten, da sie mit dem Steigrad ' 50 verbunden ist und sich nur bewegen kann,
wenn der Magnet 53 erregt wird.
Die Antriebsvorrichtung 81 veranlaßt jedoch den Hebel 80, die Reihenschaltarme aus
ihrer Anfangslage in die nächstfolgende Lage zu bringen und ermöglicht das Schließen des
gewöhnlich offenen Ventils 32. Es ist zu beachten, daß beim Einströmen der Luft in die
Leitung 109 eine Verbindung besteht durch das gewöhnlich offene Ventil 99, das Rohr
ιοί, das Ventil 32, das Rohr 31 zur Antriebsvorrichtung
30. Die rasche Bewegung der Antriebsvorrichtung 81 ermöglicht jedoch ein
Schließen des Ventils 32 und verhindert hierdurch eine Betätigung der Antriebsvorrichtung
30.
Wenn von einem anrufenden Teilnehmer Stromstöße ausgesandt werden, wird der
Magnet 53 entsprechend der empfangenen Anzahl Stromstöße absatzweise erregt und be-
! tätigt den Steuerhebel 51, so daß die An- ! triebsvorrichtung 42 die Verschiebung der
! Antriebsvorrichtung 30 veranlaßt, deren angeschlossene Kontaktbürsten sich schrittweise
in ihre Lage unter den aufeinanderfolgenden Kontaktreihen bewegen.
Wenn die Antriebsvorrichtung 42 stillgesetzt wird und der Anker des Magneten 103
zurückfällt, schließt sich das Ventil 45. Das Schließen des Ventils bewirkt die Unterbrechung
des Druckluftstromes zu der Antriebsvorrichtung 42 und 81 und öffnet den
Auslaß. Dadurch, daß die Klinke 68 vorher in Eingriff mit der Zahnstange 70 gestanden
hat, kann nach Öffnung des Auslasses die Antriebsvorrichtung gleichzeitig in ihre Ruhestellung
zurückkehren. Aus Betriebsgründen ist in die Rohrleitung 43 ein Rückschlagventil
43a (Abb. 1) eingebaut, welches bewirkt, daß
der Auslaß der Antriebsvorrichtung 42 allmählich, anstatt plötzlich vor sich geht.
Der Auslaß aus 81 erfolgt jedoch unmittelbar mit dem Ergebnis, daß der Winkelhebel
80 zurückfällt und das Ventil 32 öffnet. Bei der ersten Verschiebung der Antriebsvorrichtung
42 nach rechts bewegten sich die Welle 35 und die Verbindung 86 ebenfalls nach rechts, damit die Halteklinke 84 in die oberen
Zähne der Scheibe 76 einfallen konnte. Die Folge davon war, daß der Steuerschalter in
seiner neuen Lage gehalten wird, nachdem der Winkelhebel 80 zurückgefallen ist.
Durch die Öffnung des Ventils 32 kann die Druckluft durch 109, 99, 101, 32, 31 zur Antriebsvorrichtung
30 strömen. Dadurch wird die Antriebsvorrichtung 30 in Betrieb gesetzt und bewegt ihre Kontaktbürsten zur Auswahl
eines unbenutzten Leitungsanschlusses nach aufwärts.
Wenn ein unbenutzter Leitungsanschluß erreicht ist, wird der Stromkreis für den
Magnet 103 wieder geschlossen. Nach seiner Erregung veranlaßt der Magnet 103 die
Welle 38, die. Klinke 37 in Eingriff mit der Zahnstange 36 zu bringen und setzt die Antriebsvorrichtung
30, deren Kontaktbürsten in Berührung mit der gefundenen Anschlußleitung sind, still. Die Bewegung der Welle
öffnet ebenfalls das Ventil 45, so daß
Druckluft zu der Antriebsvorrichtung 42 und 81 strömen kann. Die zu der Antriebsvorrichtung
42 strömende Druckluft ist hierbei unwirksam, da der Magnet 53 nicht arbeitet. Der Magnet 81 arbeitet jedoch und bewegt
den Steuerschalter in seine Endstellung, und das Ventil 32 kann sich schließen.
Durch die Schließung 32 strömt die Luft aus der Antriebsvorrichtung 30 aus, da jedoch
die Halteklinke 34 dadurch, daß Druckluft in der Antriebsvorrichtung 92 ist, mit der
Zahnstange ^s m Eingriff ist, ist hierbei das
Ausströmen der Druckluft aus der Antriebsvorrichtung 30 wirkungslos. Die Schlußbewegung
des Steuerschalters bewegt den Hebel 98 so, daß das Ventil 99 sich schließen ' und die Druckluftzufuhr aus dem Ventil 32
unterbrechen kann.
Wenn die Kontaktbürsten einen unbenutzten Leitungsauschluß erreichen, veranlaßt der
Schalter am Schluß desselben eine Unterbrechung des Stromkreises des Magneten 103,
so daß die Welle 38 in ihre Ruhelage zurückkehren kann. Hierdurch kann die Halteklinke
2S 37 von der Zahnstange 36 abfallen, doch, da
vorher die Druckluft aus der Antriebsvorrichtung 30 ausgeströmt ist, ist das unwirksam.
