DE69417153T2 - Steuerungsvorrichtung eines Stellgliedes einer Baumaschine - Google Patents

Steuerungsvorrichtung eines Stellgliedes einer Baumaschine

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Steuerungsvorrichtungen für Stellglieder. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine Steuerungsvorrichtung für ein Stellglied einer Baumaschine.
  • In konventionellen Schaltungen von beispielsweise Hydraulikzylindern ist die Gewährleistung eines stabilen und unterbrechungsfreien Betriebs nachgewiesenermaßen hochproblematisch. Diese Schwierigkeiten werden durch die speziellen Zwänge, die für den Betrieb von Hochgeschwindigkeitsmotoren gelten, noch verstärkt. Bei den bisher unternommenen Versuchen zur Lösung dieser Probleme wurde mit Schaltungen bereits bekannter Konfigurationen gearbeitet.
  • In Fig. 5 ist ein Beispiel einer solchen konventionellen Schaltung abgebildet. Eine Ölversorgungsleitung 13 wird an den Abflußanschluß einer Hauptpumpe 12 angeschlossen, die durch einen Motor 11 angetrieben wird. Der Motor 11 ist mit mehreren Wegeventilen, den Ventilen 14a, 14b und 14c, ausgestattet.
  • Die Betriebsflüssigkeit gelangt über die Ölversorgungsleitung 13 zu den Stellgliedern 15a, 15b und 15c. Die Fließrichtung der Flüssigkeit wird durch die jeweiligen Spulen der Regelventile 14a, 14b und 14c gesteuert. Die von den Stellgliedern 15b und 15c abfließende Betriebsflüssigkeit kehrt zurück zu einer Behälterleitung 15, fließt durch eine Ölrücklaufleitung und passiert die Regelventile 14a, 14b und 14c.
  • Das Stellglied 15a, ein Hydraulikzylinder, ist der zu steuernde Targetzylinder. Das Spulenventil 14a regelt den Targetzylinder 15a. Mehrere Vorsteuerventile, die Ventile 19a, 19b und 19c, sind an eine Ölversorgungsleitung 18 zur Regelung des Vorsteuerdrucks angeschlossen.
  • Die Ölleitung 18 ist an einen Ablaßanschluß einer Vorsteuerpumpe 17 angeschlossen, welche über den Motor 11 auf dieselbe Art und Weise wie die Hauptpumpe 12 betrieben wird.
  • Die Vorsteuerventile 19a, 19b und 19c sind jeweils mit einem die Ventilöffnung regelnden Bedienhebel versehen. Diese jeweils mit den Ventilen 19a, 19b und 19c verbundenen Hebel werden durch den Bediener der Baumaschine gesteuert.
  • Die Vorsteuerleitungen a1/a2, b1/b2 und c1/c2 sind mit den entsprechenden Vorsteuerventilen 19a, 19b und 19c verbunden. Darüber hinaus sind die Vorsteuerleitungen a1/a2, b1/b2 und c1/c2 an die Vorsteuerdruck-Eingangsbereiche der Spulen der entsprechenden Regelventile angeschlossen.
  • Während des Betriebs ist der Bedienungshebel des Vorsteuerventils 19a auf die Richtung a1 eingestellt, so daß die Zylinderspule 14a über die Vorsteuerleitung a1 von der Neutralposition aus geschaltet wird (wie in der Zeichnung dargestellt). Diese Bewegung des Vorsteuerventils 19a in die Arbeitslage (zur unteren Ölversorgungsleitung) bewirkt, daß die Betriebsflüssigkeit von einer Öldosierleitung 21 durch eine Ölversorgungsleitung 22 zum Kopfende eines Targetzylinders 15a fließt.
  • Gleichzeitig wird im Ergebnis der Expandierung des Targetzylinders 15a über eine Ölrücklaufleitung 23 Öl zur Zylinderspule 14a zurück- und zur Behälterleitung 16 abgeführt. Die Rückführung des Öl erfolgt über eine Rücklaufleitung 23 zur Zylinderspule 14a, wobei die Durchflußmenge durch eine Absperrdrossel 25 gesteuert wird. Die Absperrdrossel 25 befindet sich in einer Öldosierleitung 24, an der Arbeitsposition der Spule.
