DE4230183C2 - Steuervorrichtung für Hydromotoren - Google Patents
Steuervorrichtung für HydromotorenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung der im
Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art.
Bei einer aus der DE 37 10 699 C1 bekannten
Steuervorrichtung dieser Art ist das eine
Beaufschlagungsrichtung des Hydromotors überwachende
Sicherheitsventil in der Entlastungsleitung stromauf des
Wegeschiebers angeordnet, der die Entlastungsleitung
richtungsabhängig direkt mit der Ablaufleitung
verbindet. Das Sicherheitsventil wird dadurch bei der
Betätigung des Wegeschiebers mit dem Steuerdruck in der
Steuerleitung beaufschlagt. Die permanente
Druckbeaufschlagung des Sicherheitsventils ist
unerwünscht. Bei Verwendung eines ggf.
funktionsabhängig gebrauchten,
Magnet-Sicherheitsventils, wie es in der DE-PS 37 10 699
erwähnt wird, bleibt beim Reaktivieren bzw. Zurückfahren
des Hydromotors nach Erreichen einer Lastdruck- oder
Bewegungsgrenze, auf die das Sicherheitsventil
angesprochen hat, im stromab des Sicherheitsventils
liegenden Teil der Entlastungsleitung ein Restdruck, der
für das Sicherheitsventil nachteilig ist.
Bei einer aus der DE 30 22 592 C2 bekannten
Steuervorrichtung wird das Sicherheitsventil ständig mit
dem Steuerdruck des Hauptreglers in der Steuerleitung
beaufschlagt. Beim Reaktivieren wirkt im stromab des
Sicherheitsventils liegenden Teil der Entlastungsleitung
bis zum Wegeschieber für das Sicherheitsventil ein
unerwünschter Restdruck.
Bei einer aus der DE 38 41 507 C1 bekannten
Steuervorrichtung einer anderen Art ist das eine
Richtung des Hydromotors überwachende Sicherheitsventil
nur dann dem Druck in der Steuerleitung ausgesetzt, wenn
diese Richtung überwacht werden muß. Beim Reaktivieren
ist hingegen das gerade nicht benötigte
Sicherheitsventil drucklos. Dafür braucht die
Steuerleitung zwei getrennte Zweige, deren jeder mit
einer Lastdruckfühlstelle verbunden und mit dem
Zulaufregler über ein gemeinsames Wechselventil
verbunden ist. In beiden Zweigen sind stromab der
Sicherheitsventile für die Sicherheitsventile Drosseln
erforderlich, die die Menge des dem Hauptregler
zuführbaren Steuerdruckmittels begrenzen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Steuervorrichtung der eingangs genannten Art zu
schaffen, bei der unerwünschte Druckbelastung des oder
der Sicherheitsventile zuverlässig vermieden werden.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im
kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen
Merkmalen gelöst.
Bei dieser Ausbildung bleibt der das Sicherheitsventil
enthaltende Abschnitt der Entlastungsleitung so lange
drucklos, bis das Sicherheitsventil für die Überwachung
der ihm zugeordneten Bewegungsrichtung des Hydromotors
gebraucht wird. Bei oder nach einer Reaktivierung nach
Erreichen einer Lastdruck- oder Bewegungsgrenze ist der
Abschnitt der Entlastungsleitung sofort drucklos, in dem
das Sicherheitsventil angesprochen hat. Es kann beim
Reaktivieren auch stromab des Sicherheitsventils kein
unerwünschter Druckaufbau erfolgen. Die für den
Zulaufregler oder den Hauptregler benötigte Menge des
Steuerdruckmittels wird durch das Sicherheitsventil
nicht beeinflußt. Die Steuervorrichtung eignet sich
besonders zur Verwendung der sich mehr und mehr
durchsetzenden Magnet-Sicherheitsventile, die zwar
empfindlich gegen permanente Druckbelastungen oder sich
unkontrolliert aufbauende Drücke sind, jedoch
hinsichtlich des Ansprechverhaltens und der Integration
in eine Steuervorrichtung erhebliche Vorteile erbringen.
