DE34856C - Elektro - hydraulischer Vacuum-Apparat - Google Patents

Elektro - hydraulischer Vacuum-Apparat

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DE34856C
DE34856C DENDAT34856D DE34856DA DE34856C DE 34856 C DE34856 C DE 34856C DE NDAT34856 D DENDAT34856 D DE NDAT34856D DE 34856D A DE34856D A DE 34856DA DE 34856 C DE34856 C DE 34856C
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DENDAT34856D
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C. DIENER in Wien III, Marxergasse 24
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B1/00Driving mechanisms
    • G04B1/26Driving mechanisms driven by liquids or gases; Liquid or gaseous drives for mechanically-controlled secondary clocks
    • G04B1/265Clockwork systems working therewith

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  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

HES
PATENTAMT.
KLASSE 83: Uhren.
Bei der vorliegenden Erfindung wird ein System pneumatischer Rohre, dessen Verzweigungen an ihren Enden in Cylindern bewegliche Kolben oder einseitig offene Gehäuse mit einer schlaffen Membranquerwand oder ähnliche durch einseitigen Luftdruck verschiebbare Vorrichtungen tragen, unter der Einwirkung elektrischer oder pneumatischer oder analoger schwacher Impulse in der Weise vorübergehend evacuirt, dafs der besagte Impuls ein zu selbstthätiger Arretirung eingerichtetes Laufwerk auslöst, durch das die Verbindung zwischen einer, gespannten Dampf oder eine Flüssigkeit unter Druck enthaltenden Leitung und einem Ejector hergestellt wird, dessen Saugkammer mit dem pneumatischen Rohrsystem communicirt, worauf eine durch das so hervorgerufene Vacuum verschobene Vorrichtung der oben angegebenen Art abermals das Laufwerk auslöst, das nun die Verbindung zwischen Druckleitung und Ejector wieder aufhebt; gleichzeitig mit dem Herstellen und Aufheben dieser Verbindung wird durch einen und denselben Mechanismus die Verbindung des pneumatischen Röhrensystems mit der äufseren Luft aufgehoben oder hergestellt.
Da es praktisch nicht gut thunlich ist, ein zur Bewegung des Hahnes in der Hauptdruckleitung genügend starkes Laufwerk durch die erwähnten schwachen Impulse auszulösen, bewegt das vorhandene Laufwerk diesen Hahn nicht direct, sondern wirkt nur als Relais, welches einen Hahn einer Nebendruckleitung von kleinerem Querschnitt verstellt; das erste Umstellen des Hahnes der Nebendruckleitung, welcher ein Vierweghahn ist, um 90 ° hat dann zur Folge, dafs die unter Druck stehende Flüssigkeit oder der Dampf unter einen Kolben tritt, welcher durch sein Heben den Hahn der Hauptdruckleitung öffnet und jenen des pneumatischen Röhrensystems schliefst, während das folgende Umstellen des Vierweghahnes der Nebendruckleitung um 900 den offenen Hahn schliefst und den geschlossenen Hahn öffnet.
Das Apparatensystem enthält endlich noch zwei Sicherheitsvorrichtungen, deren eine beim Eintreten von Wasser in das pneumatische Röhrensystem die Verbindung zwischen diesem und dem Ejector aufhebt, während die andere im Falle eines Bruches der Druckleitung diese abschliefst.
In beiliegenden Zeichnungen ist Fig. 1 ein Aufrifs des gesammten Apparatensystems, während Fig. 2 und 3 Aufrifs und Grundrifs des Relais und Fig. 4 und 5 Aufrifs und Grundrifs der Vorrichtung zum Absperren der Druckleitung im Falle eines Röhrenbruches sind. Fig. 6 ist eine hintere Ansicht des Laufwerkes und Fig. 7 eine Vorderansicht desselben bei abgenommener Vorderwand. Fig. 8 und 9 endlich zeigen den zum Auslösen des Laufwerkes bestimmten Elektromagneten in zwei auf einander senkrechten Vert'icalschnitten.
Da aus dem eingangs Gesagten die Einrichtung des Apparates im grofsen Ganzen, sowie auch seine Wirkungsweise genügend klar hervorgeht, und da beide Sicherheitsvorrichtungen wesentlich Schwimmer, welche Hähne schliefsen, also bekannte Apparate sind, kann sich die folgende Beschreibung auf die Einrichtung des Laufwerkes B beschränken, welches den Vierweghahn C umstellt.