  • Die Absperrdrossel 25 wurde speziell für die Steuerung der Zylinderspule 14a angebracht. Obwohl der Drosselwiderstand der Absperrdrossel 25 durch die Regelung des Spulenhubs eingestellt werden kann, ist die Zylinderspule 14a bei einem vollen Spulenhub in der Regel fixiert. Der Grund hierfür liegt darin, daß das von der Hauptpumpe 12 kommende, unter Druck befindliche Öl vollständig über die Öldosierleitung 21 zum Targetzylinder 15a geführt wird. In Ergebnis dessen wird die Öldosierleitung 21 vollständig geöffnet, und eine Nebenölleitung 26 geschlossen. Dies führt dazu, daß die Absperrdrossel 25 konstant auf einem festgelegten Niveau geöffnet bleibt.
  • Die von der Hauptpumpe 12 gelieferte Ölzuflußmenge ist proportional zur Drehgeschwindigkeit des Motors 11. Damit ist ungeachtet von der Ölzuflußmenge der Hauptpumpe die Hubsteuerung der Zylinderspule 14a im Verhältnis zur Einstellung des Bedienungshebels immer konstant.
  • In Fällen einer verringerten Motordrehzahl oder eines Betriebs einer anderen Stehspule oder der Spulen 14b bzw. 14c kommt es zu einem ähnlichen Effekt wie bei einer relativen Vergrößerung der Öffnung der Absperrdrossel 25. Dies ist darauf zurückzuführen, daß die Öffnung der Absperrdrossel 25 bei einer Einstellung der Zylinderspule 14a auf Vollhub konstant ist. Dies ist auch bei einer unzureichenden Pumpenölversorgung der Fall.
  • Wenn unter diesen Bedingungen die Trägheits- oder Gravitationslast des Targetzylinders 15a übermäßig groß ist, ist die Geschwindigkeit des Zylinders im Vergleich zur Menge der Ölversorgung überproportional hoch. In einem solchen Falle ist es möglich, daß der Targetzylinder geleert wird.
  • Außerdem kann es zu einem vorübergehenden Anhalten des Zylinders und zu einem instabilen Betrieb kommen. Eine solche mangelhafte Betriebszuverlässigkeit kann bei den Bedienern der Maschine große Unzufriedenheit hervorrufen.
  • Wenn im Sinne einer Beseitigung dieser Nachteile die Fläche der Absperrdrossel einfach verkleinert wird, kann des zeitweilige Anhalten des Systems während des Betriebs verhindert werden. Dies erfolgt bei einer geringen Motordrehzahl oder bei einer Verknüpfung mit anderen Stellgliedern. Wenn jedoch der Targetzylinder 15a bei hoher Motordrehzahl allein betrieben wird, führt dies dazu, daß der Absperrschieber 25 eine große Ölmenge zurückhält, und es kommt zu enormen Wärmeverlusten.
  • Die EP 0 331 076-A1 legt ein System offen, in dem eine Absperrdrossel eines Stellgliedes zusätzlich noch durch die Position des Vorsteuerventils seines Dosierkreises gesteuert wird. Auch dadurch können jedoch die Probleme, zu denen es aufgrund eines gleichzeitigen Betriebs mehrerer Stellglieder oder aufgrund niedriger Motordrehzahlen kommt, nicht beseitigt werden.
  • Zur Lösung des oben beschriebenen Problems beschreibt die vorliegende Erfindung eine Möglichkeit einer verbesserten Einstellung der Öffnung der Ölrückführungsleitung eines Target-Stell gliedes. Damit werden die Trägheitslast und die Leistungslast gesteuert, und ein Ausfall des Target- Stellgliedes wird verhindert. Darüber hinaus wird damit der kalorische Wert (bzw. die pro Masseeinheit aufgrund der vollständigen Verbrennung produzierte Hitze) der Ölleitung vermindert.
  • Dementsprechend bezweckt die vorliegende Erfindung, eine Steuerungsvorrichtung für ein Stellglied einer Baumaschine anzugeben, mit der die Öffnung der Ölrückführungsleitung eines Target-Stellgliedes geregelt werden soll.