Eine solche spezielle Ausführungsform geht aus Anspruch
2 hervor.
Eine weitere, zweckmäßige Ausführungsform gemäß Anspruch
3 weist eine Gruppe parallelgeschalteter
Sicherheitsventile in dem Abschnitt der
Entlastungsleitung auf. Die Gruppe ermöglicht es,
wahlweise individuell oder in Kombination durch
Aktivieren eines oder mehrerer dieser Sicherheitsventile
den Zulaufregler des Wegeschiebers oder auch den
Hauptregler der Steuervorrichtung abzuschalten bzw. auf
Wunsch eine Änderung des Steuerdrucks für den
Zulaufregler vorzunehmen, um z. B. eine Kriechbewegung
des Hydromotors einzusteuern, die sich mit dem
Wegeschieber nicht übersteuern läßt.
Bei der Ausführungsform gemäß Anspruch 4 wird eine
Restdruckgrenze überwacht. Bei Erreichen der am
Druckbegrenzungsventil eingestellten Lastdruckgrenze
wird, sofern der Wegeschieber in die zu überwachende
Richtung verstellt ist, der Hydromotor angehalten, indem
der überschüssige Steuerdruck in die Ablaufleitung
entlastet wird.
Eine weitere zweckmäßige Ausführungsform geht aus
Anspruch 5 hervor. Bei einem in beiden Richtungen
beaufschlagbaren Hydromotor lassen sich beide Richtungen
individuell überwachen.
Bei allen vorerwähnten Ausführungsformen können die
Sicherheitsventile in den Wegeschieber baulich
integriert sein oder in der Anschlußplatte des
Wegeschiebers oder sogar extern angeordnet sein.
Eine weitere, zweckmäßige Ausführungsform geht aus
Anspruch 6 hervor. Die Dosierdrossel dosiert die Menge
des Druckmittels für den Zulaufregler, während der
Hauptregler eine andere, ggf. größere Menge erhält.
Dies ist im Hinblick darauf wichtig,
daß der Hauptregler feinfühliger anspricht, wenn er eine
größere Menge erhält als der Zulaufregler. Ferner hat
die Dosierdrossel den Vorteil, daß sie die Menge des zum
Sicherheitsventil strömenden Druckmittels auf ein für
das Sicherheitsventil leichter verarbeitbares Maß begrenzt.
Insbesondere bei Verwendung eines kleinbauenden
Magnetventils muß zum einwandfreien Ansprechen
sichergestellt sein, daß sich kein den Zulaufregler
ungewollt betätigender Staudruck einstellt. Die
Dosierdüse hat zweckmäßig einen Querschnitt, der
höchstens so groß wie der Abströmquerschnitt des
Sicherheitsventils ist.
Eine weitere, vorteilhafte Ausführungsform geht aus
Anspruch 7 hervor. Bei dieser Ausbildung steuert das
Sicherheitsventil richtungsabhängig den Hauptregler an.
Bei Erreichen einer Lastdruck- oder Bewegungsgrenze oder
allgemein bei einer Betätigung des Sicherheitsventils
spricht der Hauptregler an, so daß nicht nur der mit dem
betreffenden Wegeschieber zu betätigende Hydromotor
stehenbleibt, sondern bei weiteren an den gleichen
Hauptregler angeschlossenen Hydromotoren keine weiteren
und gegebenenfalls gefährlichen Bewegungen mehr
ausgeführt werden können.
Zweckmäßig ist schließlich die Ausführungsform gemäß
Anspruch 8. Dieses Magnetventil ist kleinbauend,
funktionssicher und kostengünstig. Es führt gleichzeitig
zu einer Druckbegrenzungs-Sicherheitsfunktion, weil die
Magnetkraft bei überhöhtem Steuerdruck wie eine
eingestellte Druckbegrenzungsfeder wirkt.
