DE42478C - Sortirwerk für Körper von verschiedenem spezifischen Gewichte - Google Patents

Sortirwerk für Körper von verschiedenem spezifischen Gewichte

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DE42478C
DE42478C DENDAT42478D DE42478DA DE42478C DE 42478 C DE42478 C DE 42478C DE NDAT42478 D DENDAT42478 D DE NDAT42478D DE 42478D A DE42478D A DE 42478DA DE 42478 C DE42478 C DE 42478C
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DE
Germany
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flaps
movement
regulation
sieves
frame
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT42478D
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H. DlETZ in Berlin
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B4/00Separating by pneumatic tables or by pneumatic jigs
    • B03B4/005Separating by pneumatic tables or by pneumatic jigs the currents being pulsating, e.g. pneumatic jigs; combination of continuous and pulsating currents

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 1: Aufbereitung von Erzen.
HERMANN DIETZ in BERLIN. Sortirwerk für Körper von verschiedenem speciflschen Gewichte.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. August 1887 ab.
Um Körper von verschiedenem specifischen Gewichte zu sortiren, läfst man dieselben über ein Schüttelwerk gehen, das mit Sieben von verschiedener Maschenweite versehen ist, während ein Windstrom die specifisch leichten Theilchen hochhält und am Ende des Schüttelrahmens auswirft.
An vorliegender Erfindung ist nun die Erzeugung des Luftstromes neu. Der Schüttelrahmen ist vollständig verschlossen, so dafs nur durch die Maschen der Siebe Luft einbezw. ausströmen kann.
Ueber oder unter den Sieben ist der Schüttelrahmen durch eine Anzahl beweglicher Klappen, welche gegen den Rahmen durch ein nachgiebiges Material abgedichtet sind, versehen. Diese Klappen werden nun entweder direct oder indirect in eine hin- und hergehende Bewegung versetzt, wodurch ein zwischen den Klappen und den Sieben eingeschlossenes Luftquantum fortwährend durch die Siebe gedrückt und wieder zurückgesaugt wird. Durch diesen Vorgang werden specifisch leichte Theilchen über den Sieben schwebend erhalten, denn bei dem Luftstrom nach oben werden alle leichteren Theilchen hochgerissen und bei dem heruntergehenden Luftstrom die specifisch schwereren Theilchen schneller heruntergedrückt, da sie den Luftwiderstand leichter überwinden.
In den beiliegenden Zeichnungen sind nun zwei solcher Sortirwerke gezeigt, bei welchen die Klappen über den Sieben angeordnet sind.
In den Fig. 1 und 2 ist ein Sortirwerk im Längsschnitt und Querschnitt gezeigt, bei welchem der Antrieb der Klappen indirect erfolgt. Die Klappen sind hier direct auf dem Schüttelrahmen angebracht und andererseits an einem festen Punkt des Gehäuses festgehalten, so dafs sie beim Hin- und Hergehen des Schüttelrahmens eine auf- und niedergehende Bewegung machen. In Fig. 3 und 4 ist eine Stellvorrichtung für die Klappen gezeigt.
In Fig. 5 und 6 ist ein Sortirwerk gezeigt, bei welchem die Klappen direct angetrieben werden.
Fig. 7 zeigt eine. Stellvorrichtung der Klappen für diese Anordnung.
α ist der Schüttelrahmen, in welchen eine Anzahl Siebe b b eingelegt sind, und zwar in der Weise, dafs dem Einlauf zunächst die feinsten Siebe liegen; cc sind Federn, welche den Rahmen α tragen, welcher von dem Excenter d seine hin- und hergehende Bewegung erhält, e ist das Einlaufrohr, das auch durch irgend eine andere Speisevorrichtung ersetzt werden kann. Auf dem Schüttelrahmen befinden sich eine Anzahl Klappen //, welche an einer Seite scharnierartig mit dem Rahmen verbunden sind und an den anderen Seiten mit irgend einem nachgiebigen Material, so dafs sie sich auf- und abbewegen können. Jede einzelne Klappe ist nun mittelst einer nachgiebigen Schnur, Riemen g oder dergleichen an einem Stab h befestigt. Die Stäbe h sind drehbar nach aufsen geführt und mit Handgriffen i i versehen, so dafs man durch Drehen derselben die Schnüre g verkürzt bezw. verlängert, wodurch die Bewegung der Klappen// verringert bezw. vergröfsert wird. Die specifisch schwereren Körper fallen der Gröfse nach
durch die Siebe b b und gelangen durch die Trichter k k nach den Ausläufen.
Durch Abfallrohr / gelangen die leichten Theile aus der Maschine.
Anstatt dafs man die Regulirung der Klappenbewegung durch Verkürzung der Schnüre g herbeiführt, kann man auch die Befestigungspunkte h h verschieben, wodurch derselbe Zweck erreicht wird. In Fig. 3 und 4 wird diese Anordnung gezeigt. An einer oder mehreren Schienen n, die in Gleitstücken m m verschoben werden können, sind an Stegenpp mittelst der nachgiebigen oder starren Verbindungen ο ο die Klappen // an einer Seite befestigt. Fig. 3 zeigt die Anordnung, bei welcher die Klappen / die gröfste Bewegung machen. Rückt man nun die Punkte s etwa um das Stück g nach links, dann machen die Klappen nur eine ganz geringe Bewegung, wie Fig. 4 zeigt. Je genauer man nun die Regulirung haben will, um so mehr .verstellbare Schienen mufs man anwenden.
In Fig. 5 und 6 werden die Klappen/ selbstständig bewegt. Zu dem Zweck ist über dem Schüttelwerk ein Gestell angebracht, das mit dem ersteren durch ein Tuch, Leder oder dergleichen y verbunden ist, so dafs der Schüttelrahmen sich bewegt, ohne dafs die eingeschlossene Luft entweichen kann.
Auf dem Gestell sind nun die Klappen ff angebracht, welche, wie in Fig. 1 und 2, gegen das Gestell durch Tuch, Leder u. dergl. abgedichtet sind. Die einzelnen Klappen sind mittelst nachgiebiger oder starrer Verbindungen g1 gl an Stegen /j1 /21 befestigt, die eine hin- und hergehende Bewegung erhalten. Hier sind die Stege Iz1H1 an einer Schiene h2 befestigt, die beweglich durch zwei Arme 5 s aufgehängt ist und der durch Kurbel tl und Kurbelstange t eine schaukelnde Bewegung ertheilt wird, wodurch die Klappen veranlagst werden, auf- und niederzugehen und dadurch durch die Siebe b b eine Luftbewegung zu erzeugen.
Um die Luftbewegung durch die Siebe b b reguliren zu können, sind eine Anzahl Oeffnungen ν in dem feststehenden Gestell n> angebracht, die durch Schieber geöffnet und geschlossen werden. Damit durch diese Oeffnungen keine Verstaubung eintritt, sind dieselben mit einem Gewebe oder dergleichen versehen.
In Fig. 7 ist im Querschnitt und Grundrifs eine andere Regelvorrichtung gezeigt. Hier wird ebenfalls die Bewegung der Klappen beschränkt durch Schrauben \, an deren Stelle man auch Keile oder dergleichen nehmen kann. Es müssen dann allerdings die Klappen von einer Kette, Schnur oder dergleichen bewegt werden.