  • Darüber hinaus bezweckt die vorliegende Erfindung, eine Steuerungsvorrichtung für ein Stellglied einer Baumaschine anzugeben, mit der die Trägheitslast und die Leistungslast gesteuert werden können.
  • Außerdem bezweckt die vorliegende Erfindung, eine Steuerungsvorrichtung für ein Stellglied einer Baumaschine anzugeben, mit der der Ausfall des Target-Stellgliedes verhindert und der kalorische Wert der Ölleitung reduziert werden kann.
  • Zusammengefaßt ausgedrückt, bezweckt die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung zur Steuerung eines Stellgliedes einer Baumaschine mit Hilfe von Wegeventilen, die durch entsprechende Einstellhebel so gesteuert werden, daß es nicht zum Ausfall eines Target-Stellgliedes, dessen Trägheitslast und die Leistungslast gesteuert werden sollen, kommt, und daß die in der Ölrückführungsleitung erzeugte Wärme durch die Steuerung der Größe der Öffnung in dieser Leitung vermindert wird.
  • Dementsprechend bezweckt die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung zur Steuerung eines Stellgliedes einer Baumaschine, ausgestattet mit mehreren Stellgliedern bzw. Steuerungsvorrichtungen für Stellglieder, einem Dosierkreis, der an jede dieser besagten Steuerungsvorrichtungen angeschlossen ist, einer Signalleitung zur Überwachung des Betriebszustands der entsprechenden Steuerungsvorrichtungen für Stellglieder, einem zwischen dem zu steuernden Stellglied und einer Behälterleitung befindlichen Dosierkreis und einer einstellbaren Drossel, die entsprechend den Signalen von den jeweiligen Signalleitungen gesteuert wird. Die Erfindung ist darüber hinaus gekennzeichnet durch weitere Instrumente zur Steuerung der besagten Drossel in Abhängigkeit von der Drehzahl eines Motors, der die Hydraulikquelle antreibt und dem Betriebszustand der Steuerungsvorrichtungen der anderen Stellglieder.
  • Die oben genannten und weitere Zweckbestimmungen, Merkmale und Vorzüge der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgend gegebenen detaillierten Beschreibung der Erfindung offensichtlich.
  • Fig. 1 ist das Schaltbild einer Hydraulikschaltung einer Steuerungsvorrichtung für ein Stellglied einer Baumaschine entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Fig. 2 ist die Diagrammdarstellung einer Kennlinie, aus der der Zusammenhang zwischen der Größe der Öffnung eines in der Steuerungsvorrichtung verwendeten Dosierventils und dem Spulenhub sowie der Zusammenhang zwischen dem besagten Spulenhub und dem Vorsteuerdruck entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung hervorgeht.
  • Fig. 3 ist ein Diagramm, aus dem der Zusammenhang zwischen den externen Signalen, die den. Vorsteuerdruck am Dosierventil repräsentieren, und der Betriebsstellung eines Bedienhebels für einen Targetzylinder entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung hervorgeht.
  • Fig. 4 ist ein Diagramm, aus dem der Zusammenhang zwischen dem Enddruck bezüglich des oben dargestellten Vorsteuerdrucks und der Motordrehzahl hervorgeht und das auch den Zusammenhang zwischen dem Enddruck und der Maximalstellung der Bedienungshebel zur Steuerung der anderen Stellglieder entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.
  • Fig. 5 ist das Schaltbild einer Hydraulikschaltung einer Steuerungsvorrichtung für ein Stellglied einer Baumaschine entsprechend dem aktuellen Stand der Technik.
  • Bezugnehmend auf Fig. 1, ist eine Ölleitung 23 eines Targetzylinders 15a, bei dem es sich um das zu steuernde Stellglied handelt, mit einem Absperrventil 31 ausgestattet. Die Ölleitung 23 enthält darüber hinaus ein Dosierventil 32, das sich zwischen einem Punkt an der Ölleitung 23 und einer Behälterleitung 16 befindet.
  • Das Dosierventil 32 wird durch einen Ausgleich zwischen der Druckkraft einer Feder 34 und externen Signalen (die beispielsweise über die externe Signalleitung 33 Informationen zum Vorsteuerdruck Pi übertragen) gesteuert. Die externen Signale werden separat über eine Leitung zur Steuerung des Hubs der Spule eines Wegeventils 14a übertragen.