Anhand der Zeichnung wird eine Ausführungsform des
Erfindungsgegenstandes erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Teils
einer hydraulischen Steuer
vorrichtung in Passivstellung
und
Fig. 2 einen Ausschnitt aus der
Steuervorrichtung von Fig. 1 in
aktiviertem Zustand.
Eine Steuervorrichtung S gemäß den Fig. 1 und 2 ist
beispielsweise in einen nicht dargestellten Kran
integriert und dient zum Betätigen unterschiedlicher,
jeweils durch Hydromotoren zu bewegender
Krankomponenten. Es sind zwei Hydromotoren H1, H2
gezeigt, die beispielsweise der Hebe- und der
Knickzylinder des Krans sind. Für jeden Hydromotor H1,
H2 ist ein Wegeschieber W vorgesehen, vorzugsweise ein
Proportional-Wegeschieber. Beide Wegeschieber W sind
zueinander parallel an eine aus einer Pumpe P gespeiste
Zulaufleitung 1 und eine zum Tank führende Ablaufleitung
2 angeschlossen. Von jedem Wegeschieber führen zwei
Arbeitsleitungen 3, 4 zum Hydromotor. Für beide
Wegeschieber W ist ein gemeinsamer Hauptregler H
zwischen der Zulauf- und der Ablaufleitung 1, 2
vorgesehen, der über eine Hauptsteuerleitung 22 mit dem
jeweils höheren Lastdruck versorgt wird. Jedem
Wegeschieber W ist ein eigener Zulaufregler Z in der
Zulaufleitung 1 vorgeschaltet.
Der in Fig. 1 linke Wegeschieber W steht der in seiner
Nullstellung, aus der er in zwei Steuerstellungen a und
b verschiebbar ist. In jeder Arbeitsleitung 3, 4 ist
eine Lastdruckfühlstelle 5, 6 vorgesehen, die über den
Kolbenschieber K des Wegeschiebers W mittels
Steuerkanälen 7, 8 mit einer Steuerleitung verbindbar
sind, die aus Leitungsteilen 9, 10, 11, 12, 13 besteht.
Die Steuerleitung ist in zwei Äste aufgezweigt. Der eine
Ast besteht aus den Teilen 9, 10, 11. Der zweite Ast
besteht aus den Teilen 12, 13. Der aus den Teilen 9, 10,
11 bestehende Ast ist über ein Wechselventil 25 an eine
Hauptsteuerleitung 25 angeschlossen. Der zweite Ast aus
den Teilen 12, 13 ist an die Auf-Steuerseite des
Zulaufreglers Z angeschlossen. Von der Steuerleitung
zweigen zwei Entlastungsleitungen 14, 18 und 15, 19 ab,
die an eine Rücklaufsteuerleitung 20 zur Ablaufleitung 2
angeschlossen sind.
In der Nullstellung des Wegeschiebers W sind die
Entlastungsleitungen 14, 18; 15, 19 vom Schieberkolben K
abgesperrt. In der Steuerstellung a ist die
Entlastungsleitung 15, 19 mittels eines Durchgangs 17 im
Schieberkolben K durchgängig. In der Steuerstellung b
ist die Entlastungsleitung 14, 18 mittels eines
Durchgangs 16 im Schieberkolben K durchgängig. Im sich
zwischen dem Schieberkolben K und der
Rücklaufsteuerleitung 20 erstreckenden Abschnitt 19 der
Entlastungsleitung 15, 19 ist eine Gruppe G parallel
geschalteter Sicherheitsventile V1 und V2 angeordnet. In
dem sich zwischen dem Schieberkolben K und der
Rücklaufsteuerleitung 20 erstreckenden Abschnitt 18 der
Entlastungsleitung 14, 18 ist kein Sicherheitsventil
angeordnet. Dieser Abschnitt ist deshalb abgesperrt. An
der Absperrstelle kann aber wahlweise ebenfalls
wenigstens ein Sicherheitsventil angeordnet werden.
