DE424308C - Stromzufuehrung fuer fahrende, elektrisch angetriebene Maschinen, insbesondere landwirtschaftliche Maschinen - Google Patents

Stromzufuehrung fuer fahrende, elektrisch angetriebene Maschinen, insbesondere landwirtschaftliche Maschinen

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Publication number
DE424308C
DE424308C DES68094D DES0068094D DE424308C DE 424308 C DE424308 C DE 424308C DE S68094 D DES68094 D DE S68094D DE S0068094 D DES0068094 D DE S0068094D DE 424308 C DE424308 C DE 424308C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
power supply
cable
machines
counterweight
moving
Prior art date
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Expired
Application number
DES68094D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Wilm Kind
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G11/00Arrangements of electric cables or lines between relatively-movable parts
    • H02G11/003Arrangements of electric cables or lines between relatively-movable parts using gravity-loaded or spring-loaded loop

Landscapes

  • Electric Cable Arrangement Between Relatively Moving Parts (AREA)
  • Pulleys (AREA)

Description

Stromzuführung für fahrende, elektrisch angetriebene Maschinen,
insbesondere landwirtschaftliche Maschinen.
Es ist bekannt, für ortsbewegliche elek- entgegengesetzter Fahrt der Maschine am
irische Maschinen, insbesondere landwirt- Ende des zu befahrenden Stückes ebenso wie-
schaftliche Maschinen, den Strom durch bieg- der seitlich aufgenommen und von der Ma-
same Kabel zuzuführen. Diese Art der schine selbsttätig aufgerollt wird. Dieses
Stromzuführung macht bei landwirtschaft- Verfahren macht eine besondere Einrichtung
liehen Maschinen, welche auf dem Feld zwi- zum Aufwickeln des Kabels auf der Maschine
sehen Kulturen und Bäumen arbeiten müssen, nötig, belastet die Maschine selbst mit einem
besondere Maßnahmen nötig, die verhindern nicht erwünschten Gewicht, das zudem je
sollen, daß das Kabel die Kulturen beschädigt. nach der Länge des ausgelegten Kabels ver-
Es bestehen hierfür Einrichtungen, bei wel- änderlich ist, und kommt deshalb nur für chen das Kabel von der fahrenden Maschine große Anlagen in Frage, bei welchen das Geseitlich ausgelegt und abgerollt wird und bei wicht des Kabels und die Wickeleinrichtung
*/ Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. WiIm Kind in Gieshof b. Neilbarnim, Oderbnich.
im Verhältnis zu der übrigen Einrichtung keine große Rolle spielt.
Für mittlere Anlagen sind Einrichtungen bekannt, welche aus einer versetzbaren Freileitung bestehen, von welcher mittels Kontaktwagen oder Schleifschuh durch kurzes Kabel der Strom der fahrenden Maschine, z. B. dem Motorpflug, zugeführt wird. Bei diesen Einrichtungen ist das Versetzen der verlegbaren ίο Leitung unangenehm; außerdem sind die Kosten einer solchen Leitung mit ihrem Zubehör (Kontaktwagen usw.) beträchtlich.
Bei kleinen Anlagen, bei welchen es auf möglichste Beweglichkeit ankommt, hat sich folgende Stromzuführung bewährt:
Der Strom wird durch ein biegsames Kabel von einer festverlegten Anschlußdose zu einer Steckdose an einem versetzbaren, leichten Holz- oder Stahlrohrmast geführt. Von dieser Steckdose führt ein weiteres biegsames Kabel zur Spitze des Mastes im Innern oder außerhalb, geht dort über eine Leitrolle zu der fahrenden Maschine (Fräse). Diese Maschine hat einen kleinen drehbaren Ausleger, durch welchen das Kabel dem Motor zugeführt wird. Die Führung des Kabels an dem versetzbaren Mast erfolgt nach Art eines Flaschenzuges.