  • Das Wegeventil 14a steuert den Targetzylinder 15a, dessen Spule im folgenden als Zylinderspule 14a bezeichnet wird.
  • Im Unterschied zu einer auf konventionelle Weise befestigten Drossel (wie es beispielsweise die in Fig. 5 dargestellte Absperrdrossel ist) ist die Öffnung des Dosierventils 32 in der vollständig geöffneten Position ausreichend groß.
  • Die Drosselposition des Dosierventils 32 kann darüber hinaus bei mittlerem Spulenhub variabel eingestellt werden. Die Drossel ist vollständig geschlossen, wenn das Ventil 32 durch die Feder 34 geschlossen wird. Das Dosierventil 32 wird durch die Feder 34 immer dann geschlossen, wenn der Vorsteuerdruck Pi nicht anliegt.
  • Folglich besteht keine Notwendigkeit, eine Drossel einzubauen, die der in Fig. 5 als Beispiel für eine konventionelle Schaltung dargestellten Öldosierleitung 24 der Zylinderspule 14a ähnelt, denn die Drosselposition des Dosierventils 32 ist einstellbar, und ein Zurückfließen des Öls wird durch das Absperrventil 31 verhindert. Aus diesem Grund ist die Dosierleitung 24 nicht mit einer Drossel versehen.
  • Da eine von einem Dosierventil 32 kommende Rücklaufleitung 35 direkt mit der Behälterleitung 16 verbunden ist und das Öl über die Rücklaufleitung zum Behälter zurückfließen kann, ist eine Rückführung des Öls zur Zylinderspule 14a nicht erforderlich.
  • Zwischen einer Ölversorgungsleitung zur Regelung des Vorsteuerdrucks, die von einer Vorsteuerpumpe 17 abgeht, und einer externen Signalleitung 33 eines Dosierventils 32 ist eine Vorsteuerdruck-Regeleinrichtung 41 vorgesehen, die das Dosierventil 32 entsprechend der Stellung der Bedienungshebel durch externe Signale steuert (Vorsteuerdruck Pi).
  • Zur Vorsteuerdruck-Regeleinrichtung 41 gehören eine Signalleitung 42, die die Stellung des Bedienungshebels eines Vorsteuerventils 19a für den Targetzylinder erkennt und weiterleitet, Signalleitungen 43/44, die die Stellung der Bedienungshebel der Vorsteuerventile 19b bzw. 19c der anderen Stellglieder erkennen und weiterleiten, sowie eine Signalleitung 46, welche die von einem (an einem Motor 11 angebrachten) Drehzahlabnehmer 45 erkannte Motordrehzahl weiterleitet. Die Funktion der Vorsteuerdruck-Regeleinrichtung, oder, anders ausgedrückt, die Methode der Verarbeitung der über diese Signalleitung eingehenden Informationen, wird weiter unten noch näher beschrieben.
  • Im folgenden wird auf der Grundlage der in Fig. 1 gegebenen Darstellung die Funktion der Hydraulikschaltung näher beschrieben. Wenn die Zylinderspule über die Vorsteuerleitung a1 von der in der Zeichnung dargestellten Neutrallage durch ein Verschieben des Bedienungshebels des Vorsteuerventils 19a in Richtung a1 in die vorgeschobene Position (die untere Ölleitung) verschoben wird, wird Betriebsflüssigkeit von einer Öldosierleitung 21 über eine Ölversorgungsleitung 22 in das Kopfende eines Targetzylinders 15a eingespeist.
  • Gleichzeitig fließt das während der Expandierung des Targetzylinders an der Kolbenseite herausgedrückte Öl durch das Dosierventil 32, dessen Schaltung und Einstellung auf die Drosselposition oder die vollständig geschlossene Position durch die Vorsteuerdruck-Ausgangssignale Pi erfolgt, welche von der Vorsteuerdruck-Regeleinrichtung entsprechend der Operation des Vorsteuerventils 19a abgegeben werden, und vom Dosierventil 32 wird das Öl durch die Rücklaufleitung 35 in die Behälterleitung 16 abgeleitet.
