DE420517C - Separierscheibenschutzring fuer zahnaerztliche Zwecke - Google Patents

Separierscheibenschutzring fuer zahnaerztliche Zwecke

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DE420517C
DE420517C DEQ1357D DEQ0001357D DE420517C DE 420517 C DE420517 C DE 420517C DE Q1357 D DEQ1357 D DE Q1357D DE Q0001357 D DEQ0001357 D DE Q0001357D DE 420517 C DE420517 C DE 420517C
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separating
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JOSEF QUIRBACH
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JOSEF QUIRBACH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C3/00Dental tools or instruments
    • A61C3/06Tooth grinding or polishing discs; Holders therefor

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

  • Separierscheibenschutzring für zahnärztliche Zwecke. Die Erfindung betrifft einen Separierscheibenschützring für zahnärztliche Zwecke.
  • Zur Behandlung der Zähne werden Separierscheiben benutzt, «-elche auf das zahnärztliche Handstück aufgesetzt und durch einen auf den Mechanismus desselben einwirkenden Antrieb in Rotation gebracht werden. Die bisher bekannten Sicherun-svorrichtun-en zum Schutze der 'Mundhöhle des Patienten gegen Verle-zuräen beim Separieren sind uniureichend und mandelhaft. Dieselben verdecken einerseits dem Behandelnden das eigentliche Arbei:sfeld und bieten anderseits weder bei seitlichem Ausrutschen der rotierenden Scheibe noch beim Separieren bis auf den Hals des Zahnes einen sicheren Schutz gegen Verletzungen des Patienten.
  • Diese übelstände werden durch die Erfindung in einfacher Weise dadurch behoben, daß in einem sichelförmigen, auf einem zweiarmigen Halter des Handstückes in dessen Längsachse verschieblich befestigten Bügel zwei dicht anschließende ringförmige dünne Metall- o. dgl. Bänder derart angeordnet sind, daß die nach unten, d.li. nach der Zahnwurzel hinfülirendeti Enden wulst- oder hakenförmig umgebogen sind, während die anderen, durch Schlaufen geführten Enden durch angeordnete Schlitze der Dicke und Kronenhöhe des Zahnes entsprechend gegeneinander einstellbar und zweckmäßig durch Schrauben feststellbar sind, so daß die Bänder des Schutzringes mit geringem Abstand die Separierscheibe schützend umeben und ein zu tiefes Einschneiden der Scheibe durch Aufstoßen der einstellbaren Wu:s:e verhindern.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegens:andes in drei _Abbildungen veranschaulicht, und zwar zeigen: Abb. i den Erfindungsgegens#andim GrundriB, Abb.2 einen Querschnitt desselben nach Linie x-y der Abb. i und Abb.3 eine Seitenansicht.
  • Mit a ist die auf das Handstück passend aufgeschobene und durch den Schlitz b mit dem Druckknopf c desselben gegen Verdrehen gesicherte Aufsteckhülse bezeichnet, an welcher ein- zweiarmiger, geschweifter Halter d mit parallelen Ausläufern/ befestigt ist. Der aus dünnem, schmalem Blech o. dgl. bestehende sichelförmige Bügel g .ist durch die beiderseits ausgestanz:en Ohren h in der l.iingsachse des Handstückes verschieblich befestigt, um bei etwaigen Längenunterschieden der die Separierscheibe tragenden Einsätze i jeweils zur Mitte der mir k bezeichneten Separierscheibe eingestellt werden zu können. An beiden Enden des Bügels g sind Schlaufeg t befestigt, welche in Verbindung mit den in seinem oberen Teile beiderseits befestigten durchbohrten Schlaufen 11 den eigentlichen = Separierschutzringbändern m als Führung und , mittels der Schrauben n zum eventuellen Feststellen derselben dienen. Die unteren freien Enden der symmetrisch angeordneten Separierschutzringbänder m laufen zum Schutze des Zahnfleisches in hakenförmige '\@'ulste o aus, während die oberen Enden in ihrer 'Mittelachse mit je einem Schlitz p versehen sind, wodurch ermöglicht wird, die dicht an den Bügel g anliegenden und in dessen Breite ausgeführten Separierschutzbänder m aus dünnem Blech o. dgl. beweglich gegeneinander einzustellen.
  • Um das beim Separieren der Zähne auftretende, unangenehm brennende Gefühl zu beseitigen, kann an dem einen Arm des Halters d ein Spritzenrohr r befestigt werden, durch welches in bekannter MVeise mittels eines in einen kleinen Ballon auslaufenden ' Gummi- o. dgl. Schlauches g während des Separierend und mit der das Handstück führenden Hand nach Belieben Wasser an den Umfang der Separierscheibe k durch Drücken auf den Ballon gespritzt werden kann.
  • Die Handhabung und Wirkungsweise 'des neuen Erfindungsgegenstandes ist folgende: Nachdem der Bügel g . auf dem Halter d zur Separierscheibe entsprechend verschoben ist, werden die hakenförmigen Wulste o der Separierschutzbänder m der Dicke und Kronenhöhe des Zahnes entsprechend eingestellt und eventuell mittels der Schrauben n an dem Bügel g festgeklemmt (Abb. 2).
  • Bei dem nun einsetzenden Arbeitsvorgang ist einerseits eine Verletzung der Mundhöhle des Patienten durch seitliches Ausrutschen der Separierscheibe k oder eine Verletzung des Zahnfleisches durch zu tiefes Separieren unmöglich, während anderseits das Arbeitsfeld im Munde des Patienten für den Behandelnden vollkommen frei übersichtlich bleibt.
  • Aus hygienischen Gründen werden die einzelnen Teile der Vorrichtung zweckmäßig mit einem -Nickel- o. dgl. f,`berzug versehen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Separierscheibenschutzring für zahnärztliche Zwecke, dadurch gekennzeichnet, äaB in -einem sichelförmigen, auf einem zweiarmigen Halter (d) des Handstückes in dessen Längsachse verschieblich befestigten Bügel (g) zwei dicht anschließende ringförmige dünne Metall- o. dgl. Bänder (m) derart angeordnet sind, daB die nach unten, d. h. nach der Zahnwurzel hinführenden Enden wulst- oder hakenförmig (o) umgebogen sind, während die anderen, durch Schlaufen (L und h) geführten Enden durch angeordnete Schlitze (p) der Dicke und Kronenhöhe des Zahnes entsprechend gegeneinander einstellbar und zweckmäßig durch Schrauben (n) feststellbar sind, so daß die Bänder (m) des Schutzringes mit geringem Abstand die Separierscheibe (k) schützend umgeben und ein zu tiefes Einschneiden der Scheibe durch Aufstoßen der einstellbaren `Wulste (o) verhindern. =. Schutzring nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daB an dem einen Arm des Halters (d) ein Spritzenrohr (r) befestigt ist, durch welches in bekannter Weise mittels eines in einen kleinen Ballon einmündenden Gummi- o. dgl. Schlauches (g) während des Separierens und mit der das Handstück führenden Hand nach Belieben Wasser o. dgl. an den Umfang der Separierscheibe (k) durch Drücken auf den Ballon gespritzt werden kann.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3502183A1 (de) * 1985-01-23 1986-07-24 Kaltenbach & Voigt Gmbh & Co, 7950 Biberach Zahnaerztliches handstueck

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3502183A1 (de) * 1985-01-23 1986-07-24 Kaltenbach & Voigt Gmbh & Co, 7950 Biberach Zahnaerztliches handstueck
FR2576206A1 (fr) * 1985-01-23 1986-07-25 Kaltenbach & Voigt Piece a main dentaire

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