DE42190C - Dampfbrenner für flüssige Kohlenwasserstoffe - Google Patents

Dampfbrenner für flüssige Kohlenwasserstoffe

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DE42190C
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DENDAT42190D
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R. WALLWORK i. F.: HENRY WALLWORK & CO., und A. C. WELLS, beide in Manchester, England
Publication of DE42190C publication Critical patent/DE42190C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/36Details
    • F23D11/44Preheating devices; Vaporising devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)
  • Pressure-Spray And Ultrasonic-Wave- Spray Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4: Beleuchtungsgegenstände.
Dampfbrenner für flüssige Kohlenwasserstoffe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. December 1886 ab.
Die Neuerungen betreffen 1. die Construction von Gasbrennern für flüssige Kohlenwasserstoffe und andere brennbare Flüssigkeiten, und 2. die Apparate, mittelst deren die brennbare Flüssigkeit in die Brenner befördert wird.
Der Brenner b, Fig. 1 bis 4, sitzt auf einem theilweise mit äufserem Gewinde versehenen Rohre a, welches die Brennflüssigkeit zuleitet, und trägt eine Anzahl von aufrechten Rohren Cc1C2, welche zum Erhitzen und Verdampfen der Flüssigkeit dienen. Jedes dieser oben geschlossenen Rohre c, c ! und c'2 enthält ein engeres, oben und unten offenes Rohr, Fig. 1, durch welches die Flüssigkeit in die äufseren Rohre CC1C1 bis fast zu deren oberem Ende geführt wird, um dann in dem ringförmigen Raum zwischen der Aufsenwand des engeren und der Innenwand des äufseren Rohres herabzusinken. Dabei erhitzt sich die absteigende Flüssigkeit an dem durch die Flamme des Brenners erhitzten äufseren Rohre und verwandelt sich allmälig in Dampf oder Gas.
Der von der Flüssigkeit bis zur Brennermündung d zurückgelegte Weg ist mithin folgender: In dem Rohre α emporsteigend, gelangt die Flüssigkeit von dem horizontalen Kanäle £2 aus (Fig. ι und 3) in das enge Rohr, welches von dem weiteren Rohre c umschlossen ist, fällt dann in dem letzteren herab in den Kanals3 (Fig. 4) und geht von da aus wieder in dem weiten Rohre c1 in die Höhe, um in dessen eingeschlossenem engen Rohre in den Kanal b* (Fig. 3) zu laufen. Dieser führt die schon stark erhitzte und theilweise verdampfte Flüssigkeit in das enge Rohr innerhalb des weiteren Rohres c2, in welch letzterem der Dampf oder das Gas nach dem Kanäle b5 geleitet wird. Von diesem wird das Brennermundstück d (Fig. 1) gespeist. Die horizontalen Kanäle b"1 bs b* und £>5 werden von aufsen in den Brennerkörper gebohrt und durch Schrauben b1 geschlossen. Die Flamme des Brennermundstückes brennt mitten zwischen den Rohren c cl c1 und erhitzt dieselben in entsprechender Weise.
Der ganze Brenner ist von einem Konus e umgeben, in welchem Schlitze zur Luftzuführung angebracht sind und um welchen ein ebenfalls mit Schlitzen e3 versehener Ring e2 angeordnet ist. Der letztere sitzt auf einem Teuere1, welcher auf dem Handrade e4 ruht. Das letztere führt sich mit innerem Gewinde auf dem Schraubentheile des Rohres a. Durch entsprechendes Drehen des Handrades e4 kann man also die Stellung des Konus e zum Brenner b beliebig verändern, in Uebereinstimmung mit der Beschaffenheit des Brennstoffes. Durch Einstellen der Schlitze e3 läfst sich das in den Konus e eingeführte Quantum von Verbrennungsluft nach Bedürfnifs regeln.
Die in den Fig. 5 und 6 und 7 und 8 dargestellten Apparate dienen zum Einpressen der Brennflüssigkeit in die beschriebenen Brenner.
In den Fig. 5 und 6 ist ein Reservoir^/1 mit den Hängezapfen f* in dem mit Rädern gx versehenen Gestell g montirt. Dieses Reservoir

Claims (1)

  1. wird durch den Trichter /] mit der Brennflüssigkeit gefüllt, worauf die Füllöffnung mittelst der Schraube f- geschlossen wird. Läfst man nun nach dem Oeffnen des Hahnes/* aus der Wasserleitung oder einem entsprechend hoch gelagerten Behälter Wasser durch das fast bis zum Boden des Reservoirs/" reichende Rohr/3 in das Reservoir/ einströmen, so wird dasselbe die Brennflüssigkeit daraus verdrängen. Ist letztere schwerer als Wasser, so schraubt man das mit einem Hahn a2 versehene Brennerrohr ä an den Ablafsstutzen a1 an. Wird dagegen eine Flüssigkeit verwendet, deren specifisches Gewicht das des Wassers nicht erreicht, so ist " das Steigrohr α am Stutzen f1 anzubringen.
    Bei der Construction Fig. 7 und 8 ist in dem Reservoir/ ein Steigrohr i angeordnet, in welches die Flüssigkeit mittelst der Handpumpe h eingepumpt wird. Der Kolben der letzteren steht durch die Stange h3 mit dem bei h2 drehbaren Hebel /z1 in Verbindung. Durch das Pumpen wird der im Rohre i befindliche Kolben i1 gehoben, an dessen Kreuzkopf P das Gewicht i4 mittelst der Stangen ia aufgehängt ist. Dieser Accumulator prefst dann die Flüssigkeit durch das Rohr f5 in den Stutzen a] und von da in das Brennerrohr a.
    PatenT-Aνspruch:
    Ein Dampfbrenner für flüssige Kohlenwasserstoffe, charakterisirt durch die Anordnung von in einander gelegten, innerhalb der Brennerflamme befindlichen Doppelrohren cc'undc2, welche durch die Kanäle &2 bs b4 und b5 unter einander in Verbindung stehen und in deren engeren Rohren die zu verdampfende Flüssigkeit in die Höhe steigt, während sie in den oben geschlossenen äufseren herabfällt oder umgekehrt, behufs Verdampfung der Flüssigkeit in einer sehr dünnen Schicht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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