  • Wenn die Zylinderspule 14a über die Vorsteuerleitung a2 aus der in der Zeichnung dargestellten Neutralposition in die kontrahierte Position (und damit die obere Ölleitung) verschoben wird, indem der Bedienungshebel des Vorsteuerventils 19a in Richtung a2 verschoben wird, fließt die von der Zylinderspule 14a in die Ölleitung 23 eingespeiste Betriebsflüssigkeit durch das Absperrventil 31 und von dort aus direkt in den kolbenseitigen Anschluß des Targetzylinders 15a, der damit wieder in den Kontraktionsmodus gebracht wird. Während dieses Kontraktionsmodus wird das an einem kopfseitigen Anschluß des Targetzylinders 15a herausgedrückte Öl über die Ölleitung 22 und die Zylinderspule 14a zu einer Behälterleitung 16 geführt.
  • Nachfolgend werden das Dosierventil 32 und die Vorsteuerdruck-Regeleinrichtung 41, die beide in den Erläuterungen zu den Fig. 2 und 4 weiter oben erwähnt werden, näher erläutert. Wie bereits weiter oben dargestellt, illustriert Fig. 2 den Zusammenhang zwischen der Größe der Spulenöffnung des Dosierventils und dem Vorsteuerdruck.
  • Auf ähnliche Art und Weise illustriert Fig. 3 den Zusammenhang zwischen den externen Signalen, welche ihrerseits den Vorsteuerdruck Pi repräsentieren, der mit dem oben erwähnten Vorsteuerdruck korrespondiert, einerseits, und der Betriebsstellung des Bedienungshebels des Vorsteuerventils 19a, das zur Regelung des Targetzylinders dient, andererseits.
  • Auch Fig. 4 illustriert den Zusammenhang zwischen dem Enddruck, der hinsichtlich des Vorsteuerdrucks Pi vorliegt, und der durch den Drehzahlabnehmer 45 erkannten Motordrehzahl, sowie den Zusammenhang zwischen der Maximalstellung der Bedienungshebel der Vorsteuerventile 19b/19c, welche die anderen Stellglieder regeln, und dem Enddruck.
  • Um es mit Bezug auf die Fig. 2 und 4 noch einmal zu wiederholen: Wenn der mit einem Dosierventil 32 ausgestattete Targetzylinder 15a allein betrieben wird, liegt die Betriebsstellung der anderen Stellglieder bei Null. Folglich entspricht der im rechten Diadamm von Abb. 4 auf der durchgehenden Linie, die charakteristische Werte des Enddrucks repräsentiert, dargestellte Maximalwert, dem tatsächlich anliegenden Enddruck, und ein Wert, der auf der oberen Linie (Linie I) die Enddrücke entsprechend einer beliebigen Motordrehzahl repräsentiert, ist in Fig. 3 als Enddruck dargestellt.
  • Wenn die anderen Stellglieder 15b/15c gleichzeitig bedient werden, verändert sich der Enddruck entsprechend der Stellung der Bedienungshebel so, daß er sich leicht von der in Fig. 4 dargestellten Linie I zur Linie II verschiebt.
  • Die beiden Anschlußpunkte D' und G' auf der oberen Grenzwertlinie (Linie I) und der unteren Grenzwertlinie (Linie II) der Enddrücke sind dabei etwas größer als der in Fig. 3 dargestellte untere Grenzwert (Druck C) der Hebelmodulation.
  • Im folgenden soll unter Bezugnahme auf die Fig. 2 bis 4 auf das Steuerverfahren und die Funktion des Dosierventils entsprechend der vorliegenden Erfindung eingegangen werden.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 3 kann ausgeführt werden, daß der Bedienhebel des Vorsteuerventils 19a für den Targetzylinder innerhalb des Modulationsbereichs zwischen den Hebelpunkten E und F betrieben wird, um den Vorsteuerdruck Pi zwischen dem Druckpunkt C, der identisch mit dem Ventilöffnungsdruck des Dosierventils 32 ist, und dem Druckpunkt D, der identisch mit dem Druck bei vollständiger Öffnung ist, zu steuern.
