DE427740C - Schlittenschalter - Google Patents

Schlittenschalter

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DE427740C
DE427740C DEST38916D DEST038916D DE427740C DE 427740 C DE427740 C DE 427740C DE ST38916 D DEST38916 D DE ST38916D DE ST038916 D DEST038916 D DE ST038916D DE 427740 C DE427740 C DE 427740C
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DE
Germany
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slide
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slide switch
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DEST38916D
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/54Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand the operating part having at least five or an unspecified number of operative positions
    • H01H19/60Angularly-movable actuating part carrying no contacts
    • H01H19/635Contacts actuated by rectilinearly-movable member linked to operating part, e.g. by pin and slot

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  • Railway Tracks (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 16. APRIL 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21c GRUPPE 32
(St 3891
August Stadtermann in Wesermünde-Lehe a. Weser.
Schlittenschalter.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Januar 1925 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Schlittenschalter. Das Wesen desselben, besteht darin, daß der Schlitten aus zwei durch Schnellfedem verbundenen Schienen zusammengesetzt ist, zwischen denen eine die Schaltung· bewirkende unrunde Scheibe drehbar gelagert ist.
Abb. ι zeigt eine Aufsicht des Schalters ohne Deckel.
Abb. 2 zeigt den Schalter im Schnitt mit Deckel und Schalthebel.
Abb. 3 zeigt die Kontaktbrücke von vorn gesehen.
Abb. 4 zeigt die Grundplatte.
Abb. 5 zeigt den Schlitten von vorn gesehen.
Abb. 6 zeigt den Schlitten von oben gesehen.
Abb. 7 zeigt die Übersetzungsscheibe mit Schalthebel.
Die Kontaktbrücke (Abb. 3) ist aus gutem Isolierstoff hergestellt und bildet einen Block, in denen sechs Kontaktfedern α befestigt sind. Damit ein Verkanten der Federn beim Schalten nicht vorkommen kann, sind vorn im Isolierblock senkrechte Schnitte 3 mm tief eingesägt, in welche die einzelnen Federblätter eingreifen. Die sechs Kontaktfedern sind 20 mm auseinander gesetzt, dieser Abstand bleibt bei allen Schaltern derselbe. Die Kontaktbrücke wird mit den drei Schrauben b auf der Grundplatte (Abb. 4) verschraubt. Die beiden äußeren Schrauben halten zugleich den Deckel. Durch die Zusammenlegung der JJContaktfedern auf einen Block ist ein falsches Anschließen des Schalters unmöglich. Der Anschluß ist so gewählt, daß Netz- und Maschinenklemmen miteinander abwechseln, Kurzschluß also nicht entstehen kann. «5 Der Schlitten (Abb. 5 und 6) sitzt gegenüber auf der Grundplatte (Abb. 4) und besteht aus zwei Gleitschienen / und f1, die durch Spannfedern g und g1 miteinander in Verbindung stehen. Diese Federn legen sich gegen Kolben k und k1 und sind voji den' Zylindern d und d1 umschlossen, die an dec Schiene / befestigt sind und in den Blöcken c. und c1 geführt werden. Dadurch, daß diei Momentfedern nicht mehr frei Hegen wie bei den Hebelschaltern, ist ein Aushaken öden Reißen derselben nicht möglich, auch können! sie nicht mehr zwischen Strom führende Teile
Abb. ι.
Abb. 2.
fallen und Kurzschluß verursachen. An der Gleitschiene / ist die Preßspanplatte g mit den drei Kontaktbügeln befestigt. Zum Verstellen des Kontaktschlittens dient eine unrunde Scheibe (Abb. 7), 'die sich auf dem Bolzen / dreht. Die beiden Gleitschienen drücken fest gegen die Scheibe, somit ist kein toter Gang vorhanden. Die Kanten ;a\er Scheibe sind gut abgerundet und poliert, somit läßt sich der Schalter leicht ein- und ausschalten. Auf dem Deckel des Gehäuses ist angegeben, ob der Schalter ein- oder ausgeschaltet ist. Wird der Schalthebel nach rechts gedreht, so bewegt sich die Scheibe und drückt gegen die Gleitschiene /, der Schlitten bewegt sich nach vorn, und die drei Kontaktbügel h schieben sich in die Kontaktfedern a. Soll der Schalter nun wieder ausgeschaltet werden, so dreht man den Schalthebel nach links,, die Übersetzungissciheibe drückt gegen die Gleitschiene f1, die beiden Kolben k und k1 ziehen sich aus den Zylindern und versetzen zu gleicher Zeit die beiden Momentfedern g und g1 in Spannung; ist nun die höchste Spannung erreicht, so schnellt der. Schlitten nach hinten, die Kontaktbügel verlassen mit einem Ruck die Kontaktfedern, ein' Funken kann sich nicht bilden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schlittenschalter, -dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten aus zwei durch Schnellfedern verbundenen Gleitschienen besteht, zwischen denen eine die Schaltbewegung hervorrufende Scheibe drehbar gelagert ist.
    Abb. 4.
    Abb. 3.
DEST38916D 1925-01-10 1925-01-10 Schlittenschalter Expired DE427740C (de)

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DEST38916D DE427740C (de) 1925-01-10 1925-01-10 Schlittenschalter

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DEST38916D DE427740C (de) 1925-01-10 1925-01-10 Schlittenschalter

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DE427740C true DE427740C (de) 1926-04-16

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DEST38916D Expired DE427740C (de) 1925-01-10 1925-01-10 Schlittenschalter

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