DE425992C - Vorrichtung zum gleichzeitigen Bereiten oder Aufbewahren von verschiedenen Speiseeisarten - Google Patents

Vorrichtung zum gleichzeitigen Bereiten oder Aufbewahren von verschiedenen Speiseeisarten

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DE425992C
DE425992C DEW66567D DEW0066567D DE425992C DE 425992 C DE425992 C DE 425992C DE W66567 D DEW66567 D DE W66567D DE W0066567 D DEW0066567 D DE W0066567D DE 425992 C DE425992 C DE 425992C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D17/00Arrangements for circulating cooling fluids; Arrangements for circulating gas, e.g. air, within refrigerated spaces
    • F25D17/02Arrangements for circulating cooling fluids; Arrangements for circulating gas, e.g. air, within refrigerated spaces for circulating liquids, e.g. brine

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Description

  • Vorrichtung zum gleichzeitigen Bereiten oder Aufbewahren von verschiedenen Speiseeisarten. Mit der vorliegenden Erfindung wird die Aufgabe verfolgt, die in Großbetrieben, wie Brauereien,- Kühlhäusern und Hotelbetrieben, durchgeführte Solekühlung, darin bestehend, daß die Kühlstellen zur Solezu- und -Ableitung parallel geschaltet und die Zweigleitungen mit Regelorganen versehen sind, für dasKonditoreigewerbe anwendbar zu machen. Die Schwierigkeiten, die hierbei zu überwinden sind, liegen zunächst darin, daß in Konditoreien der Kältebedarf in sehr weiten Temperaturgrenzen und stark wechselnden Mengen -schwankt. Ferner müssen die- Leitungen für die Kältegase möglichst kurz sein und dürfen nur wenige Verbindungsstellen haben, wie -denn - überhaupt die Einrichtungen wegen des meist vorhandenen Platzmangels gedrängt gebaut sein-müssen. Zur Erfindung konnte nur eine genäue Kenntnis der Bedürfnisse des Konditoreigewerbes führen, darin bestehend, daß meist gleichzeitig verschiedene Konditoreigüter oder Speiseeisarten erzeugt und aufbewahrt werden sollen, für die nur eine einzige Zentralkältequelle verwendet werden soll. Dieses ist um so mehr erforderlich, als die Verwendung verschiedener Kältequellen (Verdampferschlangen), wie es fast durchweg bis jetzt im Konditoreigewerbe üblich ist, in den einzelnen : Apparaten große Gefahren mit sich bringt. Da der kleinere und mittlere Konditoreibetrieb auf die Bedienung durch ungelernte Arbeiter angewiesen ist, muß die Beschaffenheit der Einzelapparate das Entstehen von Gefahrenquellen möglichst ausschalten. Außerdem müssen diese Apparate so gebaut sein, daß sie überall, also auch in Räumen rufgestellt werden können, die tiefer liegen als die Zentralkältequelle, d. h. sie müssen in diesem Falle als Druckgefäß ausgebildet sein. Die Empfindlichkeit des zu kühlenden Konditoreigutes bedingt ferner eine größtmögliche Unterteilung der Apparate, so daß die Temperatur einzelner Gefäße, je nach Eigenart des Kühlgutes, durch einfache Regelung und Temperierung der Solemenge auf der dem verschiedenen Kühlgut zuträglichen Temperatur gehalten wird. Außerdem muß in der Winterzeit oder an kühlen Tagen, wo der Bedarf an Speiseeisgerichten geringer ist wie im Sommer oder an «-armen Tagen, der Konditor in der Lage sein, nur so viel Kühlgutbehälter zu kühlen, als dein jeweiligen Tagesbedarf entspricht. Es dürfen also nicht etwa Solemengen gekühlt werden, für welche keine Verwendung ist. Da die Erzeugung der in Betracht kommenden Tieftemperaturen große Kälteleistung benötigt, so ist die Wirtschaftlichkeit derartiger Anlagen infolge des großen Bedarfs an Kraft und Sole in Frage gestellt. Es muß also dem kleinen und mittleren Konditoreibetrieb möglich sein, selbst bei wochenlangem Stillstand seiner Anlage noch wirtschaftlich zu arbeiten, weil er nur dann mit den Großbetrieben, die ihre Anlagen dauernd in Betrieb halten, erfolgreich in Wettbewerb treten kann.
