DE4242803C2 - Antennensteuerverfahren - Google Patents

Antennensteuerverfahren

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Steuerung einer Antenne der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Art.
Bei einem solchen, aus der US 4 743 909 bekannten Verfahren zum Einstellen der Richtung einer Parabolantenne auf einen Satelliten wird vorgeschlagen, den Elevations- und Azimuthwinkel der Richtung der Antenne, wenn diese optimal auf einen Satelliten ausgerichtet ist, zu speichern. Wenn ein Benutzer nachfolgend einen Satelliten zum Empfang von Hochfrequenzsignalen auswählt, wird die Antenne unmittelbar auf die gespeicherte, optimale Empfangsposition ausgerichtet.
Aus der US 4 862 179 ist ein Satellitenempfänger bekannt, bei dem ein Antennensteuergerät die Sonde einer Parabolantenne so ausrichtet, dass ein Empfang von Hochfrequenzsignalen von einem ausgewählten Satelliten optimiert wird. Die Positionierung der Sonde erfolgt dabei auf Grundlage von gespeicherten Informationsdaten über einzelne, zur Auswahl stehende, Satelliten.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein verbessertes Verfahren zum Steuern einer Antenne anzugeben, das jederzeit einen optimalen Empfang von Hochfrequenzsignalen gewährleistet.
Diese Aufgabe wird durch die in dem Patentanspruch 1 beanspruchten Verfahrensschritte gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Verfahrens sind Gegenstand der Unteransprüche.
Gemäß dem Patentanspruch 1 wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass permanent, insbesondere jedoch nach einer Änderung eines ausgewählten Kanals, eine automatische Feinabstimmung eines Tuners durchgeführt wird, während derer die Resonanzfrequenz des Tuners kontinuierlich so angepasst wird, dass ein optimaler Empfang von Hochfrequenzsignalen über die Antenne gewährleistet ist.
Die Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Antennensteuervorrichtung zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens;
Fig. 2 ein Signaldiagramm mit einer Darstellung des Ausgangssignals der AFT-Einheit, die in den Fig. 1 und 4 gezeigt ist;
Fig. 3A und 3B Flussdiagramme des Betriebsablaufs des Antennensteuerverfahrens bei der Vorrichtung, die in Fig. 1 gezeigt ist;
Fig. 4 ein Blockschaltbild einer Antennensteuervorrichtung gemäß einer weiteren Ausführungsform und
Fig. 5A und 5B Betriebsablauf-Flussdiagramme des Antennensteuerverfahrens bei der in Fig. 4 dargestellten Vorrichtung.
In Fig. 1 weist eine Antennensteuervorrichtung eine Antenne 130 zum Empfang externer Radiosignale auf, eine Detektoreinheit 70 zur Ermittlung des Drehwinkels der Antenne 130, während sie sich dreht, eine Tastatureinheit 11 mit einer Vorwahltaste und einer Speichertaste zum Speichern von Daten in der optimalen Richtung der Antenne entsprechend jedem Kanal, eine Anzeigeeinheit 12 mit einer Licht emittierenden Diode zur Anzeige der voreingestellten Betriebsart, wenn ein Voreinstellbefehl durch die Tastatureingabeeinheit 11 eingegeben wird, einen Tuner 20, der an den Ausgang der Antenne 130 angeschlossen ist, um ein extern gesendetes Radiofrequenzsignal (RF) in eine Zwischenfrequenz (IF) umzuwandeln, eine automatische Feineinstelleinheit (AFT) 30, die an den Ausgang des Tuners 20 angeschlossen ist, um eine automatische Feineinstellung des Ausgangssignals des Tuners 20 durchzuführen, eine Ermittlungseinheit 40 zur Eingabe des Ausgangssignals der AFT 30 und zur Ermittlung des Einstellzustands des Tuners 20, eine Speichereinheit 50, die durch ein RAM gebildet wird, zum Einschreiben des Drehwinkelwertes der Antenne, der durch die Detektoreinheit 70 festgestellt wurde, eine Antennentreibereinheit 60 zum Drehen der Antenne 130 so, daß sie in eine Richtung zeigt, in welcher die Bedingungen für den Empfang von Radiosignalen am besten sind, und einen Mikrocomputer 10 zum Steuern des Systems.
