DE42765C - Knopfloch - Nähmaschine - Google Patents
Knopfloch - NähmaschineInfo
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- DE42765C DE42765C DENDAT42765D DE42765DA DE42765C DE 42765 C DE42765 C DE 42765C DE NDAT42765 D DENDAT42765 D DE NDAT42765D DE 42765D A DE42765D A DE 42765DA DE 42765 C DE42765 C DE 42765C
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- plate
- clamping plate
- bolt
- buttonhole
- sliding
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B3/00—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
- D05B3/06—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing for sewing buttonholes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine durch Fig, ι bis 17 der beiliegenden Zeichnungen
veranschaulichte Nähmaschine zum Nähen und Verriegeln von Knopflöchern, welche eine derartige
Construction erhalten hat, dafs auf das Nähen sofort das Verriegeln erfolgt und somit
der Vorgang des Nähens und Verriegeins von der Maschine ohne Unterbrechung bewirkt wird.
Die Klemmplatte C für den Stoff ist mit einem in den Führungsschlitz der Stoffträgerplatte B eintretenden federnden Bolzen c versehen.
Gegen den Umfang dieser Klemmplatte C, die ihre Bewegung durch die Schneckengetriebe
c1 c2 erhält, legt sich eine federnd gelagerte
Druckrolle bx an. Ferner ist am hinteren Ende des Führungsschlitzes in der Platte B ein
beweglicher Anschlag oder ein Auslösungsblock D, Fig. 2 bis 5, so angeordnet, dafs das
Ende der Klemmplatte C dagegen anschlägt und sie verschiebt, um die Vorschubvorrichtungen
auszulösen. Dieser Auslösungsblock D wird von einer Platte d, Fig. 2, getragen, welche in
einer zweiten Platte d[ horizontal verstellbar angebracht ist. Letztere besteht aus der Querplatte d2 und den beiden Seitenplatten d3 i4
und ruht in einer zwischen der Platte B und der Tischplatte B1 vorgesehenen Aussparung.
Die Platte dl ist ferner mit Schlitzen d 5 d6 für
die Befestigungsschrauben zwischen Stoffträger und Tischplatte ausgestattet und mittelst Bolzens
d7 mit Flügelmutter d11, welcher von der
Seitenplatte d3 durch Loch ds der Tischplatte
hindurchtritt, mit einer Gleitplatte d9 unter der Tischplatte verbunden, Fig. 9. d9 kann dem
Drucke der Feder D1 entgegen verschoben werden und hat einen Schlitz d10 erhalten, um
d9 verschieden einstellen zu können. An ihrem hinteren Ende trägt die Gleitplatte d9 einen
Arm d12, Fig. 10 bis 13, mit einem gebogenen
dünnen Metallstück d13, welches bei Verschiebung
von d9 die Zähne des Antriebssperrrades d 14 für das Getriebe cx verdeckt.
Die Schiebklaue für das Sperrrad wird bei ihrem Zurückziehen durch die gekrümmte
Platte dle abgelenkt; die Platte d13 tritt mit
ihrem Ende unter diese Platte dle, so dafs die
Schiebklaue, wenn sie wieder vorgeschoben wird, von der stationären Platte di6 auf die
verschiebbare Platte d13 gelangen mufs und nicht in die Sperrradzähne eingreifen kann.
Die Verschiebung dieser Platte d13 verhindert also die Einwirkung der Schiebklaue auf das
Antriebrad du für die Getriebe c'c2 und
letztere verharren demnach in Ruhe, bis die Deckplatte d13 wieder fortgezogen wird; trotz
der Unterbrechung des Vorschubes fährt die Maschine in ihrer Steppthätigkeit fort. Nach
Auslösung der Schiebklaue wird die Klemmplatte C sofort in Schwingung versetzt, um
das Knopflochende unter der ihre Nähthätigkeit fortsetzenden Nadel hin- und herzubewegen
und dasselbe mit beliebig vielen Stichen zu verriegeln.
