DE4239261C2 - Steckerbrücke für einen elektrischen Gerätestecker mit einem Paar von Stromleiterstiften (Kontaktstiften) und gegebenenfalls einem Schutzleiterstift (Erdstiift) - Google Patents

Steckerbrücke für einen elektrischen Gerätestecker mit einem Paar von Stromleiterstiften (Kontaktstiften) und gegebenenfalls einem Schutzleiterstift (Erdstiift)

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Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Stecker­ brücke für einen elektrischen Gerätestecker nach dem Oberbegriff der Patentansprüche 1 beziehungsweise 2.
Derartige Steckerbrücken beziehungsweise Gerätestecker sind bekannt und zwar einerseits als zwei-polige Stecker mit einem Paar von (im folgendem Kontaktstiften genannten) Stromleiterstiften und andererseits als drei-polige Stecker mit einem Paar von Kontaktstiften und einem (im folgenden Erdstift genannten) Schutzleiterstift. Der Erdstift ist dabei den Kontakt­ stiften gegenüber voreilend ausgebildet.
Die elektrische Sicherheit der Gerätestecker spielt eine ganz dominante Rolle. Aus diesem Grunde bestehen die heutigen Gerätestecker aus gegossenen beziehungsweise gespritzten Steckerkörpern, in deren Innerem die elek­ trischen Verbindungen zwischen dem Anschlußkabel für das anzuschließende Gerät einerseits und den Anschluß­ beziehungsweise Steckerstiften für die Steckdose anderer­ seits eingekapselt sind.
Die genannte elektrische Sicherheit steht und fällt damit, daß die elektrischen Verbindungen im Inneren des Geräte­ steckers nach außen hin absolut fest und dicht sind, d. h. es muß sichergestellt sein, daß das Anschlußkabel unter keinen Umständen abgezogen werden kann, und daß auch keine der Einzeldrähte der Leiteranschlüsse des Anschlußkabels etwa durch die Kontur des Steckers nach außen ragen. Glei­ chermaßen muß aber auch sichergestellt sein, daß die im Inneren des Gerätesteckers liegenden Anschlußstifte für die Leitungsanschlüsse des Anschlußkabels sicher gegeneinander isoliert sind und auch nach Fertigstellung des Geräte­ steckers bleiben.
Gemäß dem Stand der Technik (vergleiche DE 38 39 011 A1) werden die Leiteranschlüsse des Anschußkabels gegebenen­ falls über sogenannte Einführtrichter in komplementäre hohlzylindrische Anschlußstifte eingeführt. Diese Anschluß­ stifte werden dann so zusammengequetscht, daß die Leiter­ anschlüsse fest mit den Anschlußstiften verbunden sind. Diese Crimp-(Quetsch)Technik hat sich im großen und ganzen bewährt und durchgesetzt.
Aus dem DE-GM 19 81 896 ist ferner ein Kontaktträgerteil für Schutzkontaktstifte bekannt, bei dem die Leitungsan­ schlüsse des Anschlußkabels aus den Kontaktstiften mittels einer Schweißverbindung fixiert sind. Hierbei sind jedoch keinerlei Sicherheitsmaßnahmen dahingehend vorgesehen, daß beim Einführen der Leiterenden seitlich abgedrückte Leiter­ drähte sicher eingefangen werden.
Die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, eine Steckerbrücke der eingangs genannten Art anzugeben, bei der die Leiteranschlüsse und die An­ schlußstifte mittels eines thermischen Fügeverfahrens mit­ einander verbunden sind und bei der diese Verbindungstech­ nik entsprechend der Isolierkörper der Steckerbrücke in besonderer Weise ausgebildet ist, um die geforderte elek­ trische Sicherheit zu gewährleisten.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche 1 be­ ziehungsweise 2 gelöst.
Auf der Grundlage des hier vorgesehenen thermischen Fügever­ fahrens ist gleichermaßen wie bei der Crimp-(Quetsch) Technik gewährleistet, daß die Leiteranschlüsse fest und stabil mit den konjugierten Anschlußstiften verbunden sind.
Um die elektrische Sicherheit zu gewährleisten ist am Isolierkörper jeweils eine über deren Ebene überstehende Wand angeformt, die gegebenenfalls abstehende Einzeldräht­ chen der Leiteranschlüsse einfangen.
