DE2803028C2 - Voreinstellbarer Tuner - Google Patents

Voreinstellbarer Tuner

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DE2803028C2
DE2803028C2 DE2803028A DE2803028A DE2803028C2 DE 2803028 C2 DE2803028 C2 DE 2803028C2 DE 2803028 A DE2803028 A DE 2803028A DE 2803028 A DE2803028 A DE 2803028A DE 2803028 C2 DE2803028 C2 DE 2803028C2
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voltage
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Shigehiko Gunma Ikeguchi
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Sanyo Electric Co Ltd
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Tokyo Sanyo Electric Co Ltd
Sanyo Electric Co Ltd
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    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J5/00Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner
    • H03J5/02Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner with variable tuning element having a number of predetermined settings and adjustable to a desired one of these settings
    • H03J5/0245Discontinuous tuning using an electrical variable impedance element, e.g. a voltage variable reactive diode, in which no corresponding analogue value either exists or is preset, i.e. the tuning information is only available in a digital form
    • H03J5/0254Discontinuous tuning using an electrical variable impedance element, e.g. a voltage variable reactive diode, in which no corresponding analogue value either exists or is preset, i.e. the tuning information is only available in a digital form the digital values being transfered to a D/A converter
    • H03J5/0263Discontinuous tuning using an electrical variable impedance element, e.g. a voltage variable reactive diode, in which no corresponding analogue value either exists or is preset, i.e. the tuning information is only available in a digital form the digital values being transfered to a D/A converter the digital values being held in an auxiliary non erasable memory
    • HELECTRICITY
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    • H03J7/00Automatic frequency control; Automatic scanning over a band of frequencies
    • H03J7/02Automatic frequency control
    • H03J7/04Automatic frequency control where the frequency control is accomplished by varying the electrical characteristics of a non-mechanically adjustable element or where the nature of the frequency controlling element is not significant
    • H03J7/06Automatic frequency control where the frequency control is accomplished by varying the electrical characteristics of a non-mechanically adjustable element or where the nature of the frequency controlling element is not significant using counters or frequency dividers

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Description

  • Die Erfindung betrifft einen voreinstellbaren Tuner, der einen Speicher zum Speichern einer Vielzahl von den jeweiligen Sendefrequenzen entsprechenden Digitaldaten, einen mit dem Speicher verbundenen Zähler, der dem Speicher die Digitaldaten zuführt, eine mit dem Speicher verbundene Kanalwähleinrichtung zum wahlweisen Auslesen der einen gewünschten Sender entsprechenden Digitaldaten aus dem Speicher, einen mit dem Speicher verbundenen Digitalanalogwandler zum Umwandeln der ausgewählten Digitaldaten in ein entsprechendes Analogsignal, einen mit dem Digitalanalogwandler verbundenen spannungsgesteuerten Oszillator, der entsprechend dem umgewandelten Analogsignal mit einer bestimmten Frequenz schwingt, eine Einrichtung zum Empfang des Hochfrequenzsignals, einen mit der Hochfrequenzsignalempfangseinrichtung und dem spannungsgesteuerten Oszillator verbundenen Mischer zum Erzeugen eines Zwischenfrequenzsignals, und eine analoge Einstelleinrichtung zum manuellen Voreinstellen des den Speicher ansteuernden Zählers aufweist.
  • Ein derartiger voreinstellbarer Tuner ist bekannt aus der US-PS 39 90 027. Bei diesem bekannten Tuner braucht der Speicher zum Speichern der Sendefrequenzen für eine ausreichende Frequenzauflösung für jede Sendefrequenz, die gespeichert werden soll, mindestens 13 Bit.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen derartigen Tuner derart auszubilden, daß der für eine genaue Abstimmung benötigte Speicherplatz für die Frequenzdaten reduziert wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Zähler in eine erste Gruppe, die die für eine Grobabstimmung des Tuners ausreichende Anzahl der höherwertigen Bits enthält, und in eine zweite Gruppe aufgeteilt ist, die die niederwertigen Bits für eine Feinabstimmung enthält; daß der Speicher mit der ersten Gruppe verbunden ist und die gleiche Bitanzahl aufweist; daß eine Feinabstimmschleife vorgesehen ist, die das Zwischenfrequenzsignal mit einem Bezugssignal vergleicht und ein Steuersignal erzeugt, das die zweite Gruppe der Bits festlegt und daß die zweite Gruppe der Bits die ensprechenden niederwertigen Bits des Digitalanalogwandlers ansteuert.
  • Aus FUNKSCHAU 1971, Heft 17, S. 535-537 und Heft 18, S. 587-589 ist es an sich bekannt einen Speicher zu verwenden, dessen gespeicherte Digitalwerte jeweils einer Empfangsfrequenz entspechen. Bei diesem Tuner ist aber zum Umsetzen der Digitaldaten in eine Referenzspannung eine sehr komplizierte elektronische Ausgestaltung notwendig.
  • Ferner ist es aus IEEE TRANSACTIONS ON CONSUMER ELECTRO-NICS, 1976, Februar, S. 61-68, an sich bekannt, die Zwischenfrequenz des Tuners in einer phasenstarren Schaltung mit einer Bezugsfrequenz zu vergleichen und nachzuregeln.
  • Durch die erfindungsgemäßen Merkmale kann erstmalig ein Tuner der bekannten Art so ausgestaltet werden, daß sein Speicher für die Digitaldaten der Sendefrequenz mit einem erheblich reduzierten Platzbedarf auskommt, nämlich z. B. mit 10 Bit pro Frequenzdaten anstatt herkömmlichen 13 Bit.
  • Vorteilhafterweise besteht die Feinabstimmschleife aus einem Frequenzteiler für das Zwischenfrequenzsignal, einem Bezugsoszillator, einem Frequenzteiler für das Bezugsoszillatorsignal, und einem Frequenzvergleicher, um die Frequenzen des Bezugsfrequenzsignals und des Zwischenfrequenzsignals miteinander zu vergleichen und ein von diesem Vergleich abhängiges Steuersignal zu erzeugen.
  • Zum weiteren Vorteil ist es, wenn ein Betriebsartwähler vorgesehen ist, durch den die analoge Einstellvorrichtung direkt mit dem spannungsgesteuerten Oszillator verbindbar ist.
  • Ausführungsformen der Erfindung werden anhand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt
  • Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Ausführungsform des erfindunsgemäßen voreinstellbaren Tuners;
  • Fig. 2 ein Blockschaltbild einer Ausführunsgform des Digital-Analog-Wandlers nach Fig. 1;
  • Fig. 3 ein Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsform des Digital-Analog-Wandlers nach Fig. 1;
  • Fig. 4 ein Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsform der Einschreibschaltung nach Fig. 1;
  • Fig. 5 ein Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen voreinstellbaren Tuners;
  • Fig. 6 ein Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen voreinstelbaren Tuners;
  • Fig. 7 ein Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsform der Korrekturschaltung;
  • Fig. 8 ein Blockschaltbild einer Ausführungsform der in Fig. 1 verwendeten Einschreibschaltung;
  • Fig. 9 ein Blockschaltbild der in Fig. 5 verwendeten Einschreibschaltung; und
  • Fig. 10 ein Blockschaltbild des in Fig. 6 dargestellten Digital-Analog-Wandlers im Detail.
  • Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen voreinstellbaren Tuners. Der voreinstellbare Tuner besteht im wesentlichen aus einem Hochfrequenzverstärker 2 zum selektiven Verstärken eines von einer Übertragungsstation übertragenen und von einer Antenne 1 empfangenen HF-Signals, einem Mischer 3 zum Mischen des vom HF-Verstärker 2 verstärkten HF-Signals mit einem Hilfs- oder Überlagerungssignal zum Umwandeln des HF-Signals in ein Zwischenfrequenzsignal, einem Zwischenfrequenzverstärker 4, der das ZF-Signal von der Mischeinrichtung 3 verstärkt und mit einer Signalausgangsklemme 5 zur Übertragung des Signals an eine nachfolgende Detektorstufe, nicht dargestellt, verbunden ist, sowie einem als Hilfsoszillator verwendeten spannungsgesteuerten Oszillator 6. Bekanntlich spricht ein spannungsgesteuerter Oszillator auf ein Spannungssteuerungssignal an und schwingt bei einer bestimmten Frequenz, die von der Größe des Spannungssteuerungssignals abhängig ist. Bei der Erfindung wird das Spannungssteuerungssignal von der Voreinstellschaltung 7 gewonnen, die mit einer Einschreibschaltung 13 und einer Spannungskorrekturschaltung 18 verbunden ist, was im nachfolgenden genauer beschrieben wird.
  • Die Voreinstellschaltung 7 weist eine Speicherschaltung 10 auf, die wiederum einen Kanalwahlschalter 9 mit mehreren Voreinstell-Druckknöpfen 9 a, 9b, 9 c . . . 9 n, einen Speicher 8 zum Abspeichern einer Vielzahl von Digitaldaten entsprechend der Hilfsfrequenzen der jeweiligen einzustellenden Kanäle sowie eine Adreßschaltung 8&min; aufweist, über die eine gewünschte Adresse im Speicher 8 durch Betätigen des Kanalwahlschalters 9 adressiert wird. Die Voreinstellschaltung 7 weist weiterhin eine spannungssteuerbare Digital-Analog- Wandlerschaltung 11 zum Umwandeln eines von der Speicherschaltung 10 gelieferten Digitaldatensignals in ein Analogsignal, in Abhängigkeit von einem Steuersignal, sowie eine Schalteinrichtung 12 zum wahlweisen Zuführen des umgewandelten Analogsausgangssignals des Digital-Analog-Wandlers 11 oder eines veränderbaren Gleichstromspannungssignals von der Einschreibschaltung 13 zum spannungsgesteuerten Oszillator 6 als Spannungssteuerungssignal auf.
  • Um zwischen einer Einschreib-Betriebsart und einer Kanalwahl-Betriebsart wählen zu können, ist eine Betriebsart-Wahleinrichtung 12&min; vorgesehen, und die Schalteinrichtung 12 ist so beschaffen, daß sie in Abhängigkeit von der Betriebsart-Wahleinrichtung 12&min; zwischen dem Ausgang des Digital-Analog-Wandlers 11 und dem Ausgang der Einschreibschaltung 13 hin- und herschaltbar ist. So ist die Schalteinrichtung 12 mit dem Ausgang des Digital-Analog-Wandlers 11 verbunden, wenn an der Wahleinrichtung 12&min; die Kanalwahl-Betriebsart eingestellt ist, und mit dem Ausgang der Einschreibschaltung 13 verbunden, wenn die Einschreib-Betriebsart eingestellt ist. Die Betriebsart-Wahleinrichtung liefert in der Einschreib-Betriebsart auch ein Einschreib-Freigabesignal an den Speicher 8.
  • Die Einschreibschaltung 13 weist einen veränderbaren Gleichstromspannungsgenerator 14, der einen manuell betätigbaren veränderlichen Widerstand zur Spannungseinstellung aufweist, einen Spannungsvergleicher 15 zum Vergleichen der Gleichstromspannung des veränderbaren Gleichstromspannungsgenerators 15 mit der Gleichstromausgangsspannung des Digital Analog-Wandlers 11, einen Zähler 16 zum Erzeugen eines Zählerausgangssignals als veränderbares Digitaldatensignal für die Speicherschaltung 10 sowie eine Zählersteuerung 17 zum Steuern des Zählers 16 auf. Der Zähler 16 wird durch ein Rücksetzsignal zurückgesetzt, das von der Zählersteuerung 17 bei Betätigen des Druckknopschalters 9 erzeugt wird, und kann auch freigegeben werden, um einen Zählvorgang in Abhängigkeit von einem Taktsignal durchzuführen, das von der Zählersteuerung 17 geliefert wird.
  • Die Spannungskorrekturschaltung 18 weist einen ersten Frequenzteiler 19 zur Frequenzteilung des von der Mischeinrichtung 3 erhaltenen Zwischenfrequenzsignales, einen Vergleichs- oder Bezugsoszillator 20 zum Erzeugen eines Bezugsfrequenzsignals, einen zweiten Frequenzteiler 21 zur Frequenzteilung des Bezugsfrequenzsignales des Vergleichsoszillators 20, einen Frequenzvergleicher 22 zum Vergleichen der Frequenzen oder Phasen des ersten und zweiten Frequenzteilers 19 und 21 sowie ein Tiefpaßfilter 23 zum Feststellen einer Gleichstromkomponente des Ausgangssignales von dem Frequenzvergleicher 22 auf, um dem Digital-Analog-Wandler 11 die Gleichstromkomponente als Korrektursteuersignal zuzuführen. Dabei ist der Digital-Analog-Wandler 11 so beschaffen, daß er auf das Korrektursteuersignal anspricht und das umgewandelte Analogausgangssignal zum Zwecke der Kompensation oder Korrektur gesteuert wird, was im folgenden genauer beschrieben wird.
  • Der Betriebsablauf eines großen Teils des herkömmlichen voreinstellbaren Tuners ist im wesentlichen der gleiche wie bei einem üblichen voreinstellbaren Tuner, wobei allerdings im Unterschied zu einem üblichen Tuner als Hilfsoszilltor ein spannungsgesteuerter Oszillator 6 verwendet wird. Das von der Antenne 1 empfangene HF-Signal wird selektiv durch den HF-Verstärker 2 verstärkt und das verstärkte HF-Signal der Mischeinrichtung 3 zugeführt. Das vom HF-Verstärker 2 verstärkte HF-Signal wird von der Mischeinrichtung 3 mit dem Hilfs- oder Überlagerungsausgangssignal des spannungsgesteuerten Oszillators 6 gemischt, so daß das HF-Signal in ein Zwischenfrequenzsignal umgewandelt wird. Das so erhaltene ZF- Signal wird durch den ZF-Verstärker 4 verstärkt und dann an der Ausgangsklemme 5 für die nachfolgenden Schaltungsstufen abgenommen. Die Frequenz des ZF-Signals beträgt 10,7 MHz beim FM-Radiotuner und 455 kHz beim AM-Radiotuner.
