DE418669C - Rechenvorrichtung - Google Patents

Rechenvorrichtung

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DE418669C
DE418669C DEC33891D DEC0033891D DE418669C DE 418669 C DE418669 C DE 418669C DE C33891 D DEC33891 D DE C33891D DE C0033891 D DEC0033891 D DE C0033891D DE 418669 C DE418669 C DE 418669C
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Germany
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runner
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rotor
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cylinders
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DEC33891D
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CARBIC Ltd
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06GANALOGUE COMPUTERS
    • G06G1/00Hand manipulated computing devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

  • Rechenvorrichtung. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf i Verbesserungen an Rechenvorrichtungen derjenigen Art, bei welcher zwei konachsial zueinander angeordnete Zylinder gegeneinander sowohl achsial wie in der Winkelstellung einstellbar sind, von denen jeder eine auf ihm spiralig angeordnete logarithmische Teilung besitzt, welche vermittels eines rohrfönn,igen . Läufers ablesbar ist, der eine Einstellmarke oder -Marken zur Verwendung in Verbindung mit beiden Teilungen besitzt.
  • Ein kennzeichnendes 11vTerkmal der neuen Rechenvorrichtung gemäß der Erfindung besteht darin, daß sie mit einer Einrichtung versehen ist, um den Läufer in einer festen Stellung zu einer der Zylinderteilungen zu halten, wenn man dieses wünscht. Gegebenenfalls kann die Einrichtung so sein, daß der Läufer nach Belieben in fester Stellung zu der einen oder der anderen Zylinderteilung gehalten wird.
  • Der Läufer ist außer mit der üblichen Einstellmarke mit einer weiteren Einstellmarke versehen, welche in einem Winkelabstand von der ersten oder auch achsial gegen diese versetzt ist, oder welche gleichzeitig sowohl eine Winkel- als auch eine achsiale Versetzung gegenüber der ersten -Marke besitzt und sich in fester Lage zu ihr befindet. Erfindungsgetnäß ist die zusätzliche Marke einer Öffnung im Läufer zugeordnet, in welcher Öffnung Skalenangaben sichtbar werden, welche an der zusätzlichen 'Marke abzulesen sind. Die zusätzliche Marke kann daher benutzt werden, um Ablesungen oder Einstellungen an derselben Skala wie an der Hauptskala vorzunehmen oder auch an einer anderen Skala, welcher der Läufer zugeordnet ist. Der Zweck dieser zusätzlichen 'Marke besteht darin, Umwandlungsrechnungen auszuführen, bei welchen der Faktor konstant ist, oder tun Ablesungen in zwei oder mehr vorbestimmten Größen vorzunehmen.
  • Ausführungsbeispiele der neuen Rechenvorrichtung sind auf der Zeichnung veranschaulicht und werden nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben.
  • Abb. i zeigt in Seitenansicht eine Hand-oder Taschen-Rechenvorrichtung gemäß der Erfindung, an welcher einzelne der zur Erfindung gehörigen Verbesserungen verkörpert sind.
  • Abb. 2 ist ein mittlerer Lä ng:schnitt durch einen Tischapparat gemäß der Erfindung.
  • Die in Abb. i dargestellte Vorrichtung besteht aus zwei Skalenzylindern io und ii, welche sowohl achsial und in der Winkelstellung ' gegeneinander einstellbar sind. Ein rohrförmiger Läufer i2 ist verschiebbar auf die Skalenzylinder aufgesetzt und ebenfalls sowohl achsial als auch hinsichtlich der Winkelstellung zu ihnen einstellbar. _, Der Läufer 12 sitzt mit Reibung auf dem größeren Zylinder i i, so daß er auf die Teihing des größerenZvlinders eingestellt werden kann, und wenn der letztere dann in der Hand gehalten wird, kann der kleinere Zylinder io, der in dein größeren Zylinder i i zu gleiten vermag, auf die Einstellmarke des Läufers eingestellt werden. Für gewisse Zwecke ist es wünschenswert, den Läufer in fester Lage zu dem kleineren Zylinder io zu halten, während der Zylinder i i gegenüber der Einstellinarke des Läufers eingestellt wird. Zu diesem Zweck und in Gemäßheit mit dem ersten Merkmal der Erfindung ist der Läufer geschlitzt, so daß er zwei Fingerstücke 13 durchzulassen vermag, von denen jeder aus einem kleinen Klotz besteht, der an seinem inneren Ende mit einem Flansch versehen ist, so daß er durch die Schlitze in dein Läufer hindurchragt, ohne aus denselben herauszufallen. Diese Klötze können aus Holz bestehen und sind gut passend in den Aussparungen des Läufers verschiebbar. Auf diese Weise ist es nur notwendig, mit dein Finger auf die Klötze zu drücken, wenn man den Läufer gegenüber dem Zylinder io in fester Lage zti halten wünscht, so daß der Zylinder io durch die Klötze erfaßt wird, worauf der untere 7-vlinder in eine beliebige Einstellage gebracht werden kann.
  • Es kann wünschenswert sein, obwohl es nicht zum Wesen der Erfindung gehört, daß die Fingerstücke 13 für gewöhnlich elastisch von dem Skalenzylinder io getrennt gehalten werden. Zu diesem Zweck können sie an einem deformierbaren elastischen Ring befestigt sein, welcher zwischen und getrennt. sowohl vom Läufer als auch vom Skalenzylinder liegt. Dieser deformierbare Ring bildet ein elastisches Organ, gegen dessen Widerstand die Klötze in Anlage mit dein Skalenzylinder gebracht werden können.
  • Gewünschtenfalls kann der Läufer so ausgebildet sein, daß er nicht normal in Reihungseingriff mit dem Skalenzylinder i i steht, so daß er sich zusammen mit diesem hewegt. In diesem Falle können ähnliche Greifvorrichtungen am unteren Ende des Läufers vorgesehen sein, um den Läufer in fester Lage zum Zylinder zu halten. Diese Einrichtung wird jedoch nicht allgemein vorzusehen sein, da der Läufer zu leicht. unabsichtlich aus seiner Einstellage entfernt werden würfle, wenn er nicht in Reibungseingriff finit einem der Zvlinder steht.