Besondere Merkmale im Hinblick auf die Flachstifte bzw. den Rundstift sowie auf zusätzlich zuordenbare Einführ­ trichter sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt in
Fig. 1 eine zweipolige Steckerbrücke in drei Ansichten sowie einer Schnittdarstellung;
Fig. 2 eine dreipolige Steckerbrücke in drei Ansichten sowie einer Schnittdarstellung;
Fig. 3 einen Flachstift gemäß Fig. 1 und Fig. 2 zur Bildung der Kontaktstifte in einer - fertigungstechnisch betrachtet - Grunddar­ stellung und einer Funktionsdarstellung mit verschränktem Anschlagstift;
Fig. 4 einen Rundstift gemäß Fig. 2 zur Bildung des Erdstiftes in zwei Ansichten;
Fig. 5 ein zweites Ausführungsbeispiel eines Rund­ stiftes nach Fig. 4;
Fig. 6 eine zweipolige Steckerbrücke in drei Ansichten nach Fig. 1 mit einem zusätzlichen Formteil zur Realisierung der Einführtrichter;
Fig. 7 eine dreipolige Steckerbrücke in drei Ansichten nach Fig. 2 mit einem zusätzlichen Formteil zur Realisierung der Einführtrichter.
Die Steckerbrücke 100 nach Fig. 1 und Fig. 2 besteht im wesentlichen jeweils aus einem formstabilen Isolier­ körper 1, 1′ aus hartelastischem Kunststoff, dessen Ge­ stalt, d. h. äußere Form, von einem flachen Plattenteil bestimmt ist. Dieses flache Plattenteil hat im Fall der zweipoligen Steckerbrücke (Fig. 1) im allgemeinen bezie­ hungsweise insbesondere die Grundform eines Quaders; im Falle der dreipoligen Steckerbrücke (Fig. 2) hat das Plattenteil im allgemeinen beziehungsweise insbesondere die Form eines "T".
Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 weist die Steckerbrücke zwei in den Isolierkörper 1 eingesetzte metallische Stifte 2, 3 auf, die beide als Kontaktstifte (Strom- beziehungsweise Null-Leiter) dienen, wenn der von dieser Steckerbrücke 100 ausgehende Gerätestecker in eine Steckdose gesteckt wird. Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind diese metallischen Stifte 2, 3 als rechteckige Flachstifte realisiert, die auf der einen (Unter-)Seite des Isolierkörpers 1 vorstehen. Auf der zweiten Seite des Isolierkörpers 1 sind diese Flachstifte erfindungsgemäß so verformt, daß sie als Anschlußstifte 4, 5 für die erfindungsgemäß angelöteten oder angeschweißten (strichpunktiert angedeuteten) Lei­ tungsanschlüsse 6 eines Anschlußkabels eines elektrischen Geräts benutzbar sind. Grundsätzlich soll bezüglich der Flachstifte darauf hingewiesen werden, daß diese metal­ lischen Stifte 2, 3 sowohl über Formschluß in komplemen­ täre Durchbrüche im Isolierkörper 1 eingepreßt, als auch in Verbindung mit dem Spritzen des Isolierkörpers 1 fixiert werden können. Für beide Verbindungsarten ist gleichermaßen eine im Isolierkörper 1 und im jeweiligen Stift 2 beziehungsweise 3 vorgesehene komplementäre Rast­ verbindung 7 integriert.
Die im Vorstehenden beschriebene Konfiguration ist - rein geometrisch betrachtet - an sich bekannt. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die spezifische Ausbildung der Flachstifte 2, 3 im Hinblick auf die Verbindung mit den Leiteranschlüssen 6 eines Anschlußkabels und auf eine darauf abgestimmte Modifikation des Isolierkörpers 1.
Die Flachstifte 2, 3 bestehen - vergleiche Fig. 3 - aus einem im wesentlichen metallischen rechteckigen Flachstück 23, das von den Längsseiten her beidseitig eine recht­ eckige Hinterschneidung 24 aufweist. Diese Hinterschnei­ dungen 24 sind maßlich so zugeordnet, daß sie an die Oberseite des Isolierkörpers 1 anschließen. Dies ent­ spricht der - links in Fig. 3 dargestellten - Grundform der Flachstifte 2, 3. Zur Bildung einer erfindungsgemäßen Steckerbrücke 100 sind die durch die Hinterschneidungen 24 separierten Teile des Flachstücks 23 um 90° gegeneinan­ der verdreht (verschränkt) - siehe rechte Darstellung in Fig. 3 - wodurch sich die genannten Anschlußstifte 4, 5 ergeben.