  • Im nachfolgenden wird nun die Einschreib- oder Voreinstell-Betriebsart beschrieben. Die Digitaldaten der den einzustellenden Kanälen entsprechenden Hilfsfrequenzen werden durch die Einschreibschaltung 13 in die Speicherschaltung 10 eingeschrieben. Dazu wird zuerst die Beriebsart-Wahleinrichtung 12&min; auf die Einschreib-Betriebsart eingestellt, so daß der Schalter 12 mit dem Ausgang des veränderbaren Gleichstromspannunsgenerators 14 verbunden ist. Dann wird dem spannungsgesteuerten Oszillator 6 nicht das Ausgangssignal des Digital- Analog-Wandlers 11, sondern das Ausgangssignal des veränderbaren Gleichstromspannungsgenerators 14 zugeführt. Dann wird durch manuelles Betätigen des veränderbaren Widerstandes im veränderbaren Gleichstromspannungsgenerator 14 eine Veränderung des dem spannungsgesteuerten Oszillator 6 zuzuführenden Spannungssteuerungssignals bewirkt, so daß es möglich ist, ein genaues Abstimmen auf einen gewünschten Kanal oder eine gewünschte Rundfunkstation mit Hilfe eines Lautsprechers, durch Anzeige eines Signalmeßgerätes, eines Abstimmeßgerätes und dgl. festzustellen . Wenn ein gewünschter Kanal oder eine gewünschte Rundfunkstation gefunden ist, wird ein Druckknopfschalter, z. B. der erste Voreinstellknopf 9 a des Wahlschalters 9 niedergedrückt, wodurch die Adreßschaltung 8&min; freigegeben und eine Adresse, z. B. die erste Adresse 8 a, des Speichers 8 adressiert wird. Andererseits wird bei Betätigen des Wahlschalters 9 der Zähler 16 von der Zählersteuerung 17 mit dem Rücksetzsignal beaufschlagt. Dadurch wird ein Zählvorgang im Zähler 16 initiiert, beginnend vom Rücksetzzustand. Das Zählausgangssignal des Zählers 16 wird über die erste Adresse 8 a des Speichers 8 in der Speicherschaltung 10 im Digitaldatenformat dem Digital-Analog-Wandler 11 zugeführt und in ein Analogsignal umgewandelt, und zwar entsprechend dem vom Zähler 16 erhaltenen Digitalwert. Das vom Wandler 11 umgewandelte Analogsignal wird einem Eingang des Spannungsvergleichers 15 zugeführt. Gleichzeitig wird die vom veränderlichen Gleichstromspannunsgenerator 14 erhaltene Gleichstromspannung dem anderen Eingang des Spannungsvergleichers 15 zugeführt. Der Spannungsvergleicher 15 führt nun einen Spannungsvergleich zwischen diesen beiden Gleichstromspannungen durch. Dabei ist der Spannungsvergleicher 15 so beschaffen, daß er der Zählersteuerung 17 so lange kein Einschreibfreigabesignal zuführt, bis die Ausgangsspannung des Digital-Analog-Wandlers 11 mit der Ausgangsspannung des variablen Gleichstromspannunsgenerators 14 übereinstimmt oder diese überschreitet. Aus diesem Grund führt der Zähler 16 seinen Zählvorgang so lange fort, bis die Ausgangsspannung des Digital-Analog-Wandlers 11 mit der Ausgangsspannung des Generators 14 übereinstimmt oder diese überschreitet und ein Einschreibfreigabesignal erhalten wird. Während der Zählvorgang im Zähler 16 fortgeführt wird, nähert sich die vom Digital-Analog-Wandler 11 dem Spannungsvergleicher 15 zugeführte Gleichstromspannung der des Generators 14, und es wird vom Spannungsvergleicher 15 ein Einschreibfreigabesignal geliefert, und zwar bei Übereinstimmung der Ausgangsspannung des Digital-Analog-Wandlers 11 und der des Generators 14. Damit wird der Zählvorgang im Zähler 16 unterbrochen, wenn die Digitaldaten bezüglich der dem gewünschten Kanal oder der gewünschten Rundfunkstation entsprechenden Hilfsfrequenz in der ersten Adresse 8 a des Speichers 8 stehen.
  • Danach wird im wesentlichen die gleiche Operation für die anderen Adressen im Speicher 8 bezüglich der verschiedenen gewünschten Kanäle oder Rundfunkstationen durchgeführt. Wenn ein oder mehrere Kanäle oder Rundfunkstationen im Speicher 8 eingeschrieben sind, wird die Betriebsart-Wahleinrichtung 12&min; in die Kanalwahl-Betriebsart umgeschaltet. Damit ist der Schalter 12 mit dem Ausgang des Digital-Analog-Wandlers 11 verbunden. Damit wird die Betriebsart von der Einschreib- zur Kanalwahl-Betriebsart geändert.
  • Zum Zwecke der Kanalwahl wird erfindungsgemäß ein gewünschter Druckknopf des Kanalwahlschalters 9 niedergedrückt. Wenn der erste Voreinstellknopf 9 a niedergedrückt wird, so wird mittels der Adreßschaltung 8&min; die erste Adresse 8 a des Speichers 8 adressiert, werden die in der ersten Adresse 8 a gespeicherten Digitaldaten ausgelesen und dem Digital-Analog- Wandler 11 zugeführt. Da sich die Betriebsart-Wahleinrichtung 12&min; in der Kanalwahl-Betriebsart befindet, wird dem Speicher 8 von der Wahleinrichtung 12&min; kein Einschreibfreigabesignal zugeführt, und es wird ein erneutes Einschreiben der Daten im Zähler 16 in den Speicher 8 verhindert. Die von der ersten Adresse 8 a erhaltenen Digitaldaten werden durch den Digital Analog-Wandler 11 in ein Gleichstromsignal umgewandelt, entsprechend dem Wert der Digitaldaten, und das umgewandelte Analog- oder Gleichstromsignal wird über die Schalteinrichtung 12 dem spannungsgesteuerten Oszillator 6 als Spannungssteuerungssignal zugeführt. Damit schwingt der spannungsgesteuerte Oszillator 6 mit einer Hilfs- oder Überlagerungsfrequenz, die dem als Digitaldatensignal in der ersten Adresse 8 a gespeicherten Kanal oder der Rundfunkstation entspricht. Gleichzeitig wird das Gleichstromsignal von der Schalteinrichtung 12 direkt oder über den spannungsgesteuerten Oszillator 6 dem HF-Verstärker 2 zugeführt, wo das Gleichstromsignal als Steuerungssignal einer darin vorgesehenen spannungsgesteuerten Vorrichtung, wie etwa einer spannungsgesteuerten veränderlichen Kapazitätsdiode zugeführt. Damit wird das HF-Signal des in der ersten Adresse 8 a gespeicherten Kanals oder der Rundfunkstation selektiv durch den HF-Verstärker 2 verstärkt und mit dem Hilfsfrequenzsignal von dem spannungsgesteuerten Oszillator 6 gemischt, so daß sich das gewünschte Zwischenfrequenzsignal ergibt.
  • Wenn ein Digital-Analog-Wandler mit hoher Genauigkeit als Wandler 11 verwendet wird, so erhält man ein genaues Analogsignal. Damit wird dem spannungsgesteuerten Oszillator 6 ein genaues Spannungssteuerungssignal zugeführt, und es ergibt sind ein genaues Zwischenfrequenzsignal. Bei Auftreten einer Temperaturdrift od. dgl. ist es jedoch schwierig, die Präzision des Digital-Analog-Wandlers zu erhöhen, und selbst dann, wenn ein Digital-Analog-Wandler von hoher Präzision verwendet werden würde, so würden die Kosten ansteigen. Erfindungsgemäß wird deshalb ein Hilfsfrequenzsignal mit einem genauen Wert von dem Digital-Analog-Wandler 11 abgenommen, aber nicht durch eine Erhöhung der Genauigkeit des Digital-Analog- Wandlers, sondern durch eine Spannungskorrekturschaltung 18 zum Korrigieren der an den spannungsgesteuerten Oszillator 6 angelegten Gleichstromspannung. Dazu wird ein in Abhängigkeit von einem Korrektursteuerungssignal steuerbarer Digital-Analog-Wandler als Digital-Analog-Wandler 11 verwendet. Ein solches Korrektursteuerungssignal wird durch die oben beschriebene Spannungskorrekturschaltung 18 erhalten.
  • Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, weist die Spannungskorrekturschaltung 18 einen Vergleichs- oder Bezugsoszillator 20auf, der einen Kristalloszillator aufweisen kann und ein Signal mit einer genauen Frequenz liefert. Im Hinblick auf die Kosten wird vorzugsweise ein Vergleichsoszillator 20 mit großer Frequenz verwendet. Wenn es sich um einen AM-Tuner handelt, beträgt die Frequenz des Zwischenfrequenzsignals 455 kHz. Wenn die Frequenz des Vergleichsoszillators mit 3,64 MHz, das Frequenzteilungsverhältnis des ersten Frequenzteilers 19 mit 1/16 und das Frequenzteilungsverhältnis des zweiten Frequenzteilers 21 mit 1/128 gewählt und ein geeignetes ZF-Signal erhalten wird, so sind die Ausgangssignalfrequenzen der beiden Frequenzteiler 19 und 21 gleich 28,4375 kHz. In diesem Falle ergibt sich am Frequenzvergleicher 22 kein Ausgangssignal, und es wird auch kein Korrektursteuerungssignal vom Tiefpaßfilter 23 dem Digital- Analog-Wandler 11 zugeführt. Wenn nun der Betriebszustand des Digital-Analog-Wandlers durch eine Temperaturdrift od. dgl. und die Ausgangssignalfrequenz des spannungsgesteuerten Oszillators entsprechend verändert wird, so weicht die Zwischenfrequenz von 455 kHz ab. Dann weicht die Ausgangssignalfrequenz des ersten Frequenzteilers 19 von der des zweiten Frequenzteilers 21 ab, wodurch sich aufgrund der Frequenzdifferenz ein Fehlersignal am Frequenzvergleicher 22 ergibt. Durch das Tiefpaßfilter 23 wird eine Gleichstromkomponente des Fehlersignals abgenommen und dem Digital-Analog-Wandler 11 als Korrektursteuerungssignal zugeführt.
  • Fig. 2 zeigt ein Blockschaltbild einer Ausführungsform eines Digital-Analog-Wandlers, der in Abhängigkeit von einem Korrektursteuerungssignal steuerbar ist. Dabei weist die Wandlerschaltung 11 einen Vergleichsspannungsgenerator 28, eine auf das Korrektursteuerungssignal vom Tiefpaßfilter 23 ansprechende Korrekturschaltung 29 zur Korrektur des Bezugsspannungspegels vom Vergleichsspannungsgenerator 28, um eine korrigierte Bezugsspannung zu liefern, sowie einen Digital- Analog-Wandler 24 auf, der in Abhängigkeit von einer korrigierten Bezugsspanne arbeitet. Bei diesem Aufbau der Digital-Analog-Wandlerschaltung 11 wird das von der Wandlerschaltung 11 umgewandelte Analogsignal um die Frequenzdifferenz korrigiert, und damit wird auch die Frequenz des spannungsgesteuerten Oszillators 6 korrigiert, so daß man als Frequenz des Zwischenfrequenzsignals wieder 455 kHz erhält. Falls ein Vergleichsoszillator 20 mit der Frequenz 455 kHz leicht verfügbar ist, so kann auf den ersten und zweiten Frequenzteiler 19 und 21 verzichtet werden.
  • Fig. 3 zeigt ein Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsform der Digital-Analog-Wandlerschaltung 11, die in Abhängigkeit von einem Korrektursteuerungssignal steuerbar ist. Die Wandlerschaltung 11 weist einen Digital-Analog-Wandler 24 und eine Spannungskorrekturschaltung 25 auf. Die Spannungskorrekturschaltung 25 besteht aus einem Addierer zum Addieren einer Gleichstromfehlerspannung vom Tiefpaßfilter 23 zur Ausgangsgleichstromspannung des Digital-Analog-Wandlers 24, so daß sich dadurch eine geeignete Gleichstromspannung ergibt. Bei der Wandlerschaltung 11 wird von dem Digital-Analog- Wandler 24 eine größere Ausgangsgleichstromspannung abgenommen, die in Abhängigkeit von einer vom Tiefpaßfilter 23 erhaltenen Fehlerspannung zum Zwecke der Feineinstellung korrigiert wird.
  • Wie bereits oben beschrieben wurde, muß für eine Kanalwahl lediglich ein gewünschter Schalter des Kanalwahlschalters 9 betätigt werden. Dann wird die entsprechende Adresse ausgewählt, die darin gespeicherten Digitaldaten ausgelesen und in ein Analogsignal umgewandelt, das dem spannungsgesteuerten Oszillator 6 nach der oben beschriebenen Korrektur als Spannungssteuerungssignal zugeführt wird. Damit wird entsprechend dem niedergedrückten Druckknopf ein gewünschter Kanal oder eine Sendestation ausgewählt. Wenn der Empfang eines anderen voreingestellten Kanals oder Rundfunkstation gewünscht wird, so ist lediglich der entsprechende Druckknopf, z. B. der Druckknopf 9 b, niederzudrücken.
  • Fig. 4 zeigt ein Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsform der Einschreibschaltung 13. Dabei sollen ein Speicher 8, eine Digital-Analog-Wandlerschaltung 11, ein spannungsgesteuerter Oszillator, ein veränderbarer Gleichstromspannungsgenerator 14, ein Spannungsvergleicher 15, eine Zählersteuerung 17, ein Zähler 16 und eine Betriebsart- Wahleinrichtung 12&min; gleich sein wie bei der in Fig. 1 beschriebenen Ausführungsform. Die besonderen Merkmale dieser Ausführungsform sind eine Schalteinrichtung 26 zum Umschalten der der Digital-Analog-Wandlerschaltung 11 zugeführten Signale und eine Einschreibfreigabesteuerung 27 zwischen dem Zähler 16 und der Speicherschaltung 10. Die Schalteinrichtung 26 ist mit der Betriebsart-Wahleinrichtung 12&min; so verbunden, daß die Schalteinrichtung 26 in der Einschreib-Betriebsart mit dem Ausgang des Zählers 16 und in der Kanalwahl-Betriebsart mit dem Ausgang des Speichers 8 verbunden ist.