Zwischen den beiden Ästen der Steuerleitung ist eine
Dosierdrossel 21 angeordnet. Im Schieberkolben K ist ein
in der Nullstellung wirksamer Steuerkanal 23 vorgesehen,
der die Steuerleitung mit einer Rücklaufsteuerleitung 24
zur Ablaufleitung 22 verbindet. Die Durchgänge 16 und 17
im Schieberkolben K sind so angeordnet, daß jeweils
einer von ihnen in Abhängigkeit von der gewählten
Steuerstellung a oder b die jeweilige Entlastungsleitung
auf Durchgang schaltet.
In der Gruppe G ist das Sicherheitsventil V2 ein
einstellbares Druckbegrenzungsventil 27, das aus dem
Abschnitt 19 der Entlastungsleitung 15, 19 vorgesteuert
ist. Das Sicherheitsventil V1 ist hingegen ein
2/2-Wege-Magnetventil 28 mit einem Betätigungsmagneten
29 und einem Rückschlagventil 32, das in
Strömungsrichtung zum Wegeschieber sperrt. Das
Rückschlagventil 32 weist ein Schließglied 33 auf, das
bei dieser Ausbildung vom Magneten 29 in Schließrichtung
beaufschlagt wird, sobald der Magnet 29 erregt ist. Bei
nicht-erregtem Magneten entsteht ein Durchgang 30, der
zur Rücklaufsteuerleitung 20
durchgängig ist. Eine Feder 31 stellt das Magnetventil
28 bei nicht-erregtem Magneten 29 in seine
Durchgangsstellung (Fig. 1).
Bei dem in Fig. 1 rechten Wegeschieber W ist im
Abschnitt 18 der Entlastungsleitung 14, 18 ein weiteres
Sicherheitsventil V3 angeordnet, das wie das
Sicherheitsventil V1 ein 2/2-Wege-Magnetventil ist. Bei
diesem Wegeschieber wird der Hydromotor H2 in beiden
Bewegungsrichtungen überwacht.
Zum Aktivieren der Steuervorrichtung gemäß Fig. 1 wird
die Pumpe P eingeschaltet und werden die
Sicherheitsventile V1, V3 mit Strom beaufschlagt, so daß
sie ihre Absperrstellung einnehmen. Dann soll
beispielsweise der Hydromotor H1 ausgefahren werden,
wofür der in Fig. 1 linke Wegeschieber W betätigt wird.
Es ergibt sich dann die Steuerstellung a gemäß Fig. 2.
Gemäß Fig. 2 ist die Arbeitsleitung 3 über den
Schieberkolben K mit der Zulaufleitung 1 verbunden,
während die Arbeitsleitung 4 über den Schieberkolben K
mit der Ablaufleitung 2 verbunden ist. Aus der
Lastdruckfühlstelle 6 und dem Steuerkanal 8 im
Schieberkolben H werden die Steuerleitung 10, 12, 13, 11
und die Hauptsteuerleitung 22 mit zum Lastdruck
proportionalem Steuerdruck versorgt, der bewirkt, daß
der Hauptregler H eine bestimmte Fördermenge in die
Zulaufleitung 1 und der Zulaufregler Z eine für das
Erreichen der eingestellten Geschwindigkeit des
Hydromotors ausreichende Fördermenge einstellen. Mit
zunehmendem Lastdruck wird die Fördermenge erhöht. In
der Steuerstellung a hat der Durchgang 17 des
Schieberkolbens H die Entlastungsleitung 15, 19 auf
Durchgang geschaltet; der Steuerdruck steht an den
Sicherheitsventilen V1 und V2 an. Der Durchgang zur
Rücklaufsteuerleitung 22 ist unterbrochen. Erreicht der
Steuerdruck die am Sicherheitsventil V2 eingestellte
Druckgrenze, dann öffnet dieses; der Hydromotor bleibt
stehen. Wird der Hydromotor dann in die Gegenrichtung
umgesteuert, dann wird der Abschnitt 19 der
Entlastungsleitung 15, 19 wieder drucklos. An beiden
Sicherheitsventilen V1 und V2 steht kein Druck an. Wird,