Die anhand von Fig. 3 erläuterten Flachstifte 2, 3 sind in bekannter Weise in den Isolierkörper 1 gesteckt bezie­ hungsweise in diesen eingespritzt. Der verdrehte bezie­ hungsweise verschränkte Teil der Flachstifte 2, 3, d. h. die Anschlußstifte 4, 5 dienen nun als Anlagestifte (be­ ziehungsweise als Anschlagplatte) für einen Leitungs­ anschluß 6 (vergleiche insbesondere Aufsicht in Fig. 1). Der Vollständigkeit halber sei noch angemerkt, daß die als Anschlußstifte 4, 5 beziehungsweise Anlage­ stifte dienenden verschränkten Teile der Flachstifte 2, 3 an ihren freien Stirnseiten abgerundet, mindestens aber abgekantet sind.
Zur Fertigungserleichterung, d. h. zur sicheren Einführung und Anlage der Leitungsanschlüsse 6 zum genannten An­ schlußstift 4, 5 hin ist jeweils zu beiden Seiten dieser Kontaktstifte je ein konisch zulaufender Einführkanal 9 vorgesehen, so daß der Isolierkörper 1 insoweit rota­ tionssymmetrisch aufgebaut ist. Die genannten Einführ­ kanäle 9 stehen über die Ebene des Isolierkörpers 1 über und sie bilden so einerseits zu diesen Querseiten hin und andererseits relativ zueinander jeweils einen Schutz­ wall 9′. Die Höhe dieses Schutzwalls 9′ ist der Abisolier­ länge der zu verbindenden Leitungsanschlüsse 6 entsprechend gewählt, so daß - sollte ein Einzeldrähtchen des Leitungs­ anschlusses 6 abgebogen sein - dieses Einzeldrähtchen sicher hinter dem Schutzwall 9′ verbleibt.
Die in Fig. 1 dargestellte Steckerbrücke 100 wird nach dem Anlöten beziehungsweise Anschweißen der Leitungsan­ schlüsse 6 des Anschlußkabels dann so umspritzt, daß ein Steckerkörper mit den einseitig abstehenden Kontakt­ stiften 2, 3 entsteht.
Die dreipolige Steckerbrücke 100′ nach Fig. 2 besteht aus einem T-förmigen Isolierkörper 1′ der entsprechend der bekannten und genormten Anordnung in Dreiecks-Anord­ nung je einen metallischen Stift 2′, 3′ als Kontaktstifte, und zwar wie in Fig. 1 als Flachstift, und zusätzlich einen metallischen Rundstift 30 als Erdstift aufweist. letzterer ist Länger als die beiden anderen. Alle drei Stifte ragen so weit über die Ebene des Isolierkörpers 1 vor, daß sie beim gespritzten Steckerkörper hinreichend abstehen, um in eine Steckdose eingesteckt zu werden.
Die beiden Flachstifte 2′, 3′ sind an ihren jeweils zwei­ tun (inneren) Enden wiederum analog zum Ausführungsbei­ spiel nach Fig. 1 und Fig. 3 verformt und bilden so die Anschlußstifte 4′, 5′ für die (strichpunktiert gezeichne­ ten) Leitungsanschlüsse 6 (Stromleiter) des Anschluß­ kabels. Der Rundstift 30 für den Erdanschluß 6′ des An­ schlußkabels sitzt seinerseits über eine umfangsseitige Rändelung 31 fest im Isolierkörper 1′.
Im Hinblick auf die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Problematik weist der Rundstift 30 an seinem (inneren) Ende eine Abflachung 32 auf, an die der Erdlei­ teranschluß 6′ des Anschlußkabels angelötet beziehungs­ weise angeschweißt wird. Diese Abflachung 32 ist so aus­ gerichtet, daß sie dem Quersteg des T-Form des Isolier­ körpers 1′ zugewandt ist.