Diese Einrichtung ist einfach, billig und leicht versetzbar, jedoch haftet ihr der Übelstand an, daß der Kabelzug an der Maschine mit zunehmender Entfernung von dem Mast größer wird, so daß das Gegengewicht für den größtmöglichen Zug bestimmt werden muß. Dadurch wird es aber für Arbeiten in der Nähe des Mastes unnötig groß und erschwert hier die Handhabung der Maschine. j
Nach der Erfindung soll die Größe dieses Gegengewichtes dem jeweils auftretenden Kabelzug entsprechend bemessen werden, was dadurch erreicht wird, daß an einer oder an mehreren losen Rollen Gewichte angebracht sind, die mit der Entfernung der Maschine vom Mast größer werden.
Auf der Zeichnung sind in Abb. 1 und 2 zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung ; schematisch dargestellt. 1 ist der versetzbare ! Mast, an dem das biegsame Stromzuführungs- ! kabel 2 unter Vermittlung einer Steckdose 3 ! befestigt ist. Von dieser Steckdose geht das biegsame Kabel über Rollen 4, 5 und 6 und von da zur fahrenden Maschine. Wenn die Maschine sich von dem Mast entfernt, wird die lose Rolle 5 nach oben gehoben und die an der Erde liegende Kette 7 mitgenommen. Je weiter die Maschine sich von dem Mast entfernt und je schwerer die freie Länge des Kabels ist, ein desto größeres Stück der Kette wird dabei angehoben und bildet ein sich selbsttätig regelndes Gegengewicht zu dem Seilzug. Beim Nähern der Maschine an den Mast wirkt die Kette umgekehrt.
Die Anordnung kann auch so getroffen werden, daß statt einer Kette mehrere Einzelgewichte in verschiedener Höhe am Mast angeordnet sind, die beim Hochgehen der losen Rolle von ihr nacheinander mitgenommen und beim Heruntergehen wieder abgesetzt werden.
Abb. 2 zeigt einen Mehrfachflaschenzug, der außer dem Gewichtsausgleich auch noch eine Verminderung der Kabelreibung und damit der Kabelabnutzung herbeiführen soll. Die losen Rollen 8 und 9 sind nicht, wie es bei Mehrfachflaschenzügen üblich ist, zu einem Block vereinigt, sondern sind unabhängig voneinander. Ferner sind die Gegengewichte 10 und 11, die an diesen Rollen hängen, verschieden bemessen, so daß zunächst die leichtere Rolle gehoben wird, und erst, wenn bei größerer Entfernung der Maschine von dem Mast der Seilzug zunimmt, wird auch die Rolle 8 mit dem größeren Gegengewicht 10 gehoben.

Claims (4)

Patent-Ansprüche: 8S
1. Stromzuführung für fahrende, elektrisch angetriebene Maschinen, insbesondere landwirtschaftliche Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß ein in bekannter Weise über ein Rollensystem nach Art eines Flaschenzuges ausgehendes Kabel durch ein veränderliches Gegengewicht frei schwebend in der Luft so gespannt wird, daß das Gegengewicht jeweils dem Seilzug entspricht.
2. Stromzuführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegengewicht auf verschiedene Rollen eines mehrfachen Flaschenzuges so verteilt ist, χΟα daß' die einzelnen Rollen nacheinander, entsprechend dem zunehmenden Seilzug, in Tätigkeit treten.
3. Stromzuführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegengewicht aus einer Kette besteht, die bei Zunahme des Kabelzuges von der Erde aufgehoben wird.
4. Stromzuführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegengewicht aus einzelnenTeilen besteht, die von der hochgehenden losen Rolle bei Zunahme des Seilzuges mitgenommen weiden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DES68094D 1924-12-16 1924-12-16 Stromzufuehrung fuer fahrende, elektrisch angetriebene Maschinen, insbesondere landwirtschaftliche Maschinen Expired DE424308C (de)

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