Hier weist die Vergleichseinheit 40 einen ersten Komparator 41 auf, um das Ausgangssignal der AFT 30 über eine nicht invertierende Klemme zu empfangen, und eine willkürliche Bezugsspannung (nachstehend als Schwellenspannung bezeichnet) V1 über eine invertierende Klemme zu empfangen und diese beiden Signale zu vergleichen, sowie einen zweiten Komparator 42 zum Empfang des Ausgangssignals der AFT 30 über eine invertierende Klemme, und den Empfang einer Schwellenspannung V2 über eine nicht invertierende Klemme, um diese beiden Signale zu vergleichen.
Die Antennentreibereinheit 60 weist einen Motor 61 zum Drehen der Antenne 130 auf, und einen Motortreiber 62 zum Treiben des Motors 61 entsprechend einem Treiberspannungs- Steuersignal und einem Drehrichtungs-Steuersignal, die beide von dem Mikrocomputer 10 ausgegeben werden.
Die Detektoreinheit 70 weist einen Sensor 71 zur Ermittlung des Drehwinkels des Motors 61 auf, und einen Verstärker 72 zum Verstärken des Ausgangssignals des Sensors 71.
Fig. 2 ist ein Signaldiagramm mit einer Darstellung der Spannungseigenschaften des Ausgangssignals der AFT 30, die in Fig. 1 gezeigt ist (und in Fig. 4, wie nachstehend beschrieben ist).
Zuerst wird über die Antenne 130 ein RF-Signal empfangen, das von einer Radiowellen-Sendestation (einen Sender) in die Atmosphäre ausgestrahlt wurde. Das über die Empfangsantenne 130 empfangene RF-Signal wird dem Tuner 20 eingegeben, der durch eine Spule und eine Kapazität gebildet wird, und so auf eine Frequenz abgestimmt ist, und in ein IF-Signal umgewandelt. Das über den Tuner 20 ausgegebene IF-Signal wird der AFT 30 eingegeben, die ein AFT-Signal für eine automatische Feinabstimmung erzeugt.
Unter der Annahme, daß die Schwellenspannungen zur Festlegung des AFT-Bereiches V1 und V2 sind, so gibt dann, wenn die Ausgangsspannung der AFT 30 höher ist als die erste Schwellenspannung V1, der erste Komparator 41 ein Signal "HIGH" (ein hochpegeliges Signal) an einen Steuereingangsport 4 des Mikrocomputers 10 aus. Entsprechend stellt der Mikrocomputer 10 eine exakte Abstimmspannung ein, die dem Tuner 20 über einen Steuerausgangsport 1 zugeführt wird. Wenn andererseits die Ausgangsspannung der AFT 30 niedriger ist als die zweite Schwellenspannung V2, dann gibt der zweite Komparator 42 einen Pegel "HIGH" an einen Steuereingangsport 5 des Mikrocomputers 10 aus. In diesem Fall wird eine präzise Abstimmspannung unter Verwendung des voranstehend erläuterten Verfahrens eingestellt.
Mit anderen Worten überprüft, wenn ein vorbestimmter Kanal ausgewählt wird, der Mikrocomputer 10 die Steuereingangsports 4 und 5, um zu ermitteln, ob das AFT- Signal innerhalb eines vorbestimmten Bereiches liegt (also zwischen V1 und V2). Wenn die Ausgangssignale des ersten und zweiten Komparators 41 und 42 beide "LOW" sind (auf einem niedrigen Pegel liegen), was bedeutet, daß die AFT- Spannung innerhalb des durch die Schwellenspannungen V1 und V2 eingestellten Bereiches liegt, gibt der Mikrocomputer 10 ein Steuersignal zum Steuern der Abstimmspannung für den Tuner 20 über den Steuerausgangsport 1 aus.
Inzwischen gibt über eine Tastatureingabeeinheit 11 ein Benutzer Tastaturdaten entsprechend der Antennenvoreinstelltaste in einen Steuereingangsport 6 des Mikrocomputers 10 ein, um den optimalen Drehwinkel der Antenne 130 in dem RAM 50 zu speichern. Wenn Antennenvoreinstell-Tastendaten dem Mikrocomputer 10 eingegeben werden, gibt der Mikrocomputer ein Steuersignal über einen Steuerport 7 aus, welches die Anzeigeeinheit 12 betätigt, dis aus einer Licht emittierenden Diode besteht.