Um die Vorrichtungen, welche diese oscillirende Bewegung auf die Klemmplatte C übertragen,
in Wirkung zu setzen, ist der Auslösungsblock D mittelst der Platte dl und der
Seitenplatte di mit dem intermittirend schwingenden
Bolzen E, Fig. 7, 8 und 16, verbunden, welcher in der Tisch- und Stoffträgerplatte
vertical beweglich angebracht ist und so lange nach unten gedrückt und fest-
gehalten wird, bis er mit einem Ansatz oder einer Nase an der Klemmplatte C in Eingriff
gebracht werden mufs, zu welchem Zwecke er selbstthätig ausgelöst und genügend weit nach
oben geworfen wird, um sein Ende in Arbeitscontact mit dieser Nase zu bringen. Derselbe
ist unten mit dem Zapfen e versehen, welcher in das Führungsloch e1 im Tragblock, e2 eintritt,
und hat ferner den verstärkten Theil e3, welcher in dem erweiterten Theil e* des
Loches in e2 pafst. Nach seiner Auslösung wird der Bolzen E durch die Schraubenfeder
e6 in die Höhe gedrückt; nach unten festgehalten wird er durch den Block eA, auf
welchen das Ende der Seitenplatte d4 sich
auflegt.
Der Bolzen E tritt über dem verstärkten Theil e3 durch einen Schlitz in der Arbeitsplatte
hindurch, der denselben tragende Block wird während des Betriebes der Maschine in
regelmäfsigen Zwischenräumen durch die Gleitstange e8, Fig. 2 und 9, an welcher der Block
angebracht oder angeformt ist, hin- und hergezogen. Die Gleitstange empfängt ihre Bewegung
von der Curvenscheibe e12 aus, in welche der Zapfen e13 am Ende des bei e10
drehbaren Kniehebels e9 eingreift, dessen zweiter Arm durch Gelenkstange e11 mit e8
verbunden ist.
Die Klemmplatte C ist mit dem seitlichen Ansatz c*, Fig. 4, 7 und 8, versehen, der bei
cB ausgespart ist und hier die schräge Fläche c1
hat, durch welche der schwingende Bolzen E herabgedrückt wird, nachdem die Verriegelung
vollendet und die Klemmplatte in ihre Anfangsstellung zurückbewegt worden ist.
Die Rückwärtsbewegung der Auslösung D setzt den Bolzen E in Thätigkeit, D wird
dabei aber selbst durch letzteren aufser Wirkung gesetzt, weshalb E niedergedrückt oder herabgedrückt
werden mufs, um die Auslösung D wieder functionsfähig zu machen. Letztere
wird, wie schon erwähnt, am besten einstellbar in der Platte d1 angeordnet, da ihre Lage im
Schlitz der Klemmplatte die Knopflochlänge bestimmt. Anstatt direct an der Platte dl zu
sitzen (was aber auch geschehen kann), ist sie in der Zeichnung auf dem Ende der Gleitplatte
d angeformt, welche durch Schraube f, die in eine Mutter an α? eingreift, auf der
Platte dl verschiebbar ist; die Gleitplatte d ist
mit einem Zeiger f1 und die Tischplatte mit
einer Gradeintheilung/'2 versehen, um zu ersehen,
wie weit D verschoben werden mufs, um ein Knopfloch von bestimmter Länge zu nähen. Am vorderen Ende des Klemmplattenschlitzes
ist ein Anschlag G vor der Vorderkante einer Gleitplatte g angeordnet, Fig. 3
bis 5, welcher in der Tischplatte vor- und rückwärts geschoben werden kann und zu
diesem Zwecke mit der Mutter gx zur Aufnahme
des Gewindes g"2 der Stellschraube g3
versehen ist; die Gleitplatte trägt ebenfalls einen Zeiger g* in Verbindung mit der Gradeintheilung
g6 auf der Tischplatte, um die Stellung anzuzeigen, die der Anschlag beim Einstellen
der Klemmplatte einnehmen mufs, um verschiedene Knopflochlängen genau zu nähen.
Durch Verstellung des Endes der Gelenk stange eu im geschlitzten Arm e14 des Kniehebels
e9 kann, wie aus Fig. 2 und 9 ersichtlich, die Länge der Stange e8, von der die
Bildung der Stiche abhängt, geändert werden.
Bei Benutzung der Maschine wird der vordere Anschlag G so eingestellt, dafs sein
Zeiger g* mit dem die Länge des zu nähenden Knopfloches anzeigenden Theilstriche der
Scala zusammenfällt. Die Klemmplatte wird dann zurückgeschoben, bis sie sich gegen den
Anschlag G anlegt, Fig. 5, hierauf der Stoff auf die Platte gelegt und festgeklemmt; ebenso
wird die hintere Auslösung D der Länge des zu nähenden Knopfloches entsprechend eingestellt.
