DE428404C - Tragbarer Gaskocher - Google Patents
Tragbarer GaskocherInfo
- Publication number
- DE428404C DE428404C DEK92571D DEK0092571D DE428404C DE 428404 C DE428404 C DE 428404C DE K92571 D DEK92571 D DE K92571D DE K0092571 D DEK0092571 D DE K0092571D DE 428404 C DE428404 C DE 428404C
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- Germany
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- gas
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- cooker
- gas cooker
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- Expired
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
- F24C3/00—Stoves or ranges for gaseous fuels
- F24C3/02—Stoves or ranges for gaseous fuels with heat produced solely by flame
- F24C3/027—Ranges
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Commercial Cooking Devices (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
1. MAI 1926
1. MAI 1926
PATENTSCHRIFT
- M 428404 KLASSE 34 a GRUPPE
Tragbarer Gaskocher. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Januar 1925 ab.
Die Erfindung betrifft einen tragbaren Gaskocher mit zwei oder mehr Brennern, die von
einem vor der Vorderwand liegenden, bügeiförmigen Zuführungsrohr gespeist werden. Bei
den bekannten Kochern dieser Art ist das bügeiförmige Zuführungsrohr lediglich an der Vorderwand
verschraubt und an seinem*" emen Ende mit einem Anschluß für der^ Gasschlauch versehen.
Diese Ausbildungsweise hat eine Reihe ίο wesentlicher Nachteile. Das vor der Vorderwand
liegende Zuführungsrohr wird nämlich fast immer von dem Benutzer als Handgriff zum Tragen und Heben des Kochers benutzt.
Die Folge ist, daß sich dann sehr leicht die Haltegewinde und die Brennerbefestigungen lösen.
Die Brennerrohre hängen dadurch hinten nach abwärts und stehen nicht mehr in der Richtung
des Gasstrahles, so daß derselbe einseitig anstößt und rückwärts staut.^ Die weitere Folge
dieser Lagenverschiebung ist, daß das Gas aus den Luftzuführungen in den Raum austritt
und daß neben einer Luftverschlechterung und Beeinträchtigung der Flammenbildung die Gefahr
von Gasvergiftungen auftritt. Außerdem besteht aber noch der weitere Übelstand, daß
die bekannten Zuführungsrohre in der Regel
nur durch, einen längeren Spiralschlauch mit Gummimuffen an die Gasleitung angeschlossen
werden können, und die Statistik beweist, daß die meisten Gasvergiftungen durch Platzen der
Gummimuffen und Lösen derselben vom Schlauch oder durch Undichtigkeiten des Spiralschlauches
entstehen. Ganz abgesehen von der Unhandlichkeit des Schlauches, der oft eine Länge von einem Meter und mehr besitzt, befindet
sich derselbe in jedem Falle in hängender Lage, wodurch sich leicht Wasser im Schlauch
ansammelt. Es genügt aber oft schon ein Tropfen Wasser, um das Zucken der Kocherflamme
hervorzurufen. Außerdem wirkt das Gewicht des langen Spiralschlauches sehr nachteilig
auf die Gummimuffen. Dieselben reißen ein und werden oft durch das Gewicht von der
Schlauchspitze oder vom Schlauch ganz abgezogen, so daß ohne weiteres Gas entweicht.
Auch ist der hängende Schlauch kleinen Kindern sehr leicht erreichbar und gibt so erneut Veranlassung
zu Gasvergiftungen. Endlich wird ein solcher Spiralschlauch oft zum Verhängnis, wenn der Gaskocher, wie fast immer, auf dem
Kohlenherd seinen Standort hat. Der Schlauch liegt dann auf der heißen Herdplatte, die Gummidichtung
im Spiralschlauch schmilzt, und Gasentweichung und Feuergefahr sind die Folgen.