z. B. durch einen Sicherheitsschalter, der Magnet des
Sicherheitsventils V1 entregt, dann schaltet dieses auf
Durchgang und entlastet den Abschnitt 19 der
Entlastungsleitung 15, 19 sowie die Steuerleitung 10,
11, 12, 13, so daß der Zulaufregler Z den Zulaufdruck
senkt und der Hydromotor stehenbleibt. Ist zu diesem
Zeitpunkt kein weiterer Wegeschieber der
Steuervorrichtung S betätigt, dann wird auch die
Hauptsteuerleitung 22 entlastet, so daß der Hauptregler
H auf drucklosen Durchlauf stellt. Sind hingegen weitere
Wegeschieber betätigt, dann schaltet der von diesen
eingesteuerte Steuerdruck das Wechselventil 25 um,
wodurch die Hauptsteuerleitung 22 weiterhin Steuerdruck
führt, während die Steuerleitung 10, 12, 13, 11 beim in
Fig. 2 gezeigten Wegeschieber W entlastet bleibt.
Wird zum Reaktivieren der angehaltene Hydromotor in der
Gegenrichtung beaufschlagt, dann sperrt der
Schieberkolben H die Entlastungsleitung 15, 19 ab und
beaufschlagt die Steuerleitung über die andere
Lastdruckfühlstelle, so daß der Zulaufregler Z und
gegebenenfalls auch der Hauptregler H wieder Druckmittel
in ausreichender Menge zur Verfügung stellen. Die
Sicherheitsventile V1, V2 werden durch den sich
aufbauenden Steuerdruck nicht beaufschlagt.
Die Sicherheitsventile V1, V2, V3 gemäß den Fig. 1 und 2
werden in der Entlastungsleitung jeweils nur dann mit
Druck beaufschlagt, wenn der Wegeschieber in die von
ihnen überwachte Richtung verstellt wird. Stromab der
Sicherheitsventile kann sich zu keiner Zeit Druck
aufbauen. So ist sichergestellt, daß die als
Sicherheitsventile dienenden Magnetventile beim
Reaktivieren nicht von der Rückseite her mit Druck
beaufschlagt werden, der gegebenenfalls für den
Schaltmagneten schädlich wäre.
Claims (8)
1. Steuervorrichtung (S) für Hydromotoren (H1, H2), mit
wenigstens einem Wegeschieber (W), der über eine Zulaufleitung
(1) mit einer Pumpe (B), über eine Ablaufleitung
(2) mit einem Tank (T) und über wenigstens eine Arbeitsleitung
(3, 4) mit einem der Hydromotoren (H1, H2) verbindbar
ist, mit einem in der Zulaufleitung (1) angeordneten
Zulaufregler (Z), mit einer über eine richtungsabhängig
aktivierbare Lastdruckfühlstelle (5, 6) im Wegeschieber
(W) an die Arbeitsleitung (3, 4) anschließbaren,
einen lastabhängigen Steuerdruck führenden Steuerleitung
(9, 10, 11, 12, 13), und mit wenigstens einer
von der Steuerleitung (9, 10, 11, 12, 13) über den Wegeschieber
(W) zur Ablaufleitung (2) führenden Entlastungsleitung
(14, 15, 18, 19, 20), in der wenigstens
ein Sicherheitsventil (V1, V2, V3) angeordnet ist, das
ab Erreichen einer vorbestimmten Lastdruck- oder Bewegungsgrenze
in eine Durchgangsstellung schaltbar ist,
wobei die Entlastungsleitung (14, 15, 18, 19, 20) im Wegeschieber
(W) richtungsabhängig und synchron mit der
jeweils aktivierten Lastdruckfühlstelle (5, 6) auf
Durchgang schaltbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das
Sicherheitsventil (V1, V2, V3) in einem zwischen dem
Durchgang (16, 17) im Wegeschieber (W) und der Ablaufleitung
(2) liegenden Abschnitt (18, 20; 19, 20) der
Entlastungsleitung (14, 15, 18, 19, 20) angeordnet ist.
