DE425211C - Schuetzenauffangvorrichtung fuer Webstuehle mit unter Federdruck stehendem, zum Auffangen des Webschuetzens dienendem Riemen - Google Patents
Schuetzenauffangvorrichtung fuer Webstuehle mit unter Federdruck stehendem, zum Auffangen des Webschuetzens dienendem RiemenInfo
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- DE425211C DE425211C DES66492D DES0066492D DE425211C DE 425211 C DE425211 C DE 425211C DE S66492 D DES66492 D DE S66492D DE S0066492 D DES0066492 D DE S0066492D DE 425211 C DE425211 C DE 425211C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D49/00—Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
- D03D49/52—Shuttle boxes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
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Description
- Schützenauffangvorrichtung für Webstühle mit unter Federdruck stehendem, zum Auffangen des Webschützens dienendem Riemen. Das Stillsetzen des in den Schützenkasten mit hoher Geschwindigkeit einlaufenden Webschützens geschieht bei Webstühlen fast ausschließlich irr der Weise, daß dieser von einer federbelasteten, in den Schützenkasten hereinragenden Zunge abgebremst wird. Dieses Abbremsen erfolgt, cla der Federdruck, sobald einmal der Schützen die Schützenkastenzunge verdrängt hat, gleich groß bleibt, reit vollkommen gleichförmiger Verzögerung.
- Das Arbeitsdiagrarnrn in diesem Falle ist nahezu ein Rechteck, dargestellt in Alb. d. beiliegender Zeichnung durch die Fläche 0-.1-E. Wird jedoch der Schützen zwecks Rückgewinnung seiner ihm beim Einlauf in den Schützenkasten noch innewohnenden Kraft durch Federn aufgefangen, so zwar, daß die Federn unmittelbar oder in einem gleichbleibenden Übersetzungsverhältnis mittelbar auf den Schützen einwirken, dann «=erden die Federn aus ihrem spannungslosen Zustand gleichmäßig bis auf ihre Endspannung gebracht; in diesem Falle ist (las Arbeitsdiagrarnrn ein Dreieck entsprechend der Fläche 0-13-E in Abb.4. Es ist klar, rlaß bei Flächengleichheit des Arbeitsdiagrammes, also bei gleicher Bremsleistung, hier infolge der großen Endspannung die mechanische Beanspruchung der Bremseinrichtung weit größer ist als im ersten Falle. Werden schließlich die Federn so angeordnet, daß sie an Hebeln angreifend die Elastizität des Bc,gens einer Armbrust e,-setze-i, so ist die Bremskraft bei gleicher Arbeitsleistung noch größer, wie dies die Linie 0-C in Abb..I zeigt.
- Durch vorliegende Verbesserung ist man in der Lage, der durch Federn auf den Schützen wirkenden Gegenkraft jeden gewünschten Verlauf zu geben; außerdem ist hierbei eine weitgehendste Herabsetzung der Massen-Beschleunigungen erreicht, wodurch nicht nur das Abbremsen und Abschießen in einer dein Bewegungsgesetz vollkommen entsprechenden Weise erfolgt, sondern auch ein sehr hoher Wirkungsgrad in bezog auf Rückgewinnung der lebendigen Kraft des Schützens erzielt wird. In beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dieser Einrichtung dargestellt und bedeutet Abb. i die Vorderansicht der Einrichtung des rechten Schützenkastens vor und Abb.2 nach dem Einlauf des Schützerrs. Abb.3 dient zur Erläuterung des Kräfte- und Abb. d. des Arbeitsverlaufes beim Bremsen bzw. Abschießen des Schützens.
- An der rückwärtigen Wand der Schützenkastenführung i ist der Tragarrn 2 befestigt, welcher die Lagerung 3 der beiden drehbaren doppelarmigen Hebel d. trägt. Um die beiden doppelarrnigen Hebel ist ein Flachriemen gelegt und an denselben befestigt. An den doppelarrnigen Hebeln greifen in einem Allstande vom Drehpunkt Zugfedern 6 an, die ar= ihrem anderen Ende (Abb.2) an einem an der Schützenkastenrückwand i befestigten Träger ; eingehängt sind.
- Diese Zugfedern sind stets gespannt und halten die beiden doppelarmigen Hebel in der in Abb. i gezeichneten Stellung, wobei der Riemen 5 gespannt ist und so lang sein muß, daß die geradlinigen Ausläufe 8 der doppelarmigen Hebel d. mit dem Riemen 5 eine gerade Linie bilden. Dieser Riemen ist durch die Lederöse 9 des Treibers io frei hindurchgesteckt. Der Treiber io hat mit dem Schützen gleiches Profil, so daß die Schützenführung gleichzeitig auch als Treiberführung dient. An seinem vorderen und rückwärtigen Ende sind an den aus Kork hergestellten mittleren Teil des Treibers Endstücke aus Leder befestigt, um ersteren zu schonen.
- Trifft nun der Schützen bei seinem Einlauf,-auf den Treiber, bringt er diesen in die in Abb. 2 veranschaulichte Lage, wobei der mitgezogene Riemen von den beiden doppelarmigen Hebeln sich abhebt und letztere gleichzeitig um einen gewissen Winkel verdreht, wodurch die Federn 6 weiter angespannt werden. Der im Patent 391731 beschriebene Bremsklotz i r wird hier in der Weise bewegt, daß dessen Pendelstütze 12 durch die an derselben angreifende Feder 13 in dein Augenblicke in die Bremslage gebracht wird, als das mit dein unteren doppelarmigen Hebel d. verbundene Segment 1.4 die Rolle r5 der Pendelstütze 12 verlüßt.