Alle diese Übelstände werden gemäß der Erfindung dadurch besehigt, daß die nach der
Vorderwand hin zurückgebogenen Schenkel des R( hrbügels, die Vorderwand durchsetzend,
bis zur Hinterwand verlängert und hier unter Wahrung der Anschlußmöglichkeit an die Gasleitung
derart befestigt sind, daß der Rohrbügel gleichzeitig eine Versteifung des ganzen Kocherrahmens
bildet. Die durch das Innere des Gaskochers hindurchgeführten Schenkelverlängerungen
besitzen dabei zweckmäßig Krümmungen, die durch die Seitenwandungen, zweckmäßig an den hinteren Eckverstärkungen,
hindurchgehen und durch Spannmuttern festgehalten werden. Hierdurch wird nicht nur
eine bei weitem größere Festigkeit des ganzen Kochers und die schadlose Verwendbarkeit
des vorderen Zuführungsrohrteiles als Tragbügel ohne Gefahr der Verlagerung der Brenner,
sondern auch der weitere Vorzug erreicht, daß nunmehr der Gasanschluß am hinteren Teil
des Kochers liegt, so daß dieser an die Gasleitung unter Verwendung einer Muffe aus
bestem Gummi, möglichst in nur 10 bis 12 cm Länge, an die Gasleitung angeschlossen werden
kann.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Abb. 1 ist eine
schaubildliche Vorderansicht des neuen Gaskochers bei abgenommener Rostplatte und
Abb. 2 eine Draufsicht darauf.
Der Körper des Gaskochers besteht in üblicher Weise aus einem rahmenartigen Gestell, dessen
vordere, hintere und seitliche Wandungen 1, 2 bzw. 3, 4 von einem durchlaufenden, vierfach
gebogenen Blech gebildet und mit zur Versteifung der Ecken dienenden Füßen 5 ausgestattet
oder auf andere Weise ausgebildet sind. Den beiden Brennern 6 wird das Gas unter Vermittlung der Rohre 7 und der Hähne 8
von einem vor der Vorderwand 1 liegenden Zuführungsrohr 9 zugeleitet.
Gemäß der Erfindung durchsetzen die zurückgebogenen Schenkel 10 und 11 dieses Rohres
die Vorderwand 1, indem sie, zweckmäßig durch die vorderen Eckversteifungen 5 hindurchgehend,
bis nahe an die Hinterwand 2 im Innern des Gaskochers herangeführt sind. Sie durchsetzen dann mit Krümmungen 12 und 13
die beiden Seitenwände 3 und 4 sowie gleichfalls die hinteren' Eckverstärkungen 5 und tragen
außen einfache oder doppelte Spannmuttern 14, 15, die den ganzen Bügel 10, 9, 11, der gleichzeitig
eine vollkommene Versteifung des Gaskochers bildet, festhalten. In dem gezeichneten
Beispiel ist das Außenende des Schenkels 10 durch eine Kappe 16 abgeschlossen und das
äußere Ende des Schenkels 11 mit Anschlußmöglichkeit
für eine Gummimuffe versehen, die dann mit möglichst kurzer Länge nach der unmittelbar
benachbarten Gasleitung führt.
Claims (1)
- Patent-An Sprüche:1. Tragbarer Gaskocher mit zwei oder mehr Brennern, die von einem vor der Vorderwand liegenden, bügelartigen Zuführungsrohr gespeist werden, dadurch gekennzeichnet, daß die nach der Vorderwand (1) hin zurückgebogenen Schenkel (10, 11) des vorderen Rohrbügels (9), die Vorderwand (1) durchsetzend, bis zur Hinterwand (2) verlängert und hier unter Wahrung der Anschlußmöglichkeit an die Gasleitung derart befestigt sind, daß der Rohrbügel (9) mit seinen Schenkeln (10, 11) gleichzeitig eine Versteifung des ganzen Kochers bildet.2. Gaskocher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch das Innere des Gaskochers hindurchgeführten Schenkel (10, 11) Krümmungen (12, 13) besitzen, die 11a durch _ die Seitenwandungen (3, 4), zweckmäßig an den hinteren Eckverstärkungen (5), hindurchgehen und durch Spannmuttern (14,15) festgehalten werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK92571D DE428404C (de) | 1925-01-24 | 1925-01-24 | Tragbarer Gaskocher |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK92571D DE428404C (de) | 1925-01-24 | 1925-01-24 | Tragbarer Gaskocher |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE428404C true DE428404C (de) | 1926-05-01 |
Family
ID=7237415
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK92571D Expired DE428404C (de) | 1925-01-24 | 1925-01-24 | Tragbarer Gaskocher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE428404C (de) |
-
1925
- 1925-01-24 DE DEK92571D patent/DE428404C/de not_active Expired
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