Durch die Rückkehr der Welle 38 in ihre Ruhelage schließt sich das Ventil 45 und
schließt die Druckluft von der Antriebsvorrichtung 42 und 81 ab. An der Antriebsvorrichtung
42 ereignet sich nichts, da die Klinke 68 dadurch, daß in der Antriebsvorrichtung
73 Druckluft ist, in Eingriff mit der Zahnstange 70 steht; ebenso ist die Klinke 69 in
Eingriff mit der Zahnstange 70, da die Aufwärtsbewegung der Antriebsvorrichtung 30
den Fortsatz 71 vom Ende der Klinke 69 abgehoben hat. Die Klinke 69 hält fest, bis die
Antriebsvorrichtung 30 in ihre Ruhelage zurückkehrt; dann hat aber auch die Klinke
68 infolge des Austrittes der Luft aus der Antriebsvorrichtung 72>
die Zahnstange 70 losgelassen. Der Austritt der Druckluft aus
der Antriebsvorrichtung 81 gestattet dem Winkelhebel 80 in seine Ruhestellung zurückzukehren
und das Ventil 32 zu öffnen. Da indessen das Ventil 99 vorher durch den Hebel 98 des Steuerschalters geschlossen
worden war, bleibt die Öffnung des Ventils 32 wirkungslos, und da die Klinke 84 noch in
Eingriff mit der Zahnstange 76 ist, wird der Steuerschalter 76 in seiner vorgerückten Stellung
zurückgehalten, auch wenn der Winkelhebel 80 zurückfällt. Wenn das Gespräch beendigt
ist, wird der Druckluftstrom vom Leitungsrohr 109 abgeschnitten; sobald dies erfolgt,
fallen die Antriebsvorrichtungen y^ und in ihre Ruhestellung zurück. Hierbei hält
die Stange J2 der Antriebsvorrichtung 73 die Klinke 68 von der Zahnstange 70 ab, und die
Antriebsvorrichtung 92 läßt zu, daß die Klinke außer Eingriff mit der Zahnstange 33
kommt. Wenn dies erfolgt, fällt die Antriebsvorrichtung 30 in ihre niederste Lage zurück
und veranlaßt den Fortsatz 71, die Klinke 69 auszulösen; da nunmehr beide Klinken 68 und
nicht mehr in Eingriff mit der Zahnstange stehen, führt die Feder im Gehäuse 89 die
Antriebsvorrichtung 42 zusammen mit den Teilen des Rahmens 41 in die Ruhelage zurück.
Wenn diese Teile sich ihrer Ruhelage nähern, stößt die Klinke 34 an den Bund 90 der Welle 35, bewegt diese Welle nach links
und löst die Klinke 84 aus. Sobald dies erfolgt, führt eine Feder 76" (Abb. 6) den
Steuerschalter in seine Ruhestellung zurück.
Claims (3)
1. Vorrichtung zur Verriegelung von Schaltapparaten für Selbstanschlußfernsprechanlagen
in ihrer Arbeitsstellung, dadurch gekennzeichnet, daß eine durch.ein
Druckmittel (Preßluft) bewegte Antriebsvorrichtung (73, 92) die Sperrvorrichtung
(68, 34) steuert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung
für die in zwei verschiedenen Richtungen beweglichen Schaltarme aus zwei durch das Druckmittel gesteuerten
Klinken (68, 34) und einer Hilfsklinke (69) besteht, von denen die letzte Klinke
(69) die Rückstellung der Kontaktarme in der einen Richtung so lange verhindert, bis
die von der zweiten Klinke (34) gesteuerte Rückstellung in der anderen Richtung beendet
ist.
3. Schalteinrichtung nach Anspruch 2 mit einem Steuerschalter, dadurch gekennzeichnet,
daß der Steuerschalter (76) bei der Rückbewegung der Kontaktarme ("56, 57) in ihre Ruhelage dadurch ausgelöst
wird und die Freigabe aller mit dem Schalter zusammenarbeitender Vorrichtungen durch die Unterbrechung der
Druckmittelzufuhr zu den die Halteklinken steuernden Antriebsvorrichtungen herbeiführt, daß bei der (wagerechten') no
Rückstellung der Kontaktarme (56, 57) die Welle (35), welche die Sperrklinke (34) für die Rückbewegung in der ersten
Richtung steuert, längs verschoben wird und durch ein Gestänge (85) die Sperrklinke
(84) des Steuerschalters aushebt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC33887D DE428870C (de) | Vorrichtung zur Verriegelung von Schaltapparaten fuer Selbstanschlussfernsprechanlagen in ihrer Arbeitsstellung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC33887D DE428870C (de) | Vorrichtung zur Verriegelung von Schaltapparaten fuer Selbstanschlussfernsprechanlagen in ihrer Arbeitsstellung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE428870C true DE428870C (de) | 1926-05-15 |
Family
ID=7021050
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC33887D Expired DE428870C (de) | Vorrichtung zur Verriegelung von Schaltapparaten fuer Selbstanschlussfernsprechanlagen in ihrer Arbeitsstellung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE428870C (de) |
-
0
- DE DEC33887D patent/DE428870C/de not_active Expired
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