  • Es ist bekannt, daß sich verschiedene Speiseeisarten bei verschiedenen Temperaturen am besten herstellen und aufbewahren lassen. Fruchteis verlangt eine tiefere Temperatur als Vanilleeis; Schlagrahm darf überhaupt nicht auf Gefriertemperatur gekühlt «-erden. 'Man hat bereits in einem einzigen unterteilten Solebehälter in den verschiedenen Abteilen Gruppen von Speiseerzeugern (Trommeln) und Gruppen von Speiseaufbewahrungsbüchsen (Konservatoren) untergebracht. Hierbei ist jedoch keine Rücksicht auf die notwendigen Temperaturabstufungen bei gleichzeitiger Herstellung und Aufbewahrung verschiedener Speiseeisarten genommen. Es «-erden vielmehr trotz der Verschiedenheit der Speiseeisärten dieselben bei gleicher Temperatur gefroren und dann die so erzeugten Speiseeisarten in anderen Gefäßen ebenfalls bei gleicher Temperatur aufbewahrt. Dieser Betrieb «-ar fast durchweg üblich, zwar hat man auch schon Kühler zum Härten und Aufbewahren von Speiseeis gebaut, bei «-elchen die Speiseeisbüchsen in getrennten, gegeneinander isolierten Abteilen untergebracht sind. Bei diesen aber hat man die Sole nacheinander durch die einzelnen Abteile geschickt. Mit dieser Vorrichtung kann man aber eine abgestufte Kühlung nach den Erfordernissen des Kühlgutes nicht erzielen.
  • Demgegenüber liegt das Wesen vorliegender Erfindung darin, daß der zum gleichzeitigen Bereiten oder Aufbewahren der verschiedenen Speiseeisarten dienende Solebehälter zwar auch in eine deren Zahl entsprechende Zahl von Abteilen zerlegt, aber mit einer gemeinsamen Zuleitung der tiefgekühlten Sole zu den Abteilen mit Zweigleitungen versehen ist, welche entsprechend der jeweiligen Speiseeisart in ihrer Temperatur und Durchflußinenge regelbar sind.
  • Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung beispielsweise in den Abb. i bis 3 in senkrechten und wagerechten Schnitten dargestellt.
  • Der aus Isoliermasse bestehende Behälter a. ist in bekannter Weise in mehrere durch Zwischenwände a-, a2 ... getrennte Abteile b, bl, b° ... zerlegt und durch eine mit Öffnungen versehene Platte d abgedeckt. In die eine Seitenwand ist eine Soleleitung e eingebettet, von der durch Absperrmittel f (Hähne, Ventile, Schieber o. dgl.) beherrschte Abzweigungen cl . . . in die Abteile b, b1, b2 ... ausmünden. In die Abteile werden die die verschiedenen Speiseeisarten enthaltenden Porzellanbüchsen gl, g2, g3 ... eingesetzt und die Abteile durch Deckel i, il, i= ... verschlossen.
  • Durch geeignete Einstellung der Absperrmittel f hat man es in der Hand, die den einzelnen Abteilen zuzuführende Soleinenge und damit die Temperatur zur Aufbewahrung des darin befindlichen Gutes zu regeln.
  • Handelt es sich statt um die Aufbewahrung von verschiedenen Speiseeisarten um deren Herstellung, dann treten an die Stelle der Porzellanbüchsen die bekannten drehbaren oder feststehenden Trommeln.
  • Bei dem dargestellten Beispiel ist angenommen, daß die dem Behälter zuzuführende Sole in einem außerhalb desselben befindlichen Verdampfergefäß tiefgekühlt wird. Indessen kann der Verdampfer auch in einem Sonderabteil des Behälters selbst untergebracht sein.

Claims (1)

  1. PATIENT-ANSPRUCH: Vorrichtung zum gleichzeitigen Bereiten oder Aufbewahren von verschiedenen Speiseeisarten, gekennzeichnet durch die an sich bekannte Zerlegung in eine der Zahl der Speiseeisarten entsprechende Zahl von Abteilen im Verein mit einer geineinsamen Zuleitung (e) der Sole zu diesen, von welcher entsprechend der jeweiligen Speiseeisart in bekannter Weise regelbare Zweigleitungen (f) abzweigen.
DEW66567D 1924-04-12 1924-07-10 Vorrichtung zum gleichzeitigen Bereiten oder Aufbewahren von verschiedenen Speiseeisarten Expired DE425992C (de)

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