DE494953C - Aufstechapparat fuer ganz oder teilweise verstopfte Kuhzitzen - Google Patents

Aufstechapparat fuer ganz oder teilweise verstopfte Kuhzitzen

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DE494953C
DE494953C DEF65966D DEF0065966D DE494953C DE 494953 C DE494953 C DE 494953C DE F65966 D DEF65966 D DE F65966D DE F0065966 D DEF0065966 D DE F0065966D DE 494953 C DE494953 C DE 494953C
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CLAUSS FREDERIKSEN
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CLAUSS FREDERIKSEN
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61DVETERINARY INSTRUMENTS, IMPLEMENTS, TOOLS, OR METHODS
    • A61D1/00Surgical instruments for veterinary use
    • A61D1/02Trocars or cannulas for teats; Vaccination appliances

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  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

  • Aufstechapparat für ganz oder teilweise verstopfte Kuhzitzen Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Instrument, welches in die Zitzen der Kühe hineingesteckt wird, um die in den Zitzen sich festgesetzte käseartige Masse, die den Ausfluß der Milch hindert, zu lösen.
  • Abb. i zeigt den Apparat in einfacher Ausführung von der einen und Abb. 2 von der anderen Seite.
  • Abb. 3 bis 5 zeigen schematische Darstellungen einer Zitze im Querschnitt und Abb.6 bis 9 andere Ausführungsformen des Apparats.
  • Der Apparat besteht zur Hauptsache aus einem zweischneidigen, speerartigen, mit einer Begrenzungsplatte versehenen Instrument zum zweimaligen Aufstecken der Verdichtungsmasse der Kuhzitzen, wodurch ein kreuzförmiger Schnitt (Abb.5) entsteht, durch den gleichzeitig Luft durch die Masse dringen kann und diese gelöst wird.
  • Sowohl bei Hartheit einer oder mehrerer Zitzen oder durch schlechte Ausführung des Melkens oder auch bei sonstigen vorkommenden Gelegenheiten wird der Apparat Hilfe schaffen, ohne daß ein Tierarzt hinzugezogen werden muß. Die Kuh gibt sodann wieder normal Milch mit vollem Strahl. Besonders nach der Maul- und Klauenseuche sind die Kühe der Verstopfung der Zitzen ausgesetzt und wird der Apparat dann dienlich sein. Der Apparat kann allein oder in Verbindung mit einer an sich bekannten Kanüle angewendet werden. Die Kanüle wird eingeführt, nachdem die Zitze durch das Instrument freien Durchgang bekommen hat. Nach einigen Tagen kann die Kanüle dann wieder entfernt werden.
  • Ist die Zitze 7 verstopft (Abb. 3), so wird der Apparat in die Verdichtungsmasse 8 eingeführt, wodurch ein einfacher Schnitt 9 in diese erfolgt (Abb.4). Sodann wird rechtwinklig hierzu ein zweiter Schnitt ausgeführt (Abb. 5), wodurch ein Kreuzschnitt 9, io entsteht.
  • Der Stiel i ist mit dem speerartigen Messer 2, 3 versehen, welches eine Einschnürung 4 aufweist. Eine Platte 5 begrenzt die Einstichtiefe des Messers in die Verdichtungsmasse B. Als Abschluß des Apparats ist eine Handhabe 6 oder i2, 14, 17, 18 vorhanden. Die Spitze des Messers 2, 3 kann auch mit einer Abrundung i i oder mit einer längeren Spitze 13 versehen sein. Die Begrenzungsplatte 5 kann mit einer Nabe 15 versehen sein, so daß diese Platte durch eine Stellschraube 16 in der Höhe einstellbar ist.
  • Wird die Vorrichtung als Taschenapparat ausgeführt (Abb. 9), so ist der Stiel i um die Achse i 9 schwingbar und mit einer einseitigen Begrenzungsplatte 20 versehen, die in eine Aussparung :2i der Handhabe 18 eingreift. An einer Handhabe 22 wird der Stiel i aus dem Heft 18 gehoben.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aufstechapparat für ganz oder teilweise verstopfte Kuhzitzen zur Lösung der verstopfenden Masse, gekennzeichnet durch eine zweischneidige Klinge (2, 3, 4), die bei einer ein- oder zweimaligen Einführung in die verstopfte Zitze (7) einen einfachen (9) oder doppelten Schnitt (9, io) zur Lösung der verstopfenden Käsemasse (8) ausführt.
  2. 2. Apparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stiel (i) außer der oberen zweischneidigen Klinge (2) mit einer darunter befindlichen Einschnürung (4) und einer weiteren zweischneidigen Ausbauchung (3) und darunter befindlichen Begrenzungsplatte (5) und einer unteren Handhabe (6) versehen ist.
  3. 3. Apparat nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitze (2) derart abgerundet ist (i i), daß eine mehr stumpfe Eindringung erfolgt.
  4. 4. Apparat nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitze nadelartig (i3) ausgebildet ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9109210U1 (de) * 1991-07-25 1991-09-26 Medl, Maximilian J., Dr. Zitzenmesser

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