  • Zu dieser Zeit, d. h., in allen Fällen, in denen die Motordrehzahl bei auf vollem Anschlag (also auf den Punkt F) eingestellten Bedienungshebel für den Targetzylinder 15a niedrig wird, wird der Maximalwert für den in Fig. 3 dargestellten Vorsteuerdruck durch den mittels der Linie I in Fig. 4 dargestellten Enddruck begrenzt. In Fällen, in denen die Motordrehzahl niedrig ist und ein anderes Stellglied bzw. andere Stellglieder über ihre jeweiligen Bedienhebel bedient werden, wird der Maximalwert des dargestellten Vorsteuerdrucks Pi ebenfalls durch einen Enddruck begrenzt, der entweder durch die Linie II aus Fig. 4 oder zwischen den Linien I und II verlaufende Kennlinien bestimmt wird. Deshalb wird das Dosierventil 32 nicht vollständig geöffnet, sondern in der Drosselposition, die dem in Fig. 2 dargestellten Enddruck entspricht, gehalten, wodurch folglich ein Ausfall der Targetzylinders 15a, der anderenfalls durch einen zu niedrigen Betriebsflüssigkeitsstand verursacht werden könnte, verhindert wird.
  • Wenn die Motordrehzahl hoch und keines der anderen Stellglieder 15b/15c in Betrieb ist, befindet sich der Grenzwert bei Punkt D und ist identisch mit dem bei vollständiger Öffnung anliegenden Druck, wenn das Dosierventil 32 vollständig geöffnet ist. Da der ungedrosselte Durchfluß einer großen Menge Öl gewährleistet ist, besteht nicht die Gefahr übermäßiger Wärmeverluste.
  • Die Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren ist so zu verstehen, daß die Erfindung nicht allein auf diese Ausführungsformen beschränkt ist, und daß daran durch einen in diesem Fach Ausgebildeten noch verschiedene Veränderungen vorgenommen werden können, ohne daß dadurch der Rahmen des äußeren oder gedanklichen Inhalts, wie er in den anhängenden Ansprüchen definiert ist, überschritten wird.

Claims (4)

1. Steuerungsvorrichtung für ein Stellglied (15a) einer Baumaschine, bestehend aus mehreren Stellgliedern (15a, 15b, 15c) bzw. Steuerungseinrichtungen (19a, 19b, 19c; 14a, 14b, 14c) für Stellglieder, einer Ölversorgungsleitung (22), die mit allen diesen Steuerungseinrichtungen für Stellglieder verbunden ist, und einer Signalleitung (42), die den Betriebszustand der entsprechenden Steuereinrichtungen (19a, 14a) der Stellglieder erkennt, wobei die besagte Vorrichtung einen Rücklaufkreis (35, 16), der zwischen dem zu steuernden Stellglied und einer Behälterleitung angebracht ist, sowie ein einstellbares Dosierventil umfaßt, das entsprechend den Signalen von der jeweiligen Signalleitung (33) gesteuert wird; gekennzeichnet durch weitere Einrichtungen (41, 43, 44, 46) zur Steuerung des besagten Dosierventils entsprechend der Drehzahl eines Motors (E), der die Hydraulikquelle antreibt, und der Betriebsstellung der direktionalen Steuerungseinrichtungen (19b, 19c) für die anderen Stellglieder.
2. Steuerungsvorrichtung für ein Stellglied einer Baumaschine nach Anspruch 1, wobei die besagte Steuerungsvorrichtung ein durch einen Hebel gesteuertes Vorsteuerventil umfaßt.
3. Steuerungsvorrichtung für ein Stellglied einer Baumaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, weiterhin gekennzeichnet dadurch, daß die besagten weiteren Vorrichtungen zur Steuerung des Dosierventils eine Vorsteuerdruck-Regeleinrichtung umfassen, die an die besagten Signalleitungen angeschlossen ist.
4. Steuerungsvorrichtung für ein Stellglied einer Baumaschine nach Anspruch 3, wobei die besagte Vorrichtung so angeordnet ist, daß ein Ausfall des Target-Stellglieds verhindert wird, indem die Trägheitslast und die Leistungslast gesteuert werden und die in der Ölrücklaufleitung erzeugte Wärme reduziert wird, und indem die Größe der Öffnung der besagten Ölrücklauf leitung geregelt wird.
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