- In Abb. 3 ist die Wirkungsweise der Kräfte dargestellt, und zwar bedeutet die Strecke i bzw. i" den Kraftarm in bezug auf die jeweilige Riemenspannung Oit. Dieses Kraftmoment wird durch jenes der Federkraft t mit ihrem Kraftarm r im Gleichgewicht gehalten, so daß p # t-- Ort # 1. Die Kraft P. «-elche auf den Schützen bz«-. Treiber einwirkt, resultiert aus der jeweiligen Riemenspannung OQrr und ist in jedem Augenblicke gleich 2 eu cos 3 oder Hierbei bedeutet der Winkel ß denjenigen, welchen der Riemen mit der Schützenbahn bildet. Die doppelarmigen Hebel haben also den Zweck, die Kraft P, die in Abb, r gleich o ist (da Winkel ß gleich go°), rasch auf ein 'Maximum zu bringen, «-elches beim weiteren Eindringen des Schützens bzw. Drehen der doppelarmigen Hebel unverändert bleibt, was dadurch geschieht, (laß entsprechend der fortschreitenden Änderung des Winkels ß auch der zugehörige Kraftarm L durch Ausladung der doppelarmigen Hebel eine gesetzmäßige Änderung erfährt.
- Es ist ohne weiteres klar, daß auch die an sich unerhebliche Änderung der Federkraft und des Kraftarmes r in der Form der doppelarmigen Hebel ebenfalls Berücksichtigung finden kann.
- Die Linie 0-I) in Abb. 4. zeigt den Verlauf der Gegenkraft B, welche sich durch die in Abb. r und 2 dargestellten doppelarmigen Hebel ergibt. ' .
- Ein weiterer wesentlicher Vorteil dieser Einrichtung besteht auch darin, daß die Federn 6 nur kleinen Spannungsänderungen im Betriebe unterworfen sind, wodurch deren Lebensdauer bedeutend erhöht wird. Der geradlinige Auslauf 8 der doppelarmigen Hebel 4 hat den Zweck, dieselben in symmetrischer Anfangslage zu halten, damit der Rieinen beim Einlauf des Schützens eine gleichniäßigeVerteilung der Kräfte einleitet.
Claims (5)
- PATENT -ANSPRÜCHE: r. Schützenauffangvorrichtung für Webstühle mit unter Federdruck stehendem, zum Auffangen des Webschützens am Ende der Schützenbahn dienendem Riemen, dadurch gekennzeichnet, daß der Treiber (io) unmittelbar an dein Auffangriemen (5) angeordnet ist, der seinerseits an doppelarmigen Hebeln (4) befestigt ist, die so ausgebildet sind, daß der den Schützen abbremsende Widerstand rasch auf ein Maximum gebracht wird und im weitern Verlaufe der Bremsung annähernd unverändert bleibt.
- 2. Schützenauffangvorrichtung für Webstühle nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die symmetrisch zur Schützenbahn angeordneten doppelarmigen Hebel (.I) derart ausgestaltet sind, daß unter dem Anprall des einlaufenden Schützens der Riemen (5) von ihnen abgewickelt wird, wobei gleichzeitig der durch die Entfernung des geradlinig gespannten Riementeiles von der Drehungsachse der doppelarmigen Hebel gegebene Kraftarm sich vergrößert.
- 3. Schützenauffangvorrichtung für Webstühle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die doppelarmigen Hebel (.4) an den Stellen, an «-elchen das Abwickeln des Riemens (5) anfängt, derart geradlinig auslaufen, daß sie in der Ruhelage symmetrisch zur Längsachse der Schützenbahn gehalten werden.
- 4. Schützenauffangvorrichtung für Webstühle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der aus Kork hergestellte und mit Lederendstücken versehene Treiber (i o) ein solches Profil besitzt, (laß die Schützenführung gleichzeitig als Führung für den Treiber dient.
- 5. Schützenauffangvorrichtung für Webstühle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, (laß auf die in bekannter Weise stets federnd in die Bremslage gedrückte Pendelstütze (r2) des Bremsklotzes ein mit einem der doppelarmigen Hebel (_I) verbundener Daumen (rd.) derart einwirkt, (laß die Pendelstütze (i2) erst nach dem beendeten Abwickeln des Riemens (5) in die Bremslage verschwenkt werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DES66492D DE425211C (de) | Schuetzenauffangvorrichtung fuer Webstuehle mit unter Federdruck stehendem, zum Auffangen des Webschuetzens dienendem Riemen |
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| DES66492D DE425211C (de) | Schuetzenauffangvorrichtung fuer Webstuehle mit unter Federdruck stehendem, zum Auffangen des Webschuetzens dienendem Riemen |
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| DE425211C true DE425211C (de) | 1926-02-13 |
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Family Applications (1)
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| DES66492D Expired DE425211C (de) | Schuetzenauffangvorrichtung fuer Webstuehle mit unter Federdruck stehendem, zum Auffangen des Webschuetzens dienendem Riemen |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE425211C (de) |
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- DE DES66492D patent/DE425211C/de not_active Expired
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