DE419918C - Schreibvorrichtung fuer Morseapparate o. dgl. mit mindestens zwei gleich grossen Farbraedern - Google Patents
Schreibvorrichtung fuer Morseapparate o. dgl. mit mindestens zwei gleich grossen FarbraedernInfo
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- DE419918C DE419918C DEH87042D DEH0087042D DE419918C DE 419918 C DE419918 C DE 419918C DE H87042 D DEH87042 D DE H87042D DE H0087042 D DEH0087042 D DE H0087042D DE 419918 C DE419918 C DE 419918C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L15/00—Apparatus or local circuits for transmitting or receiving dot-and-dash codes, e.g. Morse code
- H04L15/24—Apparatus or circuits at the receiving end
- H04L15/28—Code reproducing apparatus
- H04L15/30—Writing recorders
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
13. OKTOBER 1925.
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
-JV* 419918-KLASSE 21 a GRUPPE
(H 87042
Carl Hastedt in Hamburg.
Bei den bisher bekannten Schreibvorrichtungen für Morseapparate o. dgl. mit zwei oder
mehr Farbrädern sind letztere im allgemeinen ungleich groß ausgebildet und an den durch
die Elektromagnete bewegten Schreibhebeln gelagert, durch die sie gegen den Papierstreifen
gedrückt werden. Diese Vorrichtungen, haben den Nachteil, daß das eine, und zwar
das kleinere, der Farbbänder nicht unmittelbar in den Farbbehälter eintaucht, sondern
die Farbe, ihm erst durch eine besondere Zuführungsscheibe
zugeführt wird. Diese indirekte Zufüiirung der Farbe zu dem zweiten Farbrad hat nun zur Folge, daß die von diesem
Farbrad aufgezeichneten Zeichen undeutlich werden, was ohne weiteres festzustellen
ist, wenn man versucht, mit beiden Färb
rädern gleichzeitig einen ununterbrochenen Strich zu ziehen. Der von dem unmittelbar "
eintauchenden Farbrad gezogene Strich ist ao einwandfrei, während der Strich des Farbrades,
dem die Farbe erst indirekt zugeführt wird, Unterbrechung'en zeigt, die sich naturgemäß
ebenso äußern, wenn an Stelle des fortlaufenden Striches einzelne Morsezeichen
aufgenommen werden. Dieser Nachteil tritt besonders dann wesentlich in die Erscheinung,
wenn der Morseapparat zur Feuermeldung oder Signalgebung, z. B. bed Notrufanlagen,
Verwendung findet. Die Zuverlässigkeit derartiger· Meldungen, die meistens aus
einer Aufeinanderfolge gleicher Zeichen bestehen, hängt weitgehend davon ab, daß möglichst
schon das erste dieser Zeichen klar und
deutlich in die Erscheinung tritt, denn es kann "sehr wohl sein, daß schon kurz nachdem
ein oder zwei Zeichen ,abgegeben sind, eine auf Naturgewalt oder fremde Eingriffe
zurückzuführende Unterbrechung der Zeichengebung eintritt.
Diese Nachteile treten naturgemäß noch in erhöhtem Maße bei solchen Morseapparaten
ein, bei denen zwar zwei gleich große Farbräder
ίο verwendet werden, bei denen aber dann die
Farbe sogar beiden Rädern indirekt zugeführt wird.
Diesen bekannten Vorrichtungen gegenüber unterscheidet sich die Erfindung dadurch,
daß beide Farbräder unmittelbar und dauernd in den Farbtrog eintauchen und der Papierstreifen
durch die gesondert beeinflußten Schreibhebel gegen die auf einer gemeinsamen
Achse abgesehen von ihrer Drehbarkeit fest gelagerten Farbräder gedrückt wird. Die Erfindung ist auf der Zeichnung in
einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar in Abb. 1 in Seitenansicht und
in Abb. 2 in Draufsicht.
Die beiden in üblicher Weise von den Elektromagneten 1 und. 2 angetriebenen
Schreibhebel.3 und 4 tragen an ihreniEnden Rollen 5 und 6, die beim Niederdrücken des sie
tragenden Endes des Schreibhebels den Papierstreifen 7 gegen eines der beiden im Färbbehälter
8 drehbar, aber änJibrigen auf einer
einzigen Achse fest gelagerten, gleich" großen — ._
Farbrädeir 9 und 10 drücken. Jeder der Schreibhebel 3 und 4 steht unter der Wirkung
einer Abreißfeder 11, die beim Stromloswerden des Elektromagneten das Rollenende
des betreffenden Hebels nach abwärts bewegt. Beide Hebel sind drehbar um eine gemeinsame Achse 12 gelagert.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schreibvorrichtung für Morseapparate o. dgl., mit mindestens zwei gleich großen Farbrädern ausgestattet, dadurch gekennzeichnet, daß beide Farbräder unmittelbar und dauernd in den Farbtrog eintauchen und der Papierstreifen durch die gesondert beeinflußten Schreibhebel gegen die auf einer gemeinsamen Achse fest gelagerten, in ihrer Drehbarkeit aber voneinander unabhängigen Farbräder gedrückt wird.Abb.Abb.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH87042D DE419918C (de) | 1921-09-17 | 1921-09-17 | Schreibvorrichtung fuer Morseapparate o. dgl. mit mindestens zwei gleich grossen Farbraedern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH87042D DE419918C (de) | 1921-09-17 | 1921-09-17 | Schreibvorrichtung fuer Morseapparate o. dgl. mit mindestens zwei gleich grossen Farbraedern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE419918C true DE419918C (de) | 1925-10-13 |
Family
ID=7164859
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH87042D Expired DE419918C (de) | 1921-09-17 | 1921-09-17 | Schreibvorrichtung fuer Morseapparate o. dgl. mit mindestens zwei gleich grossen Farbraedern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE419918C (de) |
-
1921
- 1921-09-17 DE DEH87042D patent/DE419918C/de not_active Expired
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