In Analogie zum zweipoligen Steckerkörper 100 nach Fig. 1 weist auch der dreipolige Steckerkörper 100′ nach Fig. 2 für die Anschlußstifte 4′, 5′ (d. h. die Anschlagplatten) der Leitungsanschlüsse je einen konischen Einführkanal 33 auf, der in diesem Falle jedoch nur einmal, und zwar auf der dem Erdanschluß 6′ zugewandten Seite vorgesehen ist. Dem Erdstift beziehungsweise Rundstift 30 ist be­ nachbart am Mittelsteg der T-Form des Isolierkörpers 1′ ein zweiteiliger Kragen 34 zugeordnet, der im Falle abgebogener Einzeldrähtchen des Erdanschlusses 6′ eine Schutzwand bildet.
Ein Rundstift 30 der anhand von Fig. 2 erläuterten Art ist in Fig. 4 in zwei Ansichten dargestellt. Dieser Rund­ stift 30 läßt einerseits klar erkennen, wie der Erdan­ schluß 6′ an der Abflachung 32 angelötet beziehungsweise angeschweißt ist. Die Darstellung nach Fig. 4 soll insbe­ sondere auch zeigen, daß aus Materialersparnisgründen der Rundstift 30 koaxial aufgebohrt (vergleiche Bezugs­ zeichen 35) werden kann. Grundsätzlich sind die genannten Rundstifte 30 auch mittels gerollter Blech-Stanzteile realisierbar.
In Fig. 5 ist bin zweites Ausführungsbeispiel eines Rund­ stiftes 30′ dargestellt. Dieser besteht aus einem - ver­ gleiche mit Fig. 4 - endseitig nicht abgeflachten Rund­ stift; vielmehr ist auf dessen Stirnseite ein L-förmiger Aufsatz 36 aufgenietet (vergleiche Bezugszeichen 37). Mit der Innenseite dieses L-förmigen Aufsatzes 36 ist dann der Erdanschluß 6′ verbunden.
Der Erdstift bzw. Rundstift 30/30′ nach Fig. 4 und 5 kann ferner auch so ausgebildet sein, daß die Bohrung 35 zur freien Stirnseite hin trichterförmig erweitert und somit besser zur Einführung des Erdanschlusses 6′ geeignet ist.
In Fig. 6 und Fig. 7 ist je ein Ausführungsbeispiel einer zweipoligen Steckerbrücke 100 gemäß Fig. 1 bzw. einer dreipoligen Steckerbrücke 100′ gemäß Fig. 2 dargestellt. Beide Steckerbrücken 100 bzw. 100′ sind denen nach Fig. 1 und Fig. 2 gleich und insoweit auch mit gleichen Bezugs­ zeichen belegt.
In Ergänzung zu den beiden Stecker­ brücken 100 bzw. 100′ nach Fig. 1 und Fig. 2 ist vorgesehen, den Anschlußstiften 4, 5 bzw. 4′, 5′ für die Leitungs­ anschlüsse 6 , sowie dem inneren Endstück des Rund­ stiftes 30 zur Verbindung mit dem Erdanschluß 6′ je einen, an sich bekannten, konischen Einführtrichter 50 vorzusetzen, um beim Einführen der Leitungsanschlüsse 6 und ggf. des Erdanschlusses 6′ von vornherein sicherzustellen, daß die Litzendrähte der Kabeladern sicher zu ihren Anlage­ flächen geführt werden.
Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 sind die beiden Einführtrichter 50 in einem gemeinsamen brückenartigen Formteil 51 integriert. Dieses Formteil 51 liegt den beiden Anschlußstiften 4, 5 gegenüber und wird - gemäß dem dargestellten Beispiel - form- und kraftschlüssig auf einen Rastzapfen 52 aufgesteckt. Dieser Rastzapfen 52 ist an den Isolierkörper 1 angeformt und er durchdringt das Formteil 51. Der Rastzapfen 52 und das Formteil 51 sind insoweit zueinander komplementär ausge­ bildet, daß das Formteil 51 fest auf dem Rastzapfen 52 sitzt und beim Spritzen des Steckerkörpers sicher gehalten wird.
Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 sind alle drei Einführtrichter 50 für die Anschlußstifte 4′,5′ der Leitungsanschlüsse 6 und für den Anschluß des Erdan­ schlusses 6′ in einem gemeinsamen, beispielsweise T-förmigen Formteil 53 integriert. Das Formteil 53 liegt den Anschlußstiften 4′, 5′ und dem inneren Ende des Rundstiftes 30 gegenüber. Analog zum Ausführungs­ beispiel nach Fig. 6 wird das Formteil 53 an einem, vorzugsweise zwei Rastzapfen 52 eingeklinkt und so form- und kraftschlüssig gehalten. Die Rastzapfen 52 sind am Isolierkörper 1′ angeformt; beide Teile, Form­ teil 53 und Rastzapfen 52 sind partiell komplementär zueinander ausgebildet, so daß das Formteil 53 fest mit dem Isolierkörper 1′ verbunden ist.

Claims (14)

1. Steckerbrücke für einen zweipoligen elektrischen Gerätestecker zum Anschließen elektrischer Geräte, insbesondere zum Anschließen von Haushaltsgeräten, an eine Steckdose eines Wechselstromnetzes,
wobei der Gerätestecker als Einheit durch die mit dem Endstück eines Anschlußkabels für das Gerät ver­ bundene, in eine Spritzform umspritzte Steckerbrücke gebildet ist, die ihrerseits aus einem formstabilen Isolierkörper zur Aufnahme und Fixierung der (im folgenden als Kontaktstift bezeichneten) Stromleiter­ stifte besteht,
wobei die Kontaktstifte in ihrem Querschnitt entsprechen­ den Durchbrüchen des Isolierkörpers integriert sind und die Kontaktstifte einerseits gegenüber der Stecker­ brücke und dem Gerätestecker weit genug vorstehen, um in eine Steckdose eingeführt zu werden, und andererseits an ihren mit dem Anschlußkabel des Geräts zu verbindenden, im Inneren der Kontur des Geräte­ steckers liegenden, gegenüber der Ebene der Stecker­ brücke vorstehenden Anschlußstiften mit den entsprechen­ den Leitungsanschlüssen des Leitungskabels verbunden sind,
wobei die Leitungsanschlüsse (6) des Anschlußkabels mit den Kontaktstiften mittels eines thermischen Fügeverfahrens fixiert sind, und
mit einem quaderförmigen formstabilen Isolierkörper (1) für einen zweipoligen Geräte­ stecker (100), dadurch gekennzeichnet,
daß am Isolierkörper (1) parallel zur Ebene der als Flachstifte (2, 3) ausgebildeten Kontaktstifte mindestens von einer Längsseite des Isolierkörpers (1) her je ein konisch zur Mittellinie hin ver­ laufender, über die Ebene des Isolierkörpers (1) überstehender Einführkanal (9) für die zu fixieren­ den Leiteranschlüsse (6) des Anschlußkabels ange­ formt sind (Fig. 1).
2. Steckerbrücke für einen dreipoligen elektrischen Gerätestecker zum Anschließen elektrischer Geräte, insbesondere zum Anschließen von Haushaltsgeräten, an eine Steckdose eines Wechselstromnetzes,
wobei der Gerätestecker als Einheit durch die mit dem Endstück eines Anschlußkabels für das Gerät ver­ bundene, in eine Spritzform umspritzte Steckerbrücke gebildet ist, die ihrerseits aus einem formstabilen Isolierkörper zur Aufnahme und Fixierung der (im folgenden als Kontaktstift bezeichneten) Stromleiter­ stifte, sowie eines als Rundstift ausgebildeten (im folgenden als Erdstift bezeichneten) Schutzleiter­ stiftes besteht,
wobei die Kontaktstifte und der Erdstift in ihrem Quer­ schnitt entsprechenden Durchbrüchen des Isolierkörpers integriert sind und die Kontaktstifte, sowie der Erd­ stift einerseits gegenüber der Steckerbrücke und dem Gerätestecker weit genug vorstehen, um in eine Steck­ dose eingeführt zu werden, und andererseits an ihren mit dem Anschlußkabel des Geräts zu verbindenden, im Inneren der Kontur des Gerätesteckers liegenden, gegenüber der Ebene der Steckerbrücke vorstehenden Anschlußstiften mit den entsprechenden Leitungs­ anschlüssen des Leitungskabels verbunden sind, wobei die Leitungsanschlüsse (6, 6′) des Anschluß­ kabels mit den Kontaktstiften und dem Erdstift mittels eines thermischen Fügeverfahrens fixiert sind, und
mit einem insbesondere etwa T-förmigen formstabilen Isolierkörper (1′) für einen dreipoligen Geräte­ stecker (100), dadurch gekennzeichnet,
daß am Isolierkörper (1′) im Bereich des T-Mittel­ stegs dem überstehenden Ende des Rundstifts (30, 30′) ein über die Ebene des Isolierkörpers (1′) über­ stehender Kragen (34) zugeordnet angeformt ist, und daß im Bereich des T-Querstegs parallel zur Ebene der als Flachstifte (2′, 3′) ausgebildeten Kontakt­ stifte von der Seite des T-Mittelstegs her je ein konisch zur Mittellinie hin verlaufender, über die Ebene des Isolierkörpers (1) überstehender Einführ­ kanal (33) für die zu fixierenden Leitungsanschlüsse (6) der Stromleiter angeformt sind (Fig. 2).
