DE42820C - Dampfmaschine mit drei Kolben - Google Patents
Dampfmaschine mit drei KolbenInfo
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- DE42820C DE42820C DENDAT42820D DE42820DA DE42820C DE 42820 C DE42820 C DE 42820C DE NDAT42820 D DENDAT42820 D DE NDAT42820D DE 42820D A DE42820D A DE 42820DA DE 42820 C DE42820 C DE 42820C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B17/00—Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
- F01B17/02—Engines
- F01B17/04—Steam engines
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B2170/00—Steam engines, e.g. for locomotives or ships
- F01B2170/04—To-be-deleted with administrative transfer to parent group
- F01B2170/0405—To-be-deleted with administrative transfer to parent group
- F01B2170/0447—Machines with more than one piston in a cylinder and with counter moving pistons
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
JAMES JOHN MORRISON in OLIVERIA,
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. October 1886 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Dampfmaschine, bei der sich in einem,
offenen Cylinder drei Kolben in je einem Drittel der Cylinderlänge hin- und herbewegen.
Diese Kolben, von denen die beiden äufseren durch einen Gleitrahmen verbunden sind,
wirken so auf zwei um 18o° gegen einander verstellte Kurbeln, dafs die Wirkung dieser
Maschine dieselbe ist wie die von zwei gewöhnlichen, an einer Schwungradwelle arbeitenden
Maschinen, deren Cylinder '/3 der
Länge des Cylinders dieser Maschine besitzen würden. Dadurch, däfs auf die Schwungradwelle
ein Krä'ftepaar wirkt, findet eine gleichmäfsigere
Inanspruchnahme dieser Welle und eine theilweise Entlastung der Lager statt, so dafs die Leerlaufarbeit der Maschine kleiner als
bei einer gewöhnlichen Eincylindermaschine, sowie die Energie des Dampfes besser ausgenutzt
wird.
In beiliegender Zeichnung ist eine der Erfindung gemäfs construirte Dampfmaschine in
Fig. ι im Grundrifs und in Fig. 2 im Verticalschnitt längs χ χ in Fig. 1 dargestellt.
Der in gebräuchlicher Weise auf einem Gestell montirte Cylinder A ist mit den Dampfeinlafskanälen
α und b und dem Auspuffkanal c versehen. Die Kanäle münden in die Dampf
kammer B, in welcher der Schieber C in üblicher Weise über den Oeffnungen a, b und c
gleitet, zu »welchem Zwecke er von dem auf der Hauptwelle D befestigten Excenter E aus
in Bewegung gesetzt wird.
Die Kanäle α und b münden derart in das
Innere des Cylinders, dafs die Mündungen je circa ein Dritttheil der Cylinderlänge von den
Enden des Cylinders entfernt sind, so dafs der zwischen den beiden Mündungen liegende
Cylindertheil die gleiche Länge besitzt wie die Theile zwischen einer Mündung und dem auf
der gleichen Seite liegenden Cylinderende.
In dem Cylinder Λ arbeiten drei Kolben F, G und H. Der Kolben F ist mittelst zweier
oder mehrerer Kolbenstangen F1 mit dem auf passenden Trägern auf dem Maschinengestell
gleitenden Rahmen /, welcher sich in der mittleren Horizontalebene des Cylinders bewegt,
verbunden. Der Kolben G ist mittelst der Kolbenstange G1 mit dem rückwärtigen
Ende des besagten Gleitrahmens / verbunden, so dafs die Kolben F und G sich zusammen
im Cylinder A bewegen. Der Kolben H ist zwischen den Kolben F und G angeordnet
und mit einer Kolbenstange H1 versehen,
welche lose durch den Kolben F hindurchgeht und mit dem auf den Führungen oder Trägern J1
gleitenden Kreuzkopf J verbunden ist. Letzterer ist durch die Pleuelstange K mit dem Kurbelarm
L und der Rahmen I durch die Pleuelstangen M und M1 mit den correspondirenden
Kurbelarmen N und 2V1, welche an der Hauptwelle D angebracht sind, verbunden.
Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende: Wenn bei der in Fig. 2 gezeigten Stellung
der Kolbendampf in den Cylinder eingelassen wird, so dringt er durch den Kanal α zwischen
die Kolben F und H und treibt dieselben aus einander, wobei der Kolben F in der
Richtung des Pfeiles ax bewegt wird. Der mit diesem Kolben durch den Gleitrahmen /
verbundene Kolben G mufs diese Bewegung mitmachen. Der Kolben H bewegt sich zu
gleicher Zeit in der Richtung des Pfeiles bl
gegen den nach einwärts rückenden Kolben G hin. Am Ende ihres Hubes nehmen die Kolben G und H zur Mündung des Kanals b dieselbe
Stellung ein, welche die Kolben F und H vor dem Gange der Maschine zur Mündung a
besafsen. Der Schieber hat mittlerweile seine Stellung geändert, der Dampf tritt durch den
Kanal b ein und drückt die Kolben G und H aus einander, wobei der Kolben H in der
Richtung des Pfeiles al und der Kolben G in
der Richtung des Pfeiles bl bewegt wird. Der
Kolben F, welcher die Bewegung des Kolbens G mitmacht, bewegt sich nach einwärts
gegen den Kolben H zu, so dafs der Auspuffdampf zwischen diesen Kolben durch den
Kanal α zum Auspuffkanal c getrieben wird. Beim nächsten Kolbenhub wird der zwischen
den Kolben H und G expandirte Dampf durch den Kanal b zum Auspuffkanal c getrieben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei einer Dampfmaschine mit drei in einem Cylinder und an um i8o° gegen einander verstellten Kurbeln arbeitenden Kolben, von welchen die beiden äufseren fest mit einander verbunden sind, ein an beiden Enden offener Cylinder und Ein- und Ausströmungsöffnungen in den zwei Cylindertheilen, welchen sich die Kolben im Moment des Passirens der todten Punkte nähern.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42820C true DE42820C (de) |
Family
ID=318191
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT42820D Expired - Lifetime DE42820C (de) | Dampfmaschine mit drei Kolben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE42820C (de) |
-
0
- DE DENDAT42820D patent/DE42820C/de not_active Expired - Lifetime
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