In einem Voreinstellmodus wählt ein Benutzer einen Antennendrehwinkel für jeden Kanal aus, entsprechend dem optimalen Zustand zum Empfang von Radiosignalen, und speichert dann diese Daten in dem RAM 50 mit Hilfe einer Speichertastatureingabe über die Tastatureingabeeinheit 11. Wenn die Ausgangssignale des ersten und zweiten Komparators 41 und 42 beide niedrig sind, wird daher für jeden Kanal der Antennendrehwinkel, der in der Detektoreinheit 70 entsprechend der Speichereingabetaste, die auf der Tastatureingabeeinheit 11 vorgesehen ist, ermittelt wurde, in dem RAM 50 gespeichert.
Inzwischen gibt ein Benutzer Kanalauswahldaten, beispielsweise Aufwärtskanal- oder Abwärtskanal- Tastaturdaten in den Steuereingangsport 6 des Mikrocomputers 10 über die Tastatureingabeeinheit 11 ein, um von dem momentan empfangenen Kanal auf einen gewünschten Kanal überzugehen. Nach Empfang dar Kanalauswahldaten gibt der Mikrocomputer 10 das Steuersignal über seinen Steuerausgangsport 1 aus, um den Kanal auszuwählen, der durch den Tuner 20 abgestimmt werden soll. Zur selben Zeit liest der Mikrocomputer 10 den Orientierungswinkel für die Antenne 130 entsprechend dem neuen Kanal aus dem RAM 50 aus, in welchem der Antennendrehwinkel gespeichert ist, der die optimalen Empfangsbedingungen aufweist.
Dann vergleicht der Mikrocomputer 10 den gespeicherten Winkel mit dem momentanen Winkel der Antenne 130 über den Sensor 71, und stellt die Drehrichtung des Motors 61 fest. Daraufhin gibt der Mikrocomputer 10 ein Motortreiberspannungs-Steuersignal über einen Steuerport 8 aus und gibt ein Drehwinkel-Steuersignal über einen Steuerausgangsport 9 aus, wodurch der Motor 61 gedreht wird.
Wenn sich der Motor 61 dreht, so erzeugt der Sensor 71, der eine (nicht dargestellte) Drehplatte auf dem Motor 61 bildet, ein Sensorsignal, welches eine Rechtecksignalform aufweist. Das von dem Sensor 71 ausgegebene Signal wird in einem Verstärker 72 verstärkt, und einem Steuereingangsport Null des Mikrocomputers 10 eingegeben. Hierbei ist der Sensor 71 in einen Licht emittierenden Abschnitt unterteilt, der Licht an die Drehplatte aussendet, und in einen Lichtempfangsabschnitt, der ein Lichtsignal von der Drehplatte feststellt, um das Sensorsignal zu erzeugen.
Der Mikrocomputer 10 empfängt das Ausgangssignal von dem Verstärker 72 und stellt fest, ob die Antenne um den richtigen Winkel gedreht wird, welcher dem optimalen Zustand zum Empfang der Radiosignale für den im RAM 50 gespeicherten Kanal entspricht, um hierdurch den Motor 61 um den Winkel zu drehen, der in dem RAM 50 gespeichert ist.
Die Fig. 3A und 3B stellen Betriebsablauf-Flußdiagramme dar, die das Antennesteuerverfahren der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung erläutern. Hier reicht ein Speicherschritt vom Schritt 201 zum Schritt 208, ein Vergleichsschritt von 209 bis 210, ein Treiberschritt von 211 bis 213, und ein Berechnungsschritt von 214 bis 220.
Zuerst stellt der Mikrocomputer 10 fest, ob Antennenvoreinstell-Tastaturdaten über die Tastatureingabeeinheit 11 eingegeben werden oder nicht, welche die Rolle einer Hebeltaste spielt (Schritt 201). Wenn Antennenvoreinstell-Tastaturdaten über die Tastatureingabeeinheit 11 eingegeben werden, so wird ermittelt, ob die momentane Betriebsart des Mikrocomputers 10 ein Voreinstellmodus ist (Schritt 202).
Ist die momentane Betriebsart kein Voreinstellmodus, so richtet der Mikrocomputer 10 einen Voreinstellmodus mit den Antennenvoreinstell-Tastaturdaten ein, die über die Tastatureingabeeinheit 11 eingegeben werden. Wenn der Mikrocomputer 10 in einen Voreinstellmodus umgestellt wird, betätigt der Mikrocomputer 10 die Anzeigeeinheit 12, die aus einer Licht emittierenden Diode besteht, über den Steuerport 7 (Schritt 203).
