DE427622C - Fraeser fuer Bodenbearbeitung - Google Patents
Fraeser fuer BodenbearbeitungInfo
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- DE427622C DE427622C DEF57314D DEF0057314D DE427622C DE 427622 C DE427622 C DE 427622C DE F57314 D DEF57314 D DE F57314D DE F0057314 D DEF0057314 D DE F0057314D DE 427622 C DE427622 C DE 427622C
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- Germany
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- milling cutter
- flange
- cutter
- spring
- milling
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- Expired
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B33/00—Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs
- A01B33/08—Tools; Details, e.g. adaptations of transmissions or gearings
- A01B33/14—Attaching the tools to the rotating shaft, e.g. resiliently or flexibly-attached tools
- A01B33/142—Attaching the tools to the rotating shaft, e.g. resiliently or flexibly-attached tools the rotating shaft being oriented horizontally
- A01B33/144—Attaching the tools to the rotating shaft, e.g. resiliently or flexibly-attached tools the rotating shaft being oriented horizontally with spring tools or resiliently-attached rigid tools
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Friction Gearing (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 16. APRIL 1926
REICHS PATE NTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 427622 KLASSE 45 a GRUPPE 21
(F57314 ini45a)
Firma Fey-Werke Maschinenfabrik G. m. b. H. in Landshut a. d. Isar.
Fräser für Bodenbearbeitung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. November 1924 ab.
Die Erfindung betrifft einen Fräser für Bodenbearbeitung, der gegen erhöhten Widerstand
bei der Bearbeitung des Bodens nachgiebig ist, so daß die Fräsermesser nicht abbrechen. Zu
diesem Zweck wird nach der Erfindung der Fräser durch eine Reibungskupplung mit der
Antriebswelle verbunden.
Es sind bereits Bodenfräser mit rotierender Hauenwelle bekannt, bei denen sogenannte
Schlupfkupplungen vorgesehen sind, die derart wirken, daß beim Auf treffen eines Fräsers auf
einen unüberwindbaren Widerstand entweder der Fräser gegenüber der Antriebswelle, auf
der er lose sitzt, eine bestimmte Zeit zurückbleibt oder seine Umdrehungsgeschwindigkeit
verzögert wird.
Bei diesen bekannten Ausführungen hat die Nachgiebigkeit der Fräser bestimmte Grenzen,
so daß bei höherer und dauernder Beanspruchung doch ein Abbrechen der Fräsermesser
eintreten kann. Dieser Nachteil wird beim Gegenstand der Erfindung dadurch vermieden,
daß die Nachgiebigkeit zu einer dauernden gemacht wird, solange der erhöhte Widerstand
auf den Fräser anhält. Denn die erfmdungsgemäß zwischen Fräser und Antriebswelle eingeschaltete
Reibungskupplung, die unter bestimmter Spannung steht, gleitet bei einem bestimmten auf den Fräser wirkenden Widerstand
so lange, als dieser Widerstand vorhanden ist. Es wird also in jedem Falle vermieden, daß
ein Bruch eintritt. Außerdem kann dabei die Anordnung so getroffen sein, daß eine Abstufung
in dem Widerstand der Kupplung vorhanden ist, so daß nach einer gewissen Wirkungsdauer der Kupplung der Anpressungsdruck
der Kupplung sich vergrößert. Dadurch wird erzielt, daß der erste Anschlag der Fräserarme weich ist und somit eine mehr quetschende
Wirkung auf Hindernisse im Boden erfolgt. Dies wird dadurch erreicht, daß eine Feder beim Gleiten der Kupplung gespannt
wird, die die eine der Reibflächen festhält, wodurch die Reibung vergrößert wird.
Ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Einrichtung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt,
und zwar zeigt Abb. 1 einen Längsschnitt, Abb. 2 eine Seitenansicht, Abb. 3 eine
Einzelheit.
Auf der Fräserwelle a, die motorisch oder sonstwie angetrieben wird, können beliebig
viele Fräser aufgesetzt werden. Jeder Fräser besteht aus einer Blechscheibe b und den von
dieser getragenen Fräserarmen c. Die Blechscheibe b sitzt lose auf einer Büchse d, die mit
einem auf der Innenseite mit Leder o. dgl. bekleideten Flansch e versehen ist. Gegen die
andere Seite der Blechscheibe b legt sich ein zweiter Flansch f, der gleichfalls auf der Innenseite
mit Leder oder einem ähnlichen Stoff überzogen ist. Eine Feder g, die sich gegen
einen auf der Büchse d aufgeschraubten Gewindering h legt, drückt den Flansch f gegen
die Scheibe b. Durch Verstellung dieses Gewinderinges h kann die Spannung der Feder g
geregelt werden. Die Büchse d ist durch einen Keil i mit der Welle α verbunden, dreht sich
also mit ihr.