2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Sicherheitsventil (V1, V3) ein
2/2-Wege-Magnetventil (28) ist.
3. Steuervorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß in dem Abschnitt (18, 20;
19, 20) der Entlastungsleitung eine Gruppe (G) parallel
geschalteter Sicherheitsventile (V1, V2) angeordnet ist
und daß ein Sicherheitsventil (V1) der Gruppe (G) ein
2/2-Wege-Magnetventil (28) ist, das bei Erregung seines
Magneten (29) in eine Absperrstellung und bei Entregung
des Magneten in seine Durchgangsstellung schaltbar ist.
4. Steuervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß ein weiteres Sicherheitsventil (V2)
der Gruppe (G) ein Druckbegrenzungsventil (27) ist.
5. Steuervorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem in zwei
Richtungen steuerbaren Hydromotor (H1, H2) für jede
Richtung eine im Abschnitt zur Ablaufleitung (2)
wenigstens ein Sicherheitsventil enthaltende
Entlastungsleitung (14, 18, 20; 15, 19, 20) von der
gemeinsamen Steuerleitung (9, 10, 11, 12, 13) abzweigt.
6. Steuervorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere parallel an
eine gemeinsame Zulaufleitung (1) und einen gemeinsamen
Hauptregler (H) angeschlossene Wegeschieber (W) mit
jeweils einem eigenen Zulaufregler (Z) vorgesehen sind,
daß die Steuerleitung (9, 10, 11, 12, 13) jedes
Wegeschiebers (W) in einen an den Hauptregler (H)
angeschlossenen Ast (9, 10, 11) und in einen an den
Zulaufregler (Z) angeschlossenen Ast (12, 13)
aufgezweigt ist, daß zwischen den Ästen eine
Dosierdrossel (21) vorgesehen ist und daß die
Entlastungsleitung(en) (14, 18, 20; 15, 19, 20) an den
an den Zulaufregler (Z) angeschlossenen Ast (12, 13)
angeschlossen ist (sind).
7. Steuervorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere parallel an
eine gemeinsame Zulaufleitung (81) und einen gemeinsamen
Hauptregler (H) angeschlossene Wegeschieber (W) mit
jeweils einem eigenen Zulaufregler (Z) vorgesehen sind,
daß die Steuerleitung (9, 10, 11, 12, 13) jedes
Wegeschiebers (W) in einen an den Hauptregler (H)
angeschlossenen Ast (9, 10, 11) und in einen an den
Zulaufregler (Z) angeschlossenen Ast (12, 13)
aufgezweigt ist und daß die Entlastungsleitung(en) an
den an den Hauptregler (H) angeschlossenen Ast (9, 10,
11) oder an eine alle Äste (9, 10, 11) der Wegeschieber
(W) über Wechselventile (25) verbindende
Hauptsteuerleitung (22) angeschlossen ist (sind).
8. Steuervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das als 2/2-Wege-Magnetventil (28)
ausgebildete Sicherheitsventil (S1, S3) ein in
Strömungsrichtung zum Wegeschieber (W) sperrendes
Rückschlagventil (32) mit einem Schließglied (33)
aufweist und daß der Magnet (29) bei Erregung das
Schließglied (33) entgegen dem Steuerdruck in seine
Sperrstellung beaufschlagt.
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Also Published As
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