Ist die momentane Betriebsart ein Voreinstellmodus, so wird der Voreinstellmodus durch die Voreinstelltaste freigegeben, die über die Tastatureingabeeinheit 11 eingegeben wird, und entsprechend wird der Betrieb der Anzeigeeinheit 12 über den Steuerport 7 gestoppt (Schritt 204).
Wird im Schritt 201 nicht über die Tastatureingabeeinheit 11 die Antennenvoreinstelltaste eingegeben, so ermittelt der Mikrocomputer 10, ob Kanalauswahldaten über die Tastatureingabeeinheit 11 eingegeben werden (Schritt 205).
Werden keine Kanalauswahldaten über die Tastatureingabeeinheit 11 eingegeben, so ermittelt der Mikrocomputer 10 hier weiterhin, ob die momentane Betriebsart ein Voreinstellmodus ist (Schritt 206). Wenn in diesem Fall die momentane Betriebsart ein Voreinstellmodus ist, so stellt der Mikrocomputer 10 fest, ob eine Speichertaste über die Tastatureingabeeinheit 11 eingegeben wird (Schritt 207).
Wenn die Speichertaste über die Tastatureingabeeinheit 11 eingegeben wird, so empfängt im Schritt 207 der Mikrocomputer 10 von dem Sensor 71 ein Sensorsignal, welches erzeugt wird, während sich die Antenne 130 dreht, und speichert in dem RAM 50 den momentanen Winkel der Antenne 30 in dem optimalen Empfangszustand (Schritt 208). Hierbei sind die Ausgangssignale des ersten und zweiten Komparators 41 und 42 beide auf niedrigem Pegel, und der Drehwinkel der Antenne 130, der von der Detektoreinheit 70 entsprechend der Speichertasteneingabe ermittelt wird, wird im RAM 50 gespeichert.
Wenn Kanalauswahldaten im Schritt 205 eingegeben werden, ändert der Mikrocomputer 10 den Kanal entsprechend, erkennt den momentanen Winkel der Antenne 130 mit Hilfe eines von dem Sensor 71 erzeugten Sensorsignals, liest den Antennenwinkel für den optimalen Zustand zum Empfang der Radiosignale des neuen Kanals aus, der im RAM 50 gespeichert ist, und subtrahiert dann den gespeicherten Winkel von dem momentan festgestellten Antennenwinkel (während der Drehung), um zu ermitteln, ob der erhaltene Wert positiv ist (Schritt 209). Wenn der wie voranstehend erläutert im Schritt 209 erhaltene Winkel nicht positiv ist, so stellt der Mikrocomputer 10 fest, ob er negativ ist (Schritt 210).
Ist in dem Schritt 209 der erhaltene Winkel positiv, so gibt der Mikrocomputer 10 ein Motortreibersteuersignal und ein Drehrichtungssteuersignal F/R an einen Motortreiber 62 über die Steuerausgangsports 8 und 9 aus, um hierdurch den Motor 61 im entgegengesetzten Drehsinn zu drehen (Schritt 211). Wenn andererseits der erhaltene Wert negativ ist, so gibt der Mikrocomputer 10 das Motortreibersteuersignal und ein Drehrichtungssteuersignal F/R mit hohem Logikpegel an den Motortreiber 62 aus, um hierdurch den Motor in Vorwärtsrichtung zu drehen (Schritt 212).
Wenn im Schritt 212 der Wert, der durch Subtrahieren des in dem RAM 50 gespeicherten Wertes von dem momentan festgestellten Winkel der Antenne 130 erhalten wurde, nicht negativ ist (wenn der Wert Null ist), so gibt der Mikrocomputer 10 kein Motortreibersteuersignal und kein Drehrichtungssteuersignal über die Steuerausgangsports 8 und 9 an den Motortreiber 62 aus (Schritt 213).
Während sich der Motor 61 dreht, erzeugt inzwischen der Sensor 71 kontinuierlich ein Sensorsignal. Der Mikrocomputer 10 stellt die ansteigende Flanke des Sensorsignals von dem Sensor 71 fest, um einen Interrupt (eine Unterbrechung) durchzuführen. Während sich die Antenne 130 dreht, stellt daher der Mikrocomputer 10 fest, wenn der Drehwinkel in bezug auf den gespeicherten Winkel aus dem RAM 50 positiv ist (Schritt 214).
Ist der voranstehend erwähnte Drehwinkel der Antenne 130 nicht positiv, so subtrahiert der Mikrocomputer 10 1° von dem momentan festgestellten Winkel. Hierbei wird durch Ausführung der Gleichung "momentaner Winkel = momentaner Winkel - 1°" festgestellt, wenn der momentane Winkel 0° erreicht (Schritte 215 und 216). Erreicht der momentane Winkel 0°, so wird er auf 360° zurückgesetzt, und das Programm führt einen Rücksprung aus (Schritt 217).