Dasselbe besteht in der gewöhnlichen Weise aus einer gewissen Anzahl von Zahnrädern χ X1 X2 X3 xi, welche auf ebenso vielen, zwischen zwei aufrechten Wänden gelagerten Wellen y yx y2 y3 yi sitzen und in Getriebe Ti fe I4 eingreifen, so dafs die der Welle y durch ein Gewicht ertheilte Rotation mit wachsender Geschwindigkeit auf die anderen Wellen übertragen wird; die Welle yh des letzten Getriebes ^5 trägt den als Regulator wirkenden Windflügel w. Das den Gang des Laufwerkes veranlassende Gewicht b2 hängt an einer Kette v, welche über ein auf Welle y befestigtes Stiftenrad läuft und durch ein Gegengewicht ^3 an dieses Rad angedrückt wird. Um die Anbringung der Aufziehvorrichtung auf Welle y zu vermeiden, ist die Kette ν endlos hergestellt, läuft über ein anderes Stiftenrad i»2, dessen Welle yG die Aufziehvorrichtung trägt, und endlich noch über eine auf einer Welle y1 sitzende Führungsscheibe s; in den beiden Buchten der Kette hängen die Gewichte bs und b3 wie üblich an losen Rollen. Infolge dieser Anordnung bewegen sich beim Ablaufen des Laufwerkes die beiden inneren Kettentheile in der Richtung ■ der einfachen Pfeile, während die äufseren unbeweglich bleiben, und beim Aufziehen bleiben die inneren Kettentheile unbeweglich, während die äufseren sich in der Richtung der doppelten Pfeile verrücken.
Welle y1 trägt an ihrem vorderen Ende eine Scheibe ba, Fig. 2, welche vier äquidistante Randausschnitte besitzt. In einen dieser Ausschnitte greift beim ruhenden Laufwerk das abgebogene Ende eines an der Laufwerkvorderwand drehbaren Sperrhebels bt ein, welchen die Feder bs andrückt. Der Sperrhebel &4 kann durch den Abfallhebel b, welcher infolge der mehrerwähnten Impulse seine Unterstützung verliert, in der Weise ausgelöst werden, dafs ein auf der Hinterfläche des letzteren angebrachter Stift bg, Fig. 3, das freie Ende des Hebels bi mitnimmt; aufserdem trägt der Abfallhebel b einen Stift t, welcher durch einen kreisbogenförmigen Schlitz der Laufwerkvorderwand bei gehobenem Hebel in die Bahn des Windflügels w, Fig. 7, reicht und durch das Fallen des Hebels aus derselben gerückt wird. Das Heben des gefallenen Hebels b zum Zwecke der Selbstarretirung des Laufwerkes geschieht mittelst des gleichfalls an der Welle J^1 sitzenden Armkreuzes b1, von welchem aus Stifte bs in die Ebene vorspringen, in welcher Hebel b beweglich ist. Da das Heben des Hebels b natürlicherweise gleich nach seinem Fallen beginnt, also Sperrhebel bi gleich nach seinem Auslösen wieder an Scheibe b6 angedrückt wird und die Randausschnitte .dieser Scheibe um 90° von einander abstehen, wird durch den wieder einfallenden Sperrhebel das Laufwerk arretirt, nachdem Welle yl sich um 900 gedreht.
An ihrem Hinterende trägt die Welle j/-j eine Kettenscheibe u, Fig. 6, durch welche die Bewegung mittelst der Kette U1 auf eine zweite Kettenscheibe U2 am hinteren Ende einer Welle c übertragen wird. Da Welle c an ihrem Vorderende den Kegel des Vierweghahnes C der Nebendruckleitung 2, 1 trägt, von dessen Gehäuse aufserdem eine Abflufsleitung 3 nach dem Abflufs F des Injectors' G führt, mufs dieser Hahn, so oft das Laufwerk in Thätigkeit tritt, sich um 900 drehen, und steht die Durchbohrung des Hahnkegels vertical, d. h. verbindet sie durch Rohr 2, Stutzen C4, Stutzen C2 und Rohr 1 die Druckleitung E mit dem Cylinder D des Apparates II, so wird der um d4 drehbare, an dem mit der Kolbenstange verbundenen Ende ein Gewicht d2 tragende Hebel so verstellt, dafs er mittelst der Schlüssel e2 und k den Hahn e der Druckleitung E öffnet und den Hahn K des pneumatischen Röhrensystems schliefst. Bei horizontal gestellter Hahnkegeldurchbohrung wird Cylinder D durch Rohr 1, Stutzen C3 und C5 mit dem Abflufsrohr 3 verbunden, was unter Einwirkung des Gewichtes d2 den Ausflufs des Wassers aus D und die Umstellung des Hebels Ci1 zur Folge hat.
Die Unterlage des Abfallhebels b besteht aus einem in der Verticalebene drehbaren Hebel, welcher durch eine regulirbare Schraubenfeder in bestimmter Lage gehalten wird. Die Verrückung dieses Hebels, zum Zwecke, dem Abfallhebel b seine Unterlage zu entziehen , kann durch Impulse der verschiedensten Art geschehen, z. B. durch einen Stift auf einem durch ein Uhrwerk getriebenen Rad oder durch einen von einer schlaffen Membran gebildeten Körper, welcher mit einer pneumatischen Leitung communicirt und durch Niederdrücken eines ähnlichen Körpers oder Kolbens am anderen Ende dieser Leitung geschwellt wird etc., oder, wie in der Zeichnung dargestellt, durch einen Elektromagnet A, dessen Anker α an dem unteren Arm des an der Welle U1 befestigten Unterlagshebels angebracht ist. Die Welle ax trägt an einem Ende eine Gabel mit nach aufsen federnden Armen ai aä, welche die eigentliche Unterlage für das verstellbar am Abfallhebel b befestigte Stahlprisma £j bildet; sobald der Anker angezogen wird, fällt bl zwischen die Arme a4 und α-, und je nachdem beim folgenden Heben des Hebelst durch die Stifte bs des Armkreuzes bn der Magnetismus noch fortwirkt oder nicht, gelangt Prisma bl auf den Arm ai oder a&.
Die nächste Verrückung des Unterstützungshebels geschieht, wie eingangs gesagt, durch das erzeugte Vacuum. Hierzu befindet sich am Ende eines Rohres 6, welches vom Haupt-