3. Steckerbrücke nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Einführkanals (9, 33) und gegebenen­ falls des Kragens (34) der Länge des abisolierten Teils der Leitungsanschlüsse (6, 6′) entsprechend dimensioniert ist.
4. Steckerbrücke nach einem der Ansprüche 1 bis 3 , dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstifte aus einem homogenen Flachstück (23) bestehen, dessen im Inneren der Kontur des Geräte­ steckers (100) liegender Anschlußstift (4, 5) als um 90° gegenüber der Ebene des Flachstiftes verdrehter (verschränkter) Anlagestift für die konjugierten Leitungsanschlüsse (6) des Anschlußkabels realisiert ist (Fig. 3).
5. Steckerbrücke nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Flachstück (23) an beiden Schmalseiten ent­ sprechend der Höhe des Anlagestifts je eine Hinter­ schneidung (24) aufweist, die als Drehangel für die 90°-Verdrehung dient.
6. Steckerbrücke nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der den Erdstift bildende Rundstift (30) an seinem im Inneren der Kontur des Gerätesteckers (100′) liegenden Ende eine seitliche Ausnehmung (32) zur Anlage des Erdleiters des Anschlußkabels aufweist (Fig. 4).
7. Steckerbrücke nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der den Erdstift bildende Rundstift (30′) an seiner im Inneren der Kontur des Gerätesteckers (100′) liegenden Stirnseite einen L-förmigen Aufsatz (36) aufweist, dessen achsparallel abstehender L-Schenkel als Anlage für den Erdleiter (6′) des Anschlußkabels dient (Fig. 5).
8. Steckerbrücke nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der L-förmige Aufsatz (36) und der Rundstift (30) über eine Nietverbindung (37) verbunden sind.
9. Steckerbrücke nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle der Verwendung massiven Rundmaterials zur Realisierung der Rundstifte (30, 30′) diese zentrisch ausgebohrt (35) und gegebenenfalls zur freien Stirnseite hin konisch erweitert sind.
10. Steckerbrücke nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Flachstifte (2, 3; 2′, 3′) und der Isolier­ körper (1, 1′) eine zueinander komplementäre Rastver­ bindung (7) aufweisen.
11. Steckerbrücke nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Rundstift (30, 30′) im Isolierkörper (1, 1′) über eine Rändelung (31) gehalten ist.
12. Steckerbrücke nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß den im Inneren des Gerätesteckers liegenden Anschlüssen für die Leitungsanschlüsse (6) und ggf. den Erdanschluß (6′) des Leitungskabels je ein konischer Einführtrichter (50) vorgesetzt ist.
13. Steckerbrücke nach Anspruch 12, für einen zweipoligen Gerätestecker, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführtrichter (50) der beiden Anschluß­ stifte (4, 5) durch ein gemeinsames brücken­ artiges Formteil (51) gebildet sind, und daß das Formteil (51) mit einem vom Isolier­ körper (1) abstehenden Rastzapfen (52) form- und kraftschlüssig verbunden ist.
14. Steckerbrücke nach Anspruch 12, für einen dreipoligen Gerätestecker, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführtrichter (50) für die beiden Leitungsanschlüsse (6) und für den Erdanschluß (6′) durch ein gemeinsames Formteil (53) gebildet sind, und daß das Formteil (53) mit mindestens einem vom Isolierkörper (1′) abstehenden Rastzapfen (52) form- und kraftschlüssig verbunden ist.
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