Wenn der momentan festgestellte Drehwinkel der Antenne 130 zu dem Zeitpunkt positiv ist, wenn der Interrupt erzeugt wird, addiert der Mikrocomputer 10 1° zu dem momentanen Winkel, entsprechend der Gleichung "momentaner Winkel = momentaner Winkel + 1°" um zu ermitteln, wenn der momentane Winkel 360° erreicht (Schritte 218 und 219). Wenn der momentane Winkel der Antenne 130 den Wert von 360° erreicht, setzt der Mikrocomputer 10 den momentanen Winkel auf 0° zurück, und das Programm führt einen Rücksprung aus (Schritt 220).
In Fig. 4 sind die Elemente, welche denselben Aufbau aufweisen wie in Fig. 1, mit denselben Bezugszeichen bezeichnet. Der Unterschied liegt darin, daß anstelle des RAM 50 die Antennensteuervorrichtung gemäß dieser Ausführungsform weiterhin einen AM-Demodulator 51 aufweist, zum Empfang und zur AM-Demodulation des Ausgangssignals des Tuners 20, sowie einen Synchronisierungsdetektor 52, um ein Synchronisierungssignal zu ermitteln, welches dem Videosignal aufgeprägt ist, das von dem AM-Demodulator 51 ausgegeben wird, und es dem Steuereingangsport 3 des Mikrocomputers 10 einzugeben.
Die Fig. 5A und 5B sind Flußdiagramme des Verfahrens in Fig. 4 dargestellten Antennensteuervorrichtung.
In den Fig. 5A und 5B reicht ein AFT-Vorgang vom Schritt 301 zum Schritt 307, ein AFT-Ermittlungsvorgang findet im Schritt 308 statt, ein Antennentreibervorgang reicht von dem Schritt 309 bis 319, und ein Berechnungsvorgang reicht vom Schritt 320 zum Schritt 326. Nachstehend wird ein Verfahren zum Steuern einer Antenne gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung unter Bezug auf die Fig. 2, 4, 5A und 5B erläutert.
Wenn über die Tastatureingabeeinheit 11 Kanalauswahldaten eingegeben werden, so wird zuerst ermittelt, ob ein Radiosignal-Empfangskanal geändert wird (Schritt 300). Werden die Kanalauswahldaten eingegeben, so setzt der Mikrocomputer 10 den Drehwinkel der Antenne 130 auf einen Anfangswert von 0° (Schritt 301), und betätigt die AFT- Einheit 30, um den AFT-Betrieb durchzuführen (Schritt 302). Dann gibt der Mikrocomputer 10 über seinen Steuerausgangsport 1 an den Tuner 20 ein Abstimmsteuersignal aus, welches dem Kanal entspricht, der durch die Kanalauswahldaten ausgewählt wurde, die über die Tastatureingabeeinheit 11 eingegeben wurden (Schritt 303).
Wird der Kanal nicht geändert, da nämlich von der Tastatureingabeeinheit 11 keine Kanalauswahldaten empfangen werden, so wird festgestellt, ob der Betrieb der AFT-Einheit 30 beendet ist (Schritt 304). Ist der Betrieb der AFT-Einheit 30 nicht beendet, so wird der konventionelle AFT-Betrieb durchgeführt, der automatisch eine optimale Einstellung der lokalen Schwingungsfrequenz (LO) durchführt (Schritt 305). Daraufhin ist der AFT- Betrieb fertig (Schritt 306). Hierbei ist der AFT-Betrieb fertig, wenn ein Steuersignal an den Tuner 20 ausgegeben wird.
Dann empfängt der Steuereingangsport 3 des Mikrocomputers 10 ein Signal von dem Synchronisierungsdetektor 52, welches das Vorhandensein eines Synchronisierungssignals anzeigt, das dem Videosignal aufgeprägt ist, welches von dem AM-Demodulator 51 ausgegeben wird, um hierdurch die Eingabe eines Videosignals festzustellen (Schritt 307). Wenn das Synchronisierungssignal in der Synchronisierungs- Detektoreinheit 52 festgestellt wird, gibt der Mikrocomputer 130 ein Steuersignal an den Tuner 20 aus. Zu diesem Zeitpunkt empfängt der Mikrocomputer 130 das AFT- Korrektursignal, welches von der Vergleichseinheit 40 ausgegeben wird, um zu ermitteln, ob sich das Videosignal in dem optimalen Zustand für den Empfang befindet (Schritt 308).
