DE426293C - Verfahren zur Herstellung von Spurplatten - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von SpurplattenInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B9/00—Fastening rails on sleepers, or the like
- E01B9/02—Fastening rails, tie-plates, or chairs directly on sleepers or foundations; Means therefor
- E01B9/32—Fastening on steel sleepers with clamp members
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Spurplatten. Beim Eisenbahn -Oberbau werden sogenannte Spurplatten angewendet, die als Beilagen bei Schienenbefestigungen dazu dienen, die Spurerweiterung festzulegen. Die Spurplatten dienen ferner dazu, den Seitenschub der Schiene auf-zunehmen und auf die Schwelle zu übertragen. .
- Zu diesem Zwecke ist es notwendig, die Spurplatten derart auszubilden, daß sie mit einem Teil in die Schwelle eingreifen, während der Hauptteil der Platte auf der Schwelle und gegen den Schienenfuß gelagert ist.
- Solche Spurplatten können mit Rücksicht darauf, daß der in die Schwelle eingreifende untere Ansatz wegen des gegebenen Breitenmaßes der Schwelle schmäler sein muß als der auf der Schwelle am Schienenfuß anliegende Hauptteil der Spurplatte, nicht einfach aus einem Blech gestanzt werden. Es war viehhehr bisher erforderlich, die Spurplatten im Gesenk zu schmieden oder aber aus einem besonderen Walzprofil herauszustanzen oder zu fräsen. Die Herstellung stellte sich bei diesen Verfahren ziemlich kostspielig, und der Materialabfall war besonders bei letztgenannter Herstellungsart verhältnismäßig groß.
- Von diesen bekannten Verfahren unterscheidet sich das den Gegenstand der Erfindung bildende grundsätzlich dadurch, daß jede Spurplatte aus zwei Einzelteilen, die dann erst fest miteinander verbunden werden, hergestellt wird. Das neue Herstellungsverfahxen bedeutet gegenüber den bisher üblichen eine beträchtliche Vereinfachung und Verbilligung, da durch die Zerlegung des Profils der Spurplatte in zwei Teile der Vorteil erreicht wird, daß es sich nunmehr nur noch um zwei Profile von derart einfacher Form handelt, daß ihre Herstellung durch Walzen nicht die geringsten Schwierigkeiten bietet und jeder Teil der Spurplatte bei nur ganz geringem Abfall aus dem entsprechenden Walzprofil gestanzt werden kann.
- Das vorliegende Verfahren ist also dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der auf der Schwelle aufliegende als auch der in die Schwelle eingreifende Spurplattenteil zunächst für sich aus entsprechend profiliertem Material gestanzt wird und beide Einzelteile darauf vorzugsweise durch Schweißung miteinander zur fertigen Spurplatte vereinigt werden.
- Ungeachtet der durch das neue Verfahren ermöglichten Massenfabrikation der Einzelteile bietet es auch noch den Vorteil einer genaueren Einhaltung bestimmter Abmessungen, als es -bishez beispielsweise beim Ausstanzen der ganzen Spurplatte aus einem Profileisen möglich war.
- Die Zeichnung veranschaulicht eine nach dem neuen Verfahren hergestellte Spurplatte und der .Werdegang.- ..
- Abb. r@zeigt eine Schienenbefestigung mit beigelegter 'Spurplatte.
- Abb. 2 und 3 zeigen den einzeln hergestellten oberen Teil der Spurplatte, der gegen den Schienenfuß anliegt, in Grundriß und Seitenriß.
- Abb. 4. und 5 zeigen den zunächst einzeln hergestellten unteren Ansatz der Spurplatte, der in die Schwelle eingreift, ebenfalls in Grundriß und Seitenriß.
- Abb. 6 und 7 stellen die durch Verschweißen der beiden in Abb. 2 bis 5 gezeichneten Einzelteile erzeugte fertige Spurplatte in Grundriß und Seitenansicht dar.
- Der in Abb. 2 und 3 dargestellte, am Schienenfuß anliegende Einzelteil i der Spurplatte erhält beim Ausstanzen auch gleich den für den Durchgang der Befestigungsschraube 7, 8 der Klemmplatte 6 erforderlichen Ausschnitt. Mit dem Teil i wird der den unteren Ansatz der Spurplatte bildende, in die mit entsprechendem Ausschnitt versehene Schwelle 4 eingreifende Teil 2 fest verbunden, vorzugsweise durch Schweißung. Die Verbindung kann derart ausgeführt werden, daß der Teil 2 ,entweder in an sich bekannter Art mit der hinteren Kante des oberen Teiles i abschneidet oder - wie Abb.6 und 7 zeigen - um ein gewisses Maß vor diese Kante vorspringt. In beiden Fällen ist es vorteilhaft, den Teil 2 nach dem hinteren Ende zu zu verbreitern, so daß mittels dieses Fortsatzes 3 der durch Seitenschub der Schiene 5 erzeugte Druck auf einer möglichst großen Fläche auf das Schwellenmaterial, übertragen wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Spurplatten für Bahngleise, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der auf der Schwelle aufliegende als auch der in die Schwelle eingreifende Spurplattenteil zunächst als Einzelteil aus entsprechend profiliertem Material gestanzt und beide Teile darauf, beispielsweise durch Schweißen, fest miteinander verbunden werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK91279D DE426293C (de) | 1924-10-14 | 1924-10-14 | Verfahren zur Herstellung von Spurplatten |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEK91279D DE426293C (de) | 1924-10-14 | 1924-10-14 | Verfahren zur Herstellung von Spurplatten |
Publications (1)
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|---|---|
| DE426293C true DE426293C (de) | 1926-03-09 |
Family
ID=7237069
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK91279D Expired DE426293C (de) | 1924-10-14 | 1924-10-14 | Verfahren zur Herstellung von Spurplatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE426293C (de) |
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1924
- 1924-10-14 DE DEK91279D patent/DE426293C/de not_active Expired
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