  • Bei dem in Abb. 2 dargestellten Tischapparat ist es wünschenswert, daß beide Skalenzylinder nach Belieben in fester Lage zum Läufer gehalten werden können. Bei dein auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Läufer 12 vermittels einesAnsatzlappens an einemZapfen i5 bei der Tischplatte 16 befestigt. Der Läufer ist mit einer inneren Trennwand 17 versehen, welche ein Lager 18 für eine zentrale Welle ig abgibt. An einer Seite ist die Trennwand 17 durchbohrt, so daß sie einen Zapfen 2o aufzunehmen vermag, dessen inneres Ende an die Welle ig durch eine Schraube 21 angepreßt werden kann, welche ihren Druck auf den Zapfen 2o durch eine Kugel 22 überträgt. Wenn die Schraube 2i hineingeschraubt wird, dann wird der Zapfen 2o gegen die Welle ig gepreßt und sperrt dieselbe so gegenüber dem Läufer.
  • Die beiden Enden der Welle ig tragen Skalenzylinder iö , i i', welche den Skalenzylindern io, ii bei. der Ausführungsform nach Abbildung i entsprechen. jeder Zylinder sitzt verschiebbar auf dem Ende der Welle und umschließt einen Hebel 23, welcher durch eine Schraube 24 verstellt werden kann, um einen Zapfen 25 in der Zylindernabe gegen die Welle ig anzupressen. Durch die Schrauben 24 kann daher nach Belieben jeder Zylinder gegen die Welle ig festgestellt werden; auch kann er gewünschtenfalls durch Anziehen der Schraube 21 des Läufers gleichzeitig zum Läufer festgestellt werden.
  • An einem Ende der Welle ig befindet sich eine Handhabe oder ein Knopf 26, vermittels ,dessen die Welle von Hand eingestellt werden kann. Die Zylinder iö und 1i' und der Läufer 1-2 besitzen solche Ahmessungen, daß die beiden Skalenzylinder in den Läufer hineingeschoben werden können. so daß dieser sie .vollständig umschließt und schützt, wem, die Vorrichtung sich nicht in Benutzung befindet.
  • jede derartige Rechenvorrichtung kann ini: ,erschiedenen Sätzen von Zylindern ausgestattet sein, welche verschiedene Teilungen tragen, um verschiedene Arten von Rechntingen auszuführen, wobei die Zylinder auf der Welle i9 auswechselbar sind. Alle diese Zylinder können entweder den gleichen Durchmesser haben, oder die für das eine Wellenende bestimmten Zylinder können kleiner sein als die für das andere Wellenende bestimmten, uni Irrtümer beim Aufsetzen auf die Welle zu vermeiden.
  • In Abb. i ist noch eine Teilung 27 veranschaulicht, die um den Rand des Läufers herumgelegt ist. Diese Teilung befindet sich nach der Darstellung der Zeichnung nur an dem einen Ende des Läufers und dient der Einstellung gegenüber der Teilung des Zylinders i i. Der Läufer könnte jedoch auch an beiden Enden mit Teilungen versehen sein. Die gleichen Teilungen können auch an den Läuferenden bei der Ausführungsform nach Abb. 2 vorgesehen sein. Der Zweck einer solchen Teilung besteht darin, Verhältniswerte, richtiger Rechnungsresultate zu bestimmen, z. B. Toleranzen für Abfall, Schrumpfen, Prozentzahlen u. dgl. Die Teilungsintervalle der Teihm- 27 stehen in solchem Verhältnis zu derjenigen der Teilung auf dem zugeordneten Zylinder, daß, wenn das richtige Resultat an der Anzeige-Inarke erscheint, das verbesserte Resultat, welches auf Abfall, Schrumpfung o. dgl. Umstände Rücksicht nimmt, an der Skala unter flelii betreffendenWert abgelesen werden kann.
  • Ferner ist eine Hilfseinstellmarke 28 in Ergänzung der Haupteinstellinarke 29 am Lande des Läufers vorgesehen. Die Hilfseinstellmarke 28 befindet sich in einem festen Abstande von der Hauptmarke und kann dazu benutzt werden, Ablesungen oder Einstellungen an der gleichen Skala zu machen wie die Hauptmarke, um Umwandlungen vorzunehmen, wo der Urnwandlungsfaktor konstant ist.
  • Auf einem oder auf beiden Skalenzylinriern sind zwei oder mehr logarithmische spiralige Skalen vorgesehen, wie in Abb. i bei 30, 31, 32 allgedeutet ist. Die Windungen der einen Skala liegen innerhalb derjenigen der anderen, ähnlich wie die Windungen in einer Vielfachwindungsschraube. Die Teilung der verschiedenen Skalen wird nach verschiedenen Einheiten oder Werten durchgeführt. Auf diese Weise kann die Hilfseinstellmarke 28 nicht nur dazu dienen, Umwandlllng:rechnungen vorzunehmen, sondern auch Ablesungen in zwei oder mehr bestimmten Einheiten zu erhalten, denen die verschieden benutzten Skalen entsprechen. Die Anwendungsmöglichkeit solcher zusätzlicher Einstellmarken kann für gewisse Fälle erweitert werden, indem erfindungsgemäß eine Uiffnung, z. B. die Öffnung 33, in der Wand fies Läufers vorgesehen ist und an dieser eine weitere Hilfseinstellmarke 280, welche der gleichen oder einer anderen Teilung zugeordnet ist. Die Öffnung 33 und die Einstellmarke 28o sind nach der Darstellung der Zeichnung gegen die Haupteinstellmarke 29 acllsial verschoben. Sowohl die Öffnung in der Läuferwandung als auch die ihr zugeordnete weitere Hilfseinstellmarke können auch gleichzeitig achsial und in der Winkelstellung gegenüber der Haupteinstellmarke 29 verschoben sein, wie bei 33o bzw. 28I angedeutet ist. Die Hilfseinstellmarke und ihnen zugeordnete Öffnungen im Läufer können auch bei ,dem Tischapparat gemäß Abb. z vorgesehen sein. Das gleiche gilt von der Mehrzahl von Teilungen auf den Skalenzylindern.
  • Sowohl wo eine einzige Teilung benutzt wird, als auch wo eine Mehrzahl von ineinander gelagerten Teilungen vorgesehen ist, ist es mitunter zweckmäßig, den Abstand der Teilstriche so zu wählen, daß die eine geometrische Reihe bildenden Skalenwerte auf Linien liegen, welche parallel zur Achse des Läufers sind, während die Logarithmen auf einer ringsherum oder spiralig verlaufenden Linie liegen. Wenn diese Anordnung getroffen wird, dann bringt eine bloß achsiale Verschiebung der Skala einen anderen Punkt unter die Einstellmarke, welcher beispielsweise genau gleich dem doppelten oder gleich der Hälfte des zuerst eingestellten Wertes ist.