Die Feder g greift mit ihrem einen umgebogenen Ende k in den Flansch f ein, während
ihr gleichfalls umgebogenes anderes Ende in eine Kerbe / des Ringes h einschnappen kann.
Die Wirkungsweise des Fräsers ist folgende: Bei störungsfreiem Betrieb wird durch die
Reibung der beiden Flanschen e und f die Blechscheibe b mit den Fräserarmen c bei Drehung
der Welle α mitgenommen. Tritt an den Fräserarmen ein Widerstand von bestimmter
Stärke auf, so bleibt die Blechscheibe b stehen, während der Flansch e sich mit der Welle a
weiterbewegt. Der Flansch f, der lose auf der Büchse d sitzt, wird durch die Reibung von
der Scheibe b zunächst auch festgehalten. Da sich aber der Gewindering h weiterbewegt und
damit das bei / in ihn eingreifende Ende der Feder g, so wird diese Feder durch Verdrehung
gespannt und nimmt schließlich den Flansch f gleichfalls mit. Dieser reibt dann an der Scheibeö
und versucht, diese mitzunehmen, so daß also jetzt ein größerer Widerstand an den Fräserarmen überwunden werden kann. Dadurch
wird erreicht, daß zunächst eine weiche Nachgiebigkeit des Fräsers vorhanden ist und dann
nach Verdrehung der Feder ein kräftigerer Antrieb auf den Fräser erfolgt. Es tritt also eine
mehr quetschende Wirkung der Fräserarme auf Hindernisse im Boden ein.
Natürlich können auch andere Reibungsoder ähnliche Getriebe Verwendung finden, die
eine Vergrößerung des elastischen Widerstandes der Fräser gestatten.
Claims (4)
1. Nachgiebiger Fräser für Bodenbearbeitung, dadurch gekennzeichnet, daß der Fräser
durch eine Reibungskupplung mit der Antriebswelle verbunden ist.
2. Ausführungsform des Fräsers nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
mitnehmende Kraft der Reibungskupplung sich bei auftretendem Widerstand allmählich
vergrößert.
3. Ausführungsform des Fräsers nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fräserscheibe lose auf einer mit einem Flansch versehenen und mit der Antriebswelle umlaufenden Büchse
sitzt und durch einen zweiten Flansch, der durch eine Feder mit der Büchse verbunden
ist, gegen den Flansch der Büchse gedrückt wird, wobei die Spannung der Feder durch
einen Schraubring geregelt werden kann.
4. Ausführungsform des Fräsers nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet,
daß das eine Ende der Feder in den Schraubring, das andere in den lose auf der Büchse sitzenden Flansch eingreift.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF57314D DE427622C (de) | 1924-11-15 | 1924-11-15 | Fraeser fuer Bodenbearbeitung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF57314D DE427622C (de) | 1924-11-15 | 1924-11-15 | Fraeser fuer Bodenbearbeitung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE427622C true DE427622C (de) | 1926-04-16 |
Family
ID=7108235
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF57314D Expired DE427622C (de) | 1924-11-15 | 1924-11-15 | Fraeser fuer Bodenbearbeitung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE427622C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3339804A1 (de) * | 1982-11-06 | 1984-05-10 | KUBOTA, Ltd., Osaka | Befestigungsvorrichtung fuer die zinken einer umkehrbar antreibbaren bodenfraese |
| CN109348745A (zh) * | 2018-11-14 | 2019-02-19 | 林洪鑫 | 一种用于农业旋耕机的便于清理型刀轴 |
-
1924
- 1924-11-15 DE DEF57314D patent/DE427622C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3339804A1 (de) * | 1982-11-06 | 1984-05-10 | KUBOTA, Ltd., Osaka | Befestigungsvorrichtung fuer die zinken einer umkehrbar antreibbaren bodenfraese |
| AT392388B (de) * | 1982-11-06 | 1991-03-25 | Kubota Ltd | Bodenfraese |
| CN109348745A (zh) * | 2018-11-14 | 2019-02-19 | 林洪鑫 | 一种用于农业旋耕机的便于清理型刀轴 |
| CN109348745B (zh) * | 2018-11-14 | 2021-05-14 | 赣州丰锦园生态农业发展有限公司 | 一种用于农业旋耕机的便于清理型刀轴 |
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