Die voranstehenden Vorgänge werden im einzelnen unter Bezug auf Tabelle 1 und Fig. 2 erläutert.
Ist das von der AFT-Einheit 30 ausgegebene AFT- Ausgangssignal kleiner als die Schwellenspannung V1 und größer als die Schwellenspannung V2, so liegt das AFT- Ausgangssignal innerhalb des dritten Bereiches und wird als optimal angesehen.
Liegt das AFT-Signal in dem dritten Bereich, so liegen die Ausgänge des ersten und zweiten Komparators 41 und 42 beide auf einem niedrigen Pegel.
Tabelle 1
Ist das AFT-Ausgangssignal größer als die Schwellenspannung V1, so liegt es im ersten Bereich in Fig. 2, so daß der erste Komparator 41 einen Pegel "HIGH" und der zweite Komparator 42 einen Pegel "LOW" ausgibt. Wenn andererseits, wie aus Tabelle 1 hervorgeht, das AFT- Ausgangssignal kleiner ist als die Schwellenspannung V2, so liegt es in dem zweiten Bereich, so daß das Ausgangssignal des ersten Komparators 41 "LOW" ist, und das des zweiten Komparators 42 "HIGH".
Liegen die Ausgänge des ersten und zweiten Komparators 41 und 42 beide auf einem niedrigen Pegel, was bedeutet, daß in dem Schritt 308 der optimale Empfangszustand erreicht wurde, so gibt der Mikrocomputer 10 ein Motortreibersteuersignal über die Ausgangsports 8 und 9 aus, um die Drehung der Antenne 130 anzuhalten, oder ihre momentane Orientierung beizubehalten (Schritt 309).
Im Schritt 308 dauert die Drehung der Antenne 130 so lange an, bis der optimale Zustand für den Videoempfang erreicht ist (beide Ausgänge der Vergleichseinheit 40 liegen auf niedrigem Pegel). Zu diesem Zeitpunkt wird ermittelt, daß die Antennendrehung aufhört (Schritt 310). Während die Drehung der Antenne durchgeführt wird, empfängt der Mikrocomputer 10 das Antennendrehwinkelsignal, das von dem Sensor 71 ausgegeben wird, um festzustellen, ob der momentane Winkel der Antenne den Wert von 360° erreicht hat (Schritt 311), was bedeutet, daß die Antenne 130 eine vollständige Umdrehung durchgeführt hat. Hat der momentane Winkel der Antenne 130 den Wert von 360° erreicht, so liefert der Mikrocomputer 10 die erforderlichen Steuersignale an die Motortreibereinheit 60 über die Steuerausgangsports 8 und 9, um die Drehung der Antenne anzuhalten (Schritt 312).
Während das Drehwinkelsignal der Antenne 130, das von dem Sensor 71 ausgegeben wird, von dem Mikrocomputer 10 empfangen wird, und falls der momentane Winkel der Antenne 130 noch nicht 360° beträgt, so wird ermittelt, ob das Ausgangssignal der AFT 30 in dem ersten Bereich von Fig. 2 liegt, was bedeutet, daß der Ausgang des ersten Komparators 41 "HIGH" ist und der Ausgang des zweiten Komparators 42 "LOW" (Schritt 313). Liegt das AFT- Ausgangssignal in dem ersten Bereich, so stellt der Mikrocomputer 10 fest, ob das AFT-Ausgangssignal sich in dem Zustand des Fensters 2 befindet, der in Tabelle 2 erläutert ist (Schritt 314).
Tabelle 2
Liegt das AFT-Ausgangssignal nicht im Fenster 2, so wird festgestellt, daß das AFT-Signal in dem ersten Bereich liegt, so daß der Mikrocomputer 10 Steuersignale an die Motortreibereinheit 60 über die Steuerausgangsports 8 und 9 liefert, und die Antenne 130 im Uhrzeigersinn dreht (Schritt 315).