Claims (3)

  1. PATEN T- AN SPRÜCIIE: i. Rechenvorrichtung aus zwei gleichachsigen, gegeneinander drehbaren und verschiebbaren, mit schraubenförmigen logarithmischen Skalen versehenen Zylilidern, die mittels eines mit -Marken versehenen Läufers eingestellt und abgelesen werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine von Hand auslösbare Vorrichtung angebracht ist, die den Läufer an einem oder beiden Zylindern festhält.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretiervorrichtung aus einem Griffstück (1ß) besteht, welches so an einem Läufer gelagert ist, daß es radial bewegt werden kann und von außen zugänglich ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Läufer (12) unverrückbar auf einer Grundplatte (i6) gelagert und mit einer inneren Trennwand (i7) versehen ist, welche ein Lager (i8) für eine zentrale Achse (i9) bildet, welche letztere nach Wahl in dem Lager festgestellt werden kann, und welche Skalenzylinder (i o', i i') trägt, die in entgegengesetzten Enden des Läufers verschiebbar sind, und von denen einer oder beide auf der Achse feststellbar sind. q.. Rechenvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Läufer außer der üblichen, versetzt gegen diese, eine zusätzliche Läufermarke vorgesehen ist und mit einer Aussparung (33) in der Läuferwand zusammenwirkt, worin Skalenpunkte zur Ablesung nach Einstellung der zusätzlichen Läufermarke sichtbar werden.
DEC33891D 1922-09-04 1923-08-17 Rechenvorrichtung Expired DE418669C (de)

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