  • Es soll nun zuerst angenommen werden, daß die Betriebsart-Wahleinrichtung auf die Einschreib-Betriebsart eingestellt und die Schalteinrichtung 26 mit dem Ausgang des Zählers 16 verbunden wird. Wenn dann der veränderbare Gleichstromspannunsgenerator 14 manuell betätigt wird, so wird ein durch die Blöcke 16, 26, 11, 15 und 17 gebildeter geschlossener Kreis so gesteuert, daß die Gleichstromausgangsspannung der Digital-Analog-Wandlerschaltung 11 der Ausgangsspannung des veränderbaren Gleichstromspannungsgenerators 14 folgen kann. Mit anderen Worten, wenn die Ausgangsspannung des Generators 14 größer ist als die Ausgangsspannung der Digital-Analog-Wandlerschaltung 11, so liefert der Spannungsvergleicher 15 an einer ersten Ausgangsklemme 15 a ein erstes Ausgangssignal für die Zählersteuerung 17, wodurch ein Aufwärts-Zählvorgang im Zähler 16 bewirkt und das Digitalausgangssignal des Zählers 16 fortlaufend in ein Analogsignal oder ein Gleichstromsignal durch die Digital-Analog-Wandlerschaltung 11 umgewandelt und dann dem Spannungsvergleicher 15 zugeführt wird. Der Vergleichervorgang durch den Spannungsvergleicher 15 wird so lange fortgeführt, bis die Ausgangsspannung der Digital-Analog-Wandlerschaltung 11 mit der Ausgangsspannung des Generators 14 übereinstimmt oder diese leicht übertrifft. Wenn beide Eingangsspannungen des Spannungsvergleichers 15 miteinander übereinstimmen, so ergibt sich an der ersten Ausgangsklemme 15 a kein Ausgangssignal mehr, so daß der Aufwärts-Zählvorgang im Zähler 16 unterbrochen wird. Wenn nun angenommen wird, daß die Ausgangsspannung des Generators 14 kleiner ist als die Ausgangsspannung der Digital- Analog-Wandlerschaltung 11, so wird ein zweites Ausgangssignal an der zweiten Ausgangsklemme 15 b des Spannungsvergleichers 15 erhalten, das der Zählersteuerung 17 zugeführt wird, so daß diese den Zähler 16 zurücksetzen kann. Dann wird die von der Digital-Analog-Wandlerschaltung 11 an den Spannungsvergleicher 15 angelegte Spannung Null und kleiner als die Ausgangsspannung des Generators 14. Dies hat zur Folge, daß an der ersten Ausgangsklemme 15 a des Spannungsvergleichers 15 wieder das erste Signal anliegt und die oben beschriebene Arbeitsweise des geschlossenen Kreises abläuft. Da die Arbeitsweise des oben beschriebenen geschlossenen Kreises sofort vollendet ist, ergibt sich bei manueller Betätigung des Generators 14 sofort die Ausgangsspannung der Digital-Analog Wandlerschaltung 11.
  • Wenn der in Fig. 1 dargestellte erste Voreinstellknopf 9 a niedergedrückt wird, nachdem ein gewünschter Kanal oder die Rundfunkstation durch manuelles Betätigen des Generators 14 gefunden und der Zählvorgang im Zähler 16 unterbrochen wurde, wird die Einschreibsteuerung 27 betätigt, und der im Zähler 16 befindliche Zahlenwert bzw. die Digitaldaten werden in die erste Adresse 8 a des Speichers 8 eingeschrieben. Die Daten bezüglich der anderen Kanäle oder Rundfunkstationen werden in ähnlicher Weise in die anderen Adressen im Speicher 8 eingeschrieben. Nachdem alle Daten bezüglich der gewünschten Kanäle oder Rundfunkstationen eingeschrieben wurden, wird die Betriebsart-Wahleinrichtung 12&min; in die Kanalwahl-Betriebsart umgeschaltet und die Schalteinrichtung 26 damit mit dem Ausgang des Speichers 8 verbunden, so daß das Ausgangssignal vom Speicher 8 über die Schalteinrichtung 26 zum Digital-Analog-Wandler 11 übertragen werden kann, während das Einschreibfreigabesignal von der Betriebsart-Wahleinrichtung 12&min; zur Einschreibsteuerung 27 unterbrochen wird.
  • Wenn in Fig. 4 ein Auf-/Abwärts-Zähler als Zähler 16 und eine Auf-/Abwärts-Steuerung 30 verwendet werden, so kann auf den Generator 14, den Spannungsvergleicher 15 und die Zählersteuerung 17 verzichtet werden, so daß die dargestellte Ausführungsform wesentlich vereinfacht werden kann. Insbesondere kann der Auf-/Abwärts-Zähler durch Betätigen der Auf-/Abwärts-Steuerung 30 eingestellt werden, um einen gewünschten Addier- oder Subtrahier-Zählvorgang zu erhalten. Damit kann der gewünschte Voreinstellvorgang einfach durch Betätigen der Auf-/Abwärts-Steuerung 30 erreicht werden, um im Zähler 16 einen gewünschten Wert zu setzen, der dann in den Speicher 8 geladen wird.
  • Um die Daten aus dem Speicher 8 in der Speicherschaltung 10 auszulesen, wird die Schalteinrichtung 26 vom Ausgang des Zählers 16 zum Ausgang des Speichers 8 durch manuelles Betätigen der Betriebsart-Wahleinrichtung 12&min; umgeschaltet.
  • Die in Fig. 1 dargestellte Adreßschaltung 8&min; in der Speicherschaltung 10 kann einen Auf-/Abwärts-Zähler aufweisen, der mit einem Auf-/Abwärts-Steuerungsschalter 31 verbunden ist, durch den ein aufeinanderfolgendes Lesen der im Speicher 8 gespeicherten Daten bezüglich der Kanäle oder Rundfunkstationen ermöglicht wird. Mit anderen Worten, das manuelle Betätigen des Auf-/Abwärt-Steuerungsschalters 31 bewirkt ein sequentielles Adressieren des Speichers 8 in der Reihenfolge erste Adresse, zweite Adresse usw. Damit erhält man bei einer solchen Ausführungsform einen automatischen Voreinstellsuchvorgang. Die Voreinstellknöpfe 9 a, 9 b, 9 c, . . ., 9 n des Wahlschalters 9 in Fig. 1 können aus Druckknopfschaltern, Tastschaltern und dgl. bestehen. Natürlich kann die oben im Zusammenhang mit einem AM-Tuner beschriebene Erfindung auch gleichermaßen in einem FM-Tuner verwendet werden, wobei in diesem Falle die Zwischenfrequenz 10,7 MHz beträgt und damit das Frequenzteilungsverhältnis des ersten und zweiten Frequenzteilers 19 und 21 entsprechend eingestellt werden muß. Wenn die Erfindung in einem FM/AM-Tuner verwendet wird, so werden vorzugsweise zwei Vergleichsoszillatoren 20 vorgesehen, so daß einer davon wahlweise geschaltet wird, oder alternativ dazu ein einziger Vergleichsoszillator 20, der durch steuerbares Verändern des Frequenzteilungsverhältnisses gemeinsam verwendet wird. Bei dem oben beschriebenen FM/AM-Tuner kann jeder Voreinstellknopf des Wahlschalters 9 für zwei Adressen des FM- und AM-Bandes durch das Vorsehen eines entsprechenden Wahlschalters verwendet werden, so daß die Zahl der Voreinstellknöpfe des Wahlschalters 9 reduziert werden kann.
  • Fig. 5 zeigt ähnlich wie Fig. 1 ein Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen voreinstellbaren Tuners. Da der größere Teil der Ausführungsform nach Fig. 5 im wesentlichen gleich der nach Fig. 1 ist, kann die Beschreibung auf die unterschiedlichen Teile beschränkt werden. Das Korrektursteuerungs-Ausgangssignal vom Filter 23 wird der Zählersteuerung 17&min; zugeführt. Der Zähler 16 ist in der dargestellten Ausführungsform durch einen Auf-/Abwärts- Zähler 16 realisiert. Der Zählausgang des Auf-/ Abwärts-Zählers 16 ist mit einer Nebenwegsteuerung 15 und mit dem Speicher 8 verbunden. Der Ausgang des Speichers 8 ist mit der Nebenwegsteuerung 50 verbunden. Der Ausgang der Nebenwegsteuerung 50 ist sowohl mit dem Auf-/Abwärts-Zähler 16 als auch mit der Digital-Analog-Wandlerschaltung 11 verbunden. Die Nebenwegsteuerung 50 dient dazu, um normalerweise das Ausgangssignal des Auf-/Abwärts-Zählers 16 durchzulesen. Wird jedoch ein Nebenwegsperrsignal gegeben, so wird das Ausgangssignal des Speichers 8 hindurchgelassen. Andererseits ist der Auf-/Abwärts-Zähler 16 so gestaltet, daß er in Abhängigkeit von einem Voreinstellfreigabesignal das Ausgangssignal der Nebenwegsteuerung 50 laden bzw. speichern kann. Damit wird von der Adreßschaltung 8&min;, die auf das Niederdrücken des Druckknopfes des Wahlschalters 9 anspricht, das Nebenwegsteuersignal und das Voreinstellfreigabesignal erhalten.