Claims (1)

  1. rohr 4 des Systems pneumatischer Rohre abgezweigt ist, ein aus zwei becherförmigen Theilen mit Verbindungsfiantschen gebildeter, oben offener Hohlkörper Zz5, zwischen dessert Flantschen die Ränder einer schlaffen, aus Kautschuk hergestellten Membran festgeklemmt sind. Enthält „Rohr 6 Luft von atmosphärischer Spannung, so hält die Zugstange ft2, welche die Membran mit dem einen Arm des am anderen Arm ein Gewicht H1 tragenden zweiarmigen Hebels H verbindet, diese Membran gehoben, so dafs die am Hebel H befestigte Blattfeder h aufser Contact mit dem Unterstützungshebel ist; tritt dagegen Vacuum ein, so senkt sich die Membran und Feder h verrückt den Unterstützungshebel.
    Ein ähnlicher Hohlkörper J, Fig. io, mit schlaffer Membranquerwand besorgt bei Eintritt ■ des Vacuums das Aufziehen des Laufwerkes. Hierzu trägt die Membran eine belastete Zahnstange j, welche in ein lose auf Welle jr& aufgestecktes Zahnrad J1 eingreift und deren Rücken durch eine Scheibe J2 geführt wird. Das Zahnrad J1 trägt eine Schiebeklinke ^3, welche in das auf der Welle ye befestigte Schieberad ji eingreift.
    Von den beiden Sicherheitsapparaten III und IV ist der eine neben dem Ejector G in das pneumatische Hauptrohr 4 eingeschaltet, während der andere sich auf einem unter dem ganzen Apparatensystem angebrachten Sammelbecken N befindet und auf einen Hahn ex der Druckleitung E wirkt. Das Eindringen von Wasser in den Behälter L bezw. w hebt den Schwimmer I bezw. W1, und diese Schwimmer lösen belastete Hebel I3 bezw. W5 aus, durch welche Hähne M bezw. ex geschlossen werden.
    Dient unter Druck stehendes unreines Wasser dazu, den Injector in Function zu versetzen, so wird ein Schlammfänger O in das Eintrittsende der Druckleitung eingeschaltet.
    Patenτ-Ansprüche:
    Zum Zwecke, die an den Enden der Verzweigungen eines Systems pneumatischer Rohre in Cylindern angebrachten Kolben oder schlaffen, belasteten Membranquerwände einseitig offener Gehäuse oder ähnliche durch einseitigen Luftdruck verstellbare Vorrichtungen unter der Einwirkung kurz dauernder schwacher Impulse vorübergehend zu verschieben, die Einrichtung, dafs ein durch einen solchen Impuls in bekannter Weise auszulösendes und zu selbstthätiger Arretirung eingerichtetes Laufwerk den Verbindungshahn zwischen einer, gespannten Dampf oder eine Flüssigkeit unter Druck enthaltenden Leitung und einem auf das pneumatische Rohrsystem wirkenden Ejector öffnet und gleichzeitig den Verbindungshahn zwischen dem Rohrsystem und der äufseren Luft schliefst, worauf eine der durch das so hergestellte Vacuum verschobenen Vorrichtungen der oben angegebenen Art abermals das Laufwerk auslöst, welches nun den offenen Hahn schliefst und den geschlossenen Hahn öffnet. Durch das unter 1. defmirte Apparatensystem zu verschiebende Vorrichtungen von der bei J und ha dargestellten Form, bestehend aus Gehäusen, welche einerseits offen sind, andererseits mit der pneumatischen Leitung communiciren und eine schlaffe Membranquerwand besitzen, welche eine entsprechende Belastung beständig nach der offenen Gehäusehälfte hin auszubauchen trachtet, während eintretendes Vacuum das entgegengesetzte Bestreben hat.
    Bei dem unter 1. defmirten Apparatensystem das successive Umstellen eines Vierweghahnes C durch seine Anbringung am Ende einer Welle c, welche bei jedem Auslösen eines zu selbstthätiger Arretirung eingerichteten Laufwerkes um 900 gedreht wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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