DE42630C - Luftumlauf-und Sichte-Vorrichtung für Zerkleinerungsmaschinen - Google Patents

Luftumlauf-und Sichte-Vorrichtung für Zerkleinerungsmaschinen

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Publication number
DE42630C
DE42630C DENDAT42630D DE42630DA DE42630C DE 42630 C DE42630 C DE 42630C DE NDAT42630 D DENDAT42630 D DE NDAT42630D DE 42630D A DE42630D A DE 42630DA DE 42630 C DE42630 C DE 42630C
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DE
Germany
Prior art keywords
housing
air circulation
container
sifting
sifting device
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT42630D
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English (en)
Original Assignee
G. LlTTLE in London; 59 Mark Lane
Publication of DE42630C publication Critical patent/DE42630C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/13Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft and combined with sifting devices, e.g. for making powdered fuel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE SO: Mühlen und Zerkleinerungsmaschinen.
GILBERT LITTLE in LONDON. Luftumlauf- und Sichte-Vorrichtung für Zerkleinerungsmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. August 1887 ab.
Bei den Schlagstiftmaschinen und anderen Schleudermühlen bisheriger Ausführung entsteht ein den Kraftverbrauch erhöhender schädlicher Gegendruck durch den von den Schlägern erzeugten Luftstrom. Um diesen Uebelstand zu vermeiden, wird nach vorliegender Erfindung dieser Luftstrom durch einen Sichtebehälter hindurch in beständigen Umlauf versetzt. Zu diesem Zwecke steht der Behälter mit dem Gehäuse der Maschine durch zwei getrennte Oeffnungen in Verbindung, von denen die eine mit einer Oeffnung am Umfange des Gehäuses in Verbindung steht und zur Einleitung des zerkleinerten Mahlgutes in den Behälter dient, die andere dagegen mit Oeffnungen auf dem mittleren Theile einer Seitenwand des Gehäuses in der Nähe der Schlägerwelle.
Auf diese Weise findet ein beständiger Umlauf der Luft durch das Gehäuse und den Behälter statt, und unter Anwendung von passenden Leitwänden im letzteren wird eine Scheidung des gröberen Theiles vom feineren Theile des Mahlgutes erreicht.
Beiliegende Zeichnung stellt diesen Sichtebehälter im Längsschnitt durch Behälter und Maschinengehäuse dar. Die Einführung des zu zerkleinernden Mahlgutes in das Gehäuse a der Maschine erfolgt durch den seitlichen Trichter b. Das Mahlgut wird dann von den schnell kreisenden Schlägern c in bekannter Weise mit herumgenommen, und durch die innen am Umfange und den Seiten des Gehäuses befindlichen harten Schneiden d erfolgt die Zerkleinerung.
Im übrigen ist die besondere Einrichtung der Schläger und Schneiden unwesentlich.
Das zerkleinerte Mahlgut verläfst die Maschine durch Weg e am Boden des Gehäuses a. Bei den gewöhnlichen Ausführungsformen fällt dasselbe in einen geschlossenen Sammelbehälter mit Förderschnecke, um Staubverbreitung in den Arbeitsraum zu verhüten. Die eingeschlossene Luft übt dann aber einen schädlichen Gegendruck auf die Schläger aus und deren Antrieb erfordert deshalb mehr Kraft, als nöthig ist.
Um dies zu vermeiden , ist unter der Maschine der Sichtebehälter f angeordnet, durch den ein beständiger Umlauf der Luft durch, das Gehäuse der Maschine hindurch vermittelt wird, so dafs jener Gegendruck nicht auftritt, und durch den zugleich eine Scheidung des gröberen Theils des Mahlgutes vom feineren bewirkt wird.
Durch Weg e tritt das Mahlgut in f ein und fällt über Leitwände g hinweg. Der von Oeffnung e durch die Leitwände g und h getrennte Weg i hat Verbindung mit den Oeffnungen 0, die um die Schlägerwelle in der Seitenwand des Gehäuses herum angeordnet sind.
Durch diese Einrichtung entsteht ein beständiger Luftumlauf nach Richtungen der eingezeichneten Pfeile und.dadurch wird im Verein mit der Wirkung der Leitwände g und h zugleich eine Scheidung des gröberen, nach links
■■■\
in Mulde k des Sichtebehälters f fallenden Mahlgutes vom leichteren Mahlgut bewirkt, das, aus dem Strome herausgerissen, nach rechts in die Mulde / fällt. Jede Verbreitung von Staub in den Arbeitsraum ist dabei· vermieden. Der Sichtebehälter f erfüllt also hier einen zweifachen Zweck: einmal läfst er einen die Schlägerbewegung hemmenden Luftdruck nicht aufkommen, und sodann bewirkt er dadurch, dafs er einen Umlauf der Luft vermittelt, zugleich eine Scheidung des gröberen Theiles des Mahlgutes vom feineren.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Verbindung des Gehäuses (a) von Schlagstiftmaschinen und sonstigen Schleudermühlen mit einem Sichtebehälter (f) durch zwei mittelst Leitwände (g) und (Yi) von einander getrennte Wege (e) und (i), von welchen ersterer am Umfange des Gehäuses (a) einmündet, letzterer dagegen in Nähe der Schlägerwelle· zwecks Erzielung eines Luftumlaufes und Scheidung des Mahlgutes nach Feinheit , unter Aufhebung schädlichen Gegendruckes.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    if
DENDAT42630D Luftumlauf-und Sichte-Vorrichtung für Zerkleinerungsmaschinen Expired - Lifetime DE42630C (de)

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DE (1) DE42630C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1261736B (de) * 1961-10-28 1968-02-22 Josef Wessel Dr Ing Schwingbar gelagerter Schwerkraftsichter

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