DE419635C - Verfahren zur Herstellung von Kugellagerringen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kugellagerringen

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DE419635C
DE419635C DEF50197D DEF0050197D DE419635C DE 419635 C DE419635 C DE 419635C DE F50197 D DEF50197 D DE F50197D DE F0050197 D DEF0050197 D DE F0050197D DE 419635 C DE419635 C DE 419635C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • B21K1/04Making machine elements ball-races or sliding bearing races

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Kugellagerringen. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Kugellagerringen und zeichnet sich -dadurch aus, daß durch radialen Druck gegen den Kugellagerring eine vorübergehende Ringnut an der der Lagernut gegenüberliegenden Ringfläche erzeugt wird, wonach das Werkstück einem Druck in entgegengesetzter Richtung derart ausgesetzt wird, daß die Ringnut ausgefüllt und die Lagernut erzeugt wird.
  • Die Zeichnung erläutert das Verfahren gemäß Erfindung in einem Ausführungsbeispiel für Außenringe. Es lassen sich in gleicher Weise auch Innenringe herstellen. Abb. i zeigt einen radialen Querschnitt gemäß der Linie i-i der Abb. 2.
  • Abb.2 ist eine Seitenansicht des Werkstückes nach der ersten Arbeitsstufe.
  • Abb. 3 zeigt einen radialen Querschnitt des Ringes nach der zweiten Arbeitsstufe.
  • Das Werkstück io besteht aus einem Ring aus hochwertigem Kohlenstoff ehromstahl. Die achsiale Länge des Werkstückes ist etwas größer als diejenige des fertigen Lagerringes, während der innere Durchmesser desselben etwas kleiner ist als der des fertigen Lagerringes.
  • Nachdem das Werkstück einer zweckentsprechenden hohen Erhitzung ausgesetzt worden ist, wird es einem Stauchen unterworfen, wobei durch eine Druckwirkung auf die Außenfläche des Werkstückes in seiner Mittelebene eine Ringnut erzeugt wird, während das Werkstück auf einen Dorn a aufgesetzt ist, dessen Stärke dem inneren Durchmesser des Werkstückes entspricht, und die Werkstückseiten durch Widerlagerflächen a1 abgestützt sind, die verhindern, daß die Druckwirkung das Werkstück in seiner Achsenrichtung verbreitert. Die Druckwirkung wird mit Vorteil durch Stauchen b bewerkstelligt, die von außen nach inne"i einen radialen Druck in der Mittelebene erzeugen. Die Ringnut i i wird breiter aber flacher ausgebildet als die herzustellende Lagernut. Beispielsweise besitzt die Ringnut 1 i gemäß Abb. i einen Krümmungshalbmesser von 14,29 mm mit einer größten Tiefe der Nut von 2,29 mm. Infolge dieser Arbeitsweise wird das Metall des mittleren Teiles der Werkstückbreite verdichtet, und zwar am stärksten an dem mittleren Bodenteil der Nut. Diese erste Arbeitsstufe hat den Zweck, die Herstellung des fertigen Lagerringes zu vereinfachen und zu verbilligen, denn durch diese Ringnut wird ein außenliegender freier Raum gegenüber der herzustellenden Lagernut erzeugt, in welchen bei der nächsten Arbeitsstufe der Herstellung der inneren Lagernut das Metall hineingedrängt werden kann. Der zur Herstellung der inneren Lagernut benötigte Druck kann infolgedessen geringer sein, als wenn man die Lagernut von vornherein ohne diese äußere Ringnut durch Verdrängungsarbeit herstellen wollte, und es wird somit möglich, das Ausbilden der inneren Nut durch Stauchen zu bewerkstelligen, ohne daß man zum Ausdrehen zu greifen braucht.
  • Bei der verdrängenden Wirkung zwecks Herstellung der inneren Lagernut wird das Metall weiter verdichtet.
  • Die zweite Arbeitsstufe gemäß Abb. 3 wird praktisch derart ausgeführt, daß der Außenumfang des Werkstückes durch einen äußeren Ring c begrenzt wird, während die Seitenflächen durch die Stützflächen c" gestützt werden, um die Verbreiterung des Werkstückes zu verhüten. Mit d ist die Druckrolle bezeichnet, mittels welcher eine Druckwirkung in entgegengesetztem Sinne zur erstgenannten, d. h. radial von innen nach außen, bewirkt wird. --, Bei dem in Abb. 3 veranschaulichten Werkstück besitzt die innere Lagernut 12 einen Krümmungshalbmesser von 8, i 5 mm, während die größte Tiefe der Nut q.,12 mm beträgt. Durch Vergleich der Tiefen der inneren und der äußeren Nut ist ersichtlich, daß das Walzen der inneren Nut bei der zweiten Arbeitsstufe die Dicke des Werkstückes in der Drucklinie um annähernd 1,83 mm verringert hat, wobei das Metall in zusätzlicher Weise verdichtet und zu gleicher Zeit in den Leerraum der Ringnut verdrängt wurde.
  • Die zweite Arbeitsstufe wird vorzugsweise unmittelbar nach der ersten vorgenommen, wobei das Erhitzen des Werkstückes für beide Arbeitsstufen in de?- Regel ausreicht. Auf diese Weise werden die Herstellungskosten vermindert. Nach der zweiten Arbeitsstufe besitzt das Werkstück im allgemeinen bereits die Beschaffenheit des fertigen ! Lagerringes und bedarf nur noch der Härtung und der beschließenden Dreh- und Schleifarbeiten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Kugellagerringen, dadurch gekennzeichnet, daß durch radialen Druck gegen die eine Umfangsfläche des gegen eine seitliche Verbreiterung geschützten Kugellagerringes (io) eine Ringnut (ii) an der der zu bildenden Lagernut (12) gegenüberliegenden Fläche erzeugt wird, wonach das Werkstück einem Druck gegen die andere Umfangsfläche derart ausgesetzt wird, daß die Ringnut ausgefüllt und die Lagernut erzeugt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die vorübergehende Ringnut (i i) um so viel breiter, aber flacher als die Lagernut ist, daß der radiale Druck eine zusätzliche Verdichtung des Werkstoffes in der Mittelebene hervorruft.
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