DE42741C - Verfahren zur Herstellung doppelwandiger Schläuche - Google Patents
Verfahren zur Herstellung doppelwandiger SchläucheInfo
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- DE42741C DE42741C DENDAT42741D DE42741DA DE42741C DE 42741 C DE42741 C DE 42741C DE NDAT42741 D DENDAT42741 D DE NDAT42741D DE 42741D A DE42741D A DE 42741DA DE 42741 C DE42741 C DE 42741C
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- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title description 3
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 4
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D3/00—Woven fabrics characterised by their shape
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Woven Fabrics (AREA)
- Looms (AREA)
Description
KAISERLICHES
Treibriemen, welche durch zwei oder mehr in einander gewebte Schläuche hergestellt werden,
sind bisher in der Weise gewebt, dafs ein einziger Einschufsfaden für die Kettenfäden
beider oder mehrerer Schläuche benutzt wurde, um das Gewebe herzustellen. Um von einem
Schlauch zum anderen zu gelangen, mufs der Einschufsfaden hierbei die Kettenfäden kreuzen,
und es entsteht dadurch an der Kreuzungsstelle eine Unregelmäfsigkeit im Gewebe, wie Fig. 2
der beiliegenden Zeichnung zeigt, welche den Lauf des Einschlagfadens angiebt und welche
bei α die Kreuzung zeigt, wie der Faden aus der oberen Reihe der Kettenfäden des Aufsenschlauches
in die untere Reihe der Kettenfäden des Innenschlauches übertritt. Diese Kreuzung
fehlt, wie ersichtlich, auf der anderen Kante, und es entsteht daher ein Schlauch mit verschiedenen
Kanten. Fig. 1 stellt in einem Längenschnitt ein Stück des mit einem Einschufsfaden
gewebten Doppelschlauches dar.
i, 2, 7 und 8 sind die Kettenfäden des Aufsenschlauches, 3, 4, 5 und 6 diejenigen
des Innenschlauches. Der Einschufsfaden läuft entsprechend der Fig. 2 zwischen 1 und 2 hindurch,
dann zwischen 5 und 6 durch, darauf zwischen 3 und 4 und weiter zwischen 7 und 8 hindurch, worauf wieder der Durchgang
zwischen 1 und 2 erfolgt. Damit indefs ein Gewebe entsteht, werden nun die Fäden 2
gehoben und 1 gesenkt und weiter jeweilig die Fäden 6 über 5, 4 über 3 und 8 über 7
gehoben.
Für einen guten Treibriemen sind gleichförmige Kanten von grofser Wichtigkeit, damit
sich der Riemen nicht ungleich reckt und beim Betrieb schief läuft. Auch nutzen sich
die Kanten ungleich ab. Nach vorliegender Erfindung lassen sich nun mehrfache Schlauchriemen
mit gleichförmigen Kanten erzeugen, dadurch, dafs man nicht wie bisher mit nur einem Einschufsfaden arbeitet, sondern dafs
man für jeden Schlauch ein getrenntes Schiffchen und einen eigenen Einschufsfaden benutzt.
Fig. 3 zeigt in perspectivischer Ansicht die schematische Herstellungsweise des neuen
Doppelschlauches. 1,2,7 unc^ ^ smc^ auch
hier die Kettenfäden des Aufsenschlauches, 3, 4, 5 und 6 diejenigen des Innenschlauches.
h ist der Einschufsfaden und s Schiffchen für den ersteren und hl Einschufsfaden und sl
Schiffchen für den letzteren.
Fig. 7 zeigt noch im Verticalschnitt einen entsprechend eingerichteten Webstuhl. Man
webt nun abwechselnd mit dem einen und anderen Schiffchen in folgender Weise. Zunächst
werden die Kettenfäden 1 gehoben und Schützen s zwischen 1 und 2 hindurchgeführt,
dann zwischen 7 und 8 zurückgebracht, nachdem die Kettenfäden 1 bis 7 gehoben sind.
Jetzt wird Schützen sl zwischen 3 und 4 hindurchgeführt
(1 bis 3 gehoben) und zwischen 5 und 6 (1 bis 5 gehoben) zurückgebracht.
Die Darstellungen der Litzen I bis IV in Fig. 6 entsprechen diesen Hin- und Hergängen
der Schiffchen. Bei den nächstmaligen Umläufen der letzteren werden, damit sich ein
Gewebe bildet, statt 1 die Kettenfäden 2, statt 7, 8; statt 3, 4; statt 5, 6 gehoben, entsprechend
der Litzenstellung V bis VIII, worauf der Lauf wieder von vorn beginnt. Fig. 6 a zeigt
schematisch die Lage der Kettenfäden entsprechend den Litzenstellungen I bis IV.
Die Schläuche entstehen auf diese Weise von regelmäfsiger Gestalt in einander, wie
Fig. 4 und 5 andeuten.
Die Vereinigung der beiden Schläuche unter einander kann durch späteres Zusammennähen
erfolgen, oder es kann auch während der Fabrikation ein Zusammenweben dadurch erreicht
werden, dafs von Zeit zu Zeit einige Kettenfäden des Aufsenschlauches gehoben werden, während das Schiffchen für den
Innenschlauch in Thätigkeit ist und umgekehrt solche des Innenschlauches, während das äufsere
Schiffchen arbeitet. Es tritt hierdurch im Gewebe eine Bindung zwischen beiden Schläuchen
ein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Das Verfahren, doppelte und mehrfache Schlauchriemen mit, gleichförmigen Kanten zu erzeugen, dadurch, dafs man mittelst getrennter Schiffchen und Einschufsfäden jeden Schlauch durch einen selbstständigen Einschufsfäden entstehen läfst, welcher nicht wie seither die Kettenfäden des anderen Schlauches kreuzt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42741C true DE42741C (de) |
Family
ID=318116
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT42741D Expired - Lifetime DE42741C (de) | Verfahren zur Herstellung doppelwandiger Schläuche |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE42741C (de) |
-
0
- DE DENDAT42741D patent/DE42741C/de not_active Expired - Lifetime
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