  • In der Kanalwahl-Betriebsart werden das Nebenwegsperrsignal und das Voreinstellfreigabesignal durch die Adreßschaltung 8&min; nur bei Beginn des Niederdrückens eines Druckknopfes des Wahlschalters 9 erzeugt, wodurch die Nebenwegsteuerung 50 so geschaltet ist, daß das Ausgangssignal des Speichers 8 aufgrund des Nebenwegsperrsignals hindurchgelassen wird, während der Auf-/Abwärts-Zähler 16 freigegeben wird, um das Ausgangssignal der Nebenwegsteuerung 50 aufzunehmen. Dies hat zur Folge, daß das Ausgangssignal des Speichers 8 beim Beginn des Niederdrückens irgendeines Druckknopfes des Wahlschalters 9 in den Auf-/Abwärts-Zähler 16 geladen oder gesetzt wird. Da das Nebenwegsperrsignal und das Voreinstellfreigabesignal in der Form eines differenzierten Signals erzeugt werden, sind diese Signale von sehr kurzer Dauer. Wenn diese Signale nicht mehr anliegen, wird die Nebenwegsteuerung 50 so geschaltet, daß das Ausgangssignal des Auf-/Abwärts-Zählers 16 hindurchgelassen und ein Laden des Auf-/Abwärts-Zählers 16 mit dem Ausgang der Nebenwegsteuerung 50 verhindert wird. Dabei wird das Ausgangssignal des Auf-/ Abwärts-Zählers 16 über die Nebenwegsteuerung 50 an die Digital-Analog-Wandlerschaltung 11 angelegt und in ein Analogsignal umgewandelt. Das umgewandelte Analogsignal wird über die Schalteinrichtung 12 dem spannungsgesteuerten Oszillator als Spannungssteuerungssignal zugeführt. Damit nimmt der voreinstellbare Tuner einen Empfangszustand an, der auf dem vom Speicher 8 ausgelesenen und nun im Auf-/Abwärts-Zähler 16 gespeicherten Digitaldatensignal basiert.
  • Wenn im Zwischenfrequenzsignal eine Frequenzabweichung auftritt, liefert das Filter 23 ein Korrektursteuerungssignal entsprechend der Frequenzabweichung, das der Zählsteuerung 17&min; zugeführt wird. Dabei ist die Zählsteuerung 17&min; in der dargestellten Ausführungsform so beschaffen, daß bei Abnahme des Zwischenfrequenzsignals die Zählsteuerung 17&min; ein Steuerungssignal liefert, das im Auf-/Abwärts-Zähler 16 einen Aufwärts-Zählvorgang bewirkt, und daß bei Zunahme des Zwischenfrequenzsignals die Zählsteuerung 17&min; ein Steuerungssignal erzeugt, das einen Abwärts-Zählvorgang des Auf-/ Abwärts-Zählers 16 bewirkt, während die erneuerten Digitaldaten im Auf-/ Abwärtszähler 16 über die Nebenwegsteuerung 50 der Digital- Analog-Wandlerschaltung 11 zugeführt werden. Da der oben beschriebene Vorgang in dem bereits beschriebenen geschlossenen Kreis wiederholt durchgeführt wird, wird der Auf-/Abwärts- Zähler 16 so gesteuert, daß er geeignete Digitaldaten liefert und der spannungsgesteuerte Oszillator 6 mit einer vorbestimmten Hilfsfrequenz schwingt und sich damit eine geeignete Zwischenfrequenz ergibt.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist ein automatischer Auf-/Abwärts-Suchschalter 51 vorgesehen, um einen automatischen Sender- oder Kanalsuchlauf in Aufwärts- oder Abwärtsrichtung zu bewirken. Das Ausgangssignal des Schalters 51 für den automatischen Auf-/Abwärts-Sendersuchlauf wird der Zählsteuerung 17&min; zugeführt. Diese ist so beschaffen, daß sie auf das dem automatischen Aufwärts- oder Abwärts-Suchvorgang entsprechende Ausgangssignal anspricht und den Auf-/Abwärts- Zähler 16 so steuert, daß er einen Aufwärts- oder Abwärts- Zählvorgang durchführt. Der Schalter 51 ist so beschaffen, daß das Suchlaufsignal nur während der Zeit erhalten wird, in der er niedergedrückt ist. Wenn dann der Schalter 51 nicht mehr niedergedrückt ist, so wird die Zählsteuerung 17&min; nicht mehr mit dem Suchlaufsignal des Schalters 51 beaufschlagt. Zu diesem Zeitpunkt dient der Frequenzvergleicher 22 dazu festzustellen, ob die von der Mischeinrichtung 3 erhaltene Zwischenfrequenz die geeignete Frequenz ist oder nicht. Dabei steuert das entsprechende, vom Filter 23 abnehmbare Korrektursteuerungssignal die Zählsteuerung 17&min;, so daß dadurch so lange ein Aufwärts- oder Abwärts-Zählvorgang des Auf-/ Abwärtszählers 16 bewirkt wird, bis eine geeignete Zwischenfrequenz erreicht ist. Dann wird der Zählvorgang im Auf-/Abwärts- Zähler 16 unterbrochen, und der Tuner befindet sich im Aufnahmezustand für den entsprechenden Kanal oder Sendestation. Wenn der Schalter 51 wieder niedergedrückt wird, so wird der oben beschriebene Vorgang wiederholt.
  • Bei der Einschreib-Betriebsart der Ausführungsform nach Fig. 5 wird von der Betriebsart-Wahleinrichtung 12&min; ein Einschreibfreigabesignal erhalten und der Speicher 8 wird freigegeben. Dann wird durch manuelles Betätigen oder automatischen Sendersuchlauf, wie oben beschrieben wurde, ein gewünschter Kanal oder Sendestation gewählt, und werden die im Auf-/Abwärts-Zähler 16 befindlichen Digitaldaten in den Speicher 8 an die vom Wahlschalter 9 ausgewählte Adresse gespeichert.
  • Fig. 6 zeigt ähnlich wie Fig. 5 ein Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsform eines voreinstellbaren Tuners. Da der größere Teil der Ausführungsform nach Fig. 6 im wesentlichen gleich ist wie bei der Ausführungsform nach Fig. 5, wird die Beschreibung der Ausführungsform nach Fig. 6 auf die unterschiedlichen Teile beschränkt.
  • Ein Merkmal der Ausführungsform nach Fig. 6 besteht darin, daß der Auf-/Abwärts-Zähler 16 und die Digital-Analog-Wandlerschaltung 11 jeweils in zwei Teile geteilt sind, einer für einen höherwertigen Teil und der andere für einen niedrigerwertigen Teil. Mit anderen Worten, der Auf-/Abwärts Zähler 16 besteht aus einem höherwertigen Teil 16 m und einem niedrigerwertigen Teil 16 l, während die Digital-Analog-Wandlerschaltung 11 aus einem höherwertigen Teil 11 m und einem niedrigerwertigen Teil 11 l besteht. Nur der Ausgang des höherwertigen Teils 16 m des Auf-/Abwärts-Zählers 16 ist mit dem Speicher 8 und der Nebenwegsteuerung 50 und der Ausgang des niedrigerwertigen Teils 16 l mit dem niedrigerwertigen Teil 11 l der Digital-Analog-Wandlerschaltung 11 verbunden. Andererseits ist der Ausgang der Nebenwegsteuerung 50 mit dem höherwertigen Teil 16 m des Auf-/Abwärts-Zählers 16 und dem höherwertigen Teil 11 m der Digital-Analog-Wandlerschaltung 11 verbunden.