Gelangt das AFT-Ausgangssignal vom Fenster 1 zum Fenster 2, so erkennt der Mikrocomputer 10, daß das AFT- Ausgangssignal im Fenster 0 liegt, welches den optimalen Zustand zum Empfang von Radiosignalen darstellt, so daß der Mikrocomputer 10 ein Steuerausgangssignal an die Motortreibereinheit 60 über die Steuerausgangsports 8 und 9 liefert, um die Drehung der Antenne 130 anzuhalten (Schritt 316). Während sich die Antenne vom Fenster 1 aus im Uhrzeigersinn dreht, wird daher die Antennendrehung angehalten, wenn das AFT-Ausgangssignal das Fenster 2 erreicht. Dieser Zustand ist ein Zustand des Fensters 0, in welchem sich die Antenne in der optimalen Position zum Empfang von Radiosignalen befindet.
Liegt das Ausgangssignal der AFT 30 nicht in dem ersten Bereich, so stellt der Mikrocomputer 10 fest, ob das AFT- Ausgangssignal in dem zweiten Bereich liegt, und liegt es nicht im zweiten Bereich, so erkennt der Mikrocomputer, daß das AFT-Ausgangssignal in dem dritten Bereich liegt. Dann liefert der Mikrocomputer 10 die Steuersignale an die Motortreibereinheit 60 über die Steuerausgangsports 8 und 9, wodurch die Drehung der Antenne 130 angehalten wird. Liegt das AFT-Signal in dem zweiten Bereich, so stellt der Mikrocomputer 10 fest, ob das AFT-Ausgangssignal von dem Fenster 2 zum Fenster 1 übergeht, also ob das AFT- Ausgangssignal in dem ersten Bereich liegt (Schritt 318).
Befindet sich das AFT-Ausgangssignal nicht im Fenster 1, so liegt das AFT-Ausgangssignal im Fenster 2. Dann liefert der Mikrocomputer 10 ein Steuersignal an die Motortreibereinheit 60 über die Steuerausgangsports 8 und 9, und dreht die Antenne 130 im Gegenuhrzeigersinn (Schritt 319).
Unmittelbar nachdem während des Schrittes 318 das AFT- Ausgangssignal von dem Fenster 2 in das Fenster 1 übergeht, wird der Schritt 316 ausgeführt. Dies bedeutet, daß der Mikrocomputer 10 erkennt, daß das AFT- Ausgangssignal in einem Zustand des Fensters 0 vorliegt, welcher der optimale Zustand zum Empfang von Radiosignalen ist, und Steuersignale an die Motortreibereinheit 62 über die Steuerausgangsports 8 und 9 liefert, welche die Drehung der Antenne 130 beenden. Während sich die Antenne im Gegenuhrzeigersinn vom Fenster 2 aus dreht, wird daher die Antennendrehung angehalten, wenn das AFT- Ausgangssignal das Fenster 1 erreicht. Dieser Zustand ist ein Zustand des Fensters 0, in welchem sich die Antenne in der optimalen Position zum Empfang von Radiosignalen befindet.
Während sich der Motor 61 dreht, erzeugt inzwischen der Sensor 71 ein Sensorsignal, und der Mikrocomputer 10 führt den Berechnungsvorgang (Schritte 320 bis 326) durch, während das Sensorsignal über den Verstärker 71 zugeführt wird.
Im einzelnen ermittelt, während sich die Antenne 130 dreht, der Mikrocomputer 10, ob ihre Drehrichtung positiv ist (Schritt 320). Ist die Drehrichtung der Antenne 130 nicht positiv, dann subtrahiert der Mikrocomputer 10 1° von dem momentanen Winkel, um zu ermitteln, wann der momentane Winkel den Wert 0° erreicht, durch wiederholte Ausführung der Gleichung "momentaner Winkel = momentaner Winkel - 1°" (Schritte 321 und 322). Erreicht der momentane Winkel 0°, so wird der momentane Winkel auf 360° zurückgestellt (Schritt 323).
Wenn im Schritt 320 die Drehrichtung der Antenne positiv ist, so addiert der Mikrocomputer 10 zum momentanen Winkel 1°, um zu ermitteln, wann der momentane Winkel 360° erreicht, durch wiederholte Ausführung der Gleichung "momentaner Winkel = momentaner Winkel + 1°" (Schritte 324 und 325). Wenn der momentane Winkel der Antenne 130 den Wert von 360° erreicht, so setzt der Mikrocomputer 10 den momentanen Winkel der Antenne 130 auf 0° zurück (Schritt 326).
Wie voranstehend beschrieben, ändert die Erfindung die Orientierung einer Antenne so, daß sie in die Richtung zeigt, in welcher optimale Bedingungen für den Empfang von Radiosignalen vorliegen. Der Benutzer ändert nicht von Hand die Orientierung der Antenne, und die Empfangsbedingungen werden automatisch so eingestellt, daß sie optimal sind, immer wenn ein Kanal geändert wird.