Claims (5)

  1. Pate nt-An sprüche:
    ι . Ein Sortirwerk für Körper von verschiedenem specifischen Gewichte, welches aus einem Schüttelrahmen mit einem oder mehreren Sieben besteht, das über oder unter sich mit einer Anzahl gegen ihn abgedichteter Klappen versehen ist, die bei der hin- und hergehenden Bewegung des Schüttelrahmens eine auf- und niedergehende Bewegung machen, die entweder von dem Rahmen abhängig ist oder direct hervorgerufen wird, um die für das Sortiren nöthige Luftbewegung zu erzeugen.
  2. 2. Bei der unter 1. bezeichneten Anordnung die Regulirung der Klappen bewegung durch Verkürzen oder Verlängern der Verbindungen g.
  3. 3. Bei der unter 1. bezeichneten Anordnung die Regulirung der Klappen durch Verschieben von Schienen nn.
  4. 4. Bei der unter 1. bezeichneten Anordnung die Regulirung der Luftzuführung durch die Siebe durch verstellbare seitliche Klappen, die gegen Verstauben mit einem Gewebe oder dergleichen versehen sind.
  5. 5. Bei der unter 1. bezeichneten Anordnung die Regulirung der Klappenbewegung durch Begrenzung des Hubes derselben mittelst untergestellter Schrauben, Keile oder dergleichen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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