  • Hinsichtlich der oben beschriebenen Schaltungsanordnung wird die Zahl der Bits in jeder Adresse im Speicher 8 gleich der im höherwertigen Teil 16 m im Auf-/Abwärts-Zähler 16 und demim höherwertigen Teil 11 m in der Digital-Analog-Wandlerschaltung 11 gewählt. Der niedrigerwertige Teil 16 l des Auf-/ Abwärts-Zählers 16 und der niedrigerwertige Teil 11 l der Digital-Analog-Wandlerschaltung 11 haben die gleiche Anzahl von Bits. Beispielsweise soll die Zahl der Bits in jeder Adresse im Speicher 8 und in dem höherwertigen Teil 16 m im Auf-/ Abwärts-Zähler 16 und im höherwertigen Teil 11 m in der Digital- Analog-Wandlerschaltung 11 mit 10 Bits gewählt werden, während die Zahl der Bits in dem niedrigerwertigen Teil 16 l im Auf-/Abwärts-Zähler 16 und im niedrigerwertigen Teil 11 l in der Digital-Analog-Wandlerschaltung 11 3 Bits sein soll.
  • Der Betriebsablauf der Ausführungsform nach Fig. 6 ist im wesentlichen gleich wie bei der Ausführungsform nach Fig. 5, mit der folgenden Ausnahme. Der Vorgang bezüglich der höherwertigen Teile im Auf-/Abwärts-Zähler 16 und in der Digital-Analog-Wandlerschaltung 11 ist im wesentlichen gleich wie in der Ausführungsform nach Fig. 5. Der Korrekturvorgang einer Frequenzabweichung wird jedoch bei der Ausführungsform nach Fig. 6 im wesentlichen über die niedrigerwertigen Teile 16 l und 11 l im Auf-/Abwärts-Zähler 16 und in der Digital-Analog-Wandlerschaltung 11 durchgeführt. Da aber die höher- und niedrigerwertigen Teile im Auf-/Abwärts- Zähler 16 und in der Digital-Analog-Wandlerschaltung 11 den einzelnen Auf-/Abwärts-Zähler 16 und die einzelne Digital- Analog-Wandlerschaltung 11 darstellen, tritt im Auf-/Abwärts- Zähler 16 und in der Digital-Analog-Wandlerschaltung 11 ein Übertrag von den niedrigerwertigen Teilen zu den höherwertigen Teilen auf, wenn die im niedrigerwertigen Teil verarbeiteten Daten größer werden und eine Grenze für die niedrigerwertigen Teile überschreiten. Bei der dargestellten Ausführungsform nach Fig. 6 können etwa 20% der Bit-Positionen für die niedrigerwertigen Teile im Auf-/Abwärts-Zähler 16 und in der Digital-Analog-Wandlerschaltung 11 vorgesehen werden. Wenn ein Speicher ohne die oben beschriebene Einschränkung der Kapazität als Speicher 8 verwendet wird, so kann die Genauigkeit beträchtlich allein dadurch erhöht werden, daß zuzätzlich niedrigerwertige Teile im Auf-/Abwärts-Zähler 16 und in der Digital-Analog-Wandlerschaltung 11 vorgesehen werden.
  • In Fig. 7 zeigt ein Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsform der Korrekturschaltung 18. Die dargestellte Korrekturschaltung 18&min; weist einen mit dem Ausgang des ZF-Verstärkers 4 verbundenen Frequenzdiskriminator 61 zum Feststellen einer Frequenzabweichung der Zwischenfrequenz, ein Filter 62 zum Filtern des Ausgangssignals des Frequenzdiskriminators 61 sowie einen Verstärker 63 zum Verstärken des Ausgangssignals des Filters 62 auf. Das Ausgangssignal des Verstärkers 63 kann als Korrektursteuerungssignal für die Digital-Analog- Wandlerschaltung 11 verwendet werden, wie sie in der Fig. 1 und 4 beschrieben wurde, oder auch für Zählsteuerung 17&min;, wie sie bezüglich der Fig. 5 und 6 beschrieben wurde. Wenn der erfindungsgemäße voreinstellbare Tuner in einem FM-Empfänger verwendet wird, kann ein für den FM-Empfang verwendeter Frequenzdemodulator als Freqzuenzdiskriminator 61 verwendet werden.
  • Fig. 8 zeigt ein Blockschaltbild einer Ausführungsform der Einschreibschaltung 13. Der in Fig. 8 dargestellte veränderbare Gleichstromspannungsgenerator 14 besteht aus einem veränderbaren Widerstand, der zwischen einer Stromversorgung und Erde liegt. Der Spannungsvergleicher 15 besteht aus einem typischen Differenzverstärker. Der Zähler 16 kann als typischer Geradeaus- oder Vorwärts-Binär-Zähler realisiert werden. Der Zähler 16 weist einen Takteingang CL und einen Rücksetzsignaleingang R auf. Die Zählsteuerung 17 weist einen Taktimpulsgenerator CG, ein mit dem Ausgang des Vergleichers 15 verbundenes logisches Verknüpfungsglied G, über das die Taktimpulse zum Takteingang CL des Zählers 16 gelangen, sowie einen Übertragungsweg P zum Übertragen eines am Anfang des Niederdrückens des Wahlschalters 9 erzeugten Rücksetzsignals. In Fig. 8 ist die Betriebsart-Wahleinrichtung 12&min; als Schalter dargestellt, durch dessen Schließen die Einschreib- Betriebsart und durch dessen Öffnen die Kanalwahl-Betriebsart vorliegt. Bei Schließen des Schalters wird das Ausgangssignal als Einschreibfreigabesignal dem Speicher 8 zugeführt.
  • Fig. 9 zeigt ein Blockschaltbild einer Ausführungsform der in Fig. 5 verwendeten Einschreibschaltung 13. Dabei ist der Zähler 16 so beschaffen, daß er normalerweise einen Digitaldatenausgang an den Ausgangsklemmen Q 1, Q 2, Q3 bis Qn liefert, jedoch in Abhängigkeit von einem von der Adreßschaltung 8&min; erhaltenen voreingestellten Freigabesignal mit Digitaldaten, als Anfangswerte, an den Eingängen J 1, J2, J 3 bis Jn geladen wird. Weiterhin führt der Zähler 16 bei Empfang von Taktsignalen am Takteingang CL einen Zählvorgang durch und die Richtung des Zählvorganges wird in Abhängigkeit von einem Auf-/Abwärts-Steuerungssignal gesteuert, das am Auf-/ Abwärts-Steuerungseingang U/D empfangen wird. Die Zählersteuerung 17&min; weist einen Taktimpulsgenerator CG und ein UND-Verknöpfungsglied G 1 auf, so daß die Taktimpulse in Abhängigkeit vom Ausgangssignal einer vorhergehenden Stufe, einem ODER-Verknüpfungsglied G 2, hindurchgelassen werden. Das ODER- Glied G 2 ist jeweils mit dem Ausgang eines ersten und zweiten Spannungsvergleichers CP1 und CP 2 verbunden. Der Pluseingang des ersten Spannungsvergleichers CP 1 und der Minuseingang des zweiten Spannungsvergleichers CP 2 sind miteinander verbunden und erhalten das Korrektursteuerungs-Ausgangssignal des Korrektursteuerungs-Signalgenerators 18. Der Minuseingang des Spannungsvergleichers C 1 liegt an einer relativ hohen Bezugsspannung und der Pluseingang des zweiten Spannungsvergleicher CP 2 an einer relativ niedrigen Bezugsspannung. In Fig. 9 ist der automatische Auf-/Abwärts-Suchlaufschalter 51 als Schalter dargestellt, bei dem eine Aufwärtsklemme UP mit einer positiven Spannungsquelle und eine Abwärtsklemme DOWN mit Erde verbunden ist, während eine gemeinsame Klemme mit dem Pluseingang des ersten Spannungsvergleichers CP 1 und mit dem Minuseingang des zweiten Spannungsvergleichers CP 2 verbunden ist.