Claims (5)

1. Verfahren zur Steuerung einer Antenne, umfassend die Schritte:
Feststellen, ob der Empfang von Hochfrequenzsignalen über eine Antenne optimal ist;
wenn nicht, Ansteuern der Antenne, um ihre Richtung so zu verändern, daß ein optimaler Emfpang der Hochfrequenzsignale möglich ist;
dadurch gekennzeichnet, daß
vor dem Schritt der Feststellung der Qualität des Empfangs ein automatischer Feinabstimmungsvorgang zum Einstellen der Resonanzfrequenz eines Tuners durchgeführt wird, um die Optimierung des Empfangs der Hochfre­ quenzsignale vorzubereiten; und daß
das Antennensteuerungsverfahren permanent durchgeführt wird.
2. Antennensteuerungsverfahren nach Anspruch 1, worin der automatische Feinabstimmungsvorgang die Schritte umfaßt:
Bestimmen, ob ein aktueller Kanal durch eine Tasteneingabe geändert wurde;
Zurücksetzen des aktuellen Drehwinkels der Antenne auf 0 Grad, wenn eine Änderung des Kanals festgestellt wurde;
Durchführen des automatischen Feinabstimmungsvorganges; und
Beenden des automatischen Feinabstimmungsvorganges, wenn die Antenne während des automatischen Feinabstimmungsschrittes einmal gedreht wurde, oder wenn der automatische Feinabstimmungsschritt abgeschlossen wurde, ansonsten
Fortsetzung der Durchführung des automatischen Feinabstimmungsschrittes und Feststellen eines Synchronisationssignales, welches anzeigt, daß die empfangenen Hochfrequenzsignale ein Videosignal enthalten.
3. Antennensteuerverfahren nach Anspruch 2, worin - unmittelbar nachdem der Wechsel des Kanals festgestellt wurde - festgestellt wird, ob der Bereich eines automatischen Feinabstimmungsausgangssignals, welches während des au­ tomatischen Feinabstimmungsschrittes erzeugt wurde, innerhalb eines vorge­ gebenen Schwellenwertbereiches liegt, nachdem das Synchronisationssignal festgestellt wurde.
4. Antennensteuerungsverfahren nach Anspruch 3, worin der Antennenansteue­ rungsschritt die Schritte umfaßt:
Feststellen, ob sich die Antenne einmal gedreht hat, es sei denn, daß wäh­ rend des automatischen Feinabstimmungsschrittes der Bereich des automatischen Feinabstimmungsausgangssignals innerhalb des Schwellenwertbereiches liegt;
Feststellen, ob der Bereich des automatischen Feinabstimmungsausgangs­ signals innerhalb des vorbestimmten Schwellenwertbereiches liegt, es sei denn, daß die Antenne sich während des Antennendrehungs-Ermitt­ lungsschrittes einmal gedreht hat;
Drehen der Antenne, um sie in die optimale Position zu bewegen, wo der Be­ reich des automatischen Feinabstimmungsausgangssignales innerhalb des Schwellenwertbereiches liegt;
Berechnen der Veränderung der Antennenposition durch Auswerten eines geeigneten Sensorsignals; und
Beenden der Drehung der Antenne, wenn die automatische Feinabstimmung in einem optimalen Zustand ist.
5. Antennensteuerungsverfahren nach Anspruch 4, worin der Berechnungs­ schritt die Schritte umfaßt:
Ermitteln einer Drehrichtung der Antenne durch Auswerten des Sensorsigna­ les, welches während der Drehung der Antenne erzeugt wird;
Ansteuern der Antenne im Uhrzeigersinn durch Addition eines vorbestimmten Winkels zu dem aktuellen Winkel, wenn sich die Antenne während des Anten­ nenrichtungsbestimmungsschrittes im Uhrzeigersinn dreht, und Rücksetzen des aktuellen Winkels auf 0°, wenn der aktuelle Winkel 360° erreicht hat; und
Ansteuern der Antenne im Gegenuhrzeigersinn durch Subtrahieren eines vor­ bestimmten Winkels von dem aktuellen Winkel, wenn sich die Antenne wäh­ rend des Antennenrichtungsbestimmungsschrittes im Gegenuhrzeigersinn dreht, und Rücksetzen des aktuellen Winkels auf 360°, wenn der aktuelle Winkel 0° erreicht hat.
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