Die Maschine erhält nun die nöthige Bewegung, wodurch die Klemmplatte vorgeschoben
und gedreht wird, bis sie die in Fig. 4 gezeigte Stellung einnimmt und in Berührung
mit der Auslösung D kommt; hierdurch wird der schwingende Bolzen E freigesetzt und der
Vorschub durch Ausheben der Schiebklaue aus dem Sperrrade du unterbrochen. Der federnde
Bolzen c wird in den Nuthen des Getriebes c1
durch die Seitenränder des Klemmplattenschlitzes festgehalten und. dient so als Drehpunkt
für die Klemmplatte, Der ausgelöste Bolzen E springt in die Ausnehmung c5 der
Klemmplatte ein und verschiebt dieselbe seitlich, indem er sich gegen die Kanten derselben
anlegt, wobei er sie immer am Ende jeder Hin- und Herbewegung so lange festhält, dafs
die herabgehende Nadel den Stoff durchstechen und das Knopfloch abwechselnd an der einen
und der anderen Seite verriegeln kann. Nach beendeter Verriegelung und Zurückdrehung der
Klemmplatte in ihre Anfangsstellung drückt die schräge Fläche c7 den Bolzen E wieder
nieder, wodurch, wie vorbeschrieben, die Auslösung D wieder in Wirkung gesetzt und das
Antriebssperrrad dli aufgedeckt wird. Die
seitliche Bewegung der Klemmplatte (einmal nach rechts und dann wieder nach links u. s. w.)
beim Verriegeln des Knopfloches wird ermöglicht durch die Ausschnitte h h1, Fig. 17, in
welche die Kanten /j2, Fig. 6, mit Spielraum
eintreten.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Eine Knopfloch-Nähmaschine der durch denAnspruch 1. des Patentes No. 33484 geschützten Art, sofern bei derselben:ι. eine Klemmplatte (C) angebracht ist, welche mit einem seitlichen, bei c5 ausgespartenund hier zu einer schrägen Fläche (c1) ausgebildeten Ansatz (c*) und einem in den Führungsschlitz der Stoffträgerplatte B eintretenden federnden Bolzen (c) versehen ist und zwischen zweien der Länge des zu nähenden Knopfloches entsprechend einstellbaren Anschlägen (G und D) vorgeschoben und gedreht wird, von welchen der erstere an dem vorderen Ende des Klemmplattenschlitzes vor einer Gleitplatte (g), der letztere dagegen an dem hinteren Ende des Führungsschlitzes in der Stoffträgerplatte (B) auf einer gebogenen Platte (d1) seine Lage erhalten hat, deren einer Schenkel mit einer unter der Tischplatte (B1) vorgesehenen, dem Drucke von Federn (D1) entgegen verschiebbaren Gleitplatte (d?) zu dem Zwecke verbunden ist, einen mit ihr durch einen Arm (d12) oder dergleichen vereinigten Metallstreifen unter eine die Schiebklaue des den Vorschub der Stoffklemmen (C) vermittelnden Sperrrades (dH) bethätigende Platte (d]6) zu bringen, während deren anderer Schenkel mit einem aussetzend schwingenden Bolzen (E) in Verbindung gebracht ist, welcher über seinem verstärkten Theile (es) durch einen Schlitz der Arbeitsplatte geführt und von einem mit Hülfe einer Gleitstange (ea), einer Gelenkstange (e11), eines Kniehebels (e9) und einer Curvenscheibe- (en) bewegten Block (e2) getragen wird, zu dem Zwecke, durch die Berührung des Anschlages D mit der Klemmplatte C den Vorschub der letzteren zu unterbrechen und den Bolzen E freizumachen, welcher dann in die obengenannte Ausnehmung c5 der Platte C eintritt, diese seitlich verschiebt und am Ende jeder Hin-, und Herbewegung so lange festhält, dafs die herabgehende'Nadel den Stoff durchstechen und das Knopfloch abwechselnd an der einen und der anderen Seite verriegeln kann, worauf die Klemmplatte in ihre Anfangsstellung zurückgeschoben wird und hierbei mittelst der schrägen Fläche c7 der Ausnehmung c5 den Bolzen E wieder herabdrückt;2, zur Herbeiführung der seitlichen Bewegung der Klemmplatte C beim Verriegeln des Knopfloches die Ausschnitte (h h1, Fig. 17) angeordnet sind, in welche Kanten (h2, Fig. 6) mit Spielraum eintreten.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42765C true DE42765C (de) |
Family
ID=318138
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT42765D Expired - Lifetime DE42765C (de) | Knopfloch - Nähmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE42765C (de) |
-
0
- DE DENDAT42765D patent/DE42765C/de not_active Expired - Lifetime
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