  • Wenn das Korrektursteuerungssignal vom Korrektursteuerungs-Signalgenerator 18 eine relativ hohe Bezugsspannung für den ersten Spannungsvergleicher CP 1 überschreitet, liefert der Vergleicher CP 1 am Ausgang die logische Eins, so daß die Taktimpulse das Verknüpfungsglied G 1 passieren können. Da die Taktimpulse dem Zähler 16 zugeführt werden, führt dieser einen Zählvorgang durch. Da sich das vom zweiten Spannungsvergleicher CP 2 erhaltene Auf-/ Abwärts-Steuerungssignal zu diesem Zeitpunkt auf einem niedrigen Pegel befindet, wird der Zähler 16 so gesteuert, daß er einen Zählvorgang in Abwärtsrichtung durchführt. Wenn das Korrektursteuerungssignal vom Korrekturteuerungs-Signalgenerator 18 kleiner wird als die vorbestimmte relativ niedrige Bezugsspannung für den zweiten Spannungsvergleicher CP 2, so liefert der Vergleicher CP 2 am Ausgang die logische Eins, die bewirkt, daß die Taktimpulse das Verknüpfungsglied G 1passieren können. Da zu diesem Zeitpunkt das Auf-/ Abwärts-Steuerungssignal vom zweiten Spannungsvergleicher CP 2 sich auf hohem Pegel befindet, wird der Zähler 16 so gesteuert, daß er einen Zählvorgang in Aufwärtsrichtung durchführt. Wenn das Korrektursteuerungssignal vom Korrektursteuerungs-Signalgenerator 18 innerhalb eines Bereiches liegt, der durch die relativ hohe Bezugsspannung und die relativ niedrige Bezugsspannung begrenzt wird, so ergibt sich weder am ersten Spannungsvergleicher CP 1 noch am zweiten Spannungsvergleicher CP 2 ein Ausgangssignal. Demzufolge bleibt der Zähler 16 unverändert. Wenn der Schalter 51 mit der Aufwärtsklemme UP verbunden wird, hat das Ausgangssignal am Schalter 51 mit positivem Spannnungspegel die gleiche Funktion, wie wenn das Korrektursteuerungssignal vom Korrektursteuerungs-Signalgenerator 18 die relativ hohe Bezugsspannung überschreitet, wie es oben beschrieben wurde. Wenn andererseits der Schalter 51 mit der Abwärts- Klemme DOWN verbunden wird, hat das Ausgangssignal des Schalters 51 mit Erdpegel die gleiche Funktion, wie wenn das Korrektursteuerungssignal vom Korrektursteuerungs-Signalgenerator 18 niedriger wird als die vorbestimmte relativ niedrige Bezugsspannung. Demnach bewirkt der Wahlvorgang des Schalters 51 eine sogenannte automatische Kanalsuchwahl in einer gewünschten Auf- oder Abwärtsrichtung.
  • Fig. 10 zeigt ein Blockschaltbild der Digital-Analog- Wandlerschaltung 11 nach Fig. 6, mehr im Detail. Dabei weist die Digital-Analog-Wandlerschaltung 11 wie in Fig. 6 den höherwertigen Teil 11 m und den niedrigerwertigen Teil 11 l auf. Die höher- und niedrigerwertigen Teile 11 m und 11 l sind wohl einzeln dargestellt, ihre Ausgänge sind jedoch durch eine bekannte Widerstandsmatrix-Addierschaltung miteinander verbunden und liefern ein einziges Analogausganssignal.

Claims (4)

1. Voreinstellbarer Tuner, der einen Speicher (8) zum Speichern einer Vielzahl, von den jeweiligen Sendefrequenzen entsprechenden Digitaldaten,
einen mit dem Speicher (8) verbundenen Zähler (13), der dem Speicher die Digitaldaten zuführt,
eine mit dem Speicher verbundene Kanalwähleinrichtung (8, 9, 31) zum wahlweisen Auslesen der einen gewünschten Sender entsprechenden Digitaldaten aus dem Speicher,
einen mit dem Speicher (8) verbundenen Digitalanalogwandler (11) zum Umwandeln der ausgewählten Digitaldaten in ein entsprechendes Analogsignal,
einen mit dem Digitalanalogwandler verbundenen spannungsgesteuerten Oszillator (6), der entsprechend dem umgewandelten Analogsignal mit einer bestimmten Frequenz schwingt,
eine Einrichtung (1, 2) zum Empfang des Hochfrequenzsignals,
einen mit der Hochfrequenzsignalsempfangseinrichtung und dem spannungsgesteuerten Oszillator verbundenen Mischer (3) zum Erzeugen eines Zwischenfrequenzsignals, und
eine analoge Einstelleinrichtung (14, 15) zum manuellen Voreinstellen des den Speicher ansteuernden Zählers (13) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Zähler (13) in eine erste Gruppe (16 m), die die für eine Grobabstimmung des Tuners ausreichende Anzahl der höherwertigen Bits enthält, und in eine zweite Gruppe (16 l) aufgeteilt ist, die die niederwertigen Bits für eine Feinabstimmung enthält,
daß der Speicher (8) mit der ersten Gruppe (16 m) verbunden ist und die gleiche Bitanzahl aufweist, daß eine Feinabstimmschleife (18) vorgesehen ist, die das Zwischenfrequenzsignal mit einem Bezugssignal vergleicht und ein Steuersignal erzeugt, das die zweite Gruppe der Bits (16 l) festlegt, und
daß die zweite Gruppe (16 l) der Bits die entsprechenden niederwertigen Bits (11 l) des Digitalanalogwandlers (11) ansteuert.
2. Voreinstellbarer Tuner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feinabstimmschleife (18) besteht aus einem Frequenzteiler (19) für das Zwischenfrequenzsignal, einem Bezugsoszillator (20), einem Frequenzteiler (21) für das Bezugsoszillatorsignal und einem Frequenzvergleicher (22), um die Frequenzen des Bezugsfrequenzsignals und des Zwischenfreqenzsignals miteinander zu vergleichen und ein von diesem Vergleich abhängiges Steuersignal zu erzeugen.
3. Voreinstellbarer Tuner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Betriebsartwähler (12&min;) vorgesehen ist, durch den die analoge Einstellvorrichtung (14) direkt mit dem spannungsgesteuerten Oszillator (6) verbindbar ist.
4. Voreinstellbarer Tuner nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Gruppe (16 m) zehn Bits und die zweite Gruppe